
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Nichts Größeres kann ein Mensch schenken, als sein ganzes Vertrauen. Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und Empfänger. (Henry David Thoreau)

Berlin (kobinet) Nichts Größeres kann ein Mensch schenken, als sein ganzes Vertrauen. Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und Empfänger. (Henry David Thoreau)

Berlin (kobinet) Für viele der fast fünf Millionen Muslime in Deutschland beginnt morgen der islamische Fastenmonat Ramadan. Er endet am 12. Mai. An Corona erkrankte Muslime sind wie andere Kranke auch vom Fastengebot ausgeschlossen.

POTSDAM (kobinet) Die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ ist jetzt in das Foyer des Brandneburger Landtages in Potsdam eingezogen. Noch bis zum 23. Juni soll sie dort zu sehen sein – insofern ein Besuch dort wegen der Corona-Beschränkungen möglich ist. Die Inklusion bleibt also weiterhin im Blick und wird nach der Ausstellung in Potsdam auch noch an weiteren Orten zu sehen sein.

Kassel (kobinet) Am 18. März hat ein Bündnis von Behindertenorganisationen damit begonnen, die Tage herunterzuzählen, die den Bundestagsabgeordneten noch verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Heute, am 12. April, ist ein Viertel der Zeit abgelaufen und sind es noch 75 Tage bis zum letzten regulären Plenumstag des Bundestages am 25. Juni. Ein guter Anlass für Ottmar Miles-Paul vom Bündnis für ein gutes Barrierefreiheitsrecht, eine Zwischenbilanz über die bisherigen Aktivitäten der Kampagne, über bisherige Reaktionen aus dem Bundestag zu ziehen und einen Ausblick auf weitere Aktivitäten zu wagen.

Winsen a. d. Aller/Geretsreid (kobinet) Ulrich Scheibner und Norbert Spiegl gehören zu den Aktiven in der Virtuellen Denkwerkstatt, einer Gruppe von „Werkstatt“-Fachleuten, die zum Teil schon jahrzehntelang in Leitungspositionen für eine grundlegende Reform des „Werkstätten“-Systems eingetreten sind. Sie sind nach wie vor ehrenamtlich aktiv tätig. Die kobinet-nachrichten befragten die beiden nach den Ergebnissen der Generaldebatte im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen (UNO) zum Artikel 27 des Übereinkommens über die Rechte der Menschen mit Beeinträchtigungen. Die virtuelle UNO-Debatte fand am 22. und 24. März 2021 statt.

Mainz (kobinet) Um leicht verständlich Antworten auf Fragen zur Einbürgerung zu geben, hat das Integrationsministerium von Rheinland-Pfalz ein Infoblatt in Leichter Sprache veröffentlicht. Mit dem einfach und kurz gehaltenen Text werden die Grundvoraussetzungen für eine Einbürgerung sowie deren Vorteile dargestellt. Des Weiteren werden die Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Interessierte informieren oder beraten lassen können.

Berlin (kobinet) Das Marketing der Luca-App hat blendend funktioniert. Nun mehren sich aber kritische Stimmen. „luca wird in ganz Berlin dabei helfen, relevante Kontaktketten beim Auftreten einer Corona-Infektion nachzuvollziehen und das Land bei weiteren Öffnungsschritten konzeptionell zu unterstützen“, meint die zuständige Senatsverwaltung. 11 weitere Bundesländer wollen in diese App investieren, deren Funtionsweise Experten bemängeln.

LEIPZIG (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Meinungsbarometers für Mitteldeutschland „MDRfragt“ lautete die Kernfrage: „Inklusion – geglückt oder gescheitert ?“ Rund 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nahmen an dieser Umfrage teil und waren zu mehr als der Hälte der Meinung: In Deutschland wird zu wenig für Menschen mit Behinderungen getan.

Mill Valley, Kalifornien (kobinet) Im Rahmen eines außergerichtlichen Schlichtungsverfahrens erreichte eine blinde Frau aus Nordkalifornien, der von Uber-Fahrer*innen immer wieder die Beförderung mit ihrem Blindenführhund verweigert oder erschwert wurde, dass das Unternehmen nun 1,1 Millionen Dollar für ihr diskriminierendes Verhalten zahlen muss. Sie stützte sich dabei auf die Regelungen des Americans with Disabilities Act, dem US-amerikanischen Antidiskriminierungsgestz für behinderte Menchen, das in den USA bereits seit 1990 gilt. Dies zeigt auf’s Neue den Unterschied zu Deutschland, wo die Bundestagsabgeordneten heute, am 11. April, noch 76 Tage Zeit haben, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht in dieser Legislaturperiode zu verabschieden.

Heilbronn (kobinet) Spannend ging es beim weitgehend digitalen Parteitag der baden-württembergischen Grünen heute besonders für Stephanie Aeffner zu. Die seit 2003 bei den Grünen aktive Rollstuhlnutzerin und derzeitige Behindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg konnte bereits die Kandidatur für den Wahlkreis Pforzheim für die Grünen für sich entscheiden. Heute trat sie zur Wahl für einen guten Listenplatz an und wurde dort auf den aussichtsreichen Platz 16 gewählt. Damit hat eine Vertreterin der Behindertenbewegung gute Chancen, in den neuen Bundestag einzuziehen.

Berlin/Erlangen/Schwelm (kobinet) Kaum jemand hat von Deutschland aus die internationale Behindertenpolitik so geprägt, wie Prof. Dr. Theresia Degener. Vor allem hat die renommierte Juristin entscheidend dazu beigetragen, dass diese als Menschenrechtspolitik verstanden und von den Vereinten Nationen auch so gehandhabt wird. Dass sie dabei nie die Tuchfühlung zur Behindertenbewegung verloren hat, zeigen die beiden Berichte von Dinah Radtke, die mit Theresia Degener bei vielen internationalen Treffen für die UN-Behindertenrechtskonvention gekämpft hat, und vom Hobby-Chronisten der kobinet-nachrichten Dr. Martin Theben. Heute, am 10. April kann Theresia Degener ihren 60. Geburtstags feiern, zu dem ihr die Redaktion der kobinet-nachrichten herzlich gratuliert.

Hameln (kobinet) Dass eine Abendplanung wegen fehlender Barrierfreiheit leicht ins Wasser fallen kann, das haben Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen sicherlich schon öfter erlebt. Das Projekt #Barriere Brechen der Sozialhelden hat dies in einem 14 Sekunden dauernden Satire-Werbespot in Anlehnung an eine andere Werbung dargestellt. Heute, am 10. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 77 Tage, um bis zum letzten regulären Sitzungstag des Plenums des Bundestages in dieser Legislaturperiode für ein längst überfälliges gutes Barrierefreiheitsrecht zu sorgen. Dann dürfte es nämlich auch beim Dating leichter für alle werden.

Kassel (kobinet) Prof. Dr. Gisela Hermes ist 1958 in Hollage bei Osnabrück geboren und Hochschullehrerin an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. In ihrer Forschung und Lehre verknüpft sie unter anderem Fragen der Inklusion mit der Geschlechterfrage behinderter Menschen. So heißt es auf der Internetplattform des Zeitzeugen-Projekts des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos). Dort kommen 40 Zeitzeug*innen aus der Behindertenbewegung zu Wort und schildern ihre Erfahrungen. Heute weisen die kobinet-nachrichten auf das Zeitzeugen-Interview mit Prof. Dr. Gisela Hermes hin.

ERLANGEN (kobinet) Geschwister von chronisch kranken oder behinderten Menschen übernehmen meist früh Verantwortung. Als Erwachsene sind sie häufig eine wichtige Stütze der ganzen Familie. Aus Anlass des morgigen Welt-Tages der Geschwister, stellt die Lebenshilfe Bayern die Frage, was das für ihr eigenes Leben bedeutet. Dazu soll es im Juni 2021 auch einen Online-Themenabend „Erwachsene Geschwister“ geben.

BRÜSSEL / BERLIN (kobinet) Deutschland hat das Ziel verfehlt, bis Ende März mindestens 80 Prozent der Überachtzigjährigen gegen das Coronavirus zu impfen. Dabei bestehen, wie der Sozialverband Deutschland (SoVD) berichtet, zusätzlich auch noch erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern.

London/Kassel (kobinet) „Barrierefreiheitsregelungen in Großbritannien: Was dort Gesetz ist und in Deutschland anscheinend nicht geht“, so lautet der Titel eines 17minütigen auf YouTube eingestellten Interviews mit der Journalistin und Behindertenrechtsaktivistin Christiane Link aus London. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und wohnt seit einigen Jahren in London: u.a. auch wegen der besseren Barrierefreiheit. Damit das, was in Großbritannien schon seit vielen Jahren Gesetz ist, auch in Deutschland Wirklichkeit wird, dafür haben die Bundestagsabgeordneten heute, am 9. April, noch 78 Tage Zeit, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Gersdorf (kobinet) Katrin Gensecke, 49 Jahre, kandidiert für die SPD bei der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt im Juni 2021. Bereits als Jugendliche scheute sie keine politischen Diskussionen. Lesen Sie mehr über Katrin Gensecke im folgenden Portrait:

Ingelheim (kobinet) Inklusion gelingt auch in der Corona-Pandemie. Das will der Inklusionspreis für die Wirtschaft 2021 „Potenziale von Menschen mit Behinderungen“ sichtbar machen. Noch bis zum 30. April 2021 können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben.

Krautheim (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) gehört zu den Erstunterzeichner*innen der Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht. Der Verband unterstützt nun auch explizit die Petition von Raul Krauthausen und Constantin Grosch, die das grundsätzliche Recht auf Barrierefreiheit – und damit die Verpflichtung zur Barrierefreiheit für alle Branchen – insbesondere im baulichen Umfeld fordert. Daher ruft der BSK seine Mitglieder und Unterstützer*innen dazu auf, die bereits von über 38.000 Menschen unterzeichnete Petition auf change.org zu unterstützen.

BERLIN (kobinet) Der prozentuale Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz-IV-Haushalten bleibt auf einem erschreckend hohen Niveau und ist nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes weiter gestiegen. Daraus leitet das Deutsches Kinderhilfswerk:die Froderung ab, Kinder in Deutschland endlich besser vor Armut zu schützen

Berlin/Oldenburg in Holstein (kobinet) Martina Scheel ist Behindertenbeauftragte der Stadt Oldenburg. Sie engagiert sich aktiv in Arbeitsgruppen, Vereinen und Aktionsbündnissen und sensibilisiert für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ihre thematischen Steckenpferde als Inklusionsbotschafterin und Referentin des CASCO-Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sind u. a. Barrierefreiheit und die praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Maria Trümper vom Projekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das 2020 endete, führte mit ihr ein Interview über ihr Wirken.

Berlin (kobinet) „Die Wirtschaft darf behinderte Menschen weiter ausschließen“, so fasst der Verein Sozialhelden mit seinem Projekt Barrieren brechen seine Einschätzung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zusammen. Heute, am 8. April, verblieben den Bundestagsabgeordneten noch 79 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages, um den Gesetzentwurf so zu ändern, dass auch Deutschland ein gutes und umfassendes Barrierefreiheitsrecht bekommt.

Genf (kobinet) Eigentlich hätte die zweite Staatenprüfung Deutschlands in Sachen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention längst erfolgen sollen. Doch die Corona-Pandemie hat auch die Abläufe des Fachausschusses für die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen kräftig durcheinander gewirbelt. Nun ist klar, dass Deutschland nicht mehr in diesem Jahr vom Fachausschuss geprüft wird, so dass die Verbände der Zivilgesellschaft noch Zeit für eine entsprechende Stellungnahme zum deutschen Staatenbericht hat.

Greifswald (kobinet) Henry Spradau aus Greifswald hat sich eine Entscheidung des Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg zum Merkzeichen RF in Sachen Rundfunkbeitragsermäßigung und die dazugehörige Begründung genauer angeschaut und berichtet darüber für die kobinet-nachrichten.

Berlin (kobinet) Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, wo der Sozialstaat wirkt und wo er kläglich versagt. Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Kinder und Geringverdiener trifft diese Krise mit voller Wucht. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert in ihrem neuen Buch ein entschlossenes politisches Handeln, damit sich die sozialen Ungleichheiten in Deutschland nicht weiter verschärfen. Im Europa Verlag ist ihr neues Buch mit dem Titel „Wir denken neu – Damit Deutschland sich nicht weiter spaltet“ erschienen. Darin zeigt Verena Bentele, wie sich dieser Trend umkehren lässt. Heute, am 8. April, wird das Buch ab 19:30 Uhr im Livestream vorgestellt.

Berlin (kobinet) Zum Weltgesundheitstag haben die Grünen ihre Forderung bekräftigt, Impfstoffe global gerecht zu verteilen. Maria Klein-Schmeink, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Gesundheitspolitik, und Ottmar von Holtz, Berichterstatter für Globale Gesundheit erklärten: „In der globalisierten Welt lassen sich die wichtigsten Faktoren für die Gesundheit der Menschen nicht mehr allein auf nationaler Ebene beeinflussen.“

BERLIN (kobinet) Die fünffache Weltmeisterin und Olympia-Zweite im Eisschnelllauf, Jenny Wolf, verstärkt seit dem 1. April 2021 das Team der Bundesgeschäftsstelle von Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Sie ist dort jetzt als Koordinatorin Bildung & Wissenschaft tätig.

BERLIN (kobinet) Das Blaue Kamel, das Aktionsbündnis von Berliner Trägern der Behindertenhilfe, plant normalerweise Wahl-Informations-Veranstaltungen, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, politische Teilhabe wahrzunehmen. Aufgrund der Einschränkungen wegen des Corona-Virus kann im Superwahljahr 2021 mit der Bundestags-Wahl, der Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie der Wahl der Bezirksverordneten eine solche Veranstaltung leider nicht durchführen werden. Deshalb ist ein neues Format geplant: Das Blaue Kamel, das Berliner Aktionsbündnis für Menschen mit Behinderung, wird ein Jahr nach den Wahlen 2021 nachfragen.

Berlin (kobinet) Am Entwurf für ein deutsches Barrierefreiheitsgesetz kritisiert der Berliner Behindertenverband wie viele andere Verbände sogenannte Übergangsfristen. „Mit Übergangsfristen bis ins Jahr 2035 wird dem digitalen Wandel per Gesetz Stillstand verordnet“, warnt die Berliner Behindertenzeitung in ihrer April-Ausgabe.

Berlin/Nürnberg (kobinet) Normalerweise würden sich bei der Werkstätten-Messe viele Akteur*innen aus diesem Bereich treffen. Coronabedingt kann die Messe nur digital stattfinden. Wer am 14. und 15. April dabei sein will, kann sich nun anmelden. Im Vorfeld der Messe findet eine Petition für einen Mindestlohn in Werkstätten immer mehr Unterstützung. Und auch das Budget für Arbeit ist Thema einer Veranstaltung des NETZWERK ARTIKEL 3 am Vorabend der Messe am 13. April.

Berlin (kobinet) Nachdem der Deutsche Behindertenrat (DBR) bereits im Herbst letzten Jahres mit einer ausführlichen Stellungnahme für ein gutes Barrierefreiheitsrecht geworben hat, unterstützt das Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen auch die Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht und deren Kernpunkte. Heute, am 7. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 80 Tage bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestages in dieser Legislaturperiode, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Berlin (kobinet) Im aktuellen Podcast der Aktion Mensch „All Inclusive“ spricht der Behindertenbeauftrage der Bundesregierung Jürgen Dusel mit Moderatorin Ninia „LaGrande“ Binias über Demokratie und Inklusion und verrät exklusiv, was er in seiner Amtszeit bis Ende des Jahres noch plant. Zudem beantwortet Jürgen Dusel persönliche Fragen über seine Erfahrungen als Mensch mit Sehbehinderung und gibt Einblicke, wie man eigentlich Bundesbehindertenbeauftragter wird. Nicht zuletzt sprechen die beiden über die Missstände des ersten Arbeitsmarkts und darüber, wie Menschen mit Behinderung hier bessere Chancen bekommen können.

Oberteuringen (kobinet) „Psyche in Not: Das lange Warten auf eine Therapie“, so lautet der Titel der heute am 7. April von 22:45 bis 23:15 Uhr ausgestrahlten Sendung des Magazins ZDF Zoom, auf die Thomas Schalski von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee hinweist, die am Dreh es Berichtes beteiligt war.

Marburg/Lahn (kobinet) Passend zur derzeitigen Kampagne für ein gutes Barrierefreiheitsrecht hat der blinde Journalist Franz-Josef Hanke den kobinet-nachrichten einen Kommentar zugesandt, den er nach der Wahl zum Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Marburg verfasst hat, weil die Ergebnisse nur als Grafik und damit für ihn als blinder Mensch nicht zugänglich präsentiert wurden. „Als Journalist bin ich in Marburg hauptberuflich seit 35 Jahren tätig. marburg.news mache ich seit nunmehr 21 Jahren. Manche Menschen in der Pressestelle sind kaum älter als meine Berufserfahrung“, schreibt Franz-Josef Hanke und ärgert sich darüber, dass er immer wieder zum Kämpfen für Barrierefreiheit gezwungen wird.

Berlin (kobinet) Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hat heute in seiner Fernsehsendung zibb über ein E-Trike für Rollstuhlfahrer berichtet. Paul Stappenbeck aus Berlin entwickelte einen Prototyp.

BRÜSSEL (kobinet) Mehrere Staaten der Europäischen Union wollen nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) eine Prioritätenliste zur Umsetzung eines „Digitalen Grünen Zertifikates“, des sogenannten „Grünen Passes“ für weniger Corona bedingte Einschränkungen und Urlaubsreisen vorlegen. Das Projekt solle europaweit einheitlich, grenzübergreifend und leicht verwendbar verwirklicht werden

Leipzig (kobinet) Livetalks, Dokus und ein rundes Jubiläum mit einer ganz besonderen Botschafterin: In der Woche vom 8. bis 14. April dreht sich beim MDR alles um das Thema Inklusion. Anlass für die trimediale Themenwoche ist nach Angaben des MDR der 30. Geburtstag der MDR-Sendung „Selbstbestimmt“ für Menschen mit Behinderung. Die Patenschaft für die Aktionswoche übernimmt die ehemalige Erfurter Bahnradsportlerin Kristina Vogel, die u.a. am 9. April bei einem Live-Gespräch, an dem auch MDR-Intendantin Karola Wille teilnimmt, zu erleben ist. Unter www.mdr.de/selbstbestimmt und in der ARD-Mediathek werden alle Angebote barrierefrei gebündelt, wie es in der Ankündigung des MDR heißt.

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Sozialbehörde führt bis zum 3. Mai 2021 eine Online-Umfrage zur Barrierefreiheit und Inklusion durch. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in ein Beteiligungsverfahren einfließen.

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen fordert eine bessere Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung. Diese Patientengruppe benötige häufig eine intensivere und spezifische Behandlung und verschiedene Formen der Unterstützung, um Leistungen des Gesundheitswesens in Anspruch nehmen zu können, heißt es nach Informationen von Heute Im Bundestag in einem Antrag (19/27874) der Fraktion.

Regensburg (kobinet) „Das Büro für Leichte Sprache Sag’s einfach und die KJF Regensburg haben zusammen einen Film gemacht. Der Film ist ein Zeichen-Trick-Film. Das heißt: Die Bilder vom Film sind gezeichnet. Im Film geht es um Corona und die Impfung gegen Corona“. So heißt es in der Ankündigung des Films des Büros für Leichte Sprache und der Katholischen Jugend-Fürsorge von Regensburg (KJF).