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Inklusionsmannschaft in der Region Hannover

Bild der Fußballer der Hannoverschen Werkstätten als Meister 2018
Im vergangenen Jahr waren die Fußballer der Hannoverschen Werkstätten Meister
Foto: Carsten Kobow

Hannover (kobinet) Der Deutsche Meister der Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die Hannoverschen Werkstätten, startet ab dieser Saison in Kooperation mit dem TuS Kleefeld als Inklusionsmannschaft in der Ü 40-Fußball-Liga der Region Hannover. Unter dem Vereinsnamen des TuS Kleefeld werden seitens der Hannoverschen Werkstätten zehn Menschen mit Behinderung ab dieser Saison am Regelspielbetrieb der 2. Kreisklasse der Ü40-Liga als Inklusionsmannschaft teilnehmen.

„Das Motto unseres Verbandes lautet: Ein Ball verbindet! Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir das Projekt und somit die Inklusion im Sport unterstützen können“, sagte Günter Distelrath, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV).

Die Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten/TuS Kleefeld ist offen für alle interessierten Hobbyfußballer, die Lust auf Sport und Freude an tollen Begegnungen haben. Die Bedingungen hierfür sind, dass die Menschen ohne Behinderung über 40 Jahre alt sein müssen; bei den Menschen mit Behinderung kann das Alter auch darunter liegen.

Carsten Schumacher, 2. Vorsitzender des TuS Kleefeld und Leiter der Fußballsparte, begrüßt die Kooperation: „Der TuS Kleefeld und die Hannoverschen Werkstätten arbeiten schon lange zusammen. Wir sind sehr froh, dass wir die Werkstätten als Verein hierbei unterstützen können und hoffen, einige unserer Vereinsmitglieder für die Mannschaft zu gewinnen.“

Dass Mannschaften, die sich aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammensetzen, am regulären Spielbetrieb teilnimmt, ist in Niedersachsen zwar nach wie vor die Ausnahme, aber nicht neu. Bis einschließlich der Saison 2016/17 waren die Roten Teufel Ganderkesee e.V. in der 5. Kreisklasse Oldenburg-Land/Delmenhorst aktiv. Ebenfalls bis zur Saison 2016/17 nahm der Gehörlosen-Sportverein Braunschweig am regulären Spielbetrieb der untersten Senioren-Spielklasse mit einer Mannschaft teil, die größtenteils aus Spielern mit Hörbehinderung bestand.