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Ideologie der Aussonderung feiert überall ein Comeback und viele verdienen daran

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) „Die Ideologie der Aussonderung feiert überall ein Comeback und viele verdienen daran.“ So bringt Hubert Hüppe seine Enttäuschung über die Entwicklung der Behindertenpolitik der letzten Jahre auf den Punkt. Nachdem die katholische Zeitung Die Tagespost am 27. März 2025 über das Wirken von Hubert Hüppe während seiner Zeit im Bundestag berichtet hatte, befragte der Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, Hubert Hüppe zu seinem behindertenpolitischen Wirken der letzten Jahrzehnte. Für den nun aus dem Bundestag ausgeschiedenen CDU-Politiker ergibt sich daraus eine eher ernüchternde Bilanz, er berichtet aber auch über zwischenzeitliche Highlights.

Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Berlin

Sharepic zum IGEL-Podcast mit Christine Braunert-Rümmenapf
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Christine Braunert-Rümmenapf
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Berlin“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Reihe mit den Podcasts mit den Landesbehindertenbeauftragten ist dieses Mal Christine Braunert-Rümenapf zu Gast. Sie ist die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin. Im Gespräch mit Sascha Lang berichtet sie von ihrer täglichen Arbeit, ihren Herausforderungen und den Fortschritten, die Berlin im Bereich Inklusion gemacht hat.

IGEL-Podcast: Ein Assistenzdienst der das Leben erleichtert – IPSA stellt sich vor

Cover des IGEL-Podcast zum IPSA Assistenzdienst
Cover des IGEL-Podcast zum IPSA Assistenzdienst
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Köln (kobinet) „Ein Assistenzdienst der das Leben erleichtert – IPSA stellt sich vor“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Podcast-Macher Sascha Lang stellt in dieser Ausgabe des IGEL-Podcast einen Assistenzdienst vor und analysiert, welche Erleichterungen hier geboten werden. Im Gespräch mit Goran Pericic (Betriebsleiter) und Julian Huprich (Bereichsleiter) erfahren die Podcast-Hörer*innen mehr über das Angebot von IPSA.

Wenn Inklusion zur Trennlinie wird – Über die Verantwortung nach der Provokation

Sitzgelegenheit am Bahnhof - Graffiti auf einer Säule „Ich zieh mehr Linien als ein Zeichner!“ schwarz-weiß
Linien können verbinden – aber auch trennen!
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Inklusion lebt vom Dialog – nicht von der Bestätigung. Doch wer provoziert, muss sich dem Diskurs stellen. Der folgende Text setzt sich kritisch mit dem Auseinanderdriften zwischen aktivistischer Rhetorik und tatsächlicher Teilhabe auseinander – ohne Namen zu nennen, aber mit klarer Botschaft: Inklusion beginnt dort, wo wir aufhören, zwischen „wir“ und „die anderen“ zu unterscheiden.

André Nowak: 32 Jahre Schwimmen gegen den Strom

Andrè Nowak auf der Brücke mit Blick auf Bundestagsgebäude
Andrè Nowak auf der Brücke mit Blick auf Bundestagsgebäude
Foto: Tarja Nowak

Berlin (kobinet) 32 Jahre hat André Nowak im Deutschen Bundestag gearbeitet, das hat Seltenheitswert. In wenigen Tagen endet seine Tätigkeit, während der er in 8 Wahlperioden für die Linke sowie für drei ihrer Abgeordneten (Dr. Ilja Seifert, Klaus-Jürgen Warnick und Dr. André Hahn) tätig war. Der Eintritt ins Rentnerdasein bedeutet für André Nowak aber kein „Ruhestand“, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit ihm erfuhr.

Podcast mit Annetraud Grote: Wie barrierefrei ist Niedersachsen?

Annetraud Grote
Annetraud Grote
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) „Annetraud Grote – wie barrierefrei ist Niedersachsen?“ So lautet der Titel des Politiknerds-Podcast mit der Landesbehindertenbeauftragten von Niedersachsen, der vor kurzem veröffentlicht wurde. „Seit einem Jahr ist Annetraud Grote Niedersachsens neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung. Wer ist sie, was macht sie und wie hat sie dieses erste Jahr erlebt? Das wollen Anne Beelte-Altwig und Niklas Kleinwächter in dieser Folge vom Politiknerds-Podcast herausfinden“, heißt es in der Ankündigung des knapp 43minütigen Podcast.

Offener Brief an drei führende Persönlichkeiten der Behindertenbewegung: Bitte um Stellungnahme in Sachen Verteidigung und Kriegsbereitschaft

Abbild des Behindertenausweises vom Autor von 1988
Der Verfasser des offenen Briefs und andere Behinderte warten auf eine Antwort.
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Die Frage nach „Verteidigung und Kriegsbereitschaft“, zur Zeit ein zentrales Thema im demokratischen Meinungsstreit hierzulande, ist – weil in letzter Konsequenz die Frage nach Leben und Tod betreffend – von solcher Reichweite, dass sie alle gesellschaftlichen und politischen Akteure angeht. Gleichviel, worin ihr besonderes Interesse oder Anliegen besteht, am demokratischen Diskurs und politischen Aushandlungsprozess teilzunehmen. Weshalb sich die Frage auch an die behindertenpolitisch motivierten Diskursteilnehmer*innen und Akteure richtet. Und diejenigen, in deren Namen sie sprechen, deren Anliegen und Interessen sie politisch vertreten, von ihnen legitimerweise eine Antwort, eine argumentative Stellungnahme, erwarten dürfen.

Koalitionsverhandlungen: UN-Behindertenrechtskonvention muss Richtschnur sein

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wenn Vertreter*innen verschiedender Arbeitsgruppen zwischen CDU, CSU und SPD in diesen Tagen in Berlin den Koalitionsvertrag verhandeln, dann geht es in Sachen Behindertenpolitik entscheidend darum, ob die Regelungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die mit der Ratifizierung von 2009 geltendes Recht in Deutschland sind, die Richtschnur für die Ziele und Formulierungen im Koalitionsvertrag sind oder ob sich die Aussonderungslobby von Förderschul-, Wohneinrichtungs- und Werkstattbetreibern sowie Barrierenbeharrer wieder einmal für den Erhalt ihrer Systeme und Strukturen gegen die Förderung der Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und Inklusion durchsetzen. So bringt es kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar zu den laufenden Verhandlungen für den Koalitionsvertrag der zukünftigen Bundesregierung auf den Punkt.

IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin: Landesregierung zerstört Arbeitgebermodell

Cover des IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin
Cover des IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin
Foto: IGEL-Media

Berlin / Bad Segeberg (kobinet) „Tarifkonflikt in Berlin – Landesregierung zerstört Arbeitgebermodell“, so lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Moderator des IGEL-Podcast spricht dieses Mal aus aktuellem Anlass mit Ivo Gabe von ver.di und dem Juristen Dr. Martin Theben über die Hintergründe und Konsequenzen der Entwicklungen in Berlin in Sachen Arbeitgebermodell zur Selbstorganisation der Persönlichen Assistenz. Ein ausgehandelter Tarifvertrag zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband AAPA wird von der aktuellen Berliner Regierung nicht refinanziert, obwohl die vorherige Regierung dies zugesichert hatte. Die Folge: Menschen mit Behinderung verlieren die Wahlfreiheit zwischen Assistenzdienst und persönlicher Assistenz im Arbeitgebermodell.

Werden Blindenampeln in den Nachtstunden abgeschaltet? oder wie Energie sparen sich auf unsere Mobilität auswirkt

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen mit Schatten
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Werden Blindenampeln in den Nachtstunden abgeschaltet? oder wie Energie sparen sich auf unsere Mobilität auswirkt.“ So titelt Stefan Unterstraßer einen Kommentar, den dieser für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Immer wieder erlebt er, dass Blindenampeln in den Nachtstunden nicht mehr funktionieren. Erst dachte er, das wäre eine Ausnahmesituation, bis er von mehreren Menschen aus anderen Städten und Bundesländern ähnliche Erfahrungen berichtet bekam.

Der 5. Mai: Protest als Ritual – Inklusion als Inszenierung

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Der 5. Mai steht vor der Tür. Es ist wieder Zeit für den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wieder zieht eine Demonstration durch Berlin, wieder stehen Reden am Roten Rathaus an. Und wie jedes Jahr läuft alles nach Plan. Nach einem sehr genauen Plan.

Alles ist vorbereitet. Die Veranstalter sind gebrieft. Die Politiker*innen wissen, wann sie auf dem Podium stehen und welche Sätze sie aufsagen müssen, um Engagement zu demonstrieren, ohne etwas zu versprechen. Die Presse hat die Artikel im Entwurf gespeichert, muss nur noch das Datum ändern. Aktion Mensch hat die Materialien geliefert, die Banner gedruckt, die Kampagne abgestimmt. Die Rollen sind verteilt, das Drehbuch sitzt.

Politik im Alltag – Für uns Menschen mit Behinderung eine Pflicht?

Cover zum Podcast Sonntag trifft IGEL vom März 2025
Cover zum Podcast Sonntag trifft IGEL vom März 2025
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Politik im Alltag – Für uns Menschen mit Behinderung eine Pflicht?“ So lautet der Titel der Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) in der Reihe Sonntag trifft IGEL im März 2025. In dieser Episode des IGEL-Podcasts trifft Gastgeber Sascha Lang wieder auf die Autorin und Moderatorin Jennifer Sonntag, um mit ihr über die Bundestagswahl, Barrierefreiheit beim Wählen und strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu sprechen. Jennifer Sonntag erzählt zudem von ihren Erfahrungen mit politischen Machtstrukturen und wie Inklusion oft nur oberflächlich funktioniert.

Sascha Lang: Halbes Jahrhundert geschafft – weiter geht’s mit dem IGEL-Podcast

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat seinen 50. Geburtstag dazu genutzt, auf seine bisherigen Aktivitäten und vor allem die Entwicklung des IGEL-Podcast zu blicken. In der 242 Kurz-Episode des Podcast wagt Sascha Lang aber auch einen Blick voraus, was demnächst beim IGEL-Podcast ansteht und was der nun 50jährige Sascha Lang noch vor hat.

Den „Masters of War“ widersprochen. Number Two.

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Worte statt Waffen
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Für politisch Ohnmächtige war Spott schon immer auch ein Mittel, nicht den Mächtigen allein das Wort zu überlassen und sie vor den Augen und Ohren der ihnen nicht gänzlich Verfallenen der Lächerlichkeit preiszugeben. Darum passend zu unserer behindertenpolitischen Plattform der folgende Wortwechsel zwischen einem Blinden und einem Lahmen, der Blinde bin ich und der Lahme ist mein rollstuhlfahrender Nachbar.

Lebenshilfe Bayern fordert mehr Geld für Exklusion

50 Euro-Scheine aufgefächert auf dem Tisch liegend in Draufsicht. schwarz-weiß Foto
Geld für Exklusion
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Petition zur Finanzierung von Förderschulen – bestehende Kritik bleibt unbeantwortet

Die Lebenshilfe Bayern fordert in einer aktuellen Petition an den Bayerischen Landtag eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung ihrer Förderschulen und Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Petition soll am Donnerstag, den 13. März 2025, im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags behandelt werden.

Der Inklusator und IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang wird heute 50

Sascha Lang
Sascha Lang
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Meine Inklusionslaufbahn begann 1978. Denn zu dieser Zeit bin ich im Alter von drei Jahren vollständig erblindet. In Luxemburg wurde ich inklusiv beschult, d. h. ab der zweiten Klasse bin ich in die Regelschule inkludiert worden. Ich hätte den Weg über die Blindenschule gehen können, aber der Schuldirektor und meine Eltern waren überzeugt, dass ich den ’normalen‘ Schulwerdegang schaffen würde. Gesagt getan – mit der Unterstützung des Blindeninstituts und der Lehrer habe ich den Weg bis zum Gymnasium durchlaufen.“ So beschreibt Sascha Lang die Anfänge seines auf Inklusion ausgerichteten Lebens und Wirkens. Heute hat Sascha Lang schon über 240 Episoden des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) veröffentlicht und viele andere Initiativen vorangetrieben. Zudem ist er im Bereich Kommunikation des luxemburgischen Ministeriums für Familie tätig und treibt auch dort das Thema Inklusion voran. Die kobinet-nachrichten gratulieren dem „Inklusator“, wie er sich selbst zu nennen pflegt, ganz herzlich zu seinem 50. Geburtstag, den er heute am 12. März 2025 feiern kann.

Internationaler Austausch zum Sozialunternehmertum und Inklusion in Mainz

Sharepic zur CEFEC-Konferenz am 1. und 2. Juli 2025 in Mainz
Sharepic zur CEFEC-Konferenz am 1. und 2. Juli 2025 in Mainz
Foto: gpe

Mainz (kobinet) Alexander Tränkmann kam im Jahr 2000 von Hannover nach Mainz. Mit Freude übernahm er die Leitung eines Hotels, bei dem nicht ausschließlich der kommerzielle Gewinn im Vordergrund stand, sondern auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden eine bedeutende Rolle spielten. Erfahrung mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderung als Mitarbeitende hatte er keine. Er begegnete seiner neuen Aufgabe daher völlig unvoreingenommen. Am 1. und 2. Juli 2025 findet in Mainz nun eine internationale Konferenz von und zu Sozialunternehmen statt, bei der es auch um die verstärkte Schaffung inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen geht. Was es mit der Konferenz auf sich hat und was damit erreicht werden soll, darum geht’s im kobinet-Interview mit Alexander Tränkmann.

Inklusion(s) – Preise für Selbstverständlichkeiten

Sculptur aus Holz und Nägel in Form einer 1
And the winner is …
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Warum der Zero Project Award kein Fortschritt, sondern ein Symptom ist

Der Zero Project Award 2025 wurde an die Organisation Access – Inklusion im Arbeitsleben verliehen. Die Preisverleihung fand im Vienna International Centre (VIC) statt, dem Amtssitz der Vereinten Nationen in Wien. Diese Kulisse führt regelmäßig zur falschen Annahme, es handle sich um eine offizielle Auszeichnung der UN. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Der Preis wird von der Essl Foundation, einer privaten österreichischen Stiftung, vergeben. Die UN ist weder Veranstalterin noch Verleiherin dieses Preises. Die Nutzung der Räumlichkeiten ist ein bewusster Schachzug, um symbolische Legitimität zu erzeugen, die in keiner Weise völkerrechtlich gedeckt ist.

Man kann doch erst mal probieren, ob nicht doch was geht

Infozeichen
Info blau
Foto: Susanne Göbel

Oberursel (kobinet) „Brigitte Buchsein aus Oberursel ist als Baby erblindet, musste mit sechs Jahren in ein Internat. In ihrem Wohnort gab es keine Grundschule für blinde und sehbehinderte Jungen und Mädchen. Mit Hanny und Nanny-Idylle hatte das wenig zu tun, sagt sie.“ So heißt es in der Ankündigung des aktuellen Podcast der Reihe „Doppelkopf“ des Hessischen Rundfunks. Auf die vor kurzem auf hr2 ausgestrahlte Sendung mit dem Titel „Man kann doch erst mal probieren, ob nicht doch was geht“ mit Brigitte Buchsein, die mittlerweile auch ins Internet eingestellt wurde, hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Bücherwurm, Gurkensalat, Polizei und freche Schafe – das Team Rosenheim

Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung mit dem Team Rosenheim
Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung mit dem Team Rosenheim
Foto: IGEL-Media

Schorndorf / Rosenheim (kobinet) „Bücherwurm, Gurkensalat, Polizei und freche Schafe – das Team Rosenheim“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcat Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der alle zwei Monate erscheinenden Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ spricht Gastgeberin Ellen Keune in dieser Folge mit Sabine Senfter und ihrem Team aus Rosenheim über Stärken, Talente, Leidenschaften, große und kleine Träume und wie sie aus diesen Einzelheiten und guten Ideen passende Wege findet. Niklas Kunschmann berichtet von Orten, wo er so richtig in seinem Element ist, Vincent Stalla erzählt u.a. von seinem großen Traum, Sebastian Märkl hat ein großes Projekt gebaut und hilft mit diesem Talent Kindern und von Frederik Dahnks Fähigkeiten sind in dieser Episode mehrere Kostproben zu hören.

Wir brauchen einen Infrastruktur-Booster – aber nicht auf Kosten der Teilhabe

Nico Wunderle
Nico Wunderle
Foto: privat

München (kobinet) Das geplante Sondervermögen für Verteidigungsausgaben und Infrastruktur ist aktuell ein großer Streitpunkt. Nach Ansicht von Nico Wunderle darf das Sondervermögen nicht dazu führen, dass die Teilhabe marginalisierter Gruppen zu kurz kommt. Trotz der Verankerung des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz (Artikel 3) sind Barrieren im Bildungs-, Gesundheits- und Verkehrssystem weiterhin präsent, schreibt Nico Wunderle in seinem Kommentar zum Sondervermögen.

IGEL-Podcast: Wie geht es behinderten Menschen in Sachsen

Cover des IGEL-Podcast mit Michael Welsch
Cover des IGEL-Podcast mit Michael Welsch
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Dresden (kobinet) „Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Sachsen? Aus der Serie Landesbehindertenbeauftragte im Gespräch“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben. Dabei spricht der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, mit Michael Welsch, dem Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, u.a. über Herausforderungen bei der schulischen Inklusion, die Bedeutung von Barrierefreiheit und die Notwendigkeit, Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Die Clearingstelle zur Vermittlung bei Streitigkeiten in der Eingliederungshilfe und der Inklusionsprozess in Kindertageseinrichtungen sind ebenfalls Themen, die in diesem Podcast angepackt werden.

Auf dem Weg zum Monitoring von individuellen Lernverläufen?

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Die empirische Bildungsforschung drängt massiv auf die Implementation daten- und evidenzbasierter Lernverlaufsdiagnostik und Förderung in Schulen. Welche Veränderung bedeutet das für die Lernenden? Welche Interessen verfolgt die Bildungspolitik dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in einem Beitrag auf Bildungsklck.

Den Masters of War widersprochen Number One

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Worte statt Waffen, literarische Kurztexte gegen Kriegsvorbereitung
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Nachdem auch behindertenpolitische bzw. behindertenaktivistische Stimmen den „Masters of War“ das Wort reden, sich also für Verteidigung und Aufrüstung aussprechen, möchte ich einmal mehr den „Masters of War“ ins Wort fallen, ihnen also widersprechen.

Ramona Becker thematisiert Barrierefreiheit beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW

Sharepic zum Interview mit Ramona Becker
Sharepic zum Interview mit Ramona Becker
Foto: KSL.NRW

Gelsenkirchen (kobinet) „Ramona Becker thematisiert Barrierefreiheit beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW“, lautet der Titel eines Beitrags des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW). „Ich möchte, dass bei der Polizei NRW jeder seinen Arbeitsplatz am Tag 1 eingerichtet bekommt, auch oder gerade Menschen mit Behinderung, die Hilfsmittel benutzen. Das klingt erstmal gar nicht so schwierig, ist aber recht kompliziert.“ Dies betont Ramona Becker u.a. im Interview mit Wibke Roth vom KSL.NRW.

Wie liefen die Job-Speed-Datings in Stuttgart und wie geht’s weiter?

Bild vom 2. Job-Speed-Dating in Stuttgart
Bild vom 2. Job-Speed-Dating in Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Am 11. Februar 2025 fand das zweite Stuttgarter Job-Speed-Dating statt. Andreas Lapp-Zens hat dabei für das veranstaltende Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) die einleitenden Worte gesprochen. Mit dabei waren 27 hochmotivierte Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen und 17 engagierte Vertreterinnen und Vertreter von 8 regionalen Unternehmen. Im 8-Minuten-Takt fanden die Gespräche zwischen Arbeitgeber*innen und Jobsuchenden statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Andreas Lapp-Zens vom ZsL Stuttgart nachgefragt, wie es zu den Job-Speed-Datings kam und vor allem, wie diese gelaufen sind. Auch der Frage, wie es in Stuttgart weitergeht, ist Bestandteil des Interviews.

Wann haben Sie das letzte Mal einen schwerstbehinderten Menschen …

Ein Paar sitzt nachts vor einem hell erleuchteten, bunten Karussell in einem Freizeitpark. Die Lichter haben eine starke Bewegungsunschärfe durch die Langzeitaufnahme.
Inklusion oder „Disney World“?
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) in einem Café, Kino oder Schwimmbad gesehen? So mit Ihnen, neben Ihnen – nicht als externer Betrachter, sondern als selbstverständlicher Teil Ihres eigenen Alltags?

Diese Frage legt eine unbequeme Wahrheit offen: Menschen mit schweren Behinderungen sind aus dem alltäglichen Leben weitgehend verschwunden. Statt in selbstverständlichen sozialen und wirtschaftlichen Räumen sichtbar zu sein, werden sie in abgeschottete Strukturen wie Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), spezielle Wohnanlagen oder „inklusive Projekte“ verlagert. Diese Parallelwelten entbinden die Gesellschaft von der Verantwortung, Barrieren in der realen Welt abzubauen, und verhindern eine echte gesellschaftliche Teilhabe.

IGEL-Monatsrückblick: Von wegen inklusiv! Wie behinderte Menschen ausgebremst werden

Logo: IGEL-Monatsrückblick
IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kniebis (kobinet) „Von wegen inklusiv! Wie Menschen mit Behinderungen ausgebremst werden“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2025 getitelt. Im Austausch mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul geht es dieses Mal um Fragen rund um Diskriminierungen, die Ergebnisse der Evaluation zum Bundesteilhabegesetz, natürlich auch um den Ausgang der Bundestagswahl und gute Nachrichten zur Inklusion dürften auch nicht fehlen.

Blindenführhund Paul sagt: Ganz schön viel Braunes in Sachsen-Anhalt!

Führhund Paul vor Toilette auf einer Wiese
Führhund Paul vor Toilette auf einer Wiese
Foto: Jennifer Sonntag

Halle (kobinet) Das enorme Erstarken der AfD bei der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 hat auch viele behinderte Menschen bewegt und erschreckt. Der Kommentar von Jennifer Sonntag, die sich für Inklusion stark macht, auf ihrer Facebook-Seite dürfte bezeichnend für die Stimmung bei so manchen behindertenpolitisch Engagierten Menschen sein. Sie schreibt u.a.: „Blindenführhund Paul sagt: ‚Ganz schön viel Braunes in Sachsen-Anhalt!‘ Ich sage: Durch das Erstarken der Rechten, besonders auch in meinem Bundesland, werden Ableismus und sozialdarwinistisches Denken auf eine besorgniserregende Weise wieder salonfähig.“

Für eine gute Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe des Budget für Arbeit

Logo des Projektes Budgetkompetenz
Logo des Projektes Budgetkompetenz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Das Netzwerk von Menschen mit Behinderungen, die nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten (wollen) trifft sich seit fast einem Jahr regelmäßig zum Austausch und hat schon eine Reihe von Aktivitäten angeschoben. Nun wurde ein zweiter Kurzfilm des vom Projekt Budgetkompetenz unterstützten Netzwerk zum Budget für Arbeit mit dem Fokus auf die mangelnde Vermittlung behinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch Werkstätten für behinderte Menschen auf dem YouTube Kanal der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL veröffentlicht.

Vorwärts in eine behindertenpolitische Rolle rückwärts?

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz
Foto: Michael Gerr

Kassel (kobinet) Nach der Bundestagswahl deuten das Wahlergebnis und die politische Großwetterlage eindeutig auf eine Koalition aus CDU/CSU und SPD hin. Nicht dass die Behindertenbewegung diese Konstellation aus insgesamt 12 Jahren großer Koalitions seit 2005 schon kennt, doch stehen dieses Mal die Vorzeichen für eine fortschrittliche an den Menschenrechten orientierte Behindertenpolitik unter einem dunkleren Stern. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul macht in seinem Kommentar hierfür nicht nur der u.a. aus den USA wehende Wind gegen Diversität und Inklusion aus, der auch hierzulande auf furchtbaren Boden stößt, sondern auch die finanziellen Probleme, mit denen Deutschland nicht zuletzt aufgrund der wesentlich höheren Ausgaben für das Militär und die höhere Belastungen der Kommunen konfrontiert ist. Ein Blick ins Wahlprogramm der CDU/CSU lässt zudem eine Rolle rückwärts in der Behindertenpolitik erahnen.

Aktion Mensch: Fremdbestimmte Teilhabe – Die Illusion der Mitbestimmung

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) „Nichts über uns ohne uns“ – so lautet eine zentrale Forderung der Behindertenbewegung. Doch was passiert, wenn genau diejenigen, die angeblich für Teilhabe stehen, die Themen, Fragen und Debatten vollständig kontrollieren? Die „Teilhabe-Community“ von Aktion Mensch ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Partizipation suggeriert wird, während in Wahrheit die Deutungshoheit bei der Organisation selbst bleibt.

IGEL-Podcast mit Lea Thönnes von der Aktion Mensch zu Sorgen vor der Bundestagswahl

Cover des IGEL-Podcast zur Teilhabe-Community
Cover des IGEL-Podcast zur Teilhabe-Community
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Bonn (kobinet) „Sag deine Meinung – Große Sorgen und Ängste von Menschen mit Behinderung vor der Bundestagswahl“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Im Hinblick auf eine Umfrage der Aktion Mensch zu großen Sorgen behinderter Menschen vor der Bundestagswahl sprach der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang mit Lea Thönnes von der Aktion Mensch über die Umfrage, aber auch über die Teilhabe-Community der Aktion Mensch.

Inklusion braucht Demokratie damit behinderte Menschen mittendrin lernen, wohnen und arbeiten können

Zahl 50
Zahl 50
Foto: Darkmoon_Art In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Kassel / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie damit behinderte Menschen mittendrin lernen, wohnen und arbeiten können. Deshalb gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.“ Dieses Kurzstatement des Behindertenrechtlers Ottmar Miles-Paul hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 49 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen. Dieses Ziel ist mitterweile erreicht.

Für eine inklusive, vielfältige und offene Gesellschaft

Sharepic mit Andreas Bethke und dem im Text erwähnten Zitat
Sharepic mit Andreas Bethke und dem im Text erwähnten Zitat
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) „Wir treten für eine inklusive, vielfältige und offene Gesellschaft ein, in der alle Menschenrechte und Grundfreiheiten geachtet und gelebt werden. Jeglicher Form von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erteilen wir eine klare Absage!“ Disess Statement hat der Geschäftsführer des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Andreas Bethke, im Vorfeld der Bundestagswahl über Facebook verbreitet.

Inklusion als Selbstbedienungsladen? Die Lebenshilfe Bayern und ihr fragwürdiges System

Eine Frau von Hinten in einem Gang voller Warenregale in einem Lebensmittel-Discounter , schwarz-weiß Fotografie
Inklusion als Selbstbedienungsladen?
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Inklusion ist in aller Munde – als politisches Ziel, als gesellschaftliche Verpflichtung, als Menschenrecht. Doch was, wenn jene, die Inklusion am lautesten propagieren, in Wahrheit die größten Profiteure eines Systems sind, das Menschen mit Behinderung in Abhängigkeit hält? Ein Blick auf die Lebenshilfe Bayern zeigt: Hier gibt es viele Gewinner – aber Menschen mit Behinderung gehören nicht unbedingt dazu.

Bundesverwaltungsgericht zum Logo von Aktion Mensch und ihrem „Bildungsmaterial“

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Ursprünglich wäre der Haupttitel meiner Meinung wohl „Wer kontrolliert den Aktivismus?“ gewesen, doch ich wurde kurzerhand von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts überrascht und zwang mich so zum Umdisponieren.

Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Einzelaktionen, sondern durch langfristiges Engagement und Strukturen. Doch große Kampagnen werden meist von finanz- und ressourcenstarken Organisationen wie Aktion Mensch oder der Lebenshilfe dominiert. Wer sich nicht mit deren Inhalten, Strategien oder Zielsetzungen identifizieren kann oder möchte, steht vor einer schwierigen Wahl: Entweder man unterordnet sich einer bestehenden Kampagne – mit all ihren bereits festgelegten Bedingungen – oder man bleibt auf sich allein gestellt, ohne die Reichweite und Unterstützung dieser Institutionen.

Inklusion braucht Demokratie um Vielfalt sichtbar zu machen

Stephan Heym
Stephan Heym
Foto: ISL

Mainz / Berlin (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie, denn nur in einer Demokratie können wir gemeinsam Vielfalt sichtbar machen. Und das jeden Tag aufs Neue.“ Dieses Kurzstatement von Stephan Heym vom Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 46 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Inklusion braucht Demokratie damit wir zusammen Bildung erfahren und mittendrin leben können

Lukas Hernicht sitzt im Rollstuhl vor seinem Talker
Lukas Hernicht sitzt im Rollstuhl vor seinem Talker
Foto: ISL

Berlin / München (kobinet) „Inklusion braucht Demokratie damit wir zusammen Bildung erfahren und mittendrin leben können. Deshalb gemeinsam für Inklusion.“ Dieses Kurzstatement von Lukas Hernicht, der sich u.a. bei der Selbstvertretung junger Menschen mit Beeinträchtigungen (jumemb) engagiert, hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion unter dem Motto „Inklusion braucht Demokratie … Deshalb: kein Platz für Diskriminierung und Ausgrenzung!“ ins Internet eingestellt. Mit den mittlerweile 43 ins Internet eingestellten 10-Sekunden-Kurzvideos, die über die sozialen Medien verbreitet und geteilt werden sollen, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen ein Zeichen zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 setzen. Bis zur Bundestagswahl am 23. Februar sollen über 50 Videos verbreitet werden, die für eine demokratische Wahl aufrufen.

Wenn man einen Job in der Eingliederungshilfe gut macht, kann man Schicksale von Menschen positiv beeinflussen

Stephan Laux
Schwarz-weiss Porträt von Stephan Laux
Foto: Ralph Milewski

Villmar-Weyer (kobinet) „‚Bei geschlossener Schranke bitte anhalten!‘ Und ‚Die Stimme aus dem Off‘: Berufliche Biografie und Zwischenrufe eines ehemaligen Heilerziehungspflegers“ lautet der Titel des Buches von Stephan Laux, das 2024 erschienen ist. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Autor, der auch für die kobinet-nachrichten immer wieder Kolumnen verfasst, über seine 40jährige Erfahrung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und über die Pläne für ein weiteres Buch. Dieses soll voraussichtlich im Spätsommer 2025 erscheinen. „Wenn man einen Job in der Eingliederungshilfe gut macht, kann man Schicksale von Menschen positiv beeinflussen“, ist die klare Ansage von Stephan Laux.