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Mit RISG no fun

Jens Spahn
Jens Spahn
Foto: BMG

Berlin (kobinet) Nach der Anhörung zum Referentententwurf der Bundesregierung zum Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zumindest schon eines erkannt: Die Abkürzung des Gesetzes "RISG", die von der Aussprache leicht mit dem englischsprachigen Begriff "risk" (Risiko) gleichgesetzt werden könnte, soll geändert werden. Welche inhaltlichen Änderungen darüber hinaus genau vorgenommen werden, ließ der Minister in seinem Videobeitrag bei Facebook live aber noch offen.

In dem am 16 Okotber ausgestrahlten Beitrag bezieht Jens Spahn ab Minute 2:20 Stellung zu einer Frage zum geplanten Gesetz Stellung und verweist darauf, dass sich das Ministerium noch etwas Zeit lassen werde, um die Beiträge der Anhörung auszuwerten. Er sei sich auch um die Sorgen bewusst, die zum Teil missverständliche Regelungen ausgelöst haben, betonte der Minister. Im Ministerium scheint also angekommen zu seine, dass mit den von den Regelungen Betroffenen und in ihrer Selbstbestimmung massiv Bedrohten nicht zu Spaßen ist. Für sie die geplanten Regelungen, dass intensivbeatmete Menschen nur noch in Ausnahmefällen zu Hause untersrtützt werden sollen, nämlich alles andere als Spaß. Womit wir wieder bei der englischen Sprache und dem Sprichwort "no risk no fun" sind.

Facebook live vom 16. Oktober mit Jens Spahn

2 Gedanken zu „Mit RISG no fun

  1. Perry Walczok

    Irgendwie kann man den Worten von Herrn Spahn nicht trauen. Das zeigt der bisherige überhebliche Umgang seines Ministeriums mit dem Thema. Aber abwarten! Vielleicht schafft er noch die Kehrtwende. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

  2. Martin Theben

    So lange es keine substantiellen inhaltlichen Veränderungen gibt bzw. das Wunsch- und Wahlrecht hier nicht vorbehaltslos gewährleistet ist, bleibt es für mich das SCHLECHTE-ATEM-GESETZ!
    Martin Theben

Kommentare sind geschlossen.