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Mitgliederzuwachs und hoher Beratungsbedarf

Dresden/Sachsen - Zwinger von Jorbasa

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-ND 2.0 .


DRESDEN (kobinet) Der Sozialverband VdK Sachsen verbucht für das Jahr 2022 einen hohen Mitgliederzuwachs und verweist in diesem Zusammenhang auf einen hohen Beratungsbedarf bei sozialrechtlichen Fragen und Problemen. Im Dezember 2022 hatte dieser VdK-Landesverband über 25.000 Mitglieder. Insgesamt wurden im Jahr 2022 über 19.100 Beratungen durchgeführt – telefonisch, persönlich, per E-Mail oder auch im Videochat. Das war eine Steigerung von über 11 Prozent zum Vorjahr.

Die Beratung ist im VdK grundsätzlich kostenfrei, unabhängig von einer Mitgliedschaft möglich und erfolgt neutral. Dennoch haben sich augenscheinlich viele Fragesteller zugleich für eine Mitgliedschaft in diesem Sozialverband entschieden.

Deutlich wurde dabei auch 2022, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger mit den geltenden sozialrechtlichen Regelungen überfordert fühlen. VdK-Landesverbandsvorsitzender Horst Wehner erläutert: „Immer neue Gesetze, Regelungen und Vorschriften im Sozialrecht führen dazu, dass sich Betroffene an den VdK wenden, um Rat und Hilfe bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche zu erhalten.“

Insgesamt wurden 2.846 Anträge, 1.853 Widersprüche, 655 Klagen und 78 Berufungen durch den VdK-Landesverband Sachsen bearbeitet. Über 1.000 Anträge wurden allein im Bereich des Sozialgesetzbuches (SGB) IX – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung gestellt. In den Verfahren wurden dabei über 5,4 Mio. Euro an Nachzahlungen und laufenden Zahlungen (zum Beispiel an Rentenzahlungen) erstritten.

Auch 2023 wird und hat es bereits wieder zahlreiche Änderungen im Sozialrecht durch das neue Bürgergeld oder das Wohngeld PLUS gegeben, Mit seinen über 40 Beratungsstellen in ganz Sachsen will der VdK-Landesverband weiterhin beraten und erfolgreich helfen