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Der Neuanfang: Wie Uwe Sieben kurz vor der Rente der Einstieg auf dem ersten Arbeitsmarkt gelang

Uwe Sieben an seinem Arbeitgsplatz
Uwe Sieben an seinem Arbeitsplatz
Foto: omp

Mainz (kobinet) Die Journalistin Marta Thor hat einige Interviews mit Menschen mit psychischer Erkrankung im Vorfeld der diesjährigen Woche der seelischen Gesundheit, die vom 10. bis 20. Oktober 2024 begangen wird, erstellt. Darauf hat Gracia Schade von der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Für Uwe Sieben ist es ein Neuanfang – mit 51. Eigentlich hätte er bei der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) schon in Rente gehen können, denn nach 20 Jahren Werkstattarbeit ist Schluss. Doch dann bekommt er unverhofft die Chance auf einen Außenarbeitsplatz in der Zahnarztpraxis Melzer in Ingelheim. Für Sieben eröffnet sich damit eine neue Lebensperspektive. Und nach anfänglicher Skepsis auf beiden Seiten ist auch für die Praxis klar: ‚Herr Sieben ist Bestandteil des Teams. Wir freuen uns, dass er da ist‘.“ So heißt es im Bericht von Marta Thor, der den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde.

Cybathlon 2024 – Die andere Art der Paralympics in der Schweiz

Cover des IGEL-Podcast zum Cybathlon 2024
Cover des IGEL-Podcast zum Cybathlon 2024
Foto: omp

Bad Segeberg / Zürich (kobinet) „Cybathlon 2024 – Die andere Art der Paralympics in der Schweiz“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei spricht Sascha Lang mit Anni Kern von der ETH Zürich über den Cybathlon 2024, ein einzigartiges Event in Zürich, bei dem Menschen mit Behinderungen mithilfe modernster Technologien Hindernisse überwinden.

ENIL Freedom Drive setzte Impulse für Selbstbestimmtes Leben

Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen
Freedom Drive
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Der Freedom Drive 2024, für den vom 23. bis 25. September 2024 über 300 meist selbst behinderte Teilnehmende aus verschiedenen Teilen der Europäischen Union nach Brüssel gereist waren. war ein lebendiger Raum für den Austausch innovativer Praktiken, um Fortschritte auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben für Menschen mit Behinderung zu erzielen. Die Veranstaltung setzte entscheidende Impulse für Aktivismus und das Eintreten für politische Veränderungen. Dies schreibt Florian Sanden vom Europäischen Netzwerk zum selbstbestimmten Leben Behinderter (ENIL) in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten. Während einer Anhörung im Europäischen Parlament und der Konferenz hob Florian Sanden, der politische Koordinator von ENIL, u.a. das wichtige Thema der Finanzierung hervor. Der öffentliche Sektor hält ein gescheitertes System der Trennung von Dienstleistungen am Leben, indem er enorme finanzielle Mittel ausgibt, durch EU-Fonds, durch gezielte Subventionen und durch die Sozialversicherung.

34 Jahre deutsche Einheit – 34 Jahre verlorene Zeit für Barrierefreiheit

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Die heutige angespannte Weltlage betrachtend, können wir nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul froh sein, dass die friedliche Revolution von 1989 friedlich geblieben ist und am 3. Oktober 1990 – also heute vor 34 Jahren – die deutsche Einheit besiegelt werden konnte. Womit der Behindertenrechtler in seinem kobinet-Kommentar jedoch hadert ist, dass dies auch 34 verlorene Jahre für eine umfassende Barrierefreiheit in Deutschland sind. Und das hier weiter getrödelt wird. Dabei hatte alles so gut angefangen.

IGEL-Monatsrückblick: Inklusion braucht mal wieder mehr Freude

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Inklusion braucht mal wieder mehr Freude“, so kündigt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die neueste Episode an. Dabei handelt es sich um den mittlerweile traditionellen Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Die beiden hatten auch dieses Mal im Rückblick auf den September 2024 einiges zu besprechen.

„Geistig beeinträchtigt“

Christian Mürner
Christian Mürner
Foto: Christian Mürner

Hamburg (kobinet) Am 30. September 2024 bringt der „Tages-Anzeiger“ (Zürich) die Meldung, dass am Vortag bei einer Wahlkampfveranstaltung Donald Trump seine Konkurrentin Kamala Harris beschimpft habe mit den Worten: „Joe Biden wurde geistig beeinträchtigt. Kamala wurde so geboren. Und wenn man darüber nachdenkt, hätte nur ein geistig beeinträchtigter Mensch zulassen können, dass dies unserem Land passiert.“ Der in Hamburg lebende Autor und Behindertenpädagoge Christian Mürner hat dazu einen Kommentar für die kobinet-nachrichten verfasst, der sich vor allem auf die Reaktionen der Leser*innen auf die Aussagen von Donald Trump bezieht.

Rehacare 2024 ist vorbei, der Flair geht weiter

Paul O’Dono und Mano Grande auf der Rehacare-Bühne
Paul O’Dono und Mano Grande auf der Rehacare-Bühne
Foto: Paul O’Dono und Mano Grande

Düsseldorf (kobinet) Rolli-Host Paul O’Dono und Cane-User Mano Grande sind leidenschaftliche Podcaster aus Potsdam bzw. Kassel. Seit ihrer 1. Folge „Wir nehmen den Raum ein“, in der es über Superhelden und ihre Kräfte geht, die gut und gerne auch als Beeinträchtigung zählen könnten, fieberten sie mit ihrem Podcast „MmB Community“ auf den Besuch der Rehacare hin, heißt es in einem Bericht über einen aktuellen Podcast, den die beiden auf der diesjährigen Rehacare in Düsseldorf produziert haben.

Weltgehörlosenflagge wurde am Nauener Rathaus gehisst

Veranstaltung zur Hissung der Gehörlosenflagge in Nauen
Veranstaltung zur Hissung der Gehörlosenflagge in Nauen
Foto: Carola Szymanowicz

Nauen (kobinet) Am „Internationaler Tag der Gebärdensprache“ am 23. September 2024 wurde in der Stadt Nauen am Rathaus der Stadt die sogenannte Welt–Gehörlosenflagge mit gehörlosen Menschen und deren unterstützenden hörenden Menschen im Beisein vom Nauener Bürgermeister Manuel Meger erstmals gehisst. Darauf hat Carola Szymanowicz die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht und einen entsprechenden Bericht über die Veranstaltung zur Veröffentlichung zugesandt.

IGEL-Podcast zum 25. Jubiläum des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern

Sharepic zum IGEL-Podcast zu 25 Jahren bbe
Sharepic zum IGEL-Podcast zu 25 Jahren bbe
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Hannover (kobinet) „25. Jubiläum Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern“, so hat Sascha Lang die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) getitelt. Zu Gast bei Sascha Lang ist dieses Mal Kerstin Blochberger, die Geschäftsführerin des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe). Sie gibt Einblicke in die Gründung und die Entwicklungen des Verbands.

Warum die Ausweitung des medizinischen Zwangs keine Option sein kann

Strich mit Pfeil der einen Knäuel bildet
Psychosoziale Unterstützung ohne Zwang
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Die befürchteten Tendenzen in der deutschen Rechtsprechung, die rechtliche Zulässigkeit auf medizinische Zwangsmaßnahmen auf Lebensbereiche außerhalb eines stationären Krankenhauses auszuweiten, geben Anlass die Expertise verschiedener menschenrechtlicher Fachkreise in den Blick zu nehmen. Es soll aufgezeigt werden, dass die mögliche Ausweitung des Eingriffs in die Grund- und Menschenrechte nur als rückschrittlich verstanden werden kann.

Die Menschenrechte am Leben zu halten und durchzusetzen kann nur bedeuten, diese Tendenzen kritisch zu betrachten und gegen sie anzukämpfen. Sieben zentrale Menschenrechtserfordernisse des folgenden Textes werden diesen Appell untermauern und zahlreiche Unterstützungsformen vorgestellt, die in schweren Krisensituationen ohne den Einsatz von Zwang auskommen.

Podcast Sonntag trifft IGEL: Wie gehen wir mit Diskriminierung um?

Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL zum Thema Diskriminierung
Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL zum Thema Diskriminierung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg/Halle (kobinet) Kaum hat Sascha Lang die 200. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Titel „Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?“ mit dem Netzlehrer und Buchautor Bob Blume erschienen, legt der Inklusator schon wieder nach. „Wie gehen wir mit Diskriminierung um?“ lautet der Titel der 201. Episode des IGEL-Podcast unter der Rubrik Sonntag trifft IGEL. Dabei tauschen sich die Journalistin und Buchautorin Jennifer Sonntag und Sascha Lang über diese für viele benachteiligte Menschen sehr wichtige Frage des Umgangs mit Diskriminierungen aus.

Ein trojanisches Pferd der digitalen Barrierefreiheit

Symbole von Behinderungen auf symbolischen Tastenfläschen
Digitale Barrierefreiheit ist für alle sinnvoll
Foto: Pixabay/renma

Berlin (kobinet) Zum Artikel „Behinderte bitte draußen bleiben! Status der digitalen Barrierefreiheit der Kommunen in Deutschland“ vom 20.06.2024 bei uns hat Sebastian Fischer sich an uns gewandt, um den Sachverhalt zu kommentieren.
Wir halten das Thema ebenso für wichtig und veröffentlichen seinen Standpunkt.

Schämen Sie sich Herr Buschmann!

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Wieder geht eine Woche zu Ende, ohne dass der längst versprochene und vorliegende Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit vorliegt. Wieder eine Woche in der die Diskriminierer und nicht die Diskriminierten geschützt werden. Wie aus internen Kreisen zu vernehmen ist, hakt es vor allem an der FDP, genauer gesagt am Bundesjustizministerium, das die Freigabe des Entwurfs zur Anhörung der Verbände und der Länder blockiert. Und auch beim Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz verzögert das Bundesjustizministerium trotzt konkreter Versprechungen immer weiter die Reform des Gesetzes. Die anhaltende Diskriminierung, und die vielen Barrieren, die nicht beseitigt werden, haben also einen Namen: „Marco Buschmann“, der amtierende Bundesjustizminister. „Schämen Sie sich Herr Buschmann“, ist daher die Botschaft von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar zum Wochenende.

200. IGEL Podcast-Episode: Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?

Cover der 200. Episode des IGEL-Podcast
Cover der 200. Episode des IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Am 18. April 2021 hat Sascha Lang die erste Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben“ veröffentlicht. Damals ging es zum Auftakt darum: „Wer ist der Inklusator“. Über drei Jahre später hat der Inklusator Sascha Lang nun die 200. Episode des IGEL-Podcast veröffentlicht. „Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?“ lautet der Titel dieser 200. Episode. Zu Gast bei dieser Jubiläumsausgabe ist der Netzlehrer und Buchautor Bob Blume, mit dem Sascha Lang über die Zukunft des Lernens, die Herausforderungen des Schulsystems und die Bedeutung der Inklusion in der Bildung spricht.

Tous ensemble

Eiffelturm mit Olympiaringen
Eiffelturm mit Olympiaringen
Foto: Bettina Theben

Berlin/Paris (kobinet) Während der Olympischen und Paralympischen Spiele war Bettina Theben in Paris und war tief berührt von dem, was sie erleben durfte. „Incroyable (unglaublich) – es waren unglaubliche, begeisternde Spiele“, schreibt Bettina Theben in ihrem Bericht, den sie den kobinet-nachrichten nun zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Wege zur Inklusion auf den allgemeinen Arbeitsmarkt suchen

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Kassel (kobinet) „Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein und beruft sich dabei auf den Artikel 3 des Grundgesetzes, die Gleichheit vor dem Gesetz. Der Vater eines Sohnes mit Mehrfachbehinderung war von 2010 bis 2014 unter der CDU/CSU-FDP-Regierung Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen. Er ist einer der wenigen Politiker, die sich fundiert mit dem Thema Teilhabe am Arbeitsleben beschäftigen. In einem ausführlichen Interview mit 53° NORD zieht Hüppe eine Bilanz seines Eintretens für Inklusion.“ So heißt es in der Einleitung zum 53° NORD Interview mit Hubert Hüppe unter der Überschrift „Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will, sucht Begründungen“.

Unterstützungskreise – wer ist dabei?

Cover zum IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Prof. Dr. Sandra Fietkau
Cover zum IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Prof. Dr. Sandra Fietkau
Foto: IGEL-Media

Schorndorf (kobinet) „Unterstützungskreise – wer ist dabei?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ spricht Gastgeberin Ellen Keune mit Professorin Dr. Sandra Fietkau über Unterstützungskreise im Zusammenhang mit Persönlicher Zukunftsplanung.

IGEL-Podcast: Kevin allein in Mexico

Sharepic zum IGEL-Podcast mit Kevin Kleiber
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Kevin Kleiber
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Kevin allein in Mexico – Ein freies soziales Jahr in Mexico im Rollstuhl“, so lautet die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL).

Demo für Barrierefreiheit und Besuch von Olaf Scholz beim Bundesbehindertenbeauftragten

Sharepic zum IGEL-Podcast zur Demo in Berlin
Sharepic zum IGEL-Podcast zur Demo in Berlin
Foto: IGEL-Media

Berlin (kobinet) „Demo für Barrierefreiheit und Besuch von Olaf Scholz beim Bundesbehindertenbeauftragten“, so titelte Sascha Lang die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei sprach der Inklusator und IGEL-Macher Sascha Lang mit Ottmar Miles-Paul, der sowohl bei der Kundgebung und rollenden Demo unter dem Motto „Barrierefreiheit Jetzt! Versprochen ist versprochen“ als auch beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftrragten mit dem Bundeszkanzler zu Gast dabei war.

Zivilgesellschaft is moving: Gegen die Ambulantisierung des ärztlichen Zwangs

Schlängellinie mit Pfeil
Normenkontrollverfahren Bundesverfassungsgericht
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Wie das Bundesverfassungsgericht im Normenkontrollverfahrens 1 BvL 1/24 entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Es geht um die entscheidende Frage, ob ärztlicher Zwang außerhalb eines stationären Aufenthalts rechtlich ermöglicht wird. Dafür wäre eine Gesetzesänderung des Betreuungsrechts notwendig, da nach deutscher Gesetzgebung ärztlicher Zwang nur im Rahmen eines stationären Krankenhausaufenthalts rechtlich möglich ist.

Untaugliche Umsetzung barrierefreier Bauplanung

Porträt
Heidi Eiselein
Foto: Heidi Eiselein

Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (kobinet) In der Gemeinde Goßmannsdorf ist eine Buswendeschleife mit barrierefreiem Haltepunkt in Bahnhofsnähe fertiggestellt worden… oder besser gesagt aktuell im Umbau.

IxNET mit neuer Podcast-Ausgabe zur Reform der Behindertenhilfe

Logo: iXNET
Logo: iXNET
Foto: iXNET

Berlin (kobinet) Das inklusive Expert*innen Netzwerk der Bundesagentur für Arbeit fördert den Austausch behinderter Menschen und veröffentlicht regelmäßig Podcasts zu aktuellen Themen. In der neuesten Ausgabe bei der es um die Refomr der Behindertenhilfe geht, war Ottmar Miles-Paul zu Gast. „Ottmar Miles-Paul ist Aktivist für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Journalist, und seit August 2023 Romanautor. Er lebt in Kassel und engagiert sich für die Durchlässigkeit der Strukturen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2024 stehen bei Ottmar Miles-Paul Menschen im Mittelpunkt, die in Behindertenwerkstätten arbeiten und leben und den Wunsch haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten. Er hat den Reportage-Roman ‚Zündeln an den Strukturen‘ im August 2023 auf den Büchermarkt veröffentlicht und ist seit Frühjahr 2024, neben seinen anderen Aufgaben für Inklusion und Barrierefreiheit, auf Lese-Reise“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.

Inklusionsaktivist*innen zeigt Flagge bei der Aktion für Barrierefreiheit in Berlin

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) „Inklusionsaktivist*innen zeigt Flagge bei der Aktion für Barrierefreiheit am 10. September in Berlin“, mit dieser Botschaft wendet sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar an die Inklusionsaktivist*innen, die sich im realen Leben und im Internet tummeln. „Wie oft haben wir beschworen, dass Aktionen nötig sind, um unsere Forderung für Barrierefreiheit und Inklusion in die Politik zu tragen und zum Erfolg zu führen? Wie oft haben wir beschworen, dass wir gemeinsam aktiv sein müssen? Und wieviele Diskussionen wurden dafür geführt und entsprechende Posts über alle möglichen Kanäle verschickt? Nun gilt es. Wir haben eine realistische Chance, einen Schritt vorwärts in Sachen konkreter Regelungen zur Barrierefreiheit zu kommen. Doch dafür müssen wir etwas tun. Inklusionsaktivist*innen aus allen Ecken kommt am 10. September um 10:00 Uhr ans Brandenburger Tor und seid bei der Kundgebung mit anschließender rollender Demo dabei“, schreibt Ottmar Miles-Paul.

1 Jahr Zündeln an den Strukturen für Werkstättenreform und Inklusion

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Kassel (kobinet) Vor gut einem Jahr hat der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul seinen Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Auch wenn die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales schon lange angekündigte Reform des Werkstättensystem und zur Stärkung eines inklusiven Arbeitsmarkts immer noch auf sich warten lässt, hat der Reportage-Roman und die damit verbundenen Lesungen und Diskussionen die Debatte erheblich befeuert. Und Ottmar Miles-Paul hat noch einiges vor: für den Herbst sind bereits 11 weitere Lesungen mit Diskussionen zum Roman geplant, so beispielsweise in Hannover, Wien, Bonn, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Erlangen sowie online. Dieses und vieles erfuhr Hartmut Smikac im kobinet-Interview mit Ottmar Miles-Paul.

Keine guten Aussichten für behinderte Menschen und Menschenrechte

Symbol Fragezeichen

Erfurt / Dresden (kobinet) Nicht nur, dass die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen über 30 Prozent der Wählerstimmen bekommen hat und in Thüringen mit 32,8 Prozent sogar stärkste Kraft im zukünftigen Landtag ist, auch die zukünftige Mehrheitsbildung für die Landesregierungen wird enorm schwierig. Während bereits die Zusammenarbeit von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene durch fundamentale Gegensätze geprägt ist und deshalb vieles nicht vorankommt, dürfte dies sowohl in Thüringen als auch in Sachsen bedeuten, dass es in den nächsten Jahren noch schwieriger wird, konkrete Verbesserungen in Sachen Inklusion voranzutreiben. Für die Menschenrechte behinderter Menschen dürfte die Situation nach diesen Wahlen also nicht einfacher werden, so das Resümee von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Sport ist Mord. Und Behindertensport ist …

Porträt
Walter Beutler
Foto: Walter Beutler

Reinach BL (kobinet) Sport ist Mord. Und Behindertensport ist Mord an Behinderten. So einfach ist das. Oder etwa nicht? Warum soll für den Behindertensport nicht gelten, was für den Sport der Normalos erwiesenermaßen zutrifft? Hier wie dort müssen sich die Leistungen immer wieder überbieten. Schneller, stärker, weiter ist die Losung – bei Behinderten wie bei Nichtbehinderten. Und nie darf die fatale Spirale zu tanzen aufhören. Sie dreht sich immer weiter – bis es eben Leben kostet. Die Geschichte des Sports ist voller Beispiele dafür.

Eine Glosse.

Widersprüche sind Hoffnung

Großfoto am Eingang der Ausstellung
Autocorso vor dem Hauptbahnhof nach deutschem Sieg der Fußball-WM 1990
Foto: sch

Berlin (kobinet) Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig zeigt Fotos von Martin Jehnichen aus den Jahren 1988 bis 1990. Als Student aus Westdeutschland war er mittendrin bei den Protesten am 40. Gründungstag der DDR und fotografierte das brutale Vorgehen der Staatsmacht. Wie so viele Protestler wurde Jehnichen geschlagen, verletzt und festgenommen. Aufgrund seines bundesdeutschen Passes kam er aber rasch frei und wurde des Landes verwiesen. Nach dem Fall der Mauer kam er zurück und lebt bis heute in der Leipziger Südvorstadt.

Gute Ratschläge für den Weg zur Barrierefreiheit

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Wer damit beginnt, sich mit Barrierefreiheit beschäftigt und barrierefreie Angebote gestalten möchte, steht erst einmal vor einem großen Berg an Fragezeichen, die alle in den Fragen münden: „Wo fange ich an ?“ und „Wie gestalte ich diese Arbeit ?“ Den Wunsch, barrierefreie Angebote machen zu können, den gibt es eigentlich überall. Nur scheint das praktische Umsetzen dieses Zieles nicht ganz so einfach zu sein. Noch viel zu oft ist es auch so, dass mit gutem Vorsatz und sehr viel Energie an das barrierefreie Gestalten gegangen wird. Bald wird dann jedoch festgestellt, dass die Zeit des entsprechenden Projektes viel zu kurz ist oder das veranschlagte Geld doch nicht reicht

Schwesterlichkeit statt Brüderlichkeit?

Nicoletta Rapetti
Nicoletta Rapetti
Foto: privat

Heidelberg (kobinet) Für den ersten interdisziplinären Frauenkongress Heidelbergs am 21. September 2024 wurde Nicoletta Rapetti gebeten, sich einige Gedanken zum Thema Schwesterlichkeit aus der Perspektive von behinderten Frauen zu machen. Dies hat sie zum Anlass genommen, direkt über eine vermeintliche Schwesterlichkeit nachzudenken, darüber, was es sei, einfach der bessere Gegensatz zu Brüderlichkeit? Den daraus entstandenen Beitrag hat Nicoletta Rapetti den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Sehr später Rückblick auf den Tag des barrierefreien Tourismus im Rahmen der ITB 2024

Mann an einem roten Pult mit  der Aufschrift Tag des barriierefreien Tourismus
DIETER JANECEK, der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus bei seinem Grußwort
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Im Rahmen der Internationalen Tourismus Messe ITB hatte am 6. März in Berlin der 12. Tag des Barrierefreien Tourismus stattgefunden. Eigentlich wollten wir von der kobinet-Redaktion schon viel früher an diese Veranstaltung erinnern, aber wir wollten das auch mit der Möglichkeit verbinden, die Materialien des Tages des Barrierefreien Tourismus selbst nachlesen zu können. Und das ist erst jetzt möglich geworden.

Karriereambitionen von Menschen mit Behinderungen

Ausrufzeichen
No body found to use for abstract…
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind auf dem „1.Arbeitsmarkt“ weiterhin sehr selten anzutreffen. Mit Aspekten der Frage, warum das so ist, hat sich auch das Institut der Deutschen Wirtschaft beschäftigt und zur Thematik, welche Faktoren die Karriereambitionen von Menschen mit Behinderungen beeinflussen, eine Studie veröffentlicht. Wenn man die Faktoren der Karriereambitionen untersucht, sollte man jedoch nicht enttäuscht sein, wenn Menschen mit Behinderungen derzeit in Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Sie müssten ja wohl, bevor sie Führungspositionen besetzen können, erst einmal im Arbeitsprozess präsent sein. Die Studie liefert dennoch interessante Sichtweise auf das Thema „Erwerbstätigkeit mit Behinderung“

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Juli 2024

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Die Zeit läuft ab! – Die Regierung ist gefordert endlich Nägel mit Köpfen zu machen“, so lautet der Titel des Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Juli 2024 im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, und der Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, hatten in ihrem bereits traditionellen Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik und die Berichte der kobinet-nachrichten vom Juli 2024 trotz Urlaubszeit viel zu bereden. Es ging um den Begriff Behinderung, die immer noch fehlenden Entwürfe für Gesetzesreformen zur Barrierefreiheit der Bundesregierung, um Erfahrungen mit Diskriminierung und den Umgang damit, Zwangsbehandlungen und vieles mehr.

Blinde Barbie, empowernd oder nicht?

Jennifer Sonntag am Laptop
Jennifer Sonntag am Laptop
Foto: privat

Halle (kobinet) „Vor 65 Jahren ist die Barbie-Puppe in die Spielzeugläden eingezogen und ist seitdem ein Kassenschlager. Immer wieder wurde die Puppe wegen eines unrealistischen Körperbildes kritisiert. Ein neues Modell soll dabei helfen, das zu ändern. Der Spielzeughersteller Mattel setzt mit der blinden Barbie den eigenen Angaben nach seine Bemühungen fort, ein breiteres Abbild der Gesellschaft zu zeigen. Eine immer größer werdende Kollektion mit integrativen Modellen solle dazu beitragen und deshalb gibt es die Barbie nun auch mit einer Sehbehinderung. Die neue Puppe hat einen Stock und trägt eine Sonnenbrille, wie das Unternehmen mitteilte“, heißt es in einem Bericht des Bayerischen Rundfunks auf BR24. Diese Neuheit hat die blinde Journalistin Jennifer Sonntag veranlasst, folgenden Kommentar für die kobinet-nachrichten zu verfassen, in dem sie u.a. der Frage nachgeht, inwieweit die blinde Barbie empowernd oder nicht ist.

Ich wünsche euch den Mut, die Welt auf den Kopf zu stellen

Cover des IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Ulrike 'Ehler
Cover des IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Ulrike ‚Ehler
Foto: IGEL-Media

Schorndorf (kobinet) „Ich wünsche euch den Mut, die Welt auf den Kopf zu stellen“, so lautet der Titel des aktuellen Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zum nunmehr dritten Mal wurde der IGEL-Podcast von Ellen Keune gestaltet, die alle zwei Monate einen Podcast zur Persönlichen Zukunftsplanung veröffentlicht. Dieses Mal war Ulrike Ehler bei Ellen Keune im IGEL-Podcast zu Gast, die ihre Geschichte und Geschichten zur Persönlichen Zukunftsplanung erzählte.

Persönliches Bedürfnis ist nicht leicht zu lösen

Toilette mit Handstützen links und rechts des Beckens
Barrierefreie Toilette (nicht für alle aber ein Anfang)
Foto: H. Smikac

MAGDEBURG (kobinet) Im Leben gibt es immer wieder einmal Anlässe, sich an Personen zu erinnern, die man früher kannte. Bei mir ist das häufig meine Großmutter. „Bist Du Gottes Sohn, dann hilft Dir selbst !“ hatte sie immer gesagt und das ist mir wieder eingefallen als ich die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion an den Landtag von Sachsen-Anhalt in die Hand bekam. Die Linksfraktion hatte nach den öffentliche Toiletten an Bahnhöfen beziehungsweise Haltepunkten in Sachsen-Anhalt gefragt.

Malu Dreyer aus der rheinland-pfälzischen Landespolitik verabschiedet

Malu Dreyer bei ihrer Abschiedsrede am 10.7.2024 in Mainz
Malu Dreyer bei ihrer Abschiedsrede am 10.7.2024 in Mainz
Foto: omp

Mainz (kobinet) Mit Malu Dreyer hat sich am 10. Juli 2024 eine Institution der rheinland-pfälzischen Landespolitik verabschiedet, die weit über das Bundesland hinausgestrahlt hat. Elf Jahre lang setzte Malu Dreyer in der Behindertenpolitik Zeichen, die bundesweite Ausstrahlung hatten, und elf Jahre lang führte sie Rheinland-Pfalz als Ministerpräsidentin. „ZusammenLand“, diesen Begriff hat Malu Dreyer nicht nur geprägt, sondern wie bei ihrer Verabschiedung im Hof der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei deutlich wurde, auf vielfältige Weise mit Leben gefüllt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul war als ehemaliger Landesbehindertenbeauftragter von Rheinland-Pfalz zusammen mit der derzeitigen Landesbeauftragten Ellen Kubica bei der Verabschiedung von Malu Dreyer in Mainz dabei.

Wo bleibt der Referentenentwurf für das Behindertengleichstellungsgesetz?

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP hat sich am 5. Juli 2024 auf einen Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 geeinigt. Nun müsste endlich der Weg für eine Reihe von Reformen frei sein, die im Koalitionsvertrag verankert sind und noch abgearbeitet werden müssen. Das findet zumindest kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der in seinem Kommentar der Frage nachgeht, wo der längst überfällige Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgestzes für mehr Barrierefreiheit nun bleibt.

Barrierefreiheit erhellt die Welt

Prof. Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Figur der Freiheitsstatue im Rollstuhl
Prof. Dr. Sigrid Arnade im Gespräch mit Figur der Freiheitsstatue im Rollstuhl
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Anlässlich des US-amerikanischen Nationalfeiertages am 4. Juli hat die Sprecherin der LIGA Selbstvertretung, Prof. Dr. Sigrid Arnade, mit der Freiheitsstatue Lady Liberty ein Gespräch über die Herstellung von Barrierefreiheit in den USA und in Deutschland geführt.

„Ich weiß nicht, warum Sie da so behindert lachen?“

Daumen unten
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Ich weiß nicht, warum Sie da so behindert lachen?“ Ein solcher Ausspruch, der eher im Sprachreportoire mancher Jugendlicher zu vermuten wäre, die sich zuweilen mit „Spasti“ oder „du bist wohl behindert“ bezeichnen und damit behinderte Menschen abwerten, hat nun auch Einzug in den Deutschen Bundestag gehalten, wo dieser heute von Beatrix von Storch geäußert wurde. Dass im Bundestag solche Sprüche geklopft werden, das ist nicht alltäglich. Und wenn Beatrix von Storch von der AfD dies ausgerechnet in ihren Redebeitrag einer Sitzung des Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einbaut, dann ist dies zusätzlich inakzeptabel und knüpft an ähnliche Verfehlungen einiger ihrer Parteikolleg*innen an. Und dabei hat gerade erst am 2. Juli 2024 der Sozialverband Deutschland (SoVD) wiederholte behinderten- und menschenfeindliche Äußerungen der AfD verurteilt.

Von Barrieren und Barrikaden

Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Cover des Buches Körperkult und Behinderung von Udo Sierck
Foto: AG Spak

Hamburg (kobinet) „Von Barrieren und Barrikaden“, so lautet der Titel eines Gesprächs mit Udo Sierck über sein neues Buch „Körperkult und Behinderung“ mit einem Mitschnitt seines Vortrags zu den „Kontinuitäten von Menschenbildern“ im Rahmen der Woche des Gedenkens, das in der Radiosendung „map the gap – Soziale Arbeit im Dialog (S12)“ dokumentiert wird. „Udo Sierck ist ein Saboteur von Selbstverständlichkeiten“, heißt es in der Sendung.