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Nachbesserungen für Alternativen zur Werkstatt gefordert

Porträtfoto von Corinna Rüffer
Porträtfoto Corinna Rüffer
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Für die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen ist es mittlerweile offensichtlich, dass die Ansätze für alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen so nicht funktionieren und dringend nachgebessert werden müssen. Dies brachte sie am vergangenen Sonntag in der Debatte um ein Änderungsgesetz zu Regelungen des Bundesteilhabegesetzes im Bundestag klar zum Ausdruck.

"Mehr behinderte Menschen aus den Werkstätten auf den normalen Arbeitsmarkt bringen, dafür sollte das Bundesteilhabegesetz (BTHG) sorgen - u.a. mit dem 'Budget für Arbeit' (ein Lohnkostenzuschuss für Arbeitgeber, die Behinderte einstellen). Ein super Gedanke – aber er ist so schlecht gemacht, dass es bislang kaum Budgets gibt. Und immer noch machen Menschen mit Behinderungen regelmäßig die Erfahrung, dass Arbeitsagentur oder Jobcenter sie in Behindertenwerkstätten hineindrängen, auch wenn sie das nicht wollen. Wir brauchen Nachbesserungen am Teilhabegesetz und Perspektiven für Menschen mit Behinderungen, die nicht in Werkstätten arbeiten wollen", schreibt Corinna Rüffer auf Facebook, wo sie auch ihren Redebeitrag im Bundestag eingestellt hat.

Link zur Rede von Corinna Rüffer im Deutschen Bundestag zum Budget für Arbeit und anderen Anbietern auf Facebook