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Tennis für Alle Championships 2019 waren voller Erfolg

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tennis für Alle Championships 2019
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tennis für Alle Championships 2019
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung

Köln (kobinet) Im vergangenen Jahr war es noch ein Experiment, in diesem Jahr war allen Beteiligten klar: Das wird wieder ein großartiges Doppelturnier - und ein ganz besonderes dazu. Denn bei den "Tennis für Alle Championships" starten Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung in gemischten Doppelpaarungen auf dem Tennisplatz. 50 Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, im Sportrollstuhl, mit Seh- oder Höreinschränkung sowie natürlich auch ohne Behinderung fanden am 12. Oktober 2019 den Weg in die Tennishalle Weiden.

Eingeladen hatte das "Tennis für Alle"-Projekt der Frechener Gold-Kraemer-Stiftung, dessen Ziel es ist, Inklusion im Tennissport lokal und bundesweit zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. "Dass zu diesem inklusiven Doppelturnier so viele Leute aus ganz Deutschland zusammenkommen, um ein Zeichen für Teilhabe und Vielfalt im Sport zu setzen, ist ein riesen Erfolg und Meilenstein für Inklusion im Sport", freut sich der Fachgeschäftsführer der Gold-Kraemer-Stiftung, Dr. Volker Anneken, über den großen Zuspruch der Aktion.

Alle Teilnehmenden wurden anfangs in vier inklusive Teams eingeteilt. Dann konnte den ganzen Tag lang in immer neu zugelosten Tennis-Doppelpartien und weiteren Mannschafts-Spielformen Siegespunkte gesammelt werden. So blieb es bis zum Schluss spannend und es ergaben sich ständig neue sportliche Begegnungen.

"Natürlich sind Infokampagnen, spezifische Fortbildungen oder Workshops wichtig, um für das Thema Inklusion im Tennis zu sensibilisieren. Aber die wichtigsten Botschafter für die Sache sind doch die Menschen selbst! Wenn wir Barrieren aufbrechen und in unterschiedlichen Settings Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen, zum Beispiel bei Trainings oder auch im Wettkampf, werden Berührungsängste abgebaut und wir realisieren, dass Vielfalt etwas Wunderbares ist und wir alle auf dem Tennisplatz viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben", betont Projekt- und Turnierleiter Niklas Höfken den Wert der Veranstaltung.