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Nur wenige barrierefreie Wohnungen in Düsseldorf

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Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Düsseldorf ist Landhauptstadt von Nordrhein-Westfalen und eine Stadt mit mehr als 620.000 Einwohnern. Nur wenige davon können in einer barrierefreien Wohnung leben. Wie viele es genau sind, dass wollte Ratsfrau Julia Marmulla (DIE LINKE) in einer persönlichen Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung Anfang März wissen.

Die Antwort zeigt, dass es, gemessen am eigentlichen Bedarf, nur kleine Schritte sind in welchen man in Düsseldorf beim Angebot barrierefreier Wohnungen voranschreitet. Nach der erteilten Antwort wurden im Jahr 2018 insgesamt 56 barrierefreie Mietwohnen übergeben. Im Jahr 2019 waren es dann Mieter von 273 Wohnungen, die sich darüber freuen können, nun ohne Barrieren zu wohnen. Im Jahr 2020 konnten 437 barrierefreie Mietwohnunen sowie zwei anbieterverantwortet Gruppenwohnungen mit jeweils elf Wohnplätzen ihren Nutzerinnen und Nutzern übergeben werden.

Julia Marmulla, Fraktionssprecherin und Vertreterin der Partei DIE LINKEN stellt dazu im Wohnungsausschuss fest: "Senioren und Menschen mit Behinderungen warten im Durchschnitt ein halbes Jahr, bis sie von der Wohnberatungsstelle eine akzeptable Wohnung vermittelt bekommen. Aufgrund der höheren Anforderungen und der uns bekannten Einzelfälle ist anzunehmen, dass Rollstuhlfahrer noch deutlich länger warten müssen. Parallel stellte die SWD in drei Jahren nur acht rollstuhlgerechte Wohnungen fertig. Über das Handlungskonzept Wohnen waren es vier. Mit solchen Zuständen geben wir uns als LINKE nicht zufrieden! Eine inklusive Stadtgesellschaft muss Rollstuhlfahrern außereichend Wohnraum zur Verfügung stellen."

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sdn2560