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Pflege darf weder arm machen noch Rendite garantieren

Susanne Ferschl MdB
Susanne Ferschl MdB
Foto: Susanne Ferschl / Marcel Bauer

BERLIN (kobinet) 13.000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege werden seit Jahresbeginn über das sogenannte Sofortprogramm Pflege finanziert. Doch es fehlt an Fachkräften, die die Arbeit machen wollen. Der Pflegenotstand ist dabei längst nicht die einzige Baustelle im Pflegebereich, macht Susanne Ferschl im Interview mit finanzen.de deutlich.

Susanne Ferschl, frühere Betriebsratsvorsitzende und aus Bayern stammendes Mitglied der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE, die für diese Partei auch im Ausschuss für Arbeit und Soziales arbeitet, geht dabei insgesamt davon aus, dass Pflege weder arm machen darf noch Rendite garantieren muss.

Im Verlauf des Interviews verweist Ferschl darauf, dass es zur Lösung der Probleme zwingende Änderungen an den Grundlagen der Pflegeversicherung geben müsse und stellt in dem Zusammenhang fest: "Erstens müssen die Finanzierungsgrundlagen grundlegend neu gestaltet werden. Zweitens brauchen wir dringend mehr und gutes Personal. Tarifliche Entlohnung und gute Arbeitsbedingungen sind dafür zwingende Voraussetzung. Drittens muss die Versorgung mit wohnortnaher, professioneller Pflege sichergestellt werden – und das flächendeckend und bezahlbar! Dafür sind die Investitionsverantwortung der Bundesländer und die Investitionsfähigkeit der Kommunen zu stärken, auch durch Bundeszuschüsse."

Das vollständige Interview mit dieser Bundestagsabgeordneten kann HIER nachgelesen werden.