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Crip Camp jetzt auch auf YouTube

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Kassel (kobinet) Am 26. Juli wurde das 30. Jubiläum der Unterzeichnung des Americans with Disabilities Act, des US-amerikanischen Antidiskriminierungsgesetzes für behinderte Menschen, begangen. Der Film Crip Camp: A Disability Revolution, der über Netflix erschienen ist, zeigt den Geist des wachsenden Selbstbewusstseins behinderter Menschen anhand der Sommercamps auf. Nun ist der Film in voller Länge auch über YouTube verfügbar, allerdings nur in englischer Sprache.

VdK sieht Licht und Schatten im neuen Teilhabebericht

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen sieht im kürzlich veröffentlichenten Teilhabebericht Licht und Schatten. Insgesamt wird der Bericht von diesem Verband als „trauriges Kapitel“ bezeichnet und der Landesvorsitzende erkennt darin keine gravierenden Verbesserungen der Lage in diesem Bundesland.

Sommercamp biegt in Zielgerade ein

Sommercamp-Logo
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Foto: Malika Groß

Kassel (kobinet) 94 Veranstaltungen und Aktivitäten haben bereits im Rahmen des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen seit dessen Start Anfang Juni stattgefunden. Nun biegt das Sommercamp in die Zielgerade ein, bis zu dessen Abschluss am 7. August stehen aber noch 19 Veranstaltungen und Aktivitäten auf dem Programm. Darauf hat das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) hingewiesen, das das Sommercamp mit Förderung durch die Aktion Mensch durchführt, und Highlights für diese Woche benannt.

Verfassungsbeschwerde gegen Triage eingereicht

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Foto: omp

Karlsruhe (kobinet) Über die Initiative von AbilityWatch, mit der neun behinderte Menschen eine Verfassungsbeschwerde eingereicht haben, weil sie befürchten, dass ihnen aufgrund der Leitlinien zur Triage im kriti­schen Fall eine medizinische Aussortierung droht, berichten zunehmend auch die Medien. Die Online-Ausgabe von aerzteblatt.de hat das Thema beispielsweise aufgegriffen.

Urteil: Apotheker muss Zugang barrierefrei umbauen

Rollstuhlnutzerin vor Stufen vor einem Geschäft
Rollstuhlnutzerin vor Stufen vor einem Geschäft
Foto: BSK

Krautheim (kobinet) Auf ein „bahnbrechendes Urteil“, in Sachen Barrierefreiheit von Apotheken weist das Fachteam Bauen des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hin. Der Verband ist auf ein Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf aufmerksam geworden, wonach ein Apotheker den Zugang zu seinem Verkaufsraum barrierefrei umbauen muss.

Faktencheck: 11 Vorurteile gegen Inklusion

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Eigentlich ist sich die große Mehrheit der Deutschen laut einer Umfrage einig: Menschen mit und ohne Behinderung sollen in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. Dennoch treffe man immer wieder auf Vorurteile. Damit das nicht so bleibt, hat die Aktion Mensch die 11 häufigsten Vorurteile in einem Faktencheck auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.

Gedanken zum Tod von Hans-Jochen Vogel

Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Barthel

Kassel (kobinet) „Hans-Jochen Vogel ist tot. Jetzt wird es viele Nachrufe auf diesen großen Sozialdemokraten geben. Für behinderte Menschen aber hat Hans-Jochen Vogel eine ganz besondere Bedeutung: Vielleicht hätte es die Grundgesetzergänzung von 1994 um den Satz ‚Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden‘ ohne das große Engagement von Hans-Jochen Vogel hierfür nicht gegeben.“ Dies schreibt Dr. Sigrid Arnade, die während ihres Urlaubs in Finnland vom Tod von Hans-Jochen Vogel erfahren hat.

Momentaufnahme 174

Weißer weg zwischen grünen Bergen. Eine kleine menschliche Figur sieht man in der Ferne.
Wanderweg in Österreich Saalachtal
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Einsam muß du wandern, willst du innige Ziesprache halten mit Baum, Blume und Wolkenzug. (Hans Gaefgen)

Vor 30 Jahren: Meilenstein der Antidiskriminierungsgeschichte

George H.W. Bush mit Justin Dart u.a. bei der Unterzeichnung des ADA
George H.W. Bush mit Justin Dart u.a. bei der Unterzeichnung des ADA
Foto: Presidential Library and Museum

Kassel/Washington (kobinet) Als am 26. Juli 1990 der Americans with Disabilities Act vor mehr als 3.000 Aktiven der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung behinderter Menschen bei einer Zeremonie auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnet wurde, war dies ein wichtiger Meilenstein für die internationale Antidiskriminierungsbewegung. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul nahm damals während seines Studienaufenthaltes in den USA an verschiedenen Aktivitäten im Kampf für dieses Gesetz teil. In seinem Kommentar erinnert er sich an einige Highlights auf dem Weg zu diesem heute noch wirkenden Erfolg.

Kinderarmut bleibt größte Herausforderung

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

GÜTERSLOH (kobinet) In Deutschland ist Kinderarmut eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen – ein Problem, das sich durch die Corona-Krise zu verschäfen droht und bisher eine unbearbeitete Großbaustelle bleibt, zu dieser Einschätzung kommt die Bertelsmann-Stiftung aktuell in einer Studie.

Happy Birthday ADA!

Foto zeigt Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Mehr als 3.000 Mitglieder der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung behinderter Menschen aus allen Bundesstaaten, Abgeordnete und die Spitzen der Verwaltung, die nationale und die internationale Presse hatten sich am 26. Juli 1990 in Washington versammelt. Sie alle wollten dabei sein, wenn ein weltweit wegweisendes Gesetz beschlossen wurde. So heute Martin Ladstätter auf BIZEPS.

Corona-Zeit und ihre Auswirkungen auf Gehörlose in Europa

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB)

BERLIN (kobinet) Der Europäische Gehörlosenverband hatte im Juli einen Bericht über die Beratungen der nationalen Gehörlosenverbände in Europa veröffentlicht. Der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) hat dieses 65-seitige englischsprachige Dokument auf deutsch zusammengefasst und in der Zusammenfassung um aktuelle Informationen zur Entwicklung in Deutschland ergänzt.

Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Teilhabebericht

Foto des NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann
Foto: MAGS.NRW

DÜSSELDORF (kobinet) Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen hat den ersten „Teilhabebericht NRW“ zu Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen veröffentlicht und kündigt in diesem Zusammenhnag zugleich einen neuen Inklusions-Aktionsplan an.

Poster der Woche: Ernst genommen werden

Poster: Ich möchte ernst genommen werden
Poster: Ich möchte ernst genommen werden
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Portrait einer Frau mit dunklen Locken und freundlichem Gesichtsausdruck.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 30. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Ihr Text lautet: „Ich möchte ernst genommen werden, weil ich viel zu sagen habe. Auch wenn ich eine Frau bin. Und an der Sonderschule für Lernbehinderte war.“ Zur Person schreibt Kassandra Ruhm: „Frau F. aus M. am N.“

30 Jahre Americans with Disabilities Act

Foto zeigt Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am 26. Juli 1990 wurde der Americans with Disabilities Act im Garten des Weißen Hauses von Präsident George Bush unterzeichnet. Dazu erreichte kobinet heute ein Bericht des Berliner Rechtsanwaltes und Hobby-Chronisten Dr. Martin Theben.

In Bremen kehrt ein Stück Normalität zurück

Hygiene bleibt weiterhin sehr wichtig - Person mit Gesichtsmaske am Desinfektionsspender
Hygiene bleibt weiterhin sehr wichtig
Foto: Martinsclub Bremen

BREMEN (kobinet) Die Corona-Pandemie war auch im Martinsclub in Bremen eine harte Zeit – viele Freizeitangebote und Gruppenaktivitäten fielen der Pandemie zum Opfer. Viele Menschen waren in dieser Zeit durch die Ausgangssperre zum Teil mehrere Wochen vom öffentlichen Leben abgeschnitten. Jetzt nehmen die Angebote beim Martinsclub in Bremen wieder Fahrt auf. Ein inklusives Bildungs- und Freizeitprogramm sorgt dafür, dass ein Stück Normalität zurückkehrt.

Zoom-Veranstaltung zum Thema Corona und Behinderung

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Foto: Susanne Göbel

Regensburg (kobinet) „Wie Corona Behinderung behindert“ lautet der Titel einer kostenfreien Webkonferenz, die das Regionalbüro Regensburg der Friedrich-Ebert-Stiftung am Donnerstag, den 30. Juli von 17:30 bis 19:00 Uhr durchführt.

Broschüre: Helfen Schlichtungen bei Diskriminierungen?

Titelblatt der BIZEPS-Broschüre zur Schlichtung
Titelblatt der Broschüre zur Schlichtung
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Schlichtungen bei Diskriminierungen behinderter Menschen haben in Österreich eine viel längere und umfassendere Tradition als in Deutschland. Seit dem Inkrafttreten des österreichischen Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes (BGStG) im Januar 2006 sind nun beinahe 15 Jahre vergangen. Ein wesentliches Instrument dieses Gesetzes zur Streitbeilegung sind Schlichtungen beim Sozialministeriumservice (SMS). In einer neuen Broschüre von BIZEPS wird aufgezeigt, wie es zu der nun geltenden gesetzlichen Regelung im BGStG kam und was diese bringt.

Bundeswehr-Freiwillige für Heimatschutz

Foto zeigt Pressekonferenz Dein Jahr für Deutschland
Pressekonferenz im Bundesverteidigungsministerium
Foto: Bundeswehr/Torsten Kraatz

Berlin (kobinet) Ein neuer Freiwilligendienst der Bundeswehr soll die Heimat schützen und die Gesellschaft stärken. Sozialverbände sind davon wenig begeistert. Sie sehen Konkurrenz zu Angeboten wie dem sozialen und dem ökologischen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat das Angebot „Dein Jahr für Deutschland“ heute vorgestellt. Der neue Dienst soll am 1. April 2021 für zunächst tausend Teilnehmer starten.

Dein Rat zählt in NRW

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

GELSENKIRCHEN (kobinet) In Nordrhein-Westfalen sind in weniger als drei Monaten Kommunalwahlen. Ein guter Zeitpunkt, so die Koordinierungsstelle des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben in Gelsenkirchen, politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in den Vordergrund zu rücken. Das geschieht mit der Kampagne „Dein Rat zählt!“

Doppeljubiläum bei AJS

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Foto: ht

MÜNCHEN (kobinet) Die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS) in München kann in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen feiern: Seit 20 Jahren gibt es das „Gütesiegel soziale und berufliche Integration“ und seit 40 Jahren besteht die aja, die „aktion jugend und arbeit“.

Einstimmung auf 30 Jahre US-Antidiskriminierungsgesetz

Zahl 30
Zahl 30
Foto: ht

Kassel (kobinet) Am 26 Juli 1990 wurde die Unterzeichnung das US amerikanische Antidiskriminierungsgesetz für behinderte Menschen durch den damaligen Präsidenten George Bush auf dem Rasen des Weißen Hauses gefeiert. Im Vorfeld dieses Jubiläums hat sich Apple zur Wichtigkeit dieses Gesetzes für die Barrierefreiheit von Produkten wie das iPhone und IPad geäussert.

Petition für einheitliche Umsetzung der Sozialgesetze

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) „Komplizierte Gesetze, mangelnde Transparenz in den Behörden, ungeschulte Sachbearbeiter*innen: Menschen mit Behinderung oder psychischen Krankheiten bekommen oft nicht die Unterstützung bewilligt, die ihnen per Gesetz zusteht.“ Das kritisiert Patricia Koller aus München und hat dazu eine Petition gestartet. Für den 20. August ruft die Aktivistin von Randgruppenkrawall zu einer Behindertenprotestdemo in München auf.

Lebenshilfe Bayern fordert mehr und schnellere Barrierefreiheit

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Foto: ht

München (kobinet) Barrierefreie Gebäude, leicht verständliche Sprache und das Recht auf notwendige Hilfsmittel – das verspricht das neue Bayerische Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz (BayBGG). „Die Lebenshilfe Bayern begrüßt diese Vorgaben für die öffentliche Verwaltung sehr“, betont die Landesvorsitzende Barbara Stamm. Doch müsse Barrierefreiheit nicht nur für Behörden gelten und schneller umgesetzt werden. Der Verband fordert Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Verena Bentele: Sieben Euro mehr reichen nicht zum Leben

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will die Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger geringfügig anheben. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums hervor. Ab dem Jahr 2021 soll ein alleinstehender Erwachsener Angaben des Sozialverbands VdK zufolge sieben Euro mehr bekommen: Statt 432 Euro sind es dann 439 Euro im Monat. VdK-Präsidentin Verena Bentele reagiert mit Unverständnis auf diese Zahlen: „Sieben Euro reichen hinten und vorne nicht. Das sind gerade mal 23 Cent am Tag, die die Menschen mehr in der Tasche haben.

Tipps für die Existenzgründung

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Foto: Susanne Göbel

Nieder-Olm (kobinet) Der Weg in die Selbstständigkeit hat viele Hürden. Besonders für Menschen mit Behinderung. Trotzdem gründen einige von ihnen ihr eigenes Unternehmen. Darauf weist 3sat bei der Ankündigung eines knapp halbstündigen Filmbeitrags hin, der am 3. Juli 2020 ausgestrahlt wurde und in der Mediathek angeschaut werden kann. Gracia Schade vom Projekt Kommune Inklusiv Nieder-Olm gibt am Donnerstag, 23. Juli von 14:00 bis 15:00 Uhr per Zoomkonferenz beim Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Tipps zur Existenzgründung. Noch sind dafür einige Plätze frei.

Briefkasten zum Intensivpflegegesetz

IPReG-Briefkasten
IPReG-Briefkasten
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Nach dem Bundestagsbeschluss zum Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) wird das Aktionsbündnis AbilityWatch die konkrete Umsetzung weiter kritisch begleiten. Zu diesem Zweck ist AbilityWatch auf Informationen von Betroffenen angewiesen. „Sollten Sie im Zuge der Umsetzung des IPReG Probleme in Ihrer Versorgung bemerken, Genehmigungen nicht erhalten oder Leistungen verwehrt bekommen, so lassen Sie uns dies bitte wissen“, schreibt AbilityWatch, und hat hierfür einen IPReG-Briefkasten eingerichtet.

Paritätischer kritisiert Hartz IV Regelsatzberechnung

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft der Bundesregierung „unverschämtes Kleinrechnen“ der Regelsätze in Hartz IV vor. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der Verband den Referentenentwurf aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur anstehenden Neuermittlung der Regelsätze in der Grundsicherung scharf.

Verfassungsbeschwerde gegen Triage-Verfahren

Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Das Aktionsbündnis AbilityWatch ist der Ansicht, dass allein der Gesetzgeber Prinzipien für die Entscheidung, wer im Falle knapper Ressourcen behandelt wird, aufstellen darf, kann und muss. Dazu müsse er auch Menschen mit Behinderungen und deren Verbände anhören. Um dies sicherzustellen, will AbilityWatch eine Verfassungsbeschwerde zum Triage-Verfahren einreichen.

SoVD fordert EU-weite Arbeitslosenrückversicherung

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
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Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschland – SoVD äußert sich erleichtert darüber, dass sich die 27 Staats- und Regierungschefs auf einen Wiederaufbaufonds geeinigt haben. Zugleich weist er jedoch darauf hin, dass wichtige Fragen zum Corona-Krisenpaket und den EU-Haushaltsrahmen offen bleiben. Von besonderem Rang für den SoVD ist darunter die Einführung einer EU-weiten Arbeitslosenrückversicherung.

Aktion Mensch: Mehr als 9.000 Projekte 2019 gefördert

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Auf ein erfolgreiches 55. Jubiläumsjahr kann die Aktion Mensch blicken. Dank eines Rekord-Umsatzes konnte die Organisation 2019 mehr als 1,7 Millionen Menschen mit einer Gewinnbenachrichtigung erfreuen, knapp 9.000 soziale Projekte fördern und im Rahmen einer Kampagne ein starkes Zeichen gegen Hass setzen. Das teilte die Aktion Mensch im Hinblick auf den veröffentlichten Jahresbericht für das Jahr 2019 mit.

Abschlussbericht: So macht man Teilhabe

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Foto: Susanne Göbel

Siegburg (kobinet) Die Evaluation des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projekts „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen liegt nun vor. Diese erfolgte durch das ISÖ – Institut für Sozialökologie. Das Projekt sollte die Ambulantisierung und personenzentrierte Ausrichtung der Eingliederungshilfe nach dem neuen Bundesteilhabegesetz (BTHG) unter Beteiligung der Menschen mit Beeinträchtigung für Menschen mit Beeinträchtigung erproben.

Leben in Einrichtungen zu Corona-Zeiten

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Logo: Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
Foto: Kommune Inklusiv Nieder-Olm

Nieder-Olm (kobinet) Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen hat, die in Einrichtungen wohnen, dazu hat das Projekt Kommune Inklusion Nieder-Olm ein fast 20minütiges Zoom-Gespräch geführt. Das Gespräch, das Gracia Schade moderierte, wurde mittlerweile auf YouTube eingestellt.

Petition: Inklusion ein Grundrecht, keine Gefälligkeit

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Hannover (kobinet) Zur Stärkung des Inklusionsgedankens in Niedersachsen haben sich die Mitglieder des „Forum Artikel 30 UN-BRK/ Inklusion in Kultur, Freizeit und Sport“ zu einer gemeinsamen Positionierung entschlossen. Die Corona-Pandemie zeige auf, wie wichtig es ist, die Rechte von Menschen mit Behinderungen konsequent einzufordern. In den erlassenen Verordnungen fänden sich Menschen mit Behinderungen nur unter dem aufgedrückten Stempel der Risikogruppe als Hygienefaktor wieder.

Center-Management mit Umdenkzetteln

Umdenkzettel Barrierefrei der ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
Umdenkzettel „Barrierefrei“ der ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
Foto: H. Smikac – aufgenommen im Rathaus-Center Dessau

HAMBURG (kobinet) Nicht erst die Corona-Pademie hat Spuren hinterlassen, die unbedingt zum Nachdenken verpflichten – viele andere Punkte der Nachhaltigkeit erfordern dies. Das ECE Projektmanagment beteibt rund 195 Shopping-Center und möchte mit den Umdenkzetteln mit ihren Mietpartnern, Kunden und Besuchern dieses Nachdenken anzetteln. Dabei wurde auch die Barrierefreiheit nicht vergessen.

BDH fordert eine mutigere Sozialpolitik

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Foto: BDH

BONN (kobinet) Nach Einschätzung des Bundesverband Rehabilitation (BDH) beschleunigt die Corona-Krise das Auseinanderdriften von Arm und Reich weiter. Wie in der Wirtschaftspolitik wäre also eine mutigere Sozialpolitik und eine offene Debatte über die Berechnung des Mindestlebensstandards in Deutschland nach Meinung dieses Verbandes das Gebot der Stunde.

Betreuungsrecht im Sinne der Betroffenen reformieren

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Unterfranken (kobinet) Wie wichtig es ist, dass die vom Bundesjustizministerium geplante Reform des Betreuungsrecht auch die Selbstbestimmung behinderter Menschen stärkt, die in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind, zeigt ein Beispiel aus Unterfranken. Dort wird einer Frau nach wie vor der Kontakt zu einem behinderten Mann verweigert, der nicht sprechen kann und längere Zeit bei ihr gewohnt hat, bevor er auf Betreiben der gesetzlichen Betreuerin in ein Heim umziehen musste.

Man soll nie aufgeben

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Kassel (kobinet) Unter dem Motto „Man soll nie aufgeben“ macht heute Doris Josquin aus Ganderkesee beim Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen den Auftakt für eine wieder thematisch vielfältige Woche. Die Rollstuhlnutzerin berichtet im Rahmen der Reihe „Behindertenpolitik am Montagabend“ über ihre Erfahrungen in und mit der Kommunalpolitik.

Dynamisierung des Steuerpauschbetrags gefordert

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Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung plant Verbesserungen für behinderte Menschen im Steuerrecht. Laut einem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums sollen die bisherigen Pauschbeträge für behinderte Menschen verdoppelt und ein neuer Pauschbetrag für behinderungsbedingte Fahrtkosten eingeführt werden. Darüber berichtet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in seinem Newsletter dbsv direkt, der zudem eine Dynamisierung des Pauschbetrages fordert.

Zwang zur Anmeldung in Förderschulen

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Foto: Irina Tischer

Starnberg (kobinet) Familien im Landkreis Starnberg werden gezwungen, ihre Kinder an Förderschulen anzumelden, obwohl diese ein Recht auf eine wohnortnahe inklusive Schulbildung haben. Dies berichtet die Interessengemeinschaft BRK24 Bildungsrecht Inklusion.