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Forderung: Keine E-Scooter auf Gehwegen

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Seit ihrer Zulassung im Juni 2019 gefährden E-Scooter (auch Elektro-Scooter, E-Tretroller oder Elektro-Tretroller genannt) in zunehmendem Maße die Mobilität und Sicherheit behinderter Menschen und damit die Teilhabe am öffentlichen Verkehrsraum. Deshalb wendet sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit konkreten Forderungen an die Verantwortlichen.

Name von Renata Rahel Drehmel auf Stolperstein verschwunden

Stolperstein mit fehlendem Namen
Stolperstein mit fehlendem Namen
Foto: Gesche-M. Cordes

Hamburg (kobinet) Ein „Stolperstein“ macht mit einem Namen und wenigen Daten das Gedenken auf Anhieb konkret. Auf einem neu gesetzten „Stolperstein“ in der Gärtnerstr. 117 in Hamburg-Eimsbüttel fehlt jedoch seit Kurzem der Name von Renata Rahel Drehmel. Dort steht jetzt nur noch: „EINGEWIESEN 194? HEILANSTALT LANGENHORN ‚VERLEGT‘ 15.4.1943 JÜDISCHES KRANKENHAUS BERLIN TOT 11.6.1943“. Darauf hat der Publizist Christian Mürner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht und fragt sich, warum der Name plötzlich fehlt.

Missstände in der Intensivpflege beheben – Selbstbestimmtes Leben nicht antasten

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Die Verbände im Deutschen Behindertenrat (DBR) sind sich in ihrer Kritik am aktuellen Gesetzentwurf zur Intensivpflege aus dem Bundesgesundheitsministerium einig. Mit einer Presseinformation mit dem Titel „Missstände in der Intensivpflege beheben – Selbstbestimmtes Leben nicht antasten“ wiesen der DBR-Sprecherratsvorsitzende Horst Frehe und die VdK-Präsidentin Verena Bentele in Berlin darauf hin.

16. Peer Counseling Weiterbildung abgeschlossen

Gruppenbild der 16. Peer Counseling Weiterbildung
Gruppenbild 16. Peer Counseling Weiterbildung
Foto: Michael Gerr

Uder (kobinet) Am vergangenen Wochenende wurde die mittlerweile 16. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen in Uder abgeschlossen. Michael Gerr aus Würzburg, der an der Weiterbildung teilnahm, hat den kobinet-nachrichten dazu einen kleinen Bericht mit einem Bild der Teilnehmer*innen geschickt.

„Wir wollen ernst genommen werden“

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Leipzig (kobinet) „Wir vertreten uns selbst! Wir sind Selbstvertreter. Wir fordern Barrierefreiheit in unseren Einrichtungen und überall. Wir fordern Leichte Sprache auch bei Behörden. Wir wollen auch in der Politik überall mitreden. Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen lernen und arbeiten können. Wir wollen ernst genommen werden!“ So steht es in der Leipziger Erklärung, die am Samstag rund 500 Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung zum Abschluss eines großen Kongresses der Bundesvereinigung Lebenshilfe in der Universität Leipzig verabschiedet haben.

Niemand darf verloren gehen

Bild vom niedersächsischen Inklusionsrat
Niedersächsischer Inklusionsrat
Foto: Petra Wontorra

Papenburg (kobinet) Vom 27. bis 29. August tagte auf Einladung der Landesbeauftragten von Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen (NIR) in Papenburg. Der NIR ist der Zusammenschluss der kommunalen Behindertenbeiräte und -beauftragten. Die Klausurtagung befasste sich schwerpunktmäßig mit dem “Übergang Schule – Beruf und Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“.

Neuer Ratgeber für Eltern

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) „Wenn erst mal alles anders ist“ heißt der neue Ratgeber der Aktion Mensch, der sich gezielt an (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung wendet. Die Broschüre bündelt hilfreiche Sachinformationen, Tipps von Experten sowie Erfahrungen von Familien, die diese Situation bereits gemeistert haben.

Blinden-Fussball: Nationalspieler gegen Bundesliga-Vertreter

Spielszene im Blindenfussball
Spielszene im Blindenfussball
Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung

SAARBRÜCKEN / HENNEF (kobinet) Anlässlich der Endspiele der Blindenfussball-Bundesliga bewiesen einige ehemalige Bundesligaspieler, und mit Philipp Wollscheid sogar ein Nationalspieler, in Saarbrücken ganz viel Mut. Sie traten gegen eine Auswahl von Blinden-Nationalspielern an.

Marburg holt den Titel im Sechsmeterschießen

Bei der Übergabe der Meisterschale
Bei der Übergabe der Meisterschale
Foto: Carsten Kobow/Sepp-Herberger-Stiftung

SAARBRÜCKEN / HENNEF (kobinet) Mit dem Titelgewinn der Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg endet die 12. Saison der Blindenfußball-Bundesliga. Der FC St. Pauli hatte die Saison als Tabellenerster beendet, doch wieder einmal holte sich beim Finale der Tabellenzweite die Meisterschale. Nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung beim Penaltyschießen. Für die Sportfreunde BG Blista Marburg ist es der fünfte Titelgewinn.

VdK Sachsen begrüßt Neuregelung des Programmes „Lieblingsplätze für alle“

Eingang zur Porzellansammlung im Dresdener Zwinger für Besucher mit Rollstuhl
Eingang zur Porzellansammlung im Zwinger für Besucher mit Rollstuhl
Foto: kobinet / hs

DRESDEN (kobinet) Barrierefreiheit soll es in Sachsen an jedem „Lieblingsplatz“ geben. Der VdK begrüßt in diesem Zusammenhang die Neuregelung des Programmes „Lieblingsplätze für alle“. Bisher wurde jedes Jahr neu entschieden, ob das Programm wieder angeboten wird. Aufgrund der hohen Resonanz wird das Programm „Lieblingsplätze für alle“ ab 2020 fortlaufend aufgelegt. Diese Entscheidung veröffentlichte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit der Bekanntmachung im Sächsischen Amtsblatt am 15. August 2019.

Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort

Bild von der Gedenkveranstaltung
Bild von der Gedenkveranstaltung T4
Foto: Alexander Ahrens ISL

Berlin (kobinet) Seit fünf Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde an die etwa 300.000 Patient*innen aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschte Menschen, die zwischen 1939 und 1945 im Deutschen Reich und im deutsch besetzten Europa als »lebensunwert« getötet wurden. Gestern fand im Foyer der Berliner Philharmonie eine Gedenkveranstaltung zum 5jährigen Bestehen des Gedenkortes statt.

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) „Machen sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch“, so lautet der Appell von Dr. Peter Münzberg im neuesten Newsletter des Selbsthilfenetzwerks Sachsen, der gestern versandt wurde. Morgen finden in Sachsen und Brandenburg Landtagswahlen statt.

Frauenbeauftragte in Einrichtungen

Foto zeigt Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz e.V.

Berlin/Kassel (kobinet) Am 5. September 2019 wird in Berlin das neu gegründete Bundesnetzwerk der Frauenbeauftragten in Einrichtungen im Beisein von Bundesministerin Franziska Giffey der Öffentlichkeit vorgestellt, erfuhr kobinet vom Weibernetz. Mit der Gründung kommt das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Projekt „Ein Bundes-Netzwerk für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen“ zu einem erfolgreichen und feierlichen Abschluss.

Teilnehmer an Beratungs-Studie gesucht

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

LEIPZIG (kobinet) Leiden Kinder oder Jugendliche an einer seltenen Erkrankung, sind alle Familienmitglieder betroffen. Welche Anforderungen damit verbunden sind, dass soll eine Studie untersuchen, die im Rahmen des deutschlandweiten Verbundprojekts CARE-FAM-NET in Kooperation mit der Kinderklinik und dem Zentrum für seltene Erkrankungen des Uniklinikums Leipzig durchgeführt wird.

Dreharbeiten in Sachsen für den ARD-Bahnreport

Gespräch des LSKS-ÖPNV-Teams mit dem ARD-Team zum Thema Barrierefreiheit auf dem Bahnsteig Leipzig-Haußptbahnhof
Gespräch des LSKS-ÖPNV-Teams mit dem ARD-Team zum Thema Barrierefreiheit auf dem Bahnsteig Leipzig-Haußptbahnhof
Foto: LSKS/Tre

DRESDEN (kobinet) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen wurde das Projektteam vom „ÖPNV für alle“ Anfang August vom Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Leipzig zur Dreharbeiten zu der Sendung „Bahnreport“ für die ARD, insbesondere zum Thema „Barrierefreiheit und Bahnsteighöhen“ eingeladen. Dieser Einladung folgte die regionale Projektmitarbeiterin Jana Treffler-Klingner mit zwei ehrenamtlichen Mitgliedern der Projektgruppe gern.

Parität fordert neue soziale Sicherheitspolitik

Portraitfoto Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Foto: Der Paritätische Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Jahresgutachten vor einer fortschreitenden Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Der Verband fordert den Ausbau der sozialen gemeinnützigen Infrastruktur in der Fläche, eine Stärkung individueller sozialer Rechte und Reformen der sozialen Sicherungssysteme.

Neuer Fonds für Menschen mit Behinderung im Ehrenamt

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Auch Frauen und Männer mit Behinderungen wollen in Vereinen und Gremien Verantwortung übernehmen – oft scheitert das jedoch daran, dass die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erforderlichen Unterstützungsleistungen nicht finanziert werden können. Deshalb startet Niedersachsen mit dem Assistenzleistungsfonds ein neues Angebot

Vorschläge zum Walter-Picard-Preis noch möglich

Logo des LWV Hessen
Logo des LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

KASSEL (kobinet) Noch bis zum 30. September können sich Personen und Gruppen, die sich um die gemeindenahe psychiatrische Versorgung in Hessen besonders verdient gemacht haben, um den Walter-Picard-Preis bewerben. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen wird die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung am 10. März 2020 zum zehnten Mal verleihen.

Streubomben töten weiterhin Zivilpersonen

Foto zeigt amputierte Frau in Laos
Auch Jahrzehnte nach dem Einsatz von Streumunition gibt es Opfer wie in Laos
Foto: Nicolas Axelrod/HI

Berlin (kobinet) Der heute veröffentlichte Streubomben Monitor 2019 zeigt, dass es weiterhin weltweit Opfer durch Streubomben gibt. In Syrien wurden erneut Angriffe mit diesen menschenverachtenden Waffen verzeichnet. In insgesamt acht Ländern und einem Gebiet wurden Menschen durch explosive Reste getötet oder verletzt.

Linke bemängelt Barrierefreiheit in Bahnhöfen in Hessen

Hublift der Deutschen Bahn
Hublift der Deutschen Bahn
Foto: Deutsche Bahn

WIESBADEN (kobinet) Ausgehend von einem Beitrag der „Hessenschau“ mit dem Titel „Barrierefreiheit an Bahnhöfen – Defekte Aufzüge sorgen immer wieder für Probleme“, der am 26. August 2019 um 17:00 Uhr gesendet wurde, fordert die Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag die Landesregierung auf, mehr Engagement zu zeigen und mehr für Barrierefreiheit im Zugreiseverkehr zu tun.

Finale der Blindenfußball-Bundesliga kommt am Wochenende

DFB-Stiftung Sepp Herberger / Finale der Blindenfußball-Bundesliga: St. Pauli und Marburg stehen im Endspiel
DFB-Stiftung Sepp Herberger / Finale der Blindenfußball-Bundesliga: St. Pauli und Marburg stehen im Endspiel
Foto: Sepp-Herberger-Stiftung / Carsten Kobow

Hennef/Saarbrücken (kobinet) In Saarbrücken findet am kommenden Samstag das Saisonfinale der Blindenfußball-Bundesliga statt. Auf dem Tbilisser Platz werden mitten in der saarländischen Landeshauptstadt drei hochklassige Blindenfußball-Partien ausgetragen. Höhepunkt ist das Finale um die Deutsche Meisterschaft, das um 16.00 Uhr angepfiffen wird. Dann treffen die Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg und das Team des FC St. Pauli aufeinander. Der Spieltag ist auch Thema in der ARD-Sportschau.

RISG aus Sicht der Barmer

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

BERLIN (kobinet) Die aktuelle Ausgabe des Newsletter „Berlin kompakt“ der BARMER Krankenkasse berichtet über den am 14. August 2019 von Gesundheitsminister Jens Spahn vorgelegten Gesetzentwurf zur „Stärkung der Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz (RISG).

Assistenzkräftemodell ja, „Casemanagement“ nur bedingt

Markus Igel
Markus Igel
Foto: Privat

Mainz (kobinet) Vor einer Woche hat sich das Sozialgericht Mainz mit der Situation von Markus Igel in Sachen persönliche Assistenz zum selbstbestimmten Leben und dem damit verbundenen Rechtsstreit mit dem Landesamt für Soziale des Saarlandes beschäftigt. In einer Presseinformation erläutert das Sozialgericht Mainz den gefassten Beschluss und fasst dies mit der Überschrift „Assistenzkräftemodell ja, „Casemanagement“ nur bedingt“ zusammen.

Arnd Hellinger zweifelt Verfassungsmäßigkeit von Spahn-Entwurf an

Arnd Hellinger vor Stufen
Arnd Hellinger vor Stufen
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Mit einem Offenen Brief hat sich Arnd Hellinger als Vorstandsmitglied des Berliner Behindertenverbands an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen dessen Pläne zur Intensivpflege gewandt. Dabei erläutert Arnd Hellinger, warum er die geplanten Regelungen mit den Grund- und Menschenrechten unvereinbar hält.

ALS-mobil beim Hexentrail

Foto des Team der ALS-Runners
Foto des Team der ALS-Runners
Foto: ALS-mobil

OSTERODE (kobinet) Am vergangenen Wochenende starteten die ALS-Runners, ein Team von ALS-mobil, mit sieben Läufern und fünf Rollstuhlfahrern beim Harzer Hexentrail. Dabei handelt es sich um einen Spendenlauf, bei dem es um sportliche Herausforderungen im Team geht, verbunden mit einer Spende für gemeinnützige Projekte.

Exklusion bei Kindern und Jugendlichen beenden

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN

BERLIN Deutschland feiert aktuell 10‐jähriges Jubiläum des Inkraftretens der menschenrechtlichen Verpflichtungen aus der UN‐Behindertenrechtskonvention. Aus diesem Anlass fand in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!“ statt.

Intensivpflege geht auch außerhalb der Klinik

Tagungspräsidentin Annika Becker am Rednerpult
Tagungspräsidentin Annika Becker am Rednerpult
Foto: CNI

NEU-ULM (kobinet) „… viele Hände, die sich reichen“… ganz gemäß dem Motto von Tagungspräsidentin Annika Becker zeigten sich auf der Fachtagung CUWI – den CNI Workshoptagen für außerklinische Intensivpflege viele Teilnehmende, die gemeinsam pflegen, behandeln und arbeiten wollen.

Diskriminierung behinderter Kinder jetzt beenden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) „Das derzeitige Sozialrecht diskriminiert über eine viertel Million Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Behinderung. Sie und ihre Familien sind nicht, wie alle anderen Kinder, Jugendlichen und Eltern, in der Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe, sondern unser aktuelles Sozialleistungssystem grenzt sie aus. Beobachtet werden in diesem Zusammenhang vielfältige Verstöße gegen die UN-Behindertenrechtskonvention.“ Darauf weist ein breites Bündnis von Akteuren heute bei einer Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin hin.

Landesrahmenvertrag Schleswig-Holstein: Mitwirkung hat sich bewährt

Flagge Bundesland Schleswig-Holstein
Flagge Bundesland Schleswig-Holstein
Foto: gemeinfrei

Kiel (kobinet) Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung von Schleswig-Holstein, Dr. Ulrich Hase, zog anlässlich der gestrigen Sitzung des Landesbeirates Bilanz zu den Verhandlungen zum Landesrahmenvertrag, der mittlerweile auch in Schleswig-Holstein beschlossen wurde. Die Mitwirkung von Menschen mit Behinderung habe sich bewährt, so der Beauftragte.

Wer kontrolliert die Medien?

Foto zeigt Ausschnitt aus dem Cover des aktuellen isw-Report
Cover des isw-Reports zur Medienkonzentration
Foto: isw

München (kobinet) Ein Forschungsteam mit Benjamin Ferschli, Daniel Grabner und Hendrik Theine von der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Linz.hat die Eigentumsstrukturen und die daraus ableitbare Verfügungsgewalt der Medien untersucht. „Die Konzentration der Medien (Tageszeitung, Fernsehen, Online) hat in den letzten dreißig Jahren kontinuierlich zugenommen, es sind gerade mal eine Handvoll Verleger, die den Medienmarkt in Deutschland kontrollieren“, stellt der jetzt veröffentlichte isw-Report fest..Wie das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung in München heute mitteilte, belegen die Autoren mit Beispielen, „wie Medienunternehmen mit ihrer Einflussnahme den ideologischen Unterbau für eine liberale Wirtschaftsordnung liefern“.

CDU-Netzwerke aus mehreren Ländern kritisieren Jens Spahn

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Augsburg (kobinet) Wie die kobinet-nachrichten vom Vorsitzenden des Forum „Menschen mit Behinderung“ in der CSU, Benedikt Lika, erfahren hat, hat sich nicht nur das Netzwerk „Menschen mit Behinderungen“ der CDU Nordrhein-Westfalen, sondern auch Netzwerke behinderter Menschen in der CDU und CSU aus anderen Bundesländern an Jens Spahn wegen dessen Pläne zur Intensivpflege gewandt.

Blaues Wunderland am Pfefferberg

Katarina Witt und Teilnehmer auf der Bühne der Parieté 2019
Auf der Bühne der Parieté 2019
Foto: Yan Revazov

Berlin (kobinet) Bei traumhaften Sommerwetter feierten am letzten Freitagabend mehr als 500 Gäste unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien und mit Katarina Witt als Ehrengast in Berlin auf dem eigens in ein blaues Wunderland verwandelten Pfefferberg die PARIETÉ 2019 .

CDU-Netzwerk appelliert an Jens Spahn

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

Düsseldorf (kobinet) In diesen Tagen bekommt Jens Spahn viel Post. Viele behinderte Menschen haben sich schon an den Bundesgesundheitsminister gewandt, um Änderungen bei den geplanten Regelungen zur Intensivpflege einzufordern. Nun bekommt der Minister auch Post aus den eigenen Reihen. Das Netzwerk „Menschen mit Behinderungen“ der CDU Nordrhein-Westfalen appelliert ebenfalls in einem Brief an den Minister, die geplanten Regelungen so nicht weiter voranzutreiben.

Mit Waffelstand Inklusion vorantreiben

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Wetzlar (kobint)

Wetzlar (kobint) Ein mobiler Waffelstand bringt das Thema Inklusion mitten ins Herz der Stadt Wetzlar. Mit einem umweltfreundlichen elektrischen Lastenrad sind die Waffelbäcker*innen des Vereins „Junge Arbeit“ regelmäßig auf dem Domplatz und auch bei Stadtfesten und anderen öffentlichen Events präsent. Neben leckeren Waffeln sorgt das von der Aktion Mensch geförderte Projekt auch für sozialversicherungspflichte Arbeitsplätze für behinderte Menschen.

Kosten-Nutzen-Denken entschieden entgegen stellen

Bild von der Unteilbar! Demo am 24.8.19 in Dresden
Bild von der Unteilbar-Demo in Dresden
Foto: Marina Fraas

Dresden (kobinet) Zehntausende Menschen sind am Samstag dem Aufruf eines breiten Bündnisses gefolgt und haben Flagge für Toleranz bei der großen bundesweiten Demonstration in Dresden unter dem Motto „#Unteilbar“ gezeigt. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn und das Mitglied des Weibernetz Ulrike Bürgel haben dabei auf der Abschlusskundgebung auch die Themen in den Mittelpunkt gerückt, die behinderte Menschen betreffen.

Buch über Macht und Gewalt in der Behindertenhilfe

Cover des Buchs von Udo Sierck
Cover des Buchs von Udo Sierck
Foto: BELTZJUVENTA

Hamburg (kobinet) „Macht und Gewalt – Tabuisierte Realitäten in der Behindertenhilfe“, so lautet ein neues Buch von Udo Sierck, das vor kurzem erschienen ist und sich mit den Strukturen der Behindertenhilfe zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland befasst.

Orang-Utan-Botschafter protestiert gegen Spahn-Pläne

Benni Over mit einem Orang-Utan
Benni Over mit einem Orang-Utan
Foto: Benni Over

Niederbreitbach (kobinet) Vor einer Woche hatten die kobinet-nachrichten über die Sorgen der Familie Over aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz im Hinblick auf dei Pläne des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn in Sachen Intensivpflege berichtet. Mittlerweile hat Benni Over in seiner Funktion als Orang-Utan-Botschafter nicht nur an einer Veranstaltung im Frankfurter Zoo teilgenommen, sondern haben auch die Medien seine Sorge und seinen Protest gegen die Pläne, dass beatmete Menschen zukünftig nur noch in Ausnahmefällen in den eigenen vier Wänden wohnen sollen, aufgegriffen.

Sachsen fördert weiterhin Lieblingsplätze für alle

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Auf Grund der positiven Erfahrungen bei der Durchführung des Investitionsprogramms Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ im Freistaat Sachsen in den vergangenen fünf Jahren und des dadurch erkennbar gewordenen großen Bedarfs an Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren soll ein solches Programm weiterhin durchgeführt werden.