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21 Jahre kobinet-nachrichten: Weiterhin für Menschenrechte und Inklusion

Kobinet-Logo auf Hintergrund
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Foto: Tom Kallmeyer

Berlin (kobinet) Auch 21 Jahre nach dem Start der kobinet-nachrichten ist für die Redaktion klar: die Berichterstattung orientiert sich eindeutig an den Menschenrechten und der Inklusion. Dies bekräftigten die kobinetler*innen bei ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Redaktionsaustausch in Berlin. Das Datum war dabei gut gewählt, denn am 19. August konnten die kobinet-nachrichten ihren 21. Geburtstag feiern. "Auch wenn wir schon seit 25 Jahren so gut wie jeden Tag Nachrichten zur Behindertenpolitik und -arbeit verbreiten, wurde der Verein Kooperation Behinderter im Internet (kobinet), der als Träger der kobinet-nachrichten fungiert, am 19. August 2002 gegründet. In den USA dürften die kobinet-nachrichten mit 21 Jahren nun formal auch Alkohol trinken, was einige Redaktionsmitglieder im Anschluss an die Beratungen bei über 30 Grad mit so manchem Radler praktizierten. Denn oberste Devise des Teams ist: die Arbeit muss Spaß machen, wenn wir schon alles ehrenamtlich machen", so Ottmar Miles-Paul.

Die kobinet-nachrichten setzen auch weiterhin auf vielfältige und unkomplizierte Kooperationen. So leben die verschiedenen Akteur*innen ganz entscheidend davon, welche Informationen sie bekommen. Und dabei gäbe es viel zu sagen. Die verschiedenen Presseinformationen, Beiträge oder auch Berichte über Veranstaltungen machen die kobinet-nachrichten bunt. Die wöchentlich immer sonntags erscheinenden Momentaufnahmen, die IGEL-Podcasts, vor allem mit dem Monatsrückblick über die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik, die Kolumnen, die regelmäßig veröffentlicht werden, eine funktionierende und weitgehend barrierefreie Technik, aber auch die Verwaltung, vieles hängt an den kobinet-nachrichten dran. Daher gedachten die Mitwirkenden der kobinet-nachrichten auch zu Beginn ihrer Sitzung derjenigen, die nicht mehr dabei sein können. Elke Bartz, die sehr viel für die kobinet-nachrichten berichtet hatte, verstarb bereits vor 15 Jahren und Harald Reutershahn, ein äusserst engagierter und kritischer Geist der kobinet-nachrichten, ist Anfang Mai 2023 verstorben.

Im Hinblick auf die gewachsene Bedeutung der sozialen Medien bedanken sich die Akteur*innen der kobinet-nachrichten bei denjenigen, die die Nachrichten über die verschiedenen Kanäle der sozialen Medien, wie X oder Facebook, teilen. Dies kann man am Ende der Beiträge durch einfache Klicks leisten. „Hier leben wir ganz entscheidend von der Unterstützung unserer Leser*innen. Wenn ihr also einen Beitrag gut findet, immer gerne teilen. Denn wir können den Rahmen, die Beiträge, liefern, die auch im Archiv bleiben, für die Verbreitung brauchen wir aber viele helfende Hände oder Füße“, so Ottmar Miles-Paul.

Inhaltlich wurde in der Diskussion deutlich, dass sich auch die kobinet-Redaktion auf die zunehmenden Herausforderungen einstellt, mit der sich diejenigen, die für Menschenrechte und echte Inklusion streiten, leider verstärkt auseinandersetzen müssen. „Wir werden uns daher auch weiterhin konsequent für die Menschenrechte und Inklusion in unserer Berichterstattung einsetzen und die Initiativen und Akteur*innen, die diese Ziele unterstützen, im Rahmen unserer Möglichkeiten in den Mittelpunkt unserer Berichterstattung stellen und damit hoffentlich auch stärken“, fasste der Vorsitzende des Vereins kobinet, Ottmar Miles-Paul, die Diskussion und Zielrichtung für die Zukunft zusammen.