BERLIN (KOBINET) Im Jahr 2017 wurde in Deutschland über 17 Milliarden Euro für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ausgegeben. 2013 waren es noch knapp über 14 Milliarden Euro. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der FDP zu Finanzströmen im SGB IX und SGB XII vor und nach dem Bundesteilhabegesetz hervor.
BERLIN (KOBINET) Auch dieses Jahr feiert der Verein White Unicorn heute den internationalen Autistic-Pride-Day, der immer am 18 Juni stattfindet. „Diversität ist ein Schatz und eine Bereicherung für unsere Gesellschaft, kein Makel. Heute geht es genau darum, darauf aufmerksam zu machen. Auf der ganzen Welt sind Autisten am Gedenken und Feiern, zum jährlichen Autistic-Pride-Day“, heißt es in einer Presseinformation des Vereins.
HALLE (KOBINET) „Ich bin eine große Freundin von Aktionsgruppen, die auch wirklich aktiv sind und etwas bewegen, etwas bewirken, nicht nur rumsitzen und sich gern reden hören“, betont die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag in einem Interview, das auf der Internetplattform der Initiative „wirbleibenhier.net“ veröffentlicht wurde. Die Initiative mit dem Untertitel „bleiben, aushalten, widerstehen“ hat nach den Ergebnissen der Europawahl vor kurzem die #wirbleibenhier-Interview-Reihe zur Stärkung der Demokratie im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am 1. September und in Thüringen am 27. Oktober gestartet. Dabei kommen Menschen zu Wort, die sich zivilgesellschaftlich einbringen und Ideen anbeiten, wie sich jede*r zur Stärkung der Demokratie selbst einbringen kann.
Veröffentlicht am 17.06.2019 11:51 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Symbol für einen Führhund Foto: domain public
BONN (KOBINET)
BONN (KOBINET) Sie müssen furchtlos, exzellent ausgebildet, treu und selbstsicher sein – Hunde, die blinde Menschen durch den Alltag begleiten, im Fachjargon Blindenführhunde genannt. Geschätzt 2.000 bis 3.000 solcher assistierenden Hunde befinden sich bundesweit derzeit im Dienst für blinde Menschen. Auch nicht wenige Menschen, die stärkste Seheinschränkungen aufgrund von Netzhauterkrankungen haben, verdanken ihnen wieder mehr Selbstständigkeit und Lebensfreude im Alltag. PRO RETINA Deutschland setzt sich für mehr Aufklärung und uneingeschränkte Zutrittsrechte anlässlich des diesjährigen Tag des Hundes ein, der am 16. Juni begangen wurde.
Veröffentlicht am 17.06.2019 09:56 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht (?)
Bild vom Seminar Foto: ISL – Franziska Vu
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ERKNER (KOBINET) Welches Potential in der Idee der Selbstvertretung behinderter Menschen steckt und wie wichtig diese für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist, das wurde am Wochenende im Bildungszentrum in Erkner bei Berlin sehr deutlich. Beim Seminar unter dem Motto „Deine berufliche Zukunft in der Selbstvertretung“, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Kooperation mit der LIGA Selbstvertretung durchführte, entwickelten die Teilnehmer*innen eine Reihe von Projektideen zur Stärkung der Selbstvertretung.
Veröffentlicht am 17.06.2019 09:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Grafik zeigt Logo des SoVD Niedersachsen Foto: SoVD
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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat gestern bei seiner Landesverbandstagung in der Hannoverschen Erklärung seine Vorstellungen und Forderungen zu den Themen Armut, Verteilungsgerechtigkeit, Pflege und Inklusion formuliert.
GRIMMA (KOBINET) Wie wichtig die ergänzende unabhängigen Teilhabeberatungstelle (EUTB) ist, das wurde bei der Mitgliederversammlung des Muldentaler Assistenzvereins am Samstag in Grimma deutlich. Vor allem sei es sehr hilfreich, dass die Aktiven in der Region ein Netzwerk der verschiedenen Beratungsstellen geschaffen haben, über das man sich gut austauschen könne. Dabei sei wichtiger Aspekt bei der Beratung, dass die Beratung im Sinne des Peer Counseling, also von Betroffenen für Betroffene, ausgeführt wird. Darauf hat der Vorsitzende des Vereins Jens Merkel hingewiesen.
Veröffentlicht am 16.06.2019 11:12 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Verleihung des Inklusionspreises Niedersachsen Foto: Lennart Helal
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HANNOVER (KOBINET) Zum ersten Mal haben der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der LandesSportBund am heutigen Freitag gemeinsam den Inklusionspreis Niedersachsen verliehen. Damit zeichnen die beiden Verbände besonders hervorragende Leistungen und Projekte rund um das Thema Teilhabe aus. Der diesjährige Sonderpreis ging dabei an die deutsche Band SILBERMOND für ihr gesellschaftspolitisches Engagement. Gewinner in der Kategorie Medien sind Carolin Gißibl und Fabian Melber mit ihrer Reportage zum Thema Sexualität mit Behinderung.
BERLIN (KOBINET) Die Inklusionsbotschafter Janis Geiger und Roland Walter aus Berlin engagieren sich auf vielfältige Weise für die Inklusion und sind besonders im kulturellen Bereich aktiv. Die Projektleiterin des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Inklusionsbotschafter*innen-Projektes, Susanne Göbel, sprach mit den beiden, die u.a. derzeit beim Zirkus bzw. als Clown aktiv sind, was sie so alles machen und was es zur Inklusion in ihrem Bereich bedarf.
Veröffentlicht am 14.06.2019 19:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo: CASCO vom Case zum Coach Foto: ISL
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ERKNER (KOBINET)
ERKNER (KOBINET) „Deine berufliche Zukunft in der Selbstvertretung“, so lautet der Titel eines Seminars, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Kooperation mit der LIGA Selbstvertretung an diesem Wochenende in Erkner bei Berlin anbietet. Zum Beginn des noch bis Sonntag dauernden Seminars entwickelten die Teilnehmer*innen heute ihre persönlichen Steckbriefe mit ihren Stärken und Zielen.
Veröffentlicht am 14.06.2019 16:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
Die neue Integrationskita wird aktiv eingeweiht Foto: Cooperative Mensch eG
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am 12. Juni fand die Eröffnung der neuen Integrationskindertagesstätte der Cooperative Mensch statt. 100 Kinder werden zukünftig in der Kita „Karow KIDZ“ im Nordosten der Stadt betreut. Zudem gibt es Fördergruppen für Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen, welche individuell betreut und gefördert werden.
BERLIN (KOBINET) Am 12. Juni 2019 haben Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Berlin die Nationale Weiterbildungsstrategie vorgestellt, auf die sich Bund, Länder, Arbeitgeber und Gewerkschaften sowie die Bundesagentur für Arbeit geeinigt hatten. Die Erwartungen sind hoch; so sagte Anja Karliczek, dass Weiterbildung im Beruf in Zukunft zum Arbeitsalltag gehören müsse und stellte einen Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ in Aussicht, um modulare interaktive Lernplattformen zu entwickeln, die einen niedrigschwelligen Zugang zu lebensbegleitenden Weiterbildungsangeboten ermöglichen.Für blinde und sehbehinderte Menschen, die selbstverständlich am Arbeitsleben teilnehmen, stellen sich weitere Frage dazu.
DRESDEN (KOBINET) Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, hat heute gemeinsam mit Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler die Broschüre in Leichter Sprache „Wie wir wählen – Landtags-Wahl 2019“ vorgestellt. „Politische Partizipation und Teilhabe am öffentlichen Leben sollen allen Menschen im Freistaat Sachsen gleichberechtigt möglich und nicht erschwert oder verhindert sein. Am 1. September 2019 findet die Wahl zum 7. Sächsischen Landtag statt und ich freue mich, dass mit der Broschüre ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen getan wurde“, betonte Pöhler.
Veröffentlicht am 14.06.2019 08:43 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Infozeichen Foto: domain public
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DüSSELDORF (KOBINET) Unter dem Titel „Zuhören – Anerkennen – Nicht vergessen!“ laden der Landtag und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zu einer gemeinsamen Veranstaltung am 19. Juni ab 12.00 Uhr in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die als Kinder in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie wie auch in Kinderheimen Unrecht und schweres Leid wie beispielsweise Missbrauch und Misshandlungen erlebt haben. Das Land sowie die evangelische und die katholische Kirche wollen mit der Veranstaltung das Schicksal der Betroffenen würdigen und diese um Verzeihung bitten.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des Tages der Verkehrssicherheit am 15. Juni haben sich auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) sieben Verbände und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern sie unter dem Motto „Elektrisch fahren tut hörbar gut!“ den sofortigen Einbau eines künstlichen Warngeräusches in alle Hybrid- und Elektrofahrzeuge.
Veröffentlicht am 14.06.2019 08:28 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Grafik zeigt Logo des ZsL Stuttgart Foto: ZsL Stuttgart
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STUTTGART/LOBBACH (KOBINET)
STUTTGART/LOBBACH (KOBINET) Gewaltfreie Kommunikation stand im Mittelpunkt des dritten Weiterbildungs-Wochenendes zu Inklusionsreferent*innen des Zentrums selbstbestimmt Leben in Stuttgart (ZsL). Die Frage, wie die Referent*innen Anliegen zum Thema Inklusion auch bei schwierigen Gesprächspartner*innen möglichst konflikt- und gewaltfrei vorbringen, war dabei nach Informationen von Britta Schade vom ZsL Stuttgart zentral.
Veröffentlicht am 13.06.2019 16:22 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
UPD Logo Foto: UPD
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UNBEKANNT (KOBINET) Die Arbeit der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) wird von den Ratsuchenden offenbar positiv eingeschätzt. Für die aktuelle Förderperiode, welche vom Jahr 2016 bis in das Jahr 2022 reicht, zeigt eine Nutzerbefragung eine hohe Zufriedenheit mit der Beratung in allen betrachteten Bevölkerungsgruppen und bezogen auf alle abgefragten Qualitätsmerkmale. das ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion.
Veröffentlicht am 13.06.2019 15:13 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht (?)
Udo Lindenberg am 12.06.19 in der Arena von Leipzig Foto: Hannibal
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Udo Lindenberg begeisterte zweimal 10 000 Fans in der Arena von Leipzig. „Udo-pia in Rock, Zorn und Melancholie“, titelte heute die Leipziger Volkszeitung. Und wie immer bei der Live 2019-Tour durch Deutschland ließ der Panik-Rocker deutlich seine politischen Überzeugungen gucken. Der 73-Jährige sympathisiert natürlich mit der jungen Bewegung „Fridays for Future“, losgetreten von der Schwedin Greta Thunberg mit dem Asperger-Syndrom. Immer mehr Jugendliche gehen wie sie freitags auf die Straße, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden.
BERLIN (KOBINET) Bereits seit 1986 verleiht der Deutsche Bahnkunden-Verband sowohl an Einzelpersonen als auch an Intitiativen oder Verbände diesen Preis. Inzwischen ist er zu einem festen Bestandteil in den ebenfalls seit 1986 durchgeführten Deutschen Schienenverkehrs-Wochen geworden. Ab sofort und bis zum 30.Juni 2019 sammelt der Bahnkunden-Verband wieder schriftliche Vorschläge für Preisträger, die den undotierten Deutschen Schienenverkehrs-Preis in verschiedenen Katgeorien erhalten können.
UNBEKANNT (KOBINET) Wir wollen, dass Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können“, sagt Baden-Württembergs Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha und gibt gleichzeitig über 5,7 Millionen Euro für Bauvorhaben für Behinderteneinrichtungen im Land frei. Mit den aus dem Landeshaushalt und der sogenannten Ausgleichsabgabe stammenden Mitteln unterstützt das Land insgesamt sieben Projekte, um das Angebot an gemeindenahen Wohnformen weiter auszubauen und in Wohnheimen und Werkstätten notwendige Umbauten und Modernisierungen umzusetzen.
Veröffentlicht am 13.06.2019 12:42 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Hublift der Deutschen Bahn am Berliner Hauptbahnhof Foto: ISL / Alexander Ahrens
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Für gleiche Rechte für alle Bahnreisenden setzt sich seit einigen Wochen die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zusammen mit Aktivist Kay Macquarrie aus Kiel ein. Dabei geht es insbesondere um mehr Barrierefreiheit bei der Bahn. Die Seite wurde nun in „Barrierefreie Bahn“ umbenannt. „Mit der Umbenennung wollen wir zukünftig Verwechselungen vermeiden und so den Fokus verstärkt auf eine barrierefreie Bahn legen“, erklärt Aktivist Kay Macquarrie diesen Schritt.
Veröffentlicht am 13.06.2019 10:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Logo von Radio Bremen Foto: Radio Bremen
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BREMEN (KOBINET)
BREMEN (KOBINET) Während Bremen in Sachen schuliche Inklusion in den letzten Jahren einiges erreicht hat, klappt der Übergang behinderter Menschen von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt häufig nicht. Die Folge: viele behinderte Menschen landen automatisch in Werkstätten für behinderte Menschen, bei denen die Vermittlungsquote nach wie vor unter einem Prozent liegen. Das macht ein über 12minütiger Fernsehbeitrag des Regionalmagazins buten un binnen von Radio Bremen deutlich, der am 11. Juni ausgestrahlt wurde und auf den die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen aufmerksam macht.
DüSSELDORF (KOBINET) Nachdem die kobinet-Nachrichten bereits mit einer Information des ABiD über die Auflösung der bisherigen NatKo informiert hatten erhielten wir jetzt den Newsletter der NatKo mit welchem nun auch die Geschäftstelle der NatKo die bisherigen Mitglieder und Partner der NatKo über die Auflösung informiert. Darin heißt es:
BAD KREUZNACH (KOBINET) Die neu gewählte Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will die Barrierefreiheit auf den Kinderspiel- und Jugendsportplätzen im Stadtgebiet von Bad Kreuznach verbessern. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt befasst sich am 26. Juni mit einem Antrag, mit dem die Grünen fordern, dass die Stadt künftig bei der Renovierung und dem Neubau von Kinderspielplätzen und Sportfeldern die Barrierefreiheit verbindlich mit einplant und umsetzt. Dies müsse bereits bei der Auswahl der Spiel- und Sportgeräte und der Möblierung beginnen, wie es in einem Beitrag der in Bad Kreuznach erscheinenden Allgemeinen Zeitung heißt.
Veröffentlicht am 13.06.2019 09:47 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
Klaus Tolliner beim Didgeridoo-Spielen beim Sommercamp 2016 in Duderstadt Foto: Susanne Göbel
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LEOBEN, ÖSTERREICH (KOBINET) Als sich Klaus Tolliner im Sommer 2017 von den Teilnehmer*innen des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Graz mit dem für ihn und den dortigen Dialekt typischen und langgezogenen Baba verabschiedete, hat niemand geahnt, dass dies das letzte Sommercamp mit dem vielseitigen Organisator der schon traditionellen fünftägigen Veranstaltung in Österreich war. Kurz nach dem Sommercamp im August 2018 in Duderstadt, wo er schon gesundheitlich angeschlagen war, wurde bei Klaus Tolliner Krebs diagnostiziert. Am 5. Juni ist er nun leider gestorben.
BERLIN (KOBINET) Um einen größeren Überblick darüber zu bekommen, wie Menschen mit Behinderungen oder ihre Angehörigen die Beantragung von Leistungen erleben, führte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen vom 26. Oktober bis 30. November 2018 eine Online-Umfrage durch. Die Auswertung der Umfrage mit dem Titel „Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen“ mit 3.124 Rückmeldungen liegen nun vor und wurde auf der Homepage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unter https://www.gruene-bundestag.de/behindertenpolitik/wie-dicht-ist-der-behoerdendschungel.html veröffentlicht.
WIEN (KOBINET) Das österreichische Sozialministerium erarbeitete mit Selbstvertreter*innen eine Neufassung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Leichter Sprache. „Wir freuen uns sehr über die gelungene Neufassung der Konvention in Leichter Sprache und besonders über die Zusammenarbeit mit Selbstvertreter*innen“, erklärte einem Bericht des Online-Nachrichtendienstes BIZEPS Christine Steger, Vorsitzende des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
ERLANGEN (KOBINET) „Stärker werden und etwas verändern!“ So lautet der Titel einer Empowerment-Schulung für Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke zur Umsetzung der UN-BehindertenRechts-Konvention, die das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Kommune inklusiv“ des Erlanger Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen anbietet. Die Schulung findet in zwei Blöcken vom 19. – 20. Oktober 2019 und vom 25. – 26. Januar 2020 in Erlangen statt.
BERLIN (KOBINET) Braucht Deutschland ein Assistenzhund-Gesetz? Zur Diskussion dieser Frage lud die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) vor kurzem den Verein Hunde für Handicaps in die Räume des Bundestags ein. Die nächsten Schritte zu einer Gesetzesvorlage sollen noch in dieser Legislaturperiode folgen, wie der Verein mitteilte.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Bundestag hat letzte Woche das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes beschlossen. Dadurch erfolgt auch eine Erhöhung des Ausbildungsgeldes von 80 auf 117 Euro zum 1. August 2019 und die schrittweise Erhöhung des Grundbetrages beim Arbeitsentgelt in Werkstätten für behinderte Menschen. Beim Grundbetrag ist die Regierungskoalition den Bedenken der Werkstätten für behinderte Menschen entgegengekommen, wie es in einer Presseinformation der CDU/CSU Bundestagsfraktion heißt. Der Beschluss wurde u.a. von Corina Rüffer von den Grünen heftig kritisiert.
KöLN (KOBINET) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat mit dem Mitmän einen neuen Preis ins Leben gerufen. Dieser richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung (bis 27 Jahre) und zeichnet Ideen und Beiträge für eine inklusive Gesellschaft aus. Bis zum 30. September 2019 können Bewerbungen für den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis unter www.ausgezeichnet.lvr.de eingereicht werden.
BERLIN (KOBINET) Vor allem die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Aufhebung von Wahlrechtsausschlüssen hat den nötigen Druck geschaffen, die bisherigen Gesetze entsprechend zu ändern. Nun hat sich auch der Bundesrat damit beschäftigt und, so dass Menschen mit Behinderung sich künftig bei der Abgabe ihrer Stimme zu Bundestags- und Europawahlen helfen lassen können. Der Bundesrat billigte am 7. Juni 2019 einen entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages zur Änderung des Wahlrechts.
BERLIN (KOBINET) Mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erhalten ab 1. Juli 2019 mehr Geld: Der Bundesrat hat am 7. Juni 2019 der vom Bundeskabinett Ende April beschlossenen Rentenerhöhung zugestimmt.Danach steigen die Bezüge einer Presseinformation des Bundesrates zufolge in Westdeutschland um rund 3,18 und in Ostdeutschland um 3,91 Prozent. Gründe für die Rentenerhöhung sind die weiterhin gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und steigende Löhne. Sie sind 2018 im Westen im Vergleich zum Vorjahr um 2,39 Prozent gestiegen, im Osten waren es 2,99 Prozent.
Veröffentlicht am 11.06.2019 10:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht (?)
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LöHNE (KOBINET)
LöHNE (KOBINET) Pünktlich zum 20. Jahrestag der Gründung des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) veröffentlichte der Verein den aktualisierten Ratgeber Elternassistenz. „Vor 20 Jahren haben wir den Verein gegründet, weil kaum eine Sebsthilfeorganisation das Thema Elternschaft und Behinderung auf der Agenda hatte. Wir wollten erreichen, dass Eltern mit Behinderung bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder personelle Unterstützung bekommen“, so Kers-tin Blochberger, Gründungsmitglied des Vereins.
BERLIN (KOBINET) Vom 11. bis zum 13. Juni findet die 12. Vertragsstaatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in New York statt. Jürgen Dusel wird gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Kerstin Griese als Teil der Delegation aus Deutschland teilnehmen. Das Thema lautet in diesem Jahr „Ensuring inclusion of persons with disabilities in a changing world through the implementation of the CRPD“. Schwerpunkte dabei werden unter anderem die Themen Digitalisierung, Soziale Inklusion sowie Inklusion in Kultur und Sport sein. Neben der Konferenz wird es bilaterale Gespräche sowie Gespräche mit Nichtregierungsorganisationen geben. „In einer globalisierten Welt darf es nicht nur um Handels- und Wirtschaftspolitik gehen, genauso wichtig ist das gemeinsame Handeln und der Austausch bei sozialen Themen“, erklärte heute Jürgen Dusel.
BERLIN/HAMBURG (KOBINET) Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer erhalten ab Juli 2019 mehr Geld. Die Vergütung für Berufsbetreuer steigt um durchschnittlich 17 Prozent. Es ist die erste Erhöhung nach 14 Jahren. Die Länder haben im Bundesrat dem Gesetz mit großer Mehrheit zugestimmt, das im Mai vom Bundestag in zweiter und dritter Lesung angenommen worden war.
Veröffentlicht am 08.06.2019 10:50 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht (?)
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BERLIN (KOBINET) Nachdem der Arbeitsausschuss des Deutschen Behindertenrates (DBR) über den Auflösungsbeschluss der NatKo informiert wurde, erhielten wir auch vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland zu diesem Entschluss folgende Information: Am 4. Juni 2019 kamen die Mitglieder des Vereins „Tourismus für Alle Deutschland e.V.“ (NatKo) in Berlin erneut zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusammen. Nach intensiver Diskussion beschlossen die Anwesenden ohne Gegenstimme die Auflösung des Vereins mit sofortiger Wirkung sowie die Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Hierzu erklärt André Nowak, ABiD-Vorstand und ABiD-Vertreter in der NatKo: Die Auflösung der NatKo ist ein schwerer Verlust für die Entwicklung des barrierefreien Tourismus in Deutschland.
BERLIN (KOBINET) Die Aktivistin Uschi Lehmann aus Berlin hat sich jahrelang dafür eingesetzt, dass behinderte Menschen, die Unrecht und Leid in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien ertragen mussten, endlich dafür eine angemessene Entschädigung und Anerkennung ihres Unrechts und Leids, das sie erleben mussten, bekommen. Hierfür wurde schließlich unter massivem Druck von Betroffenen 2017 die Stiftung Anerkennung und Hilfe geschaffen, bei der Betroffene noch bis Ende 2020 Anträge auf finanzielle Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragen können. Was Uschi Lehmann jedoch so richtig ärgert ist, dass viele Betroffene, die heute zum Teil noch in den gleichen Einrichtungen leben, in denen sie schlecht behandelt wurden, immer noch nicht wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie streitet dafür, dass die Verantwortlichen in Einrichtungen entsprechend informieren und endlich Verantwortung übernehmen.