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Programm für Inklusionskongress steht – Anmeldung noch möglich

Schrift: 3. Online-Inklusionskongress vom 12.-18.3.2021
Plakat 3. Online-Inklusionskongress
Foto: inklusionskongress.de

Kehl (kobinet) Die Vorbereitungen für den Online-Inklusionskongress vom 12. – 18. März laufen auf Hochtouren, wie die Organisatorin Bettina Krück mitteilt. Das Programm steht und Anmeldungen sind auch während des Kongresses möglich. Am Freitag, 12. März, geht es ab 18:00 Uhr los. Die 33 Interviews und die Interviews der ersten beiden Kongresse stehen dann noch bis zum 20. März online zur Verfügung.

Hart erkämpfte Rechte in Corona-Pandemie missachtet

Bild von Nancy Poser
Nancy Poser
Foto: privat

Bonn/Trier (kobinet) Viele Menschen mit Behinderung sind in der Corona-Pandemie gesundheitlich besonders gefährdet. Die Richterin Nancy Poser meint im Interview mit der Aktion Mensch: Gerade jetzt werden sie nicht ausreichend geschützt und beteiligt. Stattdessen nehmen Diskriminierung und Rechtsverletzungen zu.

Infos zur Impfung in Rheinland-Pfalz

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Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Seit dem 6. März erhalten in Rheinland-Pfalz weitere Gruppen aus der Priorisierungsgruppe 2 die Möglichkeit, sich für eine Schutzimpfung gegen Corona zu registrieren und für eine Impfung anzumelden. Die Online-Terminregistrierung steht seit dem 6. März für Menschen mit schweren Vorerkrankungen sowie für Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen offen“, teilte die rheinland-pfälzische Gesundheits­ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit. Auch im Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen sind Impfungen möglich.

Von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Impfgesuchen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Düsseldorf (kobinet) In Deutschland haben rund 2,5 Millionen Menschen (mehr als drei Prozent der Bevölkerung) bereits die zweite Dosis Impfstoff gegen das Corona-Virus erhalten, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Insgesamt 6,2 Prozent (ca. 5,2 Millionen) Menschen haben demnach mindestens eine Dosis erhalten. In dieser Phase der Impfung machen behinderte Menschen ganz unterschiedliche Erfahrungen von Freud bis Frust, wie Zuschriften an die kobinet-Redaktion zeigen.

Inklusionstage finden am 3. und 4. Mai online statt

BCC beleuchtet mit Aufschrift INKLUSIONSTAGE
BCC beleuchtet mit Inklusionstage
Foto: Martina Scheel

Berlin (kobinet) Coronabedingt finden die Inklusionstage 2021 zum Thema „Zusammen. Selbstbestimmt. Arbeiten“ voraussichtlich überwiegend digital statt. In einer Terminankündigung nannte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den 3. Mai von 9:30 – 18:30 Uhr und den 4. Mai von 9:30 – 15:30 Uhr. Die Veranstaltung werde an beiden Tagen auf www.gemeinsam-einfach-machen.de live übertragen, um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.

Klare Perspektiven für Beschäftigung auf allgemeinem Arbeitsmarkt gefordert

Katrin Langensiepen, Jürgen Dusel, Anne Gersdorf bei PK
Katrin Langensiepen, Jürgen Dusel, Anne Gersdorf bei PK
Foto: omp

Brüssel/Berlin (kobinet) Morgen, am 9. März, stimmt das Europäische Parlament über den von Katrin Langensiepen mit Unterstützung verschiedener Akteur*innen entwickelten Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Beruf und Beschäftigung ab. Im Vorfeld hat die Europaabgeordnete und zuständige Berichterstatterin zusammen mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Jürgen Dusel und Anne Gersdorff von den Sozialhelden zu einer Pressekonferenz geladen. Dabei ging es neben der nötigen Inklusion auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vor allem auch um das Streitthema Werkstätten für behinderte Menschen, zu dem im Bericht sehr kritisch Stellung bezogen wird.

Partizipation braucht Strukturen

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) nimmt den diesjährigen Internationalen Frauentag zum Anlass, sich für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung einzusetzen sowie dazu entsprechende Strukturen zu fordern..

Frauen mit Behinderung bei Studien besser berücksichtigen

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Am internationalen Frauentag kritisieren der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen und das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in diesem Bundesland den Ausschluss wichtiger Zielgruppen aus Berichten und Studien der Landesregierung: Im Zentrum der Kritik steht die unzureichende Berücksichtigung von Frauen mit Beeinträchtigung in der sogenannten Dunkelfeldstudie zu „Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen“.

Gesucht: Weitere Unterstützung für Barrierefreiheitskampagne

Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Logo: für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Hubertus Thomasius

Berlin (kobinet) Ein Bündnis von 30 Organisationen unterstützt die Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht als Erstunterstützter*innen. Nun wurde auf der Kampagnenhomepage die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch Einzelpersonen und weitere Organisationen als Unterstützer*innen eintragen können, was beispielsweie der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) schon genutzt hat. Um in den nächsten Monaten bei den laufenden Gesetzgebungsverfahren mehr Barrierefreiheit erreichen zu können, braucht es nicht nur viele Aktivitäten, sondern auch viele Unterstützer*innen des gemeinsamen Ziels für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, teilte Ottmar Miles-Paul von der Kampagne mit.

Studie: Frauen mit Behinderung sind die Verliererinnen auf dem Arbeitsmarkt

Statistiktabelle zur Beschäftigung behinderter Frauen
Statistiktabelle zur Beschäftigung behinderter Frauen
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Frauen mit Schwerbehinderung sind auf dem Arbeitsmarkt von doppelter Diskriminierung betroffen: Sie bilden das Schlusslicht bei Lohn sowie Vollzeit- und Führungspositionen und sind durch Haushalts- und Familienaufgaben besonders belastet. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die die Aktion Mensch zum heutigen Weltfrauentag veröffentlicht hat. Grundlage der Erhebung ist ein erstmaliger systematischer Vergleich der Erwerbssituation von Frauen mit und ohne Schwerbehinderung sowie den entsprechenden männlichen Bevölkerungsgruppen, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch.

Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen

Logo: Budget für Arbeit nutzen
Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

Jena/Nürnberg (kobinet) Coronabedingt kann auch dieses Jahr die Werkstätten-Messe nicht in gewohnter Form in Nürnberg stattfinden, sondern findet am 14. und 15. April digital statt. Barbara Vieweg vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 hat sich an den Messeauftritt von 2019 unter dem Motto „Es muss nicht immer Werkstatt sein – Budget für Arbeit nutzen!“ erinnert und eine Vision für einen inklusiven Arbeitsmarkt entwickelt. Diesen Beitrag veröffentlichen die kobinet-nachrichten im Vorfeld der diesjährigen digitalen Werkstätten-Messe im Folgenden:

Für Vielfalt in den Parlamenten

Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Grünen-Plakat: Wiebke Richter, Michael Gerr: in den Bundestag! Euer Duo für Vielfalt
Foto: Wiebke Richter und Michael Gerr

Würzburg/Regensburg (kobinet) Wiebke Richter und Michael Gerr setzen sich dafür ein, dass die Parlamente vielfältiger werden und zum Beispiel auch behinderte Menschen verstärkt gewählt werden. Hierfür haben sie die Homepage www.inklusivegesellschaft.de aufgebaut. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit den beiden, die für die Grünen für den nächsten Bundestag kandidieren, ein Interview, wie es dazu kam und wie die Vielfalt in den Parlamenten verbessert werden kann.

Inklusives Anpacken auf dem Werkstoffhof

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Pullach (kobinet) Lockdown und nichts los? Diese Zeit nutzen viele Menschen zum Entrümpeln. Für die Mitarbeiter*innen des Wertstoffhofs in Pullach bedeutet das nach Informationen der Aktion Mensch jede Menge Arbeit. „Das inklusive Team hilft kompetent und freundlich bei der fachgerechten Entsorgung von Sperrmüll, Elektroschrott und anderen Wertstoffen“, heißt es im neuesten Aktion-Mensch-Newsletter zu dem Projekt.

Frauentag und Gendersternchen

Foto zeigt Ausschnitt aus Frauentagsplakat
Ausschnitt aus Plakat zum Frauentag von 1914
Foto: Gemeinfrei

Berlin (kobinet) Morgen wird der Internationale Frauentag für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung in Berlin zum dritten Mal als Feiertag begangen. Berlin ist seit 2019 das einzige Bundesland, in dem der 8. März gesetzlicher Feiertag ist.

Die unendliche Geschichte – Personalbemessung in der Psychiatrie

Psychiatrie
Die unendliche Geschichte
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Eines der verheerendsten Probleme der psychosozialen Unterstützungslandschaft für Menschen mit seelischem Krisenerleben, ist die unzureichende Personalbesetzung und -finanzierung von Einrichtungen der klinisch-psychiatrischen Krankenhäuser und Stationen. Sodass durch Personalmangel, zu wenig Platz und zu wenig Zeit, vertrauensvolle Beziehungsarbeit offenbar immer unmöglicher wird.

Zeitzeuge Karl-Josef Faßbender berichtet

bifos Logo
Logo des bifos
Foto: bifos

Köln (kobinet) Karl-Josef Faßbender, 1954 in Neuss am Rhein geboren, hat seit frühester Kindheit spinale Muskelatrophie und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Seine Schulzeit verbrachte er zunächst im Elternhaus, später in verschiedenen betreuten Wohneinrichtungen bis er sein selbstbestimmtes Leben mit 24-Stunden-Assistenz führen konnte. Der Diplom-Pädagoge und Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an der Universität Köln berichtet im Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über seine Erfahrungen.

Neues Betreuungsrecht vom Bundestag beschlossen

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat heute am 5. März ein neues Betreuungsrecht beschlossen. Dadurch soll die Selbstbestimmung von Menschen gestärkt werden, die eine gesetzliche Betreuung als Unterstützung nutzen. Zudem sollen durch die Neuregelungen des Gesetzes, diese ein weiteres Stück an die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention angepassen. Behindertenverbände, wie beispielsweise der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Bundesvereinigung Lebenshilfe werten die Neuregelungen als positives Signal an Menschen mit Behinderungen. Die unterstützende Entscheidungsfindung müsse aber weiter gestärkt werden. Kritik am Gesetz kam aus den Oppositionsparteien.

Nordrhein-Westfalen wird weiterhin inklusive Vorhaben fördern

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Mit einem „Inklusionsscheck NRW“ will auch im Jahr 2021 die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Maßnahmen zur Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen finanziell fördern. Insgesamt werden dafür 600.000 Euro bereitgestellt.

LIGA Selbstvertretung zum Superwahljahr: 10 Gebote für gute Behindertenpolitik

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Anlässlich der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März sowie der weiteren Wahlen auf Landes- und Bundesebene in diesem Jahr hat die LIGA Selbstvertretung 10 Gebote für eine zukunftsfähige Behindertenpolitik formuliert. „Daran müssen sich die politischen Parteien, ihre Programme sowie die Koalitionsverträge künftiger Regierungen messen lassen“, erläutert die LIGA-Sprecherin Dr. Sigrid Arnade. Alle Gebote orientieren sich nach Angaben der LIGA-Sprecherin an der UN-Behindertenrechtskonvention und damit an einer Behindertenpolitik als Menschenrechtspolitik.

Bundestag beschließt heute neues Betreuungsrecht

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Bundestag will heute gegen 15:00 Uhr in zweiter und dritter Lesung ein neues Betreuungsrecht verabschieden. Für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung ist dieser Tag nach Ansicht der Bundesvereinigung Lebenshilfe von enormer Bedeutung. Es gehe darum, wie weit sie künftig ihr Leben selbst bestimmen können. Mit ihrer Kampagne „#BRR 2021: BetreuungsRechtsReform – aber richtig!“ hatte die Bundesvereinigung Lebenshilfe in den vergangenen Wochen eine Reihe von Nachbesserungen gefordert, von denen nun viele nach Informationen des Verbandes umgesetzt werden sollen.

Linksfraktion unterstützt Vorschläge zur Barrierefreiheit

Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Sören Pellmann

Berlin (kobinet) Der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, hat auf die Vorschläge des Forums behinderter Juristinnen und Juristen zur Barrierefreiheit reagiert. Demnach unterstützt die Bundestagsfraktion DIE LINKE diese Vorschläge für Änderungen im Behindertengleichstellungsgesetz ausdrücklich und hat in der Vergangenheit in diese Richtung bereits eigene Anträge eingebracht, die bisher allerdings abgelehnt worden seien.

Wo bleibt die barrierefreie gynäkologische Versorgung?

Symbol Fragezeichen
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Foto: ht

Kassel (kobinet) Wo bleibt die barrierefreie gynäkologische Versorgung? Das fragt sich die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz und fordert im Vorfeld des Internationalen Frauentags bundesweit für alle Städte und Landkreise entsprechende Angebote.

SoVD zur EU-Strategie: Deutschland in der Pflicht

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Nachdem die Europäische Kommission eine Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030 vorgelegt hat, sieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) Deutschland in der Pflicht.Die neue EU Strategie soll die uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft gewährleisten. Sie soll dabei helfen, das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie die Europäische Säule Sozialer Rechte und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen.

Bluttest auf Down-Syndrom erneut im Bundestag beraten

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat als Teil des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“ die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben und sie aufgefordert, den vorgeburtlichen Bluttest auf Down-Syndrom und andere Trisomien erneut zu beraten. Im Verfahren beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) seien Widersprüche zu den in der Orientierungsdebatte zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen der Parlamentarier aufgetreten.

Unabhängige Patientenberatung hat Zukunftskonzept vorgelegt

Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hat ihr „Konzept Modell 2023“ vorgestellt. Es beschreibt, wie die Menschen in Deutschland weiterhin und dauerhaft von einem unabhängigen und patientenzentrierten Beratungsangebot profitieren können. Das Konzept erläutert, wie die Patientenberatung in einem komplexen und zunehmend digitalisierten Gesundheitswesen die Gesundheitskompetenz der Menschen stärken und auf konkrete Verbesserungspotenziale aus Patientensicht noch wirkungsvoller hinweisen kann.

Keine Placebo-Gesetze mehr

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD

Berlin (kobinet) Zum Entwurf eines Umsetzungsgesetzes des Europäischen Barrierefreiheitsrechts EAA durch die Bundesregierung erklärt heute der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD): Wir brauchen keine Placebo-Gesetze mehr.

Inklusionsbeirat fordert konkretere Maßnahmen

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Derzeit befindet sich das Teilhabestärkungsgesetz im parlamentarischen Verfahren. Es soll weitere Verbesserungen und mehr Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen bringen. Mit Blick auf den Internationalen Frauentag, fordert der Inklusionsbeirat in einer aktuellen Stellungnahme die Konkretisierung von Gewaltschutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen mit Behinderungen.

CDU will mehr Barrierefreiheit

Logo der CDU
Logo: CDU
Foto: CDU

Berlin (kobinet) Die CDU will das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) auf Bundesebene weiterentwickeln und hierbei die Barrierefreiheit verstärkt in den Blick nehmen. Barrierefreiheit müsse dabei über die Verantwortung des Bundes, der Länder und Kommunen hinaus gehen und im privaten Bereich verbessert werden. Dies gelte für allgemein zugängliche Räume und Dienstleistungen, vor allem im Gesundheitswesen, aber mit Augenmaß. So heißt es u.a. auf der Internetseite der CDU Deutschland. Allerdings beziehen sich diese Aussagen auf die Vorhaben in der nächsten Legislaturperiode. Dabei stellen sich Betroffene die Frage, ob die CDU sich bei gegenwärtigen Gesetzesreformen des BGG im Rahmen des Teilhabestärkungsgesetzes und bei der Umsetzung des European Accessibility Acts (EAA) auch für diese Ziele einsetzt.

Nur wenige barrierefreie Wohnungen in Düsseldorf

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Düsseldorf ist Landhauptstadt von Nordrhein-Westfalen und eine Stadt mit mehr als 620.000 Einwohnern. Nur wenige davon können in einer barrierefreien Wohnung leben. Wie viele es genau sind, dass wollte Ratsfrau Julia Marmulla (DIE LINKE) in einer persönlichen Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung Anfang März wissen.

FDP-Antrag für mehr Behinderte in Forschungseinrichtungen

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen nach Ansicht der FDP Bundestagsfraktion mehr Verantwortung und Engagement für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen übernehmen. Dies fordert die FDP-Fraktion in einem Bundestagsantrag (19/27175). Dabei soll einem Beicht von Heute im Bundestag zufolge auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Weise hingewirkt werden, dass der Anteil von fünf Prozent der Stellen, die laut Gesetz mit Menschen mit Behinderungen zu besetzen sind, stufenweise umgesetzt wird.

Wirksam gegen Gewalt: Nur gemeinsam mit Betroffenen

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Foto: Susanne Göbel

Münster (kobinet) Frauen mit Behinderung spielen eine wichtige Rolle im Gewaltschutz und ein wirksamer Gewaltschutz funktioniere nur gemeinsam mit Betroffenen. Diese Bilanz zogen Expert*innen aus Beratung, Gewaltschutz und Werkstätten für behinderte Menschen am 3. März in einer NRW-weiten Fachveranstaltung. Eingeladen hatte das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW. Zum Ende des Projekts „Sicher, Stark und Selbstbestimmt“, kurz: SiStaS, sprachen fast 90 Teilnehmer*innen über Erfolge und offene Fragen.

EU-Strategie muss Freiheit aller Bürger*innen durchsetzen

Gemeinsames Logo: Diakonie Deutschland und BeB
Logo: Diakonie und BeB
Foto: Diakonie BeB

Berlin (kobinet) Die EU-Kommission hat gestern am 3. März 2021 eine neue Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderung vorgestellt. Die neue Zehn-Jahres-Agenda war notwendig geworden, weil die alte Strategie 2020 ausgelaufen ist. Erklärtes Ziel ist es, die Gesetzgebung der EU-Mitglieder auf europäischer Ebenezu koordinieren. Die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) haben zur neuen Strategie gemeinsam Stellung genommen und fordern, dass die EU-Strategie die Freiheit aller Bürger*innen durchsetzen muss.

Covid 19-Strategie rund ums Kind entwickeln

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Ein breites Bündnis von Organisationen hat die politisch und medizinisch Verantwortlichen dazu aufgerufen, eine Covid 19-Strategie rund ums Kind zu entwickeln, die zum Ziel hat, Kindern und Jugendlichen so schnell und so viel wie möglich Normalität ihres Alltags zurückzugeben. Dies bedeute zugleich, dass es Schutzmaßnahmen für alle Personen braucht, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, heißt es in einem vom „FORUMTRANSFER: Innovative Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona“ verbreiteten Aufruf.

Neue EU-Strategie: Keine Inklusion ohne klare Richtlinien

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Die Europäische Kommission hat am 3. März eine neue EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen für 2021-2030 vorgestellt. Die Grüne Europaabgeordnete und Berichterstatterin für die Umsetzung von Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf, ein Bericht der am 8. März im Europäischen Parlament debattiert und anschließend abgestimmt wird, hat den Entwurf kommentiert und deutlich gemacht, dass Inklusion klare Richtlinien braucht. Sie plädiert u.a. dafür die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie endlich zu verabschieden.

Lockdown leicht gelockert

Kanzleramt
Kanzleramt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bund und Länder haben beschlossen, den Lockdown in Deutschland mit vorsichtigen Lockerungen bis 28. März fortzuführen. Auf dem Corona-Gipfel im Kanzleramt wurde über einen Stufenplan mit Öffnungsschritten bei mehr Schnelltests und rasch zunehmenden Impfungen gestritten.

Online-Befragung der Berlinischen Galerie

Foto zeigt Blick auf das Reichtagsgebäude in Berlin
Blick auf das Reichtagsgebäude in Berlin
Foto: M. Smikac

BERLIN (kobinet) Corona-Beschränkungen aber mit vielen Aktivitiäten und Erlebnissen. In den vergangenen Monaten hat die Berlinische Galerie eine Vielzahl neuer digitaler Angebote entwickelt. Ob Podcast, Insta Live-Führung oder virtueller Rundgang – verschiedene Formate haben das Vermittlungsangebot erweitert und zur Auseinandersetzung mit den Ausstellungen eingeladen. Die Berlinische Galerie möchte nun wissen, wie das gefallen hat ? Was bei diesen Angeboten noch fehlt ? Oder was möglicherweise verbessert werden könnte ?

Referentenentwurf für Gesetz zu Barrierefreiheitsanforderungen

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 2. März den bereits erwarteten „Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen“ den Verbänden zur Anhörung zugeleitet. Dabei handelt es sich um das Gesetz zur Umsetzung der Regelungen des European Accessibilities Act (EAA) in deutsches Recht. Der Gesetzentwurf soll nach der Anhörung der Verbände am 24. März im Bundeskabinett beschlossen werden, damit der Bundestag das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet kann.

Natalie Geese vermittelt gerne Wissen zum Thema Behinderung

Porträt von Natalie Geese
Natalie Geese
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Natalie Geese arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen. Zudem schreibt sie ihre Doktorarbeit an der Universität zu Köln zur Bedeutung der verschiedenen Mobilitätsassistenzen blinder Menschen in sozialen Interaktionen. Als Referentin des Projektes „CASCO – vom Case zum Coach“ bewegt sich thematisch bei ihr vieles im Bereich Selbstbestimmung, Empowerment und Barrierefreiheit. Maria Trümper, die in der Projektkoordination mitwirkte, sprach für die kobinet-nachrichten mit Natalie Geese über ihr Wirken als CASCO-Referentin und eine Reihe anderer Fragen.

LIGA Selbstvertretung für Nachbesserungen beim Teilhabestärkungsgesetz

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) Nach der Gründung der LIGA Selbstvertretung vor gut fünf Jahren hat es einen ersten Wechsel bei den Sprecher*innen des Selbstvertretungs-Bündnisses gegeben. Beim letzten Zoomtreffen wurde Eileen Friesecke, die sich bei den Kellkerkindern in Berlin engagiert, zusammen mit Dr. Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul, die dieses Amt von Anfang an ausüben, neu in den Sprecher*innenrat gewählt. Die LIGA Selbstvertretung will sich in den nächsten Wochen besonders für Nachbesserungen beim Gesetzentwurf für ein Teilhabestärkungsgestz stark machen, das noch im März in erster Lesung im Bundestag behandelt werden dürfte.

Linke für Verbesserungen bei der Impfstrategie

Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Sören Pellmann

Berlin (kobinet) „Viele Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und mit Pflegebedarf können nicht prioritär geimpft werden, obwohl sie durch das SARS-CoV-2-Virus besonders gefährdet sind. Sie sind oft nicht selbständig in der Lage die AHA-Regeln einzuhalten und auf Assistenz angewiesen – durch unmittelbare Nähe ein eigenes Infektionsrisiko. Meist kommt eine krankheitsbedingte Immunschwäche hinzu.“ Dies kritisierte der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag Sören Pellmann mit Bezug auf ein Positionspapier mit dem Titel „Schutz- und Impfstrategie der Bundesregierung. Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf“ des Arbeitskreises 1, Arbeit, Soziales und Gesundheit der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag.