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Erhöhung des Gehörlosengeldes viel zu gering

Foto Geld
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Foto: Irina Tischer

WIESBADEN (kobinet) Zum 1. Juli 2023 wird das Gehörlosengeld in Hessen auf Beschluss der Landesregierung von 158 Euro auf 165 Euro steigen. Die Fraktion der Partei DIE LINKE. im Hessischen Landtag kritisiert diese Steigerung als viel zu gering und nennt diese Erhöhung einen blanken Hohn.

Jahresbericht 2022 des Deutschen Instituts für Menschenrechte vorgelegt

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) „Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Solidarität – die Werte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 sind auch heute aktuell und universell. Die Erklärung ist ein Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte. Am 10. Dezember jährt sich ihre Verabschiedung durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum 75. Mal. Weltweit sind die Menschenrechte jedoch keine Selbstverständlichkeit und es werden die Stimmen lauter, die sie rundweg ablehnen. Zum 75. Jahrestag der Erklärung wird deutlicher denn je, dass Menschenrechte immer wieder bekräftigt und behauptet werden müssen – überall in der Welt, auch hierzulande“, dies macht das Deutsche Institut für Menschenrechte im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihres Jahresberichts 2022 deutlich.

Diskriminierung: Kein Zustellbett in barrierefreiem Hotelzimmer

Sharepic: Kein Zustellbett in barrierefreiem Hotelzimmer
Sharepic: Kein Zustellbett in barrierefreiem Hotelzimmer
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: In das barrierefreie Hotelzimmer dürfen wir kein Zustellbett für Ihr Kind reinstellen. Auch wenn genug Platz da ist – AGG Reform Jetzt!“ Mit diesem über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) derzeit mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat im Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt immer noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Hubert Hüppe fordert Veranstaltung Menschen mit Behinderungen im Parlament

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) In einem Schreiben an die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas fordert der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) eine Veranstaltung „Menschen mit Behinderungen im Parlament“. Ähnlich wie bei der Veranstaltung „Jugend im Parlament“ sollten aus den Wahlkreisen des gesamten Bundesgebiets von den Bundestagsabgeordneten jeweils ein Betroffener eingeladen werden. Ein solches Ereignis fand bereits 2012 erstmalig statt und stieß damals auf ein großes Echo in der Öffentlichkeit. Hüppe betonte, dass daran tatsächlich nur Menschen mit Behinderungen teilnehmen sollten und keine Vertreter ohne Behinderungen.

Deutscher Hörfilmpreis 2023 verliehen

Hinweis auf Deutschen Hörfilmpreis am 20. Juni 2023
Hinweis auf Deutschen Hörfilmpreis am 20. Juni 2023
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Der Deutsche Hörfilmpreis 2023 wurde am Abend des 20. Juni in Berlin vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. Insgesamt 21 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert worden: Spielfilm – Kino, Spielfilm – TV, Mediatheken, Streaming sowie Serie, Kinder- und Jugendfilm, Filmerbe und Dokumentation.

Baratung zur Antidiskriminierung im Dialog

Bild von der Veranstaltung Beratung im Dialog der ADS
Bild von der Veranstaltung Beratung im Dialog der ADS
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Am 16. Juni fand die jährlich stattfindende Veranstaltung „Beratung im Dialog“ bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes statt, bei der Berater*innen der Beratungsstellen, aber auch Mitarbeiter*innen der Fachstellen für die Beratungsstellen zum Austausch eingeladen waren. Diesmal stand im Fokus der Veranstaltung das Thema „Fristen“. Mit dabei waren auch Emine Kalali und Laura Mench von der neuen Fachstelle Antidiskriminierungsberatung für behinderte Menschen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die den kobinet-nachrichten einen kurzen Bericht über die Veranstaltung schickte.

Wieso reagiert der DFB auf behindertenfeindliche Begriffe so unaufgeregt?

Symbol Fragezeichen

Hannover (kobinet) Die drei letzten Spiele der Fußballnationalmannschaft haben intensive Diskussionen über den Zustand der deutschen Nationalmannschaft ausgelöst. Eine andere Geschichte, die damit zusammenhängt, lässt die Referentin des Projekts „Partizipation von Menschen mit Behinderung bei der Umsetzung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe“ des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe), Imke Bartels, nicht los. Am 9. Juni wurde ein Video veröffentlicht, bei dem zu hören ist, wie der DFB-Fußballer Antonio Rüdiger einen Fan als „Spasti, Spasti, Spast“ beleidigt. Er entschuldigte sich bei dem Fan zwar öffentlich für die unangemessene Beleidigung. Sowohl er als auch der DFB-Sportdirektor Rudi Völler finden, dass die Angelegenheit damit erledigt sein und nicht überbewertet werden solle. Das sieht Imke Bartels allerdings ganz anders.

Special Olympics: Leichte Sprache ist Schlüssel zur Teilhabe

Sharepic zur Leichten Sprache zu Special Olympics World Games
Sharepic zur Leichten Sprache zu Special Olympics World Games
Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Berlin (kobinet) Leichte Sprache ist auch bei den Special Olympics World Games, die derzeit in Berlin stattfinden, ein wesentlicher Teil für die barrierefreie Kommunikation. Darauf hat die Bundesfachstelle Barrierefreiheit auf Twitter aufmerksam gemacht und das Sharepic von Sarah Jane Borchert, der Referentin für Barrierefreiheit und Leichte Sprache von Special Olympics Deutschland geteilt. „Leichte Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe. Nur wer versteht, kann mitmachen und eigene Entscheidungen treffen“, heißt es auf dem Sharepic. Aber auch sonst gibt es einiges von den Special Olympics World Games zu berichten, die am 17. Juni in Berlin eröffnet wurden.

AGG-Reform Jetzt: Blutspende nur bei Fragebogen-Ausfüllen ohne fremde Hilfe

Sharepic des DBR zur Diskriminierung beim Blutspenden
Sharepic des DBR zur Diskriminierung beim Blutspenden
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) „Neulich im Alltag: Sie dürfen nur Blut spenden, wenn Sie den Fragebogen ohne fremde Hilfe ausgefüllt haben. Nur so können wir sichergehen, dass Sie ehrlich geantwortet haben – AGG Reform Jetzt!“ Mit diesem über Twitter verbreiteten Sharepic zeigt der Deutsche Behindertenrat (DBR) derzeit mittels einer Social Media Aktion auf, wo behinderte Menschen im Alltag immer noch diskriminiert werden und warum die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) dringend nötig ist. Die Ampelkoalition hat im Koalitionsvertrag geregelt, dass das seit 2006 geltende AGG reformiert werden soll. Bisher liegt noch kein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor.

Vergütung von Gefangenenarbeit in Bayern und Nordrhein-Westfalen verfassungswidrig

Foto vom Bundesverfassungsgericht
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Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) Mit dem am 20. Juni 2023 verkündetem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Regelungen im Bayerischen Strafvollzugsgesetzes und im Strafvollzugsgesetz von Nordrhein-Westfalen mit dem Resozialisierungsgebot aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) unvereinbar sind. Diese landesrechtlichen Vorschriften regeln die Vergütung, die Gefangene im Strafvollzug für dort erbrachte Arbeitsleistung erhalten, die derzeit weit unter dem Mindestlohn sind. „Eine erfreuliche Entscheidung, bleibt zu hoffen, dass die Gesetzgeber für die Neuregelungen keine 2 Jahre braucht. Die Entscheidung ist auch ein dringender Anlass die #Vergütung in den Werkstätten für Menschen mit #Behinderungen (#WfbM) zu überprüfen #Gefangenenarbeit #BVerfG„, twitterte der renommierte Jurist Prof. Dr. Oliver Tolmein.

Landeswohlfahrtsverband Hessen dabei beim Tag der Architektur

Logo: LWV Hessen
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Foto: LWV Hessen

Kassel (kobint)

Kassel (kobint) Erstmals wurde der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) mit zwei Projekten für den Tag der Architektur in Hessen ausgewählt. Das historische Ständehaus hat in diesem Jahr auf der Rückseite einen modernen fünfgeschossigen Anbau mit einem Aufzug erhalten. Dieser Aufzug ermöglicht es jetzt, sämtliche Stockwerke und die versetzten Halbgeschosse im Anbau aus dem 20. Jahrhundert barrierefrei zu erreichen. Das Ständehaus ist eines von 101 Projekten in Hessen, die sich zum Tag der Architektur vorstellen. Das Ständehaus kann am 24. und 25. Juni von 10 bis 14 Uhr besichtigt werden. An beiden Tagen bietet das LWV Baumanagement um 10 und 13 Uhr auch Führungen an. Der Zugang ist über den neuen Anbau im Akazienweg 3, heißt es vonseiten des LWV.

Eva Konieczny erhält Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2023

Eva Konieczny
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Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Kaspar Hauser Stiftung in Berlin Pankow überreichte am 14. Juni den „Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2023“ an Eva Konieczny. Als Arbeitgeberin eines Assistenzteams und als ehrenamtlich Engagierte für Barrierefreiheit und Inklusion in Gesellschaft, Nachbarschaften und sozialen Organisationen macht sie Menschen mit Behinderung Mut, selbstbestimmt zu leben und gleichberechtigte Teilhabe einzufordern. Ihre Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und Vielseitigkeit haben die Jury besonders beeindruckt. Sie ist für viele Menschen Vertrauensperson und Ansprechpartnerin. Ihre Arbeit leistet einen wertvollen Beitrag, um Barrieren in den Köpfen und in der realen Welt abzubauen, heißt es in einer Presseinformation der Stiftung.

Auftakt-Treffen der Fachstelle Antidiskriminierungsberatung für behinderte Menschen

Screenshot vom ISL-Antidiskriminierungstreffen
Screenshot vom ISL-Antidiskriminierungstreffen
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Mit ihrem Auftakt-Treffen der „Fachstelle Antidiskriminierungsberatung für behinderte Menschen“ hat sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit behinderten Berater*innen aus der Antidiskriminierungsarbeit bundesweit kurzgeschlossen, um die wesentlichen Problemstellen zu identifizieren und die Nicht-Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen intersektional vorantreiben zu können. Ziel der Fachstelle ist es u.a., bereits bestehende Beratungsangebote zur Antidiskriminierung in den verschiedenen Regionen Deutschlands eine bundesweite Sicht aus der Perspektive von behinderten Menschen anzubieten und damit auch zur Vernetzung und zum Empowerment beizutragen.

Deutscher Behindertenrat verbreitet Beispiele für AGG-Reform

Sharepic für AGG Reform zu Diskriminierung beim Zahnarzt
Sharepic für AGG Reform zu Diskriminierung beim Zahnarzt
Foto: DBR

Kassel / Berlin (kobinet) Ende Januar diesen Jahres hat das Bündnis AGG Reform Jetzt von über 100 Organisationen die Notwendigkeit für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) aufgezeigt und konkrete Vorschläge für die von der Ampelkoalition geplante Reform des Gesetzes veröffentlicht. Am 19. Juni hat nun der Deutsche Behindertenrat, der dem Bündnis angehört, im Rahmen einer Social Media Aktion begonnen, anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, warum das Gesetz aus der Sicht behinderter Menschen und ihrer Angehörigen dringend reformiert werden muss. Zum Auftakt wird mit dem Zitat „Leute wie Ihre Tochter können zur Zahnbehandlung doch in die Uni-Klinik“ eine diskriminierende Erfahrung beim Zahnarzt geschildert.

Menschen mit Behinderung sollen da arbeiten, wo andere auch arbeiten

Lern- und Gedenkort der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Lern- und Gedenkort der Evangelischen Stiftung Alsterdorf
Foto: Axel Nordmeier

Hamburg (kobinet) Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, würdigte den Einsatz für einen inklusiven Arbeitsmarkt beim Vorstandsempfang der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg. Rund 45.000 Unternehmen in Deutschland beschäftigen keinen einzigen schwerbehinderten Menschen, obwohl sie dazu verpflichtet sind. Stattdessen zahlen sie eine sogenannte Ausgleichsabgabe. Mit dem kürzlich verabschiedeten Gesetz für einen inklusiven Arbeitsmarkt soll sich das ändern, betonte Kerstin Griese.

Millionen behinderte Menschen leben in Flüchtlingslagern

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Flüchtlingstags, der am 20. Juni begangen wird, unterstreicht die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI), dass die Hilfe für Geflüchtete und Vertriebene mit Behinderung in vielen Flüchtlingslagern unzureichend ist. Viele haben gesundheitliche Probleme und müssen mit den Folgen von Bombenangriffen oder Unfällen sowie traumatischen Fluchterfahrungen fertig werden. Menschen mit Behinderung, Schwangere oder Alte benötigen spezifische Unterstützung. Sie haben es aber oft besonders schwer, an Nahrung, Hilfsgüter und medizinische Hilfe zu gelangen, heißt es in einer Presseinformation von HI.

Bundesregierung hat weitere Infos zur Staatenprüfung eingereicht

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin / Genf (kobinet) Die zweite Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland rückt unaufhaltsam näher. Aufgrund des zeitlichen Abstands zwischen der Vorlage des Staatenberichts und dem konstruktivem Dialog, der am 29. und 30. August in Genf stattfindet, hat die Bundesregierung nun am 9. Juni 2023 auf eigene Initiative einen Kurzbericht beim Ausschuss in Genf eingereicht, der die wichtigsten inklusionspolitischen Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen in dem Zeitraum September 2019 bis März 2023 abbildet, wie es auf der Internetseite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) heißt, wo die entsprechenden Dokumente veröffentlicht wurden.

Fête de la Musique

Cover der Fête in Frankreich
Fête de la Musique
Foto: Fête de la Musique

Berlin (kobinet) Mit Musik auf Straßen und Plätzen wird morgen wieder der kalendarische Sommeranfang gefeiert. Die erste Fête de la Musique fand am 21. Juni 1982 in Paris statt. Die Initiative kam von Jack Lang. Der war damals französischer Kulturminister. Das Fest ist seitdem immer populärer geworden.

Nachwuchstalente für Paralympics Zeitung gesucht

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Für das Reporterteam, das über die Paralympics 2024 in Paris berichtet, sucht der Tagesspiegel Nachwuchstalente im Alter von 18 bis 21 Jahre. Bewerbungsschluss ist der 14. Juli 2023. Die Paralympics Zeitung ist ein seit 2004 international mehrfach ausgezeichnetes Gemeinschaftsprojekt von Tagesspiegel und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Das Reporterteam aus wechselnden jungen Medienschaffenden und erfahrenen Mitgliedern der Tagesspiegel-Redaktion berichtet über die Paralympischen Spiele, die Potenziale von Menschen mit Beeinträchtigung und die Bedeutung von Sport und Rehabilitation.

Nur sieben Prozent der Sportvereine haben Angebote für behinderte Menschen

Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Logo Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion
Foto: Bündnis 90 Die Grünen Bundestagsfraktion

Berlin (kobinet) Die World Games sind nach Ansicht der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern auch ein Symbol für Inklusion und Solidarität. „Die Veranstaltung erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Teilhabe und Chancengleichheit für Menschen mit besonderen Fähigkeiten auf die Agenda zu setzen“, erklärte Tina Winklmann, Sprecherin für Sportpolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, die mehr Anstrengungen für Inklusion im Sport anmahnt.

Vergünstigtes Deutschland-Ticket ab 30. Juni in Hessen erhältlich

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet) Seit dem 1. Mai 2023 gibt es erstmals in Deutschland die Möglichkeit, für nur 49 Euro im Monat den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland zu nutzen. Mit dem „Hessenpass mobil“ kommt nun ab dem 1. August 2023 ein ergänzendes Angebot des Landes Hessen hinzu: Menschen, die ihren Wohnsitz in Hessen haben und Wohngeld, Bürgergeld, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, können ein auf 31 Euro vergünstigtes Deutschland-Ticket kaufen. Jetzt ist klar, dass der Vorverkauf bei den Verkehrsverbünden in Hessen am 30. Juni 2023 starten wird.

Bundespräsident besucht Stand von inklusivem Geschichten-Podcast

Bundespräsident am Zeitlupe-Stand
Bundespräsident am Zeitlupe-Stand
Foto: Zeitlupe

Nürnberg (kobinet) Bundespräsident Frank Walter Steinmeier besuchte den Stand der Grumbacherin Nora Henker mit ihrem inklusiven Geschichten-Podcast „Zeitlupe – der Geschichtenpodcast zum Sehen und Hören“ auf dem evangelischen Kirchentag in Nürnberg. Die kobinet-nachrichten erreichte nun ein Bericht über den Besuch des Bundespräsidenten am Stand.

Bundesrat hat Entschließungsantrag zum nicht-invasiven Pränataltest zugestimmt

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

Berlin / Bremen (kobinet) Die Bremische Bürgerschaft hat in seiner Sitzung im März 2023 den Senat dazu aufgefordert, eine Bundesratsinitiative zum Thema „nicht-invasive Pränataltests (NIPT)“ auf den Weg zu bringen. Dieser Initiative der Bremer Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Claudia Bernhard hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 16. Juni nun zugestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, ein Monitoring zur Umsetzung und zu den Folgen des Beschlusses der Kassenzulassung von nicht-invasiven Pränataltests zu implementieren. Dadurch sollen zeitnah belastbare Daten zu verschiedenen Aspekte erhoben und ausgewertet werden. Außerdem soll ein Expertengremium eingesetzt werden, das die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung des NIPT prüft, heißt es vonseiten der Bremer Senatorin.

Film zur Inklusion: Der Fall Dominik – Wie Schule behindert am 19.6. um 22:35 auf RTL

Logo: RTL
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Foto: RTL

Köln (kobinet) Der CDU Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe weist auf den Film zur Inklusion „Der Fall Dominik – Wie Schule behindert“ hin, der heute am 19. Juni um 22:35 bei RTL ausgestrahlt wird. Thema ist die falsche Etikettierung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Hintergrund ist, dass seit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusionspflicht der Schulen die Zahl an Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Höhe geschnellt ist, je nach Bundesland teils bis zu 80 Prozent, schreibt Hubert Hüppe. Gleichzeitig sei die Zahl an Kindern in den Förderschulen nicht wirklich gesunken. „Wo kommen also all die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf her?“ fragt sich nicht nur Hubert Hüppe.

Viele Impulse und technische Lösungen bei REHAB in Karlsruhe

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Karlsruhe (kobinet) Impulse, Innovationen und interdisziplinärer Austausch: Die REHAB 2023 erhielt viel positives Echo – seitens der Besuchenden wie Ausstellenden, heißt es im Abschlussbericht des Veranstalters der REHAB in Karlsruhe. Bereits nach einem Jahr öffnete die Europäische Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion aufgrund einer vorangegangenen, corona-bedingten Terminverschiebung vom 15. bis 17. Juni wieder ihre Tore in der Messe Karlsruhe. Drei Tage lang wurde hier dem Bericht zufolge gezeigt, welche Möglichkeiten und Chancen neue Technologien für Menschen mit Behinderung bieten, um Teilhabe und Selbstbestimmung zu verbessern. Rund 12.000 Fach- und Privatbesuchende kamen nach Karlsruhe, um sich persönlich beraten zu lassen und sich über aktuelle Trends sowie neueste Hilfsmittel zu informieren.

SoVD-Resolution zu Maßnahmen beim Wohnen, Armut & Co

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Hannover (kobinet) Armut, Probleme in der Pflege, explodierende Mieten und mangelnde Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Egal wohin man schaut – der Sozialstaat steht gerade vor enormen Herausforderungen. Jetzt ist schnelles Handeln seitens der Politik gefragt. Wie das aussehen muss, macht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen mit seiner Resolution „Wohnen, Armut & Co.: Maßnahmen zur Rettung des Sozialstaats“ deutlich. Diese hat Niedersachsens größter Sozialverband am 18. Juni im Rahmen seiner Landesverbandstagung verabschiedet und so seine politische Marschroute für die kommenden vier Jahre festgelegt, wie es in einer Presseinformation des Verbands heißt.

Wohnen wie alle anderen auch – Leitlinien zur Deinstitutionalisierung in Tirol vorgestellt

Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Innsbruck (kobinet) Der Tiroler Monitoringausschuss hat die Aufgabe, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Tirol zu fördern, zu schützen und zu überwachen. Am 15. Juni stellten seine Mitglieder im Rahmen der 15. öffentlichen Sitzung im Landhaus in Innsbruck die „Leitlinien zur Deinstitutionalisierung“ der Vereinten Nationen zusammen mit Ines Bullic vom Europäischen Netzwerk zum Selbstbestimmten Leben (ENIL) vor. Diese wurden damit zum ersten Mal in Österreich präsentiert. Die Leitlinien beschäftigen sich mit allem, das notwendig ist, um ein selbstbestimmtes Wohnen für alle Menschen zu ermöglichen. Dies umfasst zum Beispiel den Wandel von Wohneinrichtungen hin zu selbstbestimmtem und inklusivem Wohnen.

10 Mal besser – muss das sein? Sonntag trifft IGEL im Podcast

Sharepic zum Podcast 10 mal besser - muss das sein mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang
Sharepic zum Podcast 10 mal besser – muss das sein mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang
Foto: IGEL-Media

Halle / Bad Segeberg (kobinet) „10 Mal besser – muss das sein?“ So lautet das Thema der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) in der Reihe „Sonntag trifft IGEL“. Jennifer Sonntag und Sascha Lang beschäftigen sich in ihrem vierten Sonntagsgespräch u.a. mit Fragen

Basis-Qualifizierung zur Peer Beratung

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Köln (kobinet) Im Rahmen des Inovationsfonds in der Weiterbildung Nordrehein-Westfalen bieten Martina Bünger und Ellen Romberg, zwei erfahrene Trainerinnen, eine Basis-Qualifizierung mit dem titel „Peer-Beratung: Wie ich bin, bin ich gut!“ an.

Momentaufnahme 308

Hinter einer Mohnblume geht die Sonne runter
Auf dem Mohnfeld bei Sonnenuntergang
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Der ideale Tag wird nie kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen. (Horaz)

Der Autistic Pride Day wird volljährig

Silke Wanninger-Bachem und Birger Höhn
Silke Wanninger-Bachem und Birger Höhn
Foto: Ottmar Miles-Paul

Mainz (kobinet) International feiern autistische Menschen den Autisic Pride Day seit 2005 jeweils am 18. Juni, um über das Autismus-Spektrum aufzuklären und für Akzeptanz zu werben. In Deutschland ist der Tag jedoch bislang kaum bekannt. Am Rande der Empowerment-Schulung zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) machten Silke Wanninger-Bachem und Birger Höhn auf den heutigen Autistic Pride Day aufmerksam. Nach 18 Jahren ist dieser Tag nun volljährig.

Empowerment-Gruppe im Gespräch mit EU-Abgeordneter Katrin Langensiepen

Gruppenbild der Empowerment-Schulung zur Selbstvertretung
Gruppenbild der Empowerment-Schulung zur Selbstvertretung
Foto: Ottmar Miles-Paul

Mainz/Bad Vilbel (kobinet) Für die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Katrin Langensiepen war es eine anstrengende Woche zwischen einer Delegationsreise des EU-Sozialausschusses nach New York, über ihre Teilnahme an der Staatenkonferenz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in New York City, bis zum Länderrat der Grünen in Bad Vilbel. Die Grünen-Abgeordnete nahm sich aber noch die Zeit, um den Teilnehmenden der Empowerment-Schulung zur Selbstvertretung behinderter Menschen einen Einblick in ihre Arbeit als Abgeordnete und ihr politisches Engagement zu geben. Per Videoschaltung kurz vor Beginn der Länderrats tauschte sie sich eine Stunde lang mit den Schulungsteilnehmenden in Mainz über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen als Abgeordnete mit einer Behinderung aus.

Special Olympics World Games in Berlin eröffnet

Sophie Rensmann, Athletin Special Olympics Deutschland, bei der Entzündung des Feuers
Sophie Rensmann, Athletin Special Olympics Deutschland, bei der Entzündung des Feuers
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Annegret Hilse

Berlin (kobinet) Es war 23:16 Uhr am Samstagabend als im Berliner Olympiastadion vor mehr als 50.000 begeisterten Zuschauern das Feuer entzündet wurde, die „Flamme der Hoffnung“. Wenige Minuten vorher hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Special Olympics World Games Berlin 2023 am 17. Juni für eröffnet erklärt. Deutsche Special Olympics Athlet*innen spielten eine Hauptrolle bei der Eröffnungsfeier. Tennisspielerin und Athletensprecherin Sophie Rensmann aus Nordrhein-Westfalen entzündete die “Flame of Hope” der Special Olympics World Games. Zuvor trug die Berlinerin Daniela Huhn zusammen mit Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen und weiteren Special Olympics Athlet*innen sowie olympischen Medaillengewinner*innen die Flagge der Weltspiele der Menschen mit Lernbeeinträchtigungen ins Berliner Olympiastadion. Ralf Andrasch aus Baden-Württemberg sprach den weltweiten Special Olympics Athleteneid “Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben”.

Studie zur Wirkung von Inklusionsfirmen erschienen

Bild zur Studie zu Inklusionsunternehmen
Bild zur Studie zu Inklusionsunternehmen
Foto: BAG-IF

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (BAG IF) hat die „Studie MEHRWIRKUNG. Wirkung zeigen für eine inklusive Zukunft“ veröffentlicht. Die Studie zeigt erstmalig belastbare Wirkungsnachweise des gesellschaftlichen Mehrwerts von Inklusionsunternehmen. Durch die Einbeziehung verschiedener Perspektiven von Mitarbeitenden, Kund*innen, Inklusions- / Integrationsämtern sowie der Inklusionsbetriebe selbst wurde ein 360 Grad Blick auf die Wirkung von Inklusionsbetrieben ermöglicht. Darauf hat die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hingewiesen.

Gehörlose Chefärztin Dr. Veronika Wolter in SWR1 Leute

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Foto: SWR

Mainz (kobinet) Dr. Veronika Wolter ist eine gehörlose Chefärztin. Unter dem Motto „Der Weg aus der Stille“ ist sie am Sonntag, den 18. Juni zu Gast bei der renommierten zweistündigen Radiosendung Leute im SWR-Hörfunk. „Wenn die Welt um einen herum verstummt und man nicht mal Musik oder die eigene Stimme hört. Für die meisten von uns unvorstellbar. Für Dr. Veronika Wolters (war das) Realität. Mit neun Jahren hatte Dr. Veronika Wolter eine Hirnhautentzündung, wurde erst schwerhörig, dann taub. Sie weiß, was es heißt, wenn alle Mitschüler lachen und sie wusste nicht warum, weil man die Pointe nicht versteht. Oder wenn man als ‚dumm‘ verspottet wird, weil man nicht richtig hört“, heißt es in der Ankündigung der Sendung, die im Hörfunk von SWR1 Baden-Württemberg ausgestrahlt wird.

Geschäftsführung für AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar gesucht

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Mannheim (kobinet) Die AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e. V. mit Sitz in Mannheim sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet und in Teilzeit mit 23 Wochenstunden eine Geschäftsführung (M/W/D). Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind ausdrücklich erwünscht, wie es in der Ausschreibung heißt.

Liebe barrierefrei: Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung

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Berlin (kobinet) „Liebe barrierefrei: Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung“, so lautet der Titel eines Radiobeitrags von rbb Kultur, auf den Dr. Martin Theben die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. „Liebe, Sex und Zärtlichkeit sind urmenschliche Bedürfnisse. Doch für Menschen mit Behinderung ist es nicht einfach, ihre Sexualität leben zu können. Das Bedürfnis nach Nähe, sich selbst und andere zu spüren, ist groß. Aber wie lässt es sich erfüllen, vor allem, wenn man keinen festen Partner hat? Zahlt dann die Krankenkasse für körperliche Liebe?“ heißt es zur Einführung in den Beitrag.

Präsenzschulung zum Empowerment zur Selbstvertretung hat begonnen

bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
bifos-Logo: Empowerment zur Selbstvertretung
Foto: bifos

Mainz (kobinet) Seit den 90er Jahren des letzten Jahrtausends schallt der Ruf „Behinderte in die Parlamente“ immer wieder durch die Republik. Und für die Selbstvertretung behinderter Menschen ist es von zentraler Bedeutung, dass engagierte behinderte Menschen auch direkt in Gremien wie Behindertenbeiräten, aber auch in Parlamenten, mitwirken. Um dies zu fördern führt das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) seit 1. Januar 2023 das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Empowerment zur Selbstvertretung“ durch. In Mainz hat heute am 16. Juni das erste Präsenzschulungsseminar begonnen, nachdem sich die Teilnehmer*innen der ersten von drei Schulungen vorher schon intensiv online ausgetauscht haben.

Kurze, aber engagierte, Debatte zur Barrierefreiheit im Personenverkehr

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Wenn gegen 23:00 Uhr im Deutschen Bundestag Anträge debattiert werden, dann geschieht dies nicht immer so engagiert, wie es am Abend des 15. Juni bei der Debatte des von der CDU/CSU Bundestagsfraktion eingebrachten Antrags für mehr Barrierefreiheit im Personenverkehr der Fall war. Dass es dabei dennoch Unterschiede in der Betrachtung und Herangehensweise der verschiedenen Fraktionen gibt und dass die Regierungskoalition hier noch einiges liefern muss und will, das wurde bei der Debatte auch deutlich.

Mehr Inklusion in der Bildung in Niedersachsen gefordert

Inklusionsrat Niedersachsen
Inklusionsrat Niedersachsen
Foto: Inklusionsrat Niedersachsen

Hannover (kobinet) Die kommunalen Behindertenbeiräte und -beauftragten in Niedersachsen fordern die aktivere Umsetzung von Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention. „Jeder Mensch braucht gleiche Bildungschancen – Kein Kind oder Jugendlicher darf in unserem Schulsystem verloren gehen!“ So lautet die Kernbotschaft des am 7. Juni durch den niedersächsischen Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) verabschiedeten Forderungspapiers.