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Auf dem Weg zum Monitoring von individuellen Lernverläufen?

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Die empirische Bildungsforschung drängt massiv auf die Implementation daten- und evidenzbasierter Lernverlaufsdiagnostik und Förderung in Schulen. Welche Veränderung bedeutet das für die Lernenden? Welche Interessen verfolgt die Bildungspolitik dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Beitrag auf Bildungsklck.

Den Masters of War widersprochen Number One

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Worte statt Waffen, literarische Kurztexte gegen Kriegsvorbereitung
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Nachdem auch behindertenpolitische bzw. behindertenaktivistische Stimmen den „Masters of War“ das Wort reden, sich also für Verteidigung und Aufrüstung aussprechen, möchte ich einmal mehr den „Masters of War“ ins Wort fallen, ihnen also widersprechen.

Ramona Becker thematisiert Barrierefreiheit beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Sharepic zum Interview mit Ramona Becker
Sharepic zum Interview mit Ramona Becker
Foto: KSL.NRW

Gelsenkirchen (kobinet) „Ramona Becker thematisiert Barrierefreiheit beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW“, lautet der Titel eines Beitrags des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW). „Ich möchte, dass bei der Polizei NRW jeder seinen Arbeitsplatz am Tag 1 eingerichtet bekommt, auch oder gerade Menschen mit Behinderung, die Hilfsmittel benutzen. Das klingt erstmal gar nicht so schwierig, ist aber recht kompliziert.“ Dies betont Ramona Becker u.a. im Interview mit Wibke Roth vom KSL.NRW.

Wie liefen die Job-Speed-Datings in Stuttgart und wie geht’s weiter?

Bild vom 2. Job-Speed-Dating in Stuttgart
Bild vom 2. Job-Speed-Dating in Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Am 11. Februar 2025 fand das zweite Stuttgarter Job-Speed-Dating statt. Andreas Lapp-Zens hat dabei für das veranstaltende Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) die einleitenden Worte gesprochen. Mit dabei waren 27 hochmotivierte Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen und 17 engagierte Vertreterinnen und Vertreter von 8 regionalen Unternehmen. Im 8-Minuten-Takt fanden die Gespräche zwischen Arbeitgeber*innen und Jobsuchenden statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Andreas Lapp-Zens vom ZsL Stuttgart nachgefragt, wie es zu den Job-Speed-Datings kam und vor allem, wie diese gelaufen sind. Auch der Frage, wie es in Stuttgart weitergeht, ist Bestandteil des Interviews.

Wann haben Sie das letzte Mal einen schwerstbehinderten Menschen …

Ein Paar sitzt nachts vor einem hell erleuchteten, bunten Karussell in einem Freizeitpark. Die Lichter haben eine starke Bewegungsunschärfe durch die Langzeitaufnahme.
Inklusion oder „Disney World“?
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) in einem Café, Kino oder Schwimmbad gesehen? So mit Ihnen, neben Ihnen – nicht als externer Betrachter, sondern als selbstverständlicher Teil Ihres eigenen Alltags?

Diese Frage legt eine unbequeme Wahrheit offen: Menschen mit schweren Behinderungen sind aus dem alltäglichen Leben weitgehend verschwunden. Statt in selbstverständlichen sozialen und wirtschaftlichen Räumen sichtbar zu sein, werden sie in abgeschottete Strukturen wie Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), spezielle Wohnanlagen oder „inklusive Projekte“ verlagert. Diese Parallelwelten entbinden die Gesellschaft von der Verantwortung, Barrieren in der realen Welt abzubauen, und verhindern eine echte gesellschaftliche Teilhabe.

IGEL-Monatsrückblick: Von wegen inklusiv! Wie behinderte Menschen ausgebremst werden

Logo: IGEL-Monatsrückblick
IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kniebis (kobinet) „Von wegen inklusiv! Wie Menschen mit Behinderungen ausgebremst werden“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2025 getitelt. Im Austausch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul geht es dieses Mal um Fragen rund um Diskriminierungen, die Ergebnisse der Evaluation zum Bundesteilhabegesetz, natürlich auch um den Ausgang der Bundestagswahl und gute Nachrichten zur Inklusion dürften auch nicht fehlen.

Blindenführhund Paul sagt: Ganz schön viel Braunes in Sachsen-Anhalt!

Führhund Paul vor Toilette auf einer Wiese
Führhund Paul vor Toilette auf einer Wiese
Foto: Jennifer Sonntag

Halle (kobinet) Das enorme Erstarken der AfD bei der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 hat auch viele behinderte Menschen bewegt und erschreckt. Der Kommentar von Jennifer Sonntag, die sich für Inklusion stark macht, auf ihrer Facebook-Seite dürfte bezeichnend für die Stimmung bei so manchen behindertenpolitisch Engagierten Menschen sein. Sie schreibt u.a.: „Blindenführhund Paul sagt: ‚Ganz schön viel Braunes in Sachsen-Anhalt!‘ Ich sage: Durch das Erstarken der Rechten, besonders auch in meinem Bundesland, werden Ableismus und sozialdarwinistisches Denken auf eine besorgniserregende Weise wieder salonfähig.“

Für eine gute Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe des Budget für Arbeit

Logo des Projektes Budgetkompetenz
Logo des Projektes Budgetkompetenz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Netzwerk von Menschen mit Behinderungen, die nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten (wollen) trifft sich seit fast einem Jahr regelmäßig zum Austausch und hat schon eine Reihe von Aktivitäten angeschoben. Nun wurde ein zweiter Kurzfilm des vom Projekt Budgetkompetenz unterstützten Netzwerk zum Budget für Arbeit mit dem Fokus auf die mangelnde Vermittlung behinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Werkstätten für behinderte Menschen auf dem YouTube Kanal der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL veröffentlicht.

Vorwärts in eine behindertenpolitische Rolle rückwärts?

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Nach der Bundestagswahl deuten das Wahlergebnis und die politische Großwetterlage eindeutig auf eine Koalition aus CDU/CSU und SPD hin. Nicht dass die Behindertenbewegung diese Konstellation aus insgesamt 12 Jahren großer Koalitions seit 2005 schon kennt, doch stehen dieses Mal die Vorzeichen für eine fortschrittliche an den Menschenrechten orientierte Behindertenpolitik unter einem dunkleren Stern. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul macht in seinem Kommentar hierfür nicht nur der u.a. aus den USA wehende Wind gegen Diversität und Inklusion aus, der auch hierzulande auf furchtbaren Boden stößt, sondern auch die finanziellen Probleme, mit denen Deutschland nicht zuletzt aufgrund der wesentlich höheren Ausgaben für das Militär und die höhere Belastungen der Kommunen konfrontiert ist. Ein Blick ins Wahlprogramm der CDU/CSU lässt zudem eine Rolle rückwärts in der Behindertenpolitik erahnen.

Aktion Mensch: Fremdbestimmte Teilhabe – Die Illusion der Mitbestimmung

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) „Nichts über uns ohne uns“ – so lautet eine zentrale Forderung der Behindertenbewegung. Doch was passiert, wenn genau diejenigen, die angeblich für Teilhabe stehen, die Themen, Fragen und Debatten vollständig kontrollieren? Die „Teilhabe-Community“ von Aktion Mensch ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Partizipation suggeriert wird, während in Wahrheit die Deutungshoheit bei der Organisation selbst bleibt.

IGEL-Podcast mit Lea Thönnes von der Aktion Mensch zu Sorgen vor der Bundestagswahl

Cover des IGEL-Podcast zur Teilhabe-Community
Cover des IGEL-Podcast zur Teilhabe-Community
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Bonn (kobinet) „Sag deine Meinung – Große Sorgen und Ängste von Menschen mit Behinderung vor der Bundestagswahl“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Im Hinblick auf eine Umfrage der Aktion Mensch zu großen Sorgen behinderter Menschen vor der Bundestagswahl sprach der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang mit Lea Thönnes von der Aktion Mensch über die Umfrage, aber auch über die Teilhabe-Community der Aktion Mensch.

Inklusion braucht Demokratie damit behinderte Menschen mittendrin lernen, wohnen und arbeiten können

Zahl 50
Zahl 50
Foto: Darkmoon_Art In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Kassel / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie damit behinderte Menschen mittendrin lernen, wohnen und arbeiten können. Deshalb gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.“ Dieses Kurzstatement des Behindertenrechtlers Ottmar Miles-Paul hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 49 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen. Dieses Ziel ist mitterweile erreicht.

Für eine inklusive, vielfältige und offene Gesellschaft

Sharepic mit Andreas Bethke und dem im Text erwähnten Zitat
Sharepic mit Andreas Bethke und dem im Text erwähnten Zitat
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) „Wir treten für eine inklusive, vielfältige und offene Gesellschaft ein, in der alle Menschenrechte und Grundfreiheiten geachtet und gelebt werden. Jeglicher Form von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erteilen wir eine klare Absage!“ Disess Statement hat der Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Andreas Bethke, im Vorfeld der Bundestagswahl über Facebook verbreitet.

Inklusion als Selbstbedienungsladen? Die Lebenshilfe Bayern und ihr fragwürdiges System

Eine Frau von Hinten in einem Gang voller Warenregale in einem Lebensmittel-Discounter , schwarz-weiß Fotografie
Inklusion als Selbstbedienungsladen?
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Inklusion ist in aller Munde – als politisches Ziel, als gesellschaftliche Verpflichtung, als Menschenrecht. Doch was, wenn jene, die Inklusion am lautesten propagieren, in Wahrheit die größten Profiteure eines Systems sind, das Menschen mit Behinderung in Abhängigkeit hält? Ein Blick auf die Lebenshilfe Bayern zeigt: Hier gibt es viele Gewinner – aber Menschen mit Behinderung gehören nicht unbedingt dazu.

Bundesverwaltungsgericht zum Logo von Aktion Mensch und ihrem „Bildungsmaterial“

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Ursprünglich wäre der Haupttitel meiner Meinung wohl „Wer kontrolliert den Aktivismus?“ gewesen, doch ich wurde kurzerhand von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts überrascht und zwang mich so zum Umdisponieren.

Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Einzelaktionen, sondern durch langfristiges Engagement und Strukturen. Doch große Kampagnen werden meist von finanz- und ressourcenstarken Organisationen wie Aktion Mensch oder der Lebenshilfe dominiert. Wer sich nicht mit deren Inhalten, Strategien oder Zielsetzungen identifizieren kann oder möchte, steht vor einer schwierigen Wahl: Entweder man unterordnet sich einer bestehenden Kampagne – mit all ihren bereits festgelegten Bedingungen – oder man bleibt auf sich allein gestellt, ohne die Reichweite und Unterstützung dieser Institutionen.

Inklusion braucht Demokratie um Vielfalt sichtbar zu machen

Stephan Heym
Stephan Heym
Foto: ISL

Mainz / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, denn nur in einer Demokratie können wir gemeinsam Vielfalt sichtbar machen. Und das jeden Tag aufs Neue.“ Dieses Kurzstatement von Stephan Heym vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 46 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Inklusion braucht Demokratie damit wir zusammen Bildung erfahren und mittendrin leben können

Lukas Hernicht sitzt im Rollstuhl vor seinem Talker
Lukas Hernicht sitzt im Rollstuhl vor seinem Talker
Foto: ISL

Berlin / München (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie damit wir zusammen Bildung erfahren und mittendrin leben können. Deshalb gemeinsam für Inklusion.“ Dieses Kurzstatement von Lukas Hernicht, der sich u.a. bei der Selbstvertretung junger Menschen mit Beeinträchtigungen (jumemb) engagiert, hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 43 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Wenn man einen Job in der Eingliederungshilfe gut macht, kann man Schicksale von Menschen positiv beeinflussen

Stephan Laux
Schwarz-weiss Porträt von Stephan Laux
Foto: Ralph Milewski

Villmar-Weyer (kobinet) „‚Bei geschlossener Schranke bitte anhalten!‘ Und ‚Die Stimme aus dem Off‘: Berufliche Biografie und Zwischenrufe eines ehemaligen Heilerziehungspflegers“ lautet der Titel des Buches von Stephan Laux, das 2024 erschienen ist. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Autor, der auch für die kobinet-nachrichten immer wieder Kolumnen verfasst, über seine 40jährige Erfahrung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und über die Pläne für ein weiteres Buch. Dieses soll voraussichtlich im Spätsommer 2025 erscheinen. „Wenn man einen Job in der Eingliederungshilfe gut macht, kann man Schicksale von Menschen positiv beeinflussen“, ist die klare Ansage von Stephan Laux.

Podcast Sonntag trifft IGEL: Wählen ist auch unser Recht

Cover des IGEL-Podcast mit Jennifer Sonntag mit Braillestimmzettel
Cover des IGEL-Podcast mit Jennifer Sonntag mit Braillestimmzettel
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Wählen ist auch unser Recht! – Aus den Erfahrungen zum barrierefreien Wählen von Menschen mit Behinderung“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) der Februar-Ausgabe Sonntag trifft IGEL. In dieser Episode des IGEL-Podcasts trifft Gastgeber Sascha Lang wieder auf die Autorin und Moderatorin Jennifer Sonntag, um mit ihr über die anstehenden Bundestagswahl und die Rahmenbedingungen für eine barrierefreie Wahl zu reden.

IGEL-Podcast: ALUMAT – eine persönliche Mission für ein Leben ohne Schwelle für alle

Cover des IGEL-Podcast zu ALUMAT
Cover des IGEL-Podcast zu ALUMAT
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „ALUMAT – eine persönliche Mission für ein Leben ohne Schwelle für alle“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Für die erste von vier Folgen, die ALUMAT 2025 beisteuert, beantworten Geschäftsführerin Claudia Rager-Frey und Christian Rager Fragen zu ihrer persönlichen Mission eines Lebens ohne Schwellen für alle.

Herzlichen Glückwunsch an Jürgen Dusel zum 60. Geburtstag

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Auch wenn die behindertenpolitischen Zeiten nach dem Bruch der Ampelregierung derzeit eher bescheiden sind, gibt es für Jürgen Dusel heute einen Grund zum Feiern. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen wird heute 60 Jahre alt. „ürgen Dusel (* 14. Februar 1965 in Würzburg) ist ein deutscher Jurist und seit 2018 der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen“, heißt es auf Wikipedia zu Jürgen Dusel.

Inklusion braucht Demokratie, weil wir das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben

Janine Kolbig, die im E-Rollstuhl sitzt
Janine Kolbig, die im E-Rollstuhl sitzt
Foto: ISL

Kiel / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, weil wir alle das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Wir geben Diskriminierung und Ausgrenzung keinen Platz – jede Stimme zählt!“ Dieses Kurzstatement der Geschäftsführerin des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord, Janine Kolbig, hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 36 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 40 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Simone Fischer sucht im Bundestagswahlkampf den direkten Kontakt zu Bürger*innen

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Simone Fischer tritt bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 für Bündnis 90/Die Grünen als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart I an und hat auf der Landesliste der Grünen einen aussichtsreichen Listenplatz inne. Hauptberuflich ist sie derzeit Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg, ehrenamtlich wirkt sie u.a. als Stadträtin der Landeshauptstadt Stuttgart für die Grünen und ist dabei Mitglied im Verwaltungsausschuss, Sozial- und Gesundheitsausschuss, Sportausschuss und Personalbeirat der Stadt. Zudem ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH und der volkshochschule stuttgart sowie Betreuungsstadträtin Stuttgart-Mitte. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der engagierten Frau darüber, wie sie zur Kandidatur für den Bundestag kam und wie der Wahlkampf läuft.

Das Doppelspaltexperiment und Inklusion: Eine unerwartete Parallele

Unscharfe Personen am Strand durch ein Loch einer Installation fotorafiert, schwarz-weiß Fotografie
Paradoxer Idealzustand von Inklusion
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet)

In der Quantenphysik gibt es ein Experiment, das als eines der fundamentalen und zugleich faszinierendsten gilt: das Doppelspaltexperiment. Es zeigt auf, wie sich die Realität je nach Beobachtung verändert. Doch warum erinnert uns dieses Experiment an das Thema Inklusion? Was verbindet die Beobachtungen im Doppelspalt mit der Art und Weise, wie wir über Inklusion nachdenken und sprechen?

Das Doppelspaltexperiment stellt ein tiefgreifendes Paradox dar. In seiner einfachsten Form wird ein Elektronenstrahl auf eine Wand mit zwei engen Spalten gerichtet. Ohne Beobachtung verhält sich der Elektronenstrahl wie eine Welle, die beide Spalte gleichzeitig durchquert, was zu einem Interferenzmuster auf der dahinterstehenden Wand führt. Sobald jedoch ein Beobachter die Elektronen beobachtet, wird ihr Verhalten verändert: Sie verhalten sich nun wie Teilchen und gehen nur durch einen der beiden Spalte, was das Interferenzmuster zerstört.

Ampel hat viele behindertenpolitische Vorhaben liegen gelassen

Verkehrszeichen Gefahr mit den Ampelfarben Rot, Gelb,Grün
Gefahrzeichen Ampel
Foto: CopyrightFreePictures In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet) Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP hat viele behindertenpolitischen Vorhaben liegen gelassen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Titel „119 Fragen zur Amtszeit des Bundesministers für Arbeit und Soziales“ (BT-Drs. 20/14446) hervor. Zum Bereich der Inklusion erklärte der Teilhabebeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers: „Wir haben es nun noch einmal schwarz auf weiß: Bis auf das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts, einen gesteigerten Anteil barrierefreier Informationen der Bundesregierung sowie den Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen bestand die Inklusions-Politik der Ampel im Wesentlichen aus Dialogformaten, Ankündigen und Vertagen. Bei vielen Vorhaben wie der Reform des Werkstattentgelts, des Behindertengleichstellungsgesetzes, des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes oder Verbesserungen beim Bundesteilhabegesetz tat sich auch schon lange vor dem Bruch der Ampel-Koalition nichts mehr.“

Inklusion braucht Demokratie, weil nur Demokrat*innen unsere Rechte verteidigen

Katrin Langensiepen bei ihrem Statement
Katrin Langensiepen bei ihrem Statement „Inklusion braucht Demokratie“
Foto: ISL

Brüssel / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, weil nur Demokrat*innen unsere Rechte verteidigen.“ Dieses Kurzstatement der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 30 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 40 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Filmtrailer: Ist die Demokratie in Gefahr?

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Kurz vor der Bundestagswahl stellen sich viele die Frage, ob die Demokratie in Gefahr ist. Ist sie das? Der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hat hierzu einige Statements von Akteur*innen und aus der Politik veröffentlicht, die zumindest den Verdacht aufkommen lassen, dass an vielen Freiheiten und Menschenrechten gerüttelt wird. Ein Trailer mit dem Titel „Ist die Demokratie in Gefahr?“ zeigt einige Eindrücke eines noch in Produktion befindlichen Filmes und regt dazu an, sich Gedanken zu machen. Darauf hat EU-Schwerbehinderung auf YouTube hingewiesen, wo der Trailer veröffentlicht wurde.

Schein-Inklusion: Wie das System kleine Betriebe abschreckt und große Konzerne freikauft

Kleinbetrieb italienische Pizzeria, schwarz-weiß Fotografie
Kleinbetriebe haben das Nachsehen
Foto: Ralph Milewsk

Fladungen (kobinet) Inklusion auf dem Arbeitsmarkt ist in Deutschland ein wichtiges Ziel – zumindest auf dem Papier. Doch ein genauer Blick auf die aktuellen Regelungen zeigt, dass oft keine echte Teilhabe gefördert wird. Stattdessen werden kleine Betriebe ausgebremst, Werkstattbindungen gefördert und große Unternehmen entlastet. Die Folge: Schein-Inklusion, die den Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen weiter von echter Gleichberechtigung entfernt.

Wählt bitte: Kein Platz für Ausgrenzung und Diskriminierung

Kassandra Ruhm sitzt im Wald im Rollstuhl
Kassandra Ruhm sitzt im Wald im Rollstuhl
Foto: ISL

Bremen / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, denn Menschen verdienen gleiche Chancen, unabhängig von ihrem Hintergrund, ihrer Behinderung, ihrer Religion, ihrer sexuellen sexuellen Identität und ihrem Geschlecht oder ihrer Hautfarbe. Deshalb wählt bitte: Kein Platz für Ausgrenzung und Diskriminierung.“ Dieses Kurzstatement von Kassandra Ruhm hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 24 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 30 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Ohne behinderte Menschen ist das Volk nicht vollständig: Inklusion braucht Demokratie

Nancy Poser bei ihrem Statement
Nancy Poser bei ihrem Statement
Foto: ISL

Berlin / Trier (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie. Aber Demokratie braucht auch Inklusion. Denn Demos heißt das Volk und ohne behinderte Menschen ist das Volk nicht vollständig. Die Macht des Volker kann legitim aber nur vom gesamten Volk ausgeübt werden.“ Dieses Kurzstatement von Nancy Poser hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 24 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 30 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Stellungnahme zur Kritik an Assistenz-App hvv custom

Infozeichen
Info blau
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) hat Anfang Februar 2025 Kritik an der Einführung der Assistenz-App „hvv custom“ geübt. Trotz der Ankündigung, Menschen mit Behinderungen den öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern, bleibe die App weit hinter den Erwartungen zurück. Eine echte barrierefreie Mobilität erfordere mehr als eine digitale Lösung, so die Kritik des BSVH, die die kobinet-nachrichten im Bericht vom 5. Februar 2025 aufgegriffen haben. Der Pressesprecher von vhh.mobility | Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH hat auf den Beitrag reagiert und eine Stellungnahme geschickt, die die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen:

Gute Chancen für Heike Heubach zum Wiedereinzug in den Bundestag

Heike Heubach vor Schild der SPD Schwaben
Heike Heubach vor Schild der SPD Schwaben
Foto: SPD Schwaben

Berlin (kobinet) Mit Platz 14 auf der bayerischen Landesliste hat Heike Heubach gute Chancen, wieder in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Der Wahlkampf selbst macht der ersten gehörlosen Bundestagsabgeordneten bisher viel Spaß, auch wenn es ziemlich kalt ist. Dabei erfährt die SPD-Abgeordnete von ihren Genossinnen und Genossen viel Unterstützung. Dies und einiges mehr erfuhr kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit Heike Heubach gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025.

Kapitalismus, Ableismus und die Grenzen von Inklusion

Heinrich von Zügel: Schwere Arbeit Öl auf Leinwand Schweinfurt, Museum Georg Schäfer
Getrieben vom Leistungswahn
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Inklusion ist ein fundamentales gesellschaftliches Ziel, das das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen – fördern soll. Doch wenn wir Inklusion im Kontext des Kapitalismus betrachten, müssen wir uns eingehender mit den strukturellen Barrieren befassen, die der Kapitalismus selbst produziert. Kapitalismus ist ein System, das Wert und Bedeutung nach Produktivität und Verwertbarkeit bemisst. Menschen, die nicht in diese Normen passen, werden in vielen Bereichen der Gesellschaft benachteiligt und ausgeschlossen. Doch Inklusion geht weit über den Zugang zum Arbeitsmarkt hinaus – sie betrifft alle Lebensbereiche, die in einer kapitalistischen Gesellschaft stark mit Produktivität verknüpft sind.

Gegen Ausgrenzung durch Ableismus und mangelnder Barrierefreiheit im Wahllokal

Jennifer Sonntag sitzt mit Führhund Paul auf Stufen
Jennifer Sonntag sitzt mit Führhund Paul auf Stufen
Foto: ISL

Halle / Berlin (kobinet) „Ausgrenzung beginnt bereits mit Ableismus und mangelnder Barrierefreiheit im Wahllokal, wogegen Blindenführhund Paul und ich uns stark machen.“ Dieses Kurzstatement von Jennifer Sonntag hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 16 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 30 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Gewalthilfegesetz auf der Zielgeraden

Martina Puschke
Martina Puschke 2022
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) In den Abendstunden des 31. Januar 2025 hat eine Mehrheit im Bundestag in einer seiner letzten Sitzungstage das Gewalthilfegesetz verabschiedet. Damit endete dieser denkwürdige Sitzungstag doch noch mit einem guten Beschluss. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Martina Puschke von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz über den Erfolg des Gesetzes, der jetzt allerdings auch noch eine Zustimmung im Bundesrat benötigt.

Wahl- Meinungsbildung zu Arbeit und Soziales (mit Hörempfehlung)

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Die Aufregung über den Wahlkampfschlager „Migration“ mal beiseite gelassen. Sich weniger aufregen und statt dessen die Realität nüchtern beobachten und ungeschönt beschreiben, halte ich für das Beste, um sich in Wahlkampfzeiten ein halbwegs verlässliches Urteil zu bilden. Zum Beispiel, was die Parteien der Mitte (von Mitte-rechts bis Mitte-links, also CDU/CSU, FDP, GRÜNE, SPD, z.T. BSW) im Bereich „Arbeit und Soziales“ vorhaben. War mir gar nicht klar, wie weit hier Mitte-links bereits unter der ideologischen Fuchtel von Mitte-rechts steht. Exemplarisch in Sachen „Bürgergeld“, wo Mitte-rechts sich politisch in Richtung der Maxime „wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ bewegt. Ideologiekritisch empfehle ich dazu das gleichlautende Deutschlandfunk-Feature https://www.hoerspielundfeature.de/sanktioniert-100.html.

Die Magie des Nichtverzweifelns: IGEL-Monatsrückblick auf Behindertenpolitik im Januar 2025

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Die Magie des Nicht-Verzweifelns“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Januar 2025 getitelt. Im Gespräch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat Sascha Lang wieder einmal eine ganze Reihe von behindertenpolitischen Themen angesprochen, die vielen derzeit schwer im Magen liegen. Von Trump, über den Tod von Stephanie Aeffner, bis zu den schwierigen Debatten im Vorfeld der am 23. Februar 2025 anstehenden Bundestagswahl. Es gibt aber auch dieses Mal gute Nachrichten zur Inklusion.

Inklusion braucht Demokratie, weil wir alle keine Außenseiter sein wollen

Juliane Harms bei einer Protestaktion
Juliane Harms bei einer Protestaktion
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie. Denn ich will keine Außenseiterin sein. Das wollen wir alle nicht. Deshalb ist kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung.“ Dieses Kurzstatement von Juliane Harms hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit einer Reihe von 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 30 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Inklusion braucht Demokratie: Freie Fahrt für Inklusion

Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, denn ich werde schon zu oft, auch ohne braune Hetze, diskriminiert. Deshalb nicht nur alles gegen rechts, sondern freie Fahrt für Inklusion.“ Dieses Kurzstatement von Markus Ertl hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit einer Reihe von 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen so ca. 30 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Aktion Mensch: Moderner Ablasshandel statt echter Inklusion

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Ein Los für das gute Gewissen

Seit Jahrzehnten wirbt die Aktion Mensch mit ihrer Lotterie um Teilnehmer*innen, die durch den Kauf eines Loses soziale Projekte unterstützen und gleichzeitig die Chance auf Gewinne erhalten. Die Botschaft ist klar: Wer mitspielt, tut Gutes und unterstützt Inklusion. Doch bei genauer Betrachtung wird deutlich: Dieses System ist weniger ein Weg zur Inklusion als ein moderner Ablasshandel, der der Gesellschaft ein gutes Gewissen verschafft, ohne echte Veränderungen zu bewirken.