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Saarbrücken (kobinet) Zwischen 2018 und 2022 haben laut Informationen des Saarländischen Rundfunks 53 Personen im Saarland über das Förderprogramm „Budget für Arbeit“ einen Job im regulären Arbeitsmarkt gefunden. Der Bericht bezieht sich auf Informationen des saarländischen Sozialministeriums. Die nun auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtig und mit regulärem Lohn arbeitenden behinderten Menschen hatten davor in einer der 33 saarländischen Werkstätten für behinderte Menschen mit insgesamt 3.800 behinderten Beschäftigten weit unter dem Mindestlohn gearbeitet. Für die LIGA Selbstvertretung ist die Zahl von lediglich 53 vermittelten Nutzer*innen des Budget für Arbeit in fünf Jahren im Vergleich zu 3.800 behinderten Menschen, die weiterhin in Werkstätten für behinderte Menschen mit Entgelten um die 220 Euro und ohne Arbeitnehmerrechte arbeiten, ernüchternd. Dies sind 1,4 Prozent in fünf Jahren, also weniger als 0,3 Prozent in einem Jahr, die auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechselten.




































