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Die Blockade von Barrierefreiheit hat einen Namen: FDP

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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Die Blockade von Gesetzesreformen für mehr Barrierefreiheit hat einen Namen: FDP“. Diese inzwischen eindeutig gewachsene Erkenntnis vieler behinderter Menschen und ihrer Verbände greift kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem aktuellen Kommentar auf. „Seit Monaten gibt es ein Gezerre um die im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP verankerten behindertenpolitischen Maßnahmen. Heute vor fünf Wochen, am 10. September 2024, haben behinderte Menschen unter dem Motto „Versprochen ist versprochen“ in Berlin für konkrete Regelungen zur Barrierefreiheit demonstriert. Und ebenfalls an diesem Abend gab es beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten der Bundesregierung ein Kanzlerwort, dass die versprochenen Reformen umgesetzt werden. Nur im Bundesjustizministerium und den anderen FDP-geführten Ministerien scheint der Sinn und Verstand, warum wir endlich konkrete Regelungen für Barrierefreiheit auch von privaten Anbietern von Dienstleistungen und Produkten dringend brauchen, nicht anzukommen. Deshalb ist klar: ‚Die Blockade der Barrierefreiheit hat einen Namen: FDP‘.“

Warum Reha Lehrer*innen unabdingbar sind, wenn es um Inklusion und Selbstbestimmung geht?

Cover zum IGEL-Podcast zum Beruf der Rehalehrer*innen
Cover zum IGEL-Podcast zum Beruf der Rehalehrer*innen
Foto: omp

Bad Segeberg (kobinet) „Warum Reha Lehrer*innen unabdingbar sind wenn es um Inklusion und Selbstbestimmung geht?“ So lautet der Titel der aktuellen und mittlerweile 207. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Im Podcast dreht sich alles um den Beruf des Reha-Lehrers, der blinde und sehbehinderte Menschen dabei unterstützt, ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen. Der Podcast-Macher Sascha Lang spricht dabei mit Maria Schüller, Vorsitzende des Bundesverbands der Reha-LehrerInnen, und Peter Brill, Geschäftsführer des Verbands.

Wer eine Reise tut, hat etwas zu erzählen – so auch Norbert Sandmann

Norbert Sandmann mit seinem E-Rollstuhl
Norbert Sandmann mit seinem E-Rollstuhl
Foto: omp

Euerbach (kobinet) „Wer eine Reise tut, hat etwas zu erzählen“, so heißt es in dem Sprichtwort so schön. Und so werden nach getanen Reisen oft schöne Erinnerungen oder spannende Begebenheiten ausgetauscht. Für Norbert Sandmann bleibt nach seiner Reise an den Bodensee jedoch ein fahler Nachgeschmack. Denn der Rollstuhlnutzer musste einiges erleben, was man sich im Urlaub nicht wünscht. In einem Beitrag auf seinem Blog mit dem Titel „Urlaub mit dem Rollstuhl“ schildert Norbert Sandmann das Erlebte.

Mein Rückgrat

Zeichnung gewundener Baum mit Stützpfahl
Mein Rückgrat
Foto: Walter Beutler

Reinach BL (kobinet) Ich habe ein starkes Rückgrat, bilde mir darob aber nichts ein. Denn ich habe es mir nicht im eigentlichen Sinn erobert, erkämpft oder abverdient. Sondern es wurde mir in gewisser Art geschenkt, ja, aufgedrängt. Und wenn ich heute auch froh bin, dass ich ein so starkes Rückgrat habe – ohne dieses würde ich wohl schon nicht mehr leben –, so hätte ich in jener Zeit, in meinem fünfzehnten Lebensjahr, als es mir verliehen wurde, liebend gerne darauf verzichtet. Viele Schmerzen wären mir damals erspart geblieben. Denn mein Rückgrat wurde in jener Zeit chirurgisch mit einer metallenen Stange verstärkt. Und das kam so:

Barrierefreiheit kommt bei Modernisierung des Baugesetzbuches sehr knapp

Rollstuhl auf dem eine Person sitzt
Auch mit Rollstuhl nirgendwo behindert
Foto: tododisca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Die Bundesregierung hat sich eine Modernisierung des Baugesetzbuches vorgenommen und einen Gesetzentwurf „zur Stärkung der integrierten Stadtentwicklung“ (20/13091) vorgelegt. Nach der ersten Lesung überwies der Bundestag die Vorlage am Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen überwiesen. Angesichts der Tatsache, dass barrierefreie Wohnungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt sehr rar oder einfach nicht zu finden sind, wäre das ja eine gute Möglichkeit, zum Bau von barrierefreien Wohnungen klare Regelungen zu treffen. Aber weit gefehlt.

Die Problematik des Missbrauchs des Begriffs „Inklusion“ durch Sonderprojekte

Ralph Milewski
Ralph Milewski
Foto: Ralph Milewski

Berlin (kobinet) Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Inklusion“ für Sonderprojekte führt nach Ansicht von Ralph Milewski dazu, dass die eigentliche Vision von Inklusion verloren geht. „Solange Menschen mit Behinderungen nur in speziellen Programmen zusammen mit anderen agieren können, bleibt der Weg zur echten Gleichberechtigung unerfüllt. Es ist wichtig, diese Differenzierung klar zu benennen und nicht jedes Sonderprojekt als inklusiv zu bezeichnen.“ Dies schreibt Ralph Milewski u.a. in einem Gastbeitrag für die kobinet-nachrichten als Reaktion auf den kobinet-Bericht vom 7. Oktober 2024 mit dem Titel „Vorhang auf für Inklusion“.

Mein erster Fernsehauftritt

Jennifer Sonntag am Laptop
Jennifer Sonntag am Laptop
Foto: privat

Berlin (kobinet) Jennifer Sonntag

Wer glaubt, ich erzähle jetzt spannende Storys über mein erstes TV-Casting oder meine frühen Promi-Talks, der irrt. Auf dem Fernsehbildschirm landete ich bereits viele Jahre zuvor und das ziemlich unfreiwillig. Spielort? Halle Hauptbahnhof. Bühnenoutfit: Frisch gefärbtes Punkerpink im Haar, Lederjacke mit reichlich Edding-Beschriftung und Kettengerassel, Sid-Vicious-Vorhängeschloss um den Hals, instabile Hose, dafür stabiles Stiefelwerk. Das Requisit: eine Flasche hochprozentigen Getränkeinhalts, die ich theatralisch zum Munde führte. Tada, das Intro der Story stand! Sie hatten ihre Bürgerschreckikone. Auf jeden Fall ein stimmiges Klischee für die Kamera, wenn man Punks und Aussteigerkids rund um den Hauptbahnhof abfilmen wollte. Für mich nicht so stimmig, weil ich nicht gefragt wurde. Vielleicht war das die Zeit, in der ich begann, mit Journalist*innen Probleme zu bekommen, denn ich hatte ihretwegen Probleme bekommen.

Die Stadt der Blinden – Erinnerungen an Marburg im vergangenen Jahrhundert (geschrieben im Oktober 2023)

Hans-Willi Weis im Biergarten Bier trinkend
Hans-Willi Weis Biergarten
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Keine Skyline, auch keine Untergrundbahn. Eine Stadtautobahn, das schon. Mit Sicht aufs Schloss, für Sehende. Vom Zugfenster aus verstreut Bauklötze, die Würfel der Geisteswissenschaftlichen Fakultätsgebäude, der dicke fensterlose Würfel mit der silbriger Lamellenfassade die Unibibliothek. – Die Stadt und der Stein. Altes Kopfsteinpflaster, mit dem Stock ertastbar. Fachwerk und Spitzgiebel. Über Jahrhunderte hindurch von Schuhsohlen plattgeschmirgelte Schwellen und Stufen, ein stetes Auf und Ab. Enge auf Schritt und Tritt. Gehsteig, Bordsteinkante, Straße. Verkehrsgeräusch und Glockengeläut am Fuß der Altstadt.

Neugründungen von PRIMUS-Schulen ermöglichen

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die vier bestehenden PRIMUS-Schulen, die derzeit in einem Schulversuch das gemeinsame Lernen von Klasse 1 bis 10 erproben, schulrechtlich absichern und ihren Bestand ermöglichen. Das ist nach Ansicht der Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann zwar erfreulich, aber lange nicht ausreichend – und ein Bruch des Koalitionsversprechens, wie sie in einem aktuellen Beitrag auf bildungsklick schreibt.

60 Jahre Aktion Mensch: Was wäre wenn? Und was kommt jetzt?

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) „Am 9. Oktober 1964 startete die Soziallotterie als ‚Aktion Sorgenkind‘ im ZDF. Ihre Geschichte dokumentiert auch einen Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit ‚Behinderung‘.“ So titelt das ZDF einen Beitrag mit der Überschrift „Start vor 60 Jahren: ‚Aktion Mensch – Soziallotterie im Wandel„, der am 9. Oktober 2024 ausgestrahlt wurde und in der Mediathek des ZDF noch zur Verfügung steht. Deutlich wird dabei aus welcher Zeit die heutige Aktion Mensch kommt. Was wäre, wenn die Behindertenbewegung nicht massiv interveniert hätte und die Soziallotterie in den 90er Jahren zur Namensänderung und auch zur Änderung ihrer Förderpolitik gedrängt hätte? Darüber kann man zum 60. Geburtstag der Aktion Mensch auch nachdenken, was kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul getan hat.

Wie können Berufsbetreuer die Inklusion behinderter Menschen fördern und begleiten?

Cover des IGEL-Podcast zum Thema Berufsbetreuung
Cover des IGEL-Podcast zum Thema Berufsbetreuung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Wie können Berufsbetreuer die Inklusion der Menschen mit Behinderung fördern und begleiten?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zu Gast beim Inklusator Sascha Lang ist dieses Mal Peter Berger, Vorstandsmitglied des Bundesverbands der BerufsbetreuerInnen, der spannende Einblicke in die Arbeit und Herausforderungen des Berufs bietet.

5 Jahre nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Foto: privat

Halle (kobinet) Heute, am 9. Oktober 2024, ist der 5. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlages auf die Synagoge in Halle. Der Täter tötete zwei Menschen mit Behinderungen. Dazu hat die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag einen Text auf Facebook eingestellt, den sie den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung bereit gestellt hat. Die am Ende des Beitrags verlinkte dreiteilige Dokumentation zum 5. Jahrestag ist auch mit Audiodeskription bereits in der Mediathek verfügbar.

Wie entwickelt sich Inklusion in den Bundesländern – Jenny Armbruster zu Gast beim IGEL-Podcast

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
IGEL
Foto: Sascha Lang

Potsdam (kobinet) „In dieser Episode von ‚IGEL Inklusion Ganz Einfach Leben‘ startet eine neue Serie: *Landesbehindertenbeauftragte im Gespräch*. Jeden ersten und letzten Sonntag im Monat sprechen wir bis Mai 2025 mit den Landesbehindertenbeauftragten der Bundesländer über ihre Arbeit, Herausforderungen und Erfolge. Zum Auftakt ist Janny Armbruster, die Landesbehindertenbeauftragte von Brandenburg, zu Gast.

Alternativen für Medikamente gefragt

Mann im Regen mit gelber Regenjacke man
Mann im Regen
Foto: ninikvaratskhelia_ In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Bunt sind schon die Wälder – der  Herbst ist mit bunten Blättern und Morgennebel ganz sicher eine schöne Jahreszeit. Allerdings ist es ebenso eine Zeit der Erkältungen, des Hustens und Nießens, also eine Zeit in der manchmal Vitamingetränke allein nicht ausreichen sondern eben auch Medikamente erforderlich werden könnten. Damit sieht es jedoch, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mitteilt, auch in diesem Jahr nicht sehr üppig aus. Der Ausweg sind somit vor allem Tees, Zitronengetränke, Kartoffelwickel, warme Umschläge, Zwiebelsaft, Rotlicht und Schals – eben die „alten Hausmittel“.

Der Neuanfang: Wie Uwe Sieben kurz vor der Rente der Einstieg auf dem ersten Arbeitsmarkt gelang

Uwe Sieben an seinem Arbeitgsplatz
Uwe Sieben an seinem Arbeitsplatz
Foto: omp

Mainz (kobinet) Die Journalistin Marta Thor hat einige Interviews mit Menschen mit psychischer Erkrankung im Vorfeld der diesjährigen Woche der seelischen Gesundheit, die vom 10. bis 20. Oktober 2024 begangen wird, erstellt. Darauf hat Gracia Schade von der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. „Für Uwe Sieben ist es ein Neuanfang – mit 51. Eigentlich hätte er bei der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) schon in Rente gehen können, denn nach 20 Jahren Werkstattarbeit ist Schluss. Doch dann bekommt er unverhofft die Chance auf einen Außenarbeitsplatz in der Zahnarztpraxis Melzer in Ingelheim. Für Sieben eröffnet sich damit eine neue Lebensperspektive. Und nach anfänglicher Skepsis auf beiden Seiten ist auch für die Praxis klar: ‚Herr Sieben ist Bestandteil des Teams. Wir freuen uns, dass er da ist‘.“ So heißt es im Bericht von Marta Thor, der den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde.

Cybathlon 2024 – Die andere Art der Paralympics in der Schweiz

Cover des IGEL-Podcast zum Cybathlon 2024
Cover des IGEL-Podcast zum Cybathlon 2024
Foto: omp

Bad Segeberg / Zürich (kobinet) „Cybathlon 2024 – Die andere Art der Paralympics in der Schweiz“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei spricht Sascha Lang mit Anni Kern von der ETH Zürich über den Cybathlon 2024, ein einzigartiges Event in Zürich, bei dem Menschen mit Behinderungen mithilfe modernster Technologien Hindernisse überwinden.

ENIL Freedom Drive setzte Impulse für Selbstbestimmtes Leben

Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen
Freedom Drive
Foto: ENIL

Brüssel (kobinet) Der Freedom Drive 2024, für den vom 23. bis 25. September 2024 über 300 meist selbst behinderte Teilnehmende aus verschiedenen Teilen der Europäischen Union nach Brüssel gereist waren. war ein lebendiger Raum für den Austausch innovativer Praktiken, um Fortschritte auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben für Menschen mit Behinderung zu erzielen. Die Veranstaltung setzte entscheidende Impulse für Aktivismus und das Eintreten für politische Veränderungen. Dies schreibt Florian Sanden vom Europäischen Netzwerk zum selbstbestimmten Leben Behinderter (ENIL) in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten. Während einer Anhörung im Europäischen Parlament und der Konferenz hob Florian Sanden, der politische Koordinator von ENIL, u.a. das wichtige Thema der Finanzierung hervor. Der öffentliche Sektor hält ein gescheitertes System der Trennung von Dienstleistungen am Leben, indem er enorme finanzielle Mittel ausgibt, durch EU-Fonds, durch gezielte Subventionen und durch die Sozialversicherung.

34 Jahre deutsche Einheit – 34 Jahre verlorene Zeit für Barrierefreiheit

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Die heutige angespannte Weltlage betrachtend, können wir nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul froh sein, dass die friedliche Revolution von 1989 friedlich geblieben ist und am 3. Oktober 1990 – also heute vor 34 Jahren – die deutsche Einheit besiegelt werden konnte. Womit der Behindertenrechtler in seinem kobinet-Kommentar jedoch hadert ist, dass dies auch 34 verlorene Jahre für eine umfassende Barrierefreiheit in Deutschland sind. Und das hier weiter getrödelt wird. Dabei hatte alles so gut angefangen.

IGEL-Monatsrückblick: Inklusion braucht mal wieder mehr Freude

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Inklusion braucht mal wieder mehr Freude“, so kündigt der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die neueste Episode an. Dabei handelt es sich um den mittlerweile traditionellen Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul. Die beiden hatten auch dieses Mal im Rückblick auf den September 2024 einiges zu besprechen.

„Geistig beeinträchtigt“

Christian Mürner
Christian Mürner
Foto: Christian Mürner

Hamburg (kobinet) Am 30. September 2024 bringt der „Tages-Anzeiger“ (Zürich) die Meldung, dass am Vortag bei einer Wahlkampfveranstaltung Donald Trump seine Konkurrentin Kamala Harris beschimpft habe mit den Worten: „Joe Biden wurde geistig beeinträchtigt. Kamala wurde so geboren. Und wenn man darüber nachdenkt, hätte nur ein geistig beeinträchtigter Mensch zulassen können, dass dies unserem Land passiert.“ Der in Hamburg lebende Autor und Behindertenpädagoge Christian Mürner hat dazu einen Kommentar für die kobinet-nachrichten verfasst, der sich vor allem auf die Reaktionen der Leser*innen auf die Aussagen von Donald Trump bezieht.

Rehacare 2024 ist vorbei, der Flair geht weiter

Paul O’Dono und Mano Grande auf der Rehacare-Bühne
Paul O’Dono und Mano Grande auf der Rehacare-Bühne
Foto: Paul O’Dono und Mano Grande

Düsseldorf (kobinet) Rolli-Host Paul O’Dono und Cane-User Mano Grande sind leidenschaftliche Podcaster aus Potsdam bzw. Kassel. Seit ihrer 1. Folge „Wir nehmen den Raum ein“, in der es über Superhelden und ihre Kräfte geht, die gut und gerne auch als Beeinträchtigung zählen könnten, fieberten sie mit ihrem Podcast „MmB Community“ auf den Besuch der Rehacare hin, heißt es in einem Bericht über einen aktuellen Podcast, den die beiden auf der diesjährigen Rehacare in Düsseldorf produziert haben.

Weltgehörlosenflagge wurde am Nauener Rathaus gehisst

Veranstaltung zur Hissung der Gehörlosenflagge in Nauen
Veranstaltung zur Hissung der Gehörlosenflagge in Nauen
Foto: Carola Szymanowicz

Nauen (kobinet) Am „Internationaler Tag der Gebärdensprache“ am 23. September 2024 wurde in der Stadt Nauen am Rathaus der Stadt die sogenannte Welt–Gehörlosenflagge mit gehörlosen Menschen und deren unterstützenden hörenden Menschen im Beisein vom Nauener Bürgermeister Manuel Meger erstmals gehisst. Darauf hat Carola Szymanowicz die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht und einen entsprechenden Bericht über die Veranstaltung zur Veröffentlichung zugesandt.

IGEL-Podcast zum 25. Jubiläum des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern

Sharepic zum IGEL-Podcast zu 25 Jahren bbe
Sharepic zum IGEL-Podcast zu 25 Jahren bbe
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Hannover (kobinet) „25. Jubiläum Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern“, so hat Sascha Lang die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) getitelt. Zu Gast bei Sascha Lang ist dieses Mal Kerstin Blochberger, die Geschäftsführerin des Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe). Sie gibt Einblicke in die Gründung und die Entwicklungen des Verbands.

Warum die Ausweitung des medizinischen Zwangs keine Option sein kann

Strich mit Pfeil der einen Knäuel bildet
Psychosoziale Unterstützung ohne Zwang
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Die befürchteten Tendenzen in der deutschen Rechtsprechung, die rechtliche Zulässigkeit auf medizinische Zwangsmaßnahmen auf Lebensbereiche außerhalb eines stationären Krankenhauses auszuweiten, geben Anlass die Expertise verschiedener menschenrechtlicher Fachkreise in den Blick zu nehmen. Es soll aufgezeigt werden, dass die mögliche Ausweitung des Eingriffs in die Grund- und Menschenrechte nur als rückschrittlich verstanden werden kann.

Die Menschenrechte am Leben zu halten und durchzusetzen kann nur bedeuten, diese Tendenzen kritisch zu betrachten und gegen sie anzukämpfen. Sieben zentrale Menschenrechtserfordernisse des folgenden Textes werden diesen Appell untermauern und zahlreiche Unterstützungsformen vorgestellt, die in schweren Krisensituationen ohne den Einsatz von Zwang auskommen.

Podcast Sonntag trifft IGEL: Wie gehen wir mit Diskriminierung um?

Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL zum Thema Diskriminierung
Cover des IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL zum Thema Diskriminierung
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg/Halle (kobinet) Kaum hat Sascha Lang die 200. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit dem Titel „Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?“ mit dem Netzlehrer und Buchautor Bob Blume erschienen, legt der Inklusator schon wieder nach. „Wie gehen wir mit Diskriminierung um?“ lautet der Titel der 201. Episode des IGEL-Podcast unter der Rubrik Sonntag trifft IGEL. Dabei tauschen sich die Journalistin und Buchautorin Jennifer Sonntag und Sascha Lang über diese für viele benachteiligte Menschen sehr wichtige Frage des Umgangs mit Diskriminierungen aus.

Ein trojanisches Pferd der digitalen Barrierefreiheit

Symbole von Behinderungen auf symbolischen Tastenfläschen
Digitale Barrierefreiheit ist für alle sinnvoll
Foto: Pixabay/renma

Berlin (kobinet) Zum Artikel „Behinderte bitte draußen bleiben! Status der digitalen Barrierefreiheit der Kommunen in Deutschland“ vom 20.06.2024 bei uns hat Sebastian Fischer sich an uns gewandt, um den Sachverhalt zu kommentieren.
Wir halten das Thema ebenso für wichtig und veröffentlichen seinen Standpunkt.

Schämen Sie sich Herr Buschmann!

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Wieder geht eine Woche zu Ende, ohne dass der längst versprochene und vorliegende Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit vorliegt. Wieder eine Woche in der die Diskriminierer und nicht die Diskriminierten geschützt werden. Wie aus internen Kreisen zu vernehmen ist, hakt es vor allem an der FDP, genauer gesagt am Bundesjustizministerium, das die Freigabe des Entwurfs zur Anhörung der Verbände und der Länder blockiert. Und auch beim Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz verzögert das Bundesjustizministerium trotzt konkreter Versprechungen immer weiter die Reform des Gesetzes. Die anhaltende Diskriminierung, und die vielen Barrieren, die nicht beseitigt werden, haben also einen Namen: „Marco Buschmann“, der amtierende Bundesjustizminister. „Schämen Sie sich Herr Buschmann“, ist daher die Botschaft von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar zum Wochenende.

200. IGEL Podcast-Episode: Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?

Cover der 200. Episode des IGEL-Podcast
Cover der 200. Episode des IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Am 18. April 2021 hat Sascha Lang die erste Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben“ veröffentlicht. Damals ging es zum Auftakt darum: „Wer ist der Inklusator“. Über drei Jahre später hat der Inklusator Sascha Lang nun die 200. Episode des IGEL-Podcast veröffentlicht. „Ist Inklusion in der Bildung realisierbar?“ lautet der Titel dieser 200. Episode. Zu Gast bei dieser Jubiläumsausgabe ist der Netzlehrer und Buchautor Bob Blume, mit dem Sascha Lang über die Zukunft des Lernens, die Herausforderungen des Schulsystems und die Bedeutung der Inklusion in der Bildung spricht.

Tous ensemble

Eiffelturm mit Olympiaringen
Eiffelturm mit Olympiaringen
Foto: Bettina Theben

Berlin/Paris (kobinet) Während der Olympischen und Paralympischen Spiele war Bettina Theben in Paris und war tief berührt von dem, was sie erleben durfte. „Incroyable (unglaublich) – es waren unglaubliche, begeisternde Spiele“, schreibt Bettina Theben in ihrem Bericht, den sie den kobinet-nachrichten nun zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.

Wege zur Inklusion auf den allgemeinen Arbeitsmarkt suchen

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Kassel (kobinet) „Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein und beruft sich dabei auf den Artikel 3 des Grundgesetzes, die Gleichheit vor dem Gesetz. Der Vater eines Sohnes mit Mehrfachbehinderung war von 2010 bis 2014 unter der CDU/CSU-FDP-Regierung Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen. Er ist einer der wenigen Politiker, die sich fundiert mit dem Thema Teilhabe am Arbeitsleben beschäftigen. In einem ausführlichen Interview mit 53° NORD zieht Hüppe eine Bilanz seines Eintretens für Inklusion.“ So heißt es in der Einleitung zum 53° NORD Interview mit Hubert Hüppe unter der Überschrift „Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will, sucht Begründungen“.

Unterstützungskreise – wer ist dabei?

Cover zum IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Prof. Dr. Sandra Fietkau
Cover zum IGEL-Podcast von Ellen Keune mit Prof. Dr. Sandra Fietkau
Foto: IGEL-Media

Schorndorf (kobinet) „Unterstützungskreise – wer ist dabei?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ spricht Gastgeberin Ellen Keune mit Professorin Dr. Sandra Fietkau über Unterstützungskreise im Zusammenhang mit Persönlicher Zukunftsplanung.

IGEL-Podcast: Kevin allein in Mexico

Sharepic zum IGEL-Podcast mit Kevin Kleiber
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Kevin Kleiber
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Kevin allein in Mexico – Ein freies soziales Jahr in Mexico im Rollstuhl“, so lautet die aktuelle Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL).

Demo für Barrierefreiheit und Besuch von Olaf Scholz beim Bundesbehindertenbeauftragten

Sharepic zum IGEL-Podcast zur Demo in Berlin
Sharepic zum IGEL-Podcast zur Demo in Berlin
Foto: IGEL-Media

Berlin (kobinet) „Demo für Barrierefreiheit und Besuch von Olaf Scholz beim Bundesbehindertenbeauftragten“, so titelte Sascha Lang die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei sprach der Inklusator und IGEL-Macher Sascha Lang mit Ottmar Miles-Paul, der sowohl bei der Kundgebung und rollenden Demo unter dem Motto „Barrierefreiheit Jetzt! Versprochen ist versprochen“ als auch beim Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftrragten mit dem Bundeszkanzler zu Gast dabei war.

Zivilgesellschaft is moving: Gegen die Ambulantisierung des ärztlichen Zwangs

Schlängellinie mit Pfeil
Normenkontrollverfahren Bundesverfassungsgericht
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Wie das Bundesverfassungsgericht im Normenkontrollverfahrens 1 BvL 1/24 entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Es geht um die entscheidende Frage, ob ärztlicher Zwang außerhalb eines stationären Aufenthalts rechtlich ermöglicht wird. Dafür wäre eine Gesetzesänderung des Betreuungsrechts notwendig, da nach deutscher Gesetzgebung ärztlicher Zwang nur im Rahmen eines stationären Krankenhausaufenthalts rechtlich möglich ist.

Untaugliche Umsetzung barrierefreier Bauplanung

Porträt
Heidi Eiselein
Foto: Heidi Eiselein

Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (kobinet) In der Gemeinde Goßmannsdorf ist eine Buswendeschleife mit barrierefreiem Haltepunkt in Bahnhofsnähe fertiggestellt worden… oder besser gesagt aktuell im Umbau.

IxNET mit neuer Podcast-Ausgabe zur Reform der Behindertenhilfe

Logo: iXNET
Logo: iXNET
Foto: iXNET

Berlin (kobinet) Das inklusive Expert*innen Netzwerk der Bundesagentur für Arbeit fördert den Austausch behinderter Menschen und veröffentlicht regelmäßig Podcasts zu aktuellen Themen. In der neuesten Ausgabe bei der es um die Refomr der Behindertenhilfe geht, war Ottmar Miles-Paul zu Gast. „Ottmar Miles-Paul ist Aktivist für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Journalist, und seit August 2023 Romanautor. Er lebt in Kassel und engagiert sich für die Durchlässigkeit der Strukturen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Im Jahr 2024 stehen bei Ottmar Miles-Paul Menschen im Mittelpunkt, die in Behindertenwerkstätten arbeiten und leben und den Wunsch haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten. Er hat den Reportage-Roman ‚Zündeln an den Strukturen‘ im August 2023 auf den Büchermarkt veröffentlicht und ist seit Frühjahr 2024, neben seinen anderen Aufgaben für Inklusion und Barrierefreiheit, auf Lese-Reise“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.

Inklusionsaktivist*innen zeigt Flagge bei der Aktion für Barrierefreiheit in Berlin

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) „Inklusionsaktivist*innen zeigt Flagge bei der Aktion für Barrierefreiheit am 10. September in Berlin“, mit dieser Botschaft wendet sich kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar an die Inklusionsaktivist*innen, die sich im realen Leben und im Internet tummeln. „Wie oft haben wir beschworen, dass Aktionen nötig sind, um unsere Forderung für Barrierefreiheit und Inklusion in die Politik zu tragen und zum Erfolg zu führen? Wie oft haben wir beschworen, dass wir gemeinsam aktiv sein müssen? Und wieviele Diskussionen wurden dafür geführt und entsprechende Posts über alle möglichen Kanäle verschickt? Nun gilt es. Wir haben eine realistische Chance, einen Schritt vorwärts in Sachen konkreter Regelungen zur Barrierefreiheit zu kommen. Doch dafür müssen wir etwas tun. Inklusionsaktivist*innen aus allen Ecken kommt am 10. September um 10:00 Uhr ans Brandenburger Tor und seid bei der Kundgebung mit anschließender rollender Demo dabei“, schreibt Ottmar Miles-Paul.

1 Jahr Zündeln an den Strukturen für Werkstättenreform und Inklusion

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Kassel (kobinet) Vor gut einem Jahr hat der Behindertenrechtler Ottmar Miles-Paul seinen Roman „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Auch wenn die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales schon lange angekündigte Reform des Werkstättensystem und zur Stärkung eines inklusiven Arbeitsmarkts immer noch auf sich warten lässt, hat der Reportage-Roman und die damit verbundenen Lesungen und Diskussionen die Debatte erheblich befeuert. Und Ottmar Miles-Paul hat noch einiges vor: für den Herbst sind bereits 11 weitere Lesungen mit Diskussionen zum Roman geplant, so beispielsweise in Hannover, Wien, Bonn, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Erlangen sowie online. Dieses und vieles erfuhr Hartmut Smikac im kobinet-Interview mit Ottmar Miles-Paul.

Keine guten Aussichten für behinderte Menschen und Menschenrechte

Symbol Fragezeichen

Erfurt / Dresden (kobinet) Nicht nur, dass die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen über 30 Prozent der Wählerstimmen bekommen hat und in Thüringen mit 32,8 Prozent sogar stärkste Kraft im zukünftigen Landtag ist, auch die zukünftige Mehrheitsbildung für die Landesregierungen wird enorm schwierig. Während bereits die Zusammenarbeit von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene durch fundamentale Gegensätze geprägt ist und deshalb vieles nicht vorankommt, dürfte dies sowohl in Thüringen als auch in Sachsen bedeuten, dass es in den nächsten Jahren noch schwieriger wird, konkrete Verbesserungen in Sachen Inklusion voranzutreiben. Für die Menschenrechte behinderter Menschen dürfte die Situation nach diesen Wahlen also nicht einfacher werden, so das Resümee von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Sport ist Mord. Und Behindertensport ist …

Porträt
Walter Beutler
Foto: Walter Beutler

Reinach BL (kobinet) Sport ist Mord. Und Behindertensport ist Mord an Behinderten. So einfach ist das. Oder etwa nicht? Warum soll für den Behindertensport nicht gelten, was für den Sport der Normalos erwiesenermaßen zutrifft? Hier wie dort müssen sich die Leistungen immer wieder überbieten. Schneller, stärker, weiter ist die Losung – bei Behinderten wie bei Nichtbehinderten. Und nie darf die fatale Spirale zu tanzen aufhören. Sie dreht sich immer weiter – bis es eben Leben kostet. Die Geschichte des Sports ist voller Beispiele dafür.

Eine Glosse.