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Vorschau zur neuen Literaturbeilage

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Ein Vorabdruck kündigt die aktuelle Literaturbeilage an. „Große Männer machen Geschichte…“ (Auszug aus einem Tagebuchtext von H.W.Weis)
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Wann die seit Monatsmitte fällige aktuelle Ausgabe der Literaturbeilage endlich erscheint? Am kommenden Montag, den 28. April! Als Appetitanreger für literarisch Lese-und Schriftkundige hier vorweg ein Textauszug (aus der Tagebuch-Fortsetzung „An allen Tagen ein kalter Ostwind“, entstanden im März 2022).

Wenn Rechte behinderter Menschen in Kostendiskussionen der Kommunen geraten

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Mainz (kobinet) Die Zeiten sind nicht einfacher geworden, die Kommunen stehen verstärkt unter finanziellem Druck und was liegt da näher, als über die steigenden Kosten in der Behindertenhilfe zu klagen und heraufzubeschwören, dass früher alles besser und damit auch billiger war. Damals als sich die Hilfen noch nicht am individuellen Rechtsanspruch auf Teilhabeleistungen und Inklusion, sondern an Leistungsgruppen und damit meist auch an den Angeboten der Einrichtungen der Behindertenhilfe orientierten. Und wenn dann noch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der im Dezember 2024 im Morgenmagazin bereits den Sinn schulischer Inklusion in Frage stellte, in der Sendung von Markus Lanz dabei ist, kann man Schlimmes ahnen. In vier Minuten wurde dort am 22. April 2025 das Bürokratiemonster Bundesteilhabegesetz und alte Zeiten heraufbeschworen, ohne ernsthaft in die Tiefe zu gehen, wie die Rechtsansprüche behinderter Menschen besser in ihrem Sinne geregelt werden können. Auch wenn behinderte Menschen den bürokratischen Aufwand genau kennen und kritisieren, den sie durchlaufen müssen, um ihre Leistungen zur Teilhabe zu bekommen, lässt sich erahnen, wohin die Kommunen mit solchen Diskussionen wollen. Eine gefährliche Debatte beim derzeitigen Trend des immer schneller werdenden Schlechtmachens und Abwertens von echter Inklusion, findet kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul.

Was steht im Koalitionsvertrag drin? Ist Inklusion ein Thema für die zukünftige Bundesregierung?

Cover des IGEL-Podcast zum Koalitionsvertrag
Cover des IGEL-Podcast zum Koalitionsvertrag
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Was steht drin? – Ist Inklusion ein Thema für die zukünftige Bundesregierung?“ So lautet der Titel des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), in dem es darum geht, was der Koalitionsvertrag von CDU, SPD und CSU in Sachen Inklusion und zur Behindertenpolitik hergibt. Der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang spricht dabei mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über den Koalitionsvertrag, den Prozess zur Regierungsbildung und die mögliche Ministeriumsbesetzung.

Ist unsichtbar wirklich unsichtbar? Oder schauen wir nicht richtig hin?

Cover des Podcast IGEL trifft Sonntag vom April 2025
Cover des Podcast IGEL trifft Sonntag vom April 2025
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Ist unsichtbar wirklich unsichtbar? Oder schauen wir nicht richtig hin?“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) in der Reihe Sonntag trifft IGEL. In dieser Ausgabe spricht Sascha Lang gemeinsam mit Jennifer Sonntag über ein Thema, das viele betrifft, aber selten offen thematisiert wird: sichtbare und unsichtbare Behinderungen. Jennifer teilt sehr persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen mit unsichtbaren Einschränkungen wie ME/CFS und Migräne sowie den Umgang mit ihrer früheren Sehbehinderung, wie es in der Ankündigung des Podcast heißt.

Schöne Ostern

Bunt gemalte  Ostereier
Ostern
Foto: Irina Tischer

Kassel (kobinet) Es ist wieder mal soweit. Die Natur erblüht, das Wetter lädt zum Rausgehen ein und die Ostereier werden wieder versteckt und gegessen. Wenn dieses Jahr auch vergleichsweise spät, so hat die Osterzeit begonnen. Die Redaktion der kobinet-nachrichten wünscht allen Leser*innen schöne und erholsame Tage.

Wir haben eine Stimme und wir wollen mitentscheiden

Janne Schmidmann am Mikrofon
Janne Schmidmann am Mikrofon
Foto: privat

Bremen (kobinet) Am 23. März 2025 berichtete das Fernsehmagazin buten un binnen von Radio Bremen über das Engagement der 17jährigen Janne Schmidmann, die sich für eine echte Inklusion in der Schulen einsetzt. Um dieses Ziel zu erreichen spricht und streitet sie mit Lehrer*innen und Politiker*innen und hält Reden vor Tausenden von Menschen. „Wir wollen und wir brauchen ein Bildungssystem, das alle mit einbezieht und niemanden diskriminiert“, hatte sie beispielsweise vor kurzem bei einer Demonstration vor 30.000 Teilnehmenden in Bremen verkündet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der jungen engagierten Frau ein Interview, in dem sie u.a. betonte, dass Menschen mit Behinderung – besonders die jungen – nicht länger übersehen, übergangen oder nur symbolisch einbezogen werden dürfen. „Wir haben eine Stimme, wir haben Erfahrungen, wir haben Perspektiven – und wir wollen mitentscheiden. Gerade in Zeiten wie diesen, mit dem wachsenden Rechtsruck und Parteien wie der AfD, die unsere Rechte infrage stellen, ist es wichtiger denn je, dass wir laut bleiben, sichtbar sind und ernst genommen werden. Wir fordern Mitsprache auf Augenhöhe, und zwar jetzt. Denn: Nichts über uns – ohne uns!“, betonte Janne Schmidmann im kobinet-Interview.

250. Folge des IGEL-Podcast: Hörer*innen übernehmen das Mikrofon

Cover der 250. Episode des IGEL-Podcast
Cover der 250. Episode des IGEL-Podcast
Foto: IGEL-Media

Schorndorf / Kassel (kobinet) Der Podcast IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben – feiert seine 250. Folge. Und das mit einem ganz besonderen Konzept: Nicht wie gewohnt führt Gastgeber Sascha Lang durch die Sendung, sondern er ist dieses Mal selbst Thema. Die Jubiläumsfolge wurde heimlich von Ellen Keune und Ottmar Miles-Paul übernommen – mit liebevoller Unterstützung von über 30 Hörer*innen aus mehreren Ländern. Der Startschuss für den IGEL-Podcast fiel am 4. April 2021. Seither sind 249 Episoden erschienen – mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 40 Minuten, was mehr als 160 Stunden inklusive Inhalte ergibt. Monatlich erreicht der Podcast über 10.000 Hörer*innen. Mehr als 100 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Selbstvertretung waren bislang zu Gast und machten den IGEL-Podcast zu einem der wichtigsten deutschsprachigen Formate rund um Inklusion und Teilhabe, heißt es in einer Presseinformation zum Erscheinen der 250. Episode des IGEL-Podcast.

IGEL-Podcast: Wege in den Beruf für taubblinde Menschen

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Wege in den Beruf – wie wir taubblinde Menschen frühzeitig in die Arbeitswelt integrieren können“, so lautet der Titel der 249. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Das Projekt „Wege in den Beruf“, das speziell für Menschen mit Taubblindheit oder Hörsehbehinderung ins Leben gerufen wurde, steht dieses Mal im Mittelpunkt des Gesprächs des IGEL-Podcast-Machers Sascha lang mit seinen Gästen Kai Pietch und Jana Martin vom Projekt.

Von der Paralympics-Studie zur echten Inklusion – ein Anfang ist gemacht

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet)

Es ist eine Premiere – und sie ist bemerkenswert: Die neue Studie von Aktion Mensch zur gesellschaftlichen Wirkung der Paralympischen Spiele benennt erstmals offen, dass diese Spiele nicht per se inklusiv sind. Stattdessen spricht sie von einem „separierenden Ereignis“, das zwar Sichtbarkeit schafft, aber keine strukturelle Gleichstellung. Eine solche differenzierte Einschätzung war überfällig – und verdient Anerkennung.

Doch wer nur lobt, bleibt an der Oberfläche. Wer ernst meint, was die Studie offenlegt, muss weiterdenken.

35 Jahre BR-Radltour – aber keine Standards für Barrierefreiheit?

Ein Mann in einen Anzug und Zylinder aus dem Letzte Jahrhundert stzeht bei seinem Hoch-Rad. Schwarz Weiß Foto
35 Jahre BR-Radltour – und immer noch mit Denkweisen von vorgestern!
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Die BR-Radltour gilt als eine der größten und traditionsreichsten Freiluftveranstaltungen des Bayerischen Rundfunks. Seit über drei Jahrzehnten tourt sie durch Bayern, bringt Menschen in Bewegung, verbindet Regionen und erreicht eine breite Öffentlichkeit. Was erstaunlich bleibt: Auch im Jahr 2025 scheint es keine verbindlichen Standards für Barrierefreiheit zu geben.

Auf eine konkrete Anfrage hin, welche barrierefreien Übernachtungsmöglichkeiten, Sanitäreinrichtungen, Zugänge oder Informationsangebote geplant sind, verweist der BR ausschließlich auf „laufende Planungen“. Man arbeite daran, Inklusion zu „berücksichtigen“. Von etablierten Konzepten, standardisierten Abläufen oder festen Anforderungen gegenüber den Etappenorten ist keine Rede.

Globale Verantwortung und konkrete Fortschritte: Eindrücke vom Global Disability Summit 2025 in Berlin

Kevin Kleiber in Mexiko
Kevin Kleiber in Mexiko
Foto: privat

Berlin/Löhnberg (kobinet) „Wir müssen laut bleiben. Und wir müssen dranbleiben.“ So ist das Fazit von Kevin Kleiber, der am Global Disability Summit am 3. und 4. April 2025 in Berlin teilgenommen hat. Für die kobinet-nachrichten hat der Weltenbummler und Co-Autor des Buches „Vom Heimscheißer zum Weltenbummler“ einen Beitrag über seine Eindrücke vom Global Disability Summit verfasst.

IGEL-Podcast zur Audiodeskription beim Handball

Cover des IGEL-Podcast zur Audiodeskription im Handball
Cover des IGEL-Podcast zur Audiodeskription im Handball
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Nicht nur Filme und Theaterstücke werden erlebbar mit Audiodeskription – Handball kann das auch“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang spricht dabei mit Peter Lomp, einem echten Pionier für barrierefreies Handballerlebnis. Peter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Audiodeskription im Handball zu etablieren – live vor Ort und via Stream, heißt es in der Ankündigung des Podcast.

Romanfiguren blicken mit Spannung auf Endspurt bei Koalitionsverhandlungen zum Thema Arbeit

Cover des Romans Zündeln an den Strukturen von Ottmar Miles-Paul und Katrin Grund
Cover des Romans Zündeln an den Strukturen von Ottmar Miles-Paul und Katrin Grund
Foto: Olivia Vieweg

Kassel (kobinet) Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, SPD und CSU sind mittlerweile in der Zielgeraden angekommen. Viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Erwartungen blicken daher diese Woche besonders aufmerksam nach Berlin. So auch die Romanfiguren aus dem Reportage-Roman „Zündeln an den Strukturen“, wie der Autor Ottmar Miles-Paul den kobinet-nachrichten berichtet. Helen Weber, Bernd Friedrich und Klaus Kriske, die sich im Roman gegen Ungerechtigkeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen gewehrt und neue Wege auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschritten haben, erhoffen sich klare Signale für einen wirklich inklusiveren Arbeitsmarkt und verbindliche Regelungen für eine faire und inklusive Beschäftigung. Im letzten Jahr waren die Romanfiguren bei über 20 Lesungen mit engagierten Diskussionen mit dem Autor in Deutschland, Luxemburg und in Österreich unterwegs,  Dabei haben sie so manche positive, aber auch negative Entwicklungen bei der Beschäftigung behinderter Menschen kennengelernt. „Jetzt muss endlich ein Ruck durch die Behindertenpolitik gehen und die Türen zur Inklusion weit aufgestoßen werden“, hofft Helen Weber, eine der Hauptfiguren des Romans.

Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit? – Meine sozialkritische Analyse

eine Gruppe von Menschen fotografiert durch das Seitenfenster eines Autos. Man erkenn viele Köpfe. schwarz - weis
Familie – Inklusion ganz ohne formale Barrierefreiheit
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Die folgende Analyse entstand bereits vor etwa vier Wochen, als ich auf der Seite von Aktion Mensch folgende Erklärung las:

„Barrierefreiheit – was heißt das?

Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit. Denn wo Orte, Räume oder Kommunikationsmittel nicht barrierefrei sind, bleibt Teilhabe am kulturellen und politischen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt. Doch was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich genau?“

also noch bevor der Global Disability Summit 2025 in Berlin stattfand. Umso bemerkenswerter ist es, dass zentrale Beobachtungen dieses Textes inzwischen auf dem Gipfel bestätigt wurden – nicht etwa durch offizielle Verlautbarungen, sondern in den Randgesprächen, persönlichen Eindrücken und kritischen Kommentaren, wie sie Stephan Laux in seiner Kolumne „Die Weyer–Schöneberg–Erklärung“ für die kobinet-nachrichten zusammenfasst.

Podcast: Emotionales Gespräch mit der KI über AD(H)S

Infozeichen
Info blau Symbol
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) „Taucht ein und lasst euch von der Kraft der Verbindung zwischen Mensch und Technik inspirieren. Eine Episode voller Erkenntnisse und Impulse – für alle, die neugierig sind auf das Zusammenspiel von Innovation und Menschlichkeit.“ So kündigt Gordon Meyrath die 8. Folge seines Podcast „Mit AD(H)S“ mit dem Titel „Ein emotionales Gespräch mit einer KI über ADHS und in meinem Kopf“ an.

Wer echte Partizipation will, muss auch ausreichende Mittel zur Verfügung stellen

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Viel ist in diesen Tagen beim Global Disability Summit in Berlin die Rede von Partizipation, von Begegnung auf gleicher Augenhöhe, von der Verwendung von 15 Prozent der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit für Maßnahmen für die 15 Prozent behinderter Menschen in dieser Welt. Und dass die Maßnahmen barrierefrei und inklusiv sein müssen, statt dass weitere Sonderwelten geschaffen und gefördert werden. So weit so gut. Diejenigen, die das wollen, müssen jedoch auch dafür sorgen, dass die Bedingungen für eine echte Partizipation mit entsprechenden finanziellen Ressourcen unterlegt werden. So wie es jetzt zum Beispiel in Deutschland läuft, kann sich kaum eine Selbstvertretungsorganisation ernsthaft an entwicklungspolitischen Programmen und Maßnahmen beteiligen. Denn die Ehrenamtsressourcen sind mit dem mühsamen Einsatz für Barrierefreiheit und Inklusion in Deutschland schon längst ausgereizt. Davon ist kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul überzeugt und plädiert in seinem Kommentar dafür, dass die guten Absichten auch mit einer guten Förderung der Partizipation von Selbstvertretungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit verknüpft werden müssen. Denn sonst ist außer Spesen nicht viel gewesen.

„Die Bankrotterklärung der Inklusionspolitik: Was Hubert Hüppe offenlegt – und warum niemand widerspricht“

Öffentliche Toilette von Aussen. Zwei Türen. Eine davon ein Behinderten-WC. Ein Notlicht mit der Aufschrift
Wenn Versprechen im Lokus verschwinden
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Hubert Hüppe bestätigt, was viele seit Jahren wissen, aber nicht offen aussprechen: Die Inklusion in Deutschland war nie strukturell gewollt. Sie wurde als PR-Projekt verpackt, als Menschenrechtsversprechen ohne Machtbasis verkauft. Dass selbst langjährige Akteure wie Hüppe heute offen von „Rückschritt“ sprechen, ist bemerkenswert – und bitter zugleich. Denn was unter dem Schlagwort Inklusion firmiert, ist oft das genaue Gegenteil: Restauration von Sonderstrukturen, getarnt als Fortschritt.

Die Bewegung wieder einmal zusammenbringen

Juliane Harms
Juliane Harms
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Die Behindertenbewegung wieder einmal zusammenbringen, das ist ein zentrales Ziel der Mitmachtagung „Gestern – Heute – Morgen: Die Behindertenbewegung im Dialog“. Darauf hat Juliane Harms vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) im Interview mit den kobinet-nachrichten hingewiesen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Juliane Harms über die Tagung, die am 16. und 17. Mai 2025 im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen stattfindet und für die noch bis zum 15. April eine Anmeldung möglich ist. Besonders freut Juliane Harms sich, dass viele Teilnehmende eigene Ideen für die Inhalte der Tagung eingebracht haben. So wird es unter anderem einen Beitrag zur Geschichte der Behindertenbewegung geben, aber auch einen Input über rechtliche Entwicklungen und Aktive der Bewegung junger Menschen mit Beeinträchtigungen bringen sich ein. Ein weiteres wichtiges Thema wird die politische Partizipation sein mit der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv einzubringen, um Veränderungen anzustoßen?

Ideologie der Aussonderung feiert überall ein Comeback und viele verdienen daran

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) „Die Ideologie der Aussonderung feiert überall ein Comeback und viele verdienen daran.“ So bringt Hubert Hüppe seine Enttäuschung über die Entwicklung der Behindertenpolitik der letzten Jahre auf den Punkt. Nachdem die katholische Zeitung Die Tagespost am 27. März 2025 über das Wirken von Hubert Hüppe während seiner Zeit im Bundestag berichtet hatte, befragte der Redakteur der kobinet-nachrichten, Ottmar Miles-Paul, Hubert Hüppe zu seinem behindertenpolitischen Wirken der letzten Jahrzehnte. Für den nun aus dem Bundestag ausgeschiedenen CDU-Politiker ergibt sich daraus eine eher ernüchternde Bilanz, er berichtet aber auch über zwischenzeitliche Highlights.

Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Berlin

Sharepic zum IGEL-Podcast mit Christine Braunert-Rümmenapf
Sharepic zum IGEL-Podcast mit Christine Braunert-Rümmenapf
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) „Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Berlin“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Reihe mit den Podcasts mit den Landesbehindertenbeauftragten ist dieses Mal Christine Braunert-Rümenapf zu Gast. Sie ist die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin. Im Gespräch mit Sascha Lang berichtet sie von ihrer täglichen Arbeit, ihren Herausforderungen und den Fortschritten, die Berlin im Bereich Inklusion gemacht hat.

IGEL-Podcast: Ein Assistenzdienst der das Leben erleichtert – IPSA stellt sich vor

Cover des IGEL-Podcast zum IPSA Assistenzdienst
Cover des IGEL-Podcast zum IPSA Assistenzdienst
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Köln (kobinet) „Ein Assistenzdienst der das Leben erleichtert – IPSA stellt sich vor“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Podcast-Macher Sascha Lang stellt in dieser Ausgabe des IGEL-Podcast einen Assistenzdienst vor und analysiert, welche Erleichterungen hier geboten werden. Im Gespräch mit Goran Pericic (Betriebsleiter) und Julian Huprich (Bereichsleiter) erfahren die Podcast-Hörer*innen mehr über das Angebot von IPSA.

Wenn Inklusion zur Trennlinie wird – Über die Verantwortung nach der Provokation

Sitzgelegenheit am Bahnhof - Graffiti auf einer Säule „Ich zieh mehr Linien als ein Zeichner!“ schwarz-weiß
Linien können verbinden – aber auch trennen!
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Inklusion lebt vom Dialog – nicht von der Bestätigung. Doch wer provoziert, muss sich dem Diskurs stellen. Der folgende Text setzt sich kritisch mit dem Auseinanderdriften zwischen aktivistischer Rhetorik und tatsächlicher Teilhabe auseinander – ohne Namen zu nennen, aber mit klarer Botschaft: Inklusion beginnt dort, wo wir aufhören, zwischen „wir“ und „die anderen“ zu unterscheiden.

André Nowak: 32 Jahre Schwimmen gegen den Strom

Andrè Nowak auf der Brücke mit Blick auf Bundestagsgebäude
Andrè Nowak auf der Brücke mit Blick auf Bundestagsgebäude
Foto: Tarja Nowak

Berlin (kobinet) 32 Jahre hat André Nowak im Deutschen Bundestag gearbeitet, das hat Seltenheitswert. In wenigen Tagen endet seine Tätigkeit, während der er in 8 Wahlperioden für die Linke sowie für drei ihrer Abgeordneten (Dr. Ilja Seifert, Klaus-Jürgen Warnick und Dr. André Hahn) tätig war. Der Eintritt ins Rentnerdasein bedeutet für André Nowak aber kein „Ruhestand“, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit ihm erfuhr.

Podcast mit Annetraud Grote: Wie barrierefrei ist Niedersachsen?

Annetraud Grote
Annetraud Grote
Foto: Tom Figiel

Hannover (kobinet) „Annetraud Grote – wie barrierefrei ist Niedersachsen?“ So lautet der Titel des Politiknerds-Podcast mit der Landesbehindertenbeauftragten von Niedersachsen, der vor kurzem veröffentlicht wurde. „Seit einem Jahr ist Annetraud Grote Niedersachsens neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung. Wer ist sie, was macht sie und wie hat sie dieses erste Jahr erlebt? Das wollen Anne Beelte-Altwig und Niklas Kleinwächter in dieser Folge vom Politiknerds-Podcast herausfinden“, heißt es in der Ankündigung des knapp 43minütigen Podcast.

Offener Brief an drei führende Persönlichkeiten der Behindertenbewegung: Bitte um Stellungnahme in Sachen Verteidigung und Kriegsbereitschaft

Abbild des Behindertenausweises vom Autor von 1988
Der Verfasser des offenen Briefs und andere Behinderte warten auf eine Antwort.
Foto: Hans-Willi Weis

Staufen (kobinet) Die Frage nach „Verteidigung und Kriegsbereitschaft“, zur Zeit ein zentrales Thema im demokratischen Meinungsstreit hierzulande, ist – weil in letzter Konsequenz die Frage nach Leben und Tod betreffend – von solcher Reichweite, dass sie alle gesellschaftlichen und politischen Akteure angeht. Gleichviel, worin ihr besonderes Interesse oder Anliegen besteht, am demokratischen Diskurs und politischen Aushandlungsprozess teilzunehmen. Weshalb sich die Frage auch an die behindertenpolitisch motivierten Diskursteilnehmer*innen und Akteure richtet. Und diejenigen, in deren Namen sie sprechen, deren Anliegen und Interessen sie politisch vertreten, von ihnen legitimerweise eine Antwort, eine argumentative Stellungnahme, erwarten dürfen.

Koalitionsverhandlungen: UN-Behindertenrechtskonvention muss Richtschnur sein

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wenn Vertreter*innen verschiedender Arbeitsgruppen zwischen CDU, CSU und SPD in diesen Tagen in Berlin den Koalitionsvertrag verhandeln, dann geht es in Sachen Behindertenpolitik entscheidend darum, ob die Regelungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die mit der Ratifizierung von 2009 geltendes Recht in Deutschland sind, die Richtschnur für die Ziele und Formulierungen im Koalitionsvertrag sind oder ob sich die Aussonderungslobby von Förderschul-, Wohneinrichtungs- und Werkstattbetreibern sowie Barrierenbeharrer wieder einmal für den Erhalt ihrer Systeme und Strukturen gegen die Förderung der Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und Inklusion durchsetzen. So bringt es kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar zu den laufenden Verhandlungen für den Koalitionsvertrag der zukünftigen Bundesregierung auf den Punkt.

IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin: Landesregierung zerstört Arbeitgebermodell

Cover des IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin
Cover des IGEL-Podcast zum Tarifkonflikt in Berlin
Foto: IGEL-Media

Berlin / Bad Segeberg (kobinet) „Tarifkonflikt in Berlin – Landesregierung zerstört Arbeitgebermodell“, so lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Moderator des IGEL-Podcast spricht dieses Mal aus aktuellem Anlass mit Ivo Gabe von ver.di und dem Juristen Dr. Martin Theben über die Hintergründe und Konsequenzen der Entwicklungen in Berlin in Sachen Arbeitgebermodell zur Selbstorganisation der Persönlichen Assistenz. Ein ausgehandelter Tarifvertrag zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband AAPA wird von der aktuellen Berliner Regierung nicht refinanziert, obwohl die vorherige Regierung dies zugesichert hatte. Die Folge: Menschen mit Behinderung verlieren die Wahlfreiheit zwischen Assistenzdienst und persönlicher Assistenz im Arbeitgebermodell.

Werden Blindenampeln in den Nachtstunden abgeschaltet? oder wie Energie sparen sich auf unsere Mobilität auswirkt

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen mit Schatten
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Werden Blindenampeln in den Nachtstunden abgeschaltet? oder wie Energie sparen sich auf unsere Mobilität auswirkt.“ So titelt Stefan Unterstraßer einen Kommentar, den dieser für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Immer wieder erlebt er, dass Blindenampeln in den Nachtstunden nicht mehr funktionieren. Erst dachte er, das wäre eine Ausnahmesituation, bis er von mehreren Menschen aus anderen Städten und Bundesländern ähnliche Erfahrungen berichtet bekam.

Der 5. Mai: Protest als Ritual – Inklusion als Inszenierung

roter Schriftzug
Ein Los für das gute Gewissen
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Der 5. Mai steht vor der Tür. Es ist wieder Zeit für den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wieder zieht eine Demonstration durch Berlin, wieder stehen Reden am Roten Rathaus an. Und wie jedes Jahr läuft alles nach Plan. Nach einem sehr genauen Plan.

Alles ist vorbereitet. Die Veranstalter sind gebrieft. Die Politiker*innen wissen, wann sie auf dem Podium stehen und welche Sätze sie aufsagen müssen, um Engagement zu demonstrieren, ohne etwas zu versprechen. Die Presse hat die Artikel im Entwurf gespeichert, muss nur noch das Datum ändern. Aktion Mensch hat die Materialien geliefert, die Banner gedruckt, die Kampagne abgestimmt. Die Rollen sind verteilt, das Drehbuch sitzt.

Politik im Alltag – Für uns Menschen mit Behinderung eine Pflicht?

Cover zum Podcast Sonntag trifft IGEL vom März 2025
Cover zum Podcast Sonntag trifft IGEL vom März 2025
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Politik im Alltag – Für uns Menschen mit Behinderung eine Pflicht?“ So lautet der Titel der Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) in der Reihe Sonntag trifft IGEL im März 2025. In dieser Episode des IGEL-Podcasts trifft Gastgeber Sascha Lang wieder auf die Autorin und Moderatorin Jennifer Sonntag, um mit ihr über die Bundestagswahl, Barrierefreiheit beim Wählen und strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu sprechen. Jennifer Sonntag erzählt zudem von ihren Erfahrungen mit politischen Machtstrukturen und wie Inklusion oft nur oberflächlich funktioniert.

Sascha Lang: Halbes Jahrhundert geschafft – weiter geht’s mit dem IGEL-Podcast

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) Der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat seinen 50. Geburtstag dazu genutzt, auf seine bisherigen Aktivitäten und vor allem die Entwicklung des IGEL-Podcast zu blicken. In der 242 Kurz-Episode des Podcast wagt Sascha Lang aber auch einen Blick voraus, was demnächst beim IGEL-Podcast ansteht und was der nun 50jährige Sascha Lang noch vor hat.

Den „Masters of War“ widersprochen. Number Two.

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Worte statt Waffen
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Für politisch Ohnmächtige war Spott schon immer auch ein Mittel, nicht den Mächtigen allein das Wort zu überlassen und sie vor den Augen und Ohren der ihnen nicht gänzlich Verfallenen der Lächerlichkeit preiszugeben. Darum passend zu unserer behindertenpolitischen Plattform der folgende Wortwechsel zwischen einem Blinden und einem Lahmen, der Blinde bin ich und der Lahme ist mein rollstuhlfahrender Nachbar.

Lebenshilfe Bayern fordert mehr Geld für Exklusion

50 Euro-Scheine aufgefächert auf dem Tisch liegend in Draufsicht. schwarz-weiß Foto
Geld für Exklusion
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Petition zur Finanzierung von Förderschulen – bestehende Kritik bleibt unbeantwortet

Die Lebenshilfe Bayern fordert in einer aktuellen Petition an den Bayerischen Landtag eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung ihrer Förderschulen und Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Petition soll am Donnerstag, den 13. März 2025, im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags behandelt werden.

Der Inklusator und IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang wird heute 50

Sascha Lang
Sascha Lang
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Meine Inklusionslaufbahn begann 1978. Denn zu dieser Zeit bin ich im Alter von drei Jahren vollständig erblindet. In Luxemburg wurde ich inklusiv beschult, d. h. ab der zweiten Klasse bin ich in die Regelschule inkludiert worden. Ich hätte den Weg über die Blindenschule gehen können, aber der Schuldirektor und meine Eltern waren überzeugt, dass ich den ’normalen‘ Schulwerdegang schaffen würde. Gesagt getan – mit der Unterstützung des Blindeninstituts und der Lehrer habe ich den Weg bis zum Gymnasium durchlaufen.“ So beschreibt Sascha Lang die Anfänge seines auf Inklusion ausgerichteten Lebens und Wirkens. Heute hat Sascha Lang schon über 240 Episoden des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) veröffentlicht und viele andere Initiativen vorangetrieben. Zudem ist er im Bereich Kommunikation des luxemburgischen Ministeriums für Familie tätig und treibt auch dort das Thema Inklusion voran. Die kobinet-nachrichten gratulieren dem „Inklusator“, wie er sich selbst zu nennen pflegt, ganz herzlich zu seinem 50. Geburtstag, den er heute am 12. März 2025 feiern kann.

Internationaler Austausch zum Sozialunternehmertum und Inklusion in Mainz

Sharepic zur CEFEC-Konferenz am 1. und 2. Juli 2025 in Mainz
Sharepic zur CEFEC-Konferenz am 1. und 2. Juli 2025 in Mainz
Foto: gpe

Mainz (kobinet) Alexander Tränkmann kam im Jahr 2000 von Hannover nach Mainz. Mit Freude übernahm er die Leitung eines Hotels, bei dem nicht ausschließlich der kommerzielle Gewinn im Vordergrund stand, sondern auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden eine bedeutende Rolle spielten. Erfahrung mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderung als Mitarbeitende hatte er keine. Er begegnete seiner neuen Aufgabe daher völlig unvoreingenommen. Am 1. und 2. Juli 2025 findet in Mainz nun eine internationale Konferenz von und zu Sozialunternehmen statt, bei der es auch um die verstärkte Schaffung inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen geht. Was es mit der Konferenz auf sich hat und was damit erreicht werden soll, darum geht’s im kobinet-Interview mit Alexander Tränkmann.

Inklusion(s) – Preise für Selbstverständlichkeiten

Sculptur aus Holz und Nägel in Form einer 1
And the winner is …
Foto: Ralph Milewski

Fladungen (kobinet) Warum der Zero Project Award kein Fortschritt, sondern ein Symptom ist

Der Zero Project Award 2025 wurde an die Organisation Access – Inklusion im Arbeitsleben verliehen. Die Preisverleihung fand im Vienna International Centre (VIC) statt, dem Amtssitz der Vereinten Nationen in Wien. Diese Kulisse führt regelmäßig zur falschen Annahme, es handle sich um eine offizielle Auszeichnung der UN. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Der Preis wird von der Essl Foundation, einer privaten österreichischen Stiftung, vergeben. Die UN ist weder Veranstalterin noch Verleiherin dieses Preises. Die Nutzung der Räumlichkeiten ist ein bewusster Schachzug, um symbolische Legitimität zu erzeugen, die in keiner Weise völkerrechtlich gedeckt ist.

Man kann doch erst mal probieren, ob nicht doch was geht

Infozeichen
Info blau
Foto: Susanne Göbel

Oberursel (kobinet) „Brigitte Buchsein aus Oberursel ist als Baby erblindet, musste mit sechs Jahren in ein Internat. In ihrem Wohnort gab es keine Grundschule für blinde und sehbehinderte Jungen und Mädchen. Mit Hanny und Nanny-Idylle hatte das wenig zu tun, sagt sie.“ So heißt es in der Ankündigung des aktuellen Podcast der Reihe „Doppelkopf“ des Hessischen Rundfunks. Auf die vor kurzem auf hr2 ausgestrahlte Sendung mit dem Titel „Man kann doch erst mal probieren, ob nicht doch was geht“ mit Brigitte Buchsein, die mittlerweile auch ins Internet eingestellt wurde, hat Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Bücherwurm, Gurkensalat, Polizei und freche Schafe – das Team Rosenheim

Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung mit dem Team Rosenheim
Cover des IGEL-Podcast zur Zukunftsplanung mit dem Team Rosenheim
Foto: IGEL-Media

Schorndorf / Rosenheim (kobinet) „Bücherwurm, Gurkensalat, Polizei und freche Schafe – das Team Rosenheim“, so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Podcat Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der alle zwei Monate erscheinenden Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ spricht Gastgeberin Ellen Keune in dieser Folge mit Sabine Senfter und ihrem Team aus Rosenheim über Stärken, Talente, Leidenschaften, große und kleine Träume und wie sie aus diesen Einzelheiten und guten Ideen passende Wege findet. Niklas Kunschmann berichtet von Orten, wo er so richtig in seinem Element ist, Vincent Stalla erzählt u.a. von seinem großen Traum, Sebastian Märkl hat ein großes Projekt gebaut und hilft mit diesem Talent Kindern und von Frederik Dahnks Fähigkeiten sind in dieser Episode mehrere Kostproben zu hören.

Wir brauchen einen Infrastruktur-Booster – aber nicht auf Kosten der Teilhabe

Nico Wunderle
Nico Wunderle
Foto: privat

München (kobinet) Das geplante Sondervermögen für Verteidigungsausgaben und Infrastruktur ist aktuell ein großer Streitpunkt. Nach Ansicht von Nico Wunderle darf das Sondervermögen nicht dazu führen, dass die Teilhabe marginalisierter Gruppen zu kurz kommt. Trotz der Verankerung des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz (Artikel 3) sind Barrieren im Bildungs-, Gesundheits- und Verkehrssystem weiterhin präsent, schreibt Nico Wunderle in seinem Kommentar zum Sondervermögen.

IGEL-Podcast: Wie geht es behinderten Menschen in Sachsen

Cover des IGEL-Podcast mit Michael Welsch
Cover des IGEL-Podcast mit Michael Welsch
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Dresden (kobinet) „Wie geht es den Menschen mit Behinderung in Sachsen? Aus der Serie Landesbehindertenbeauftragte im Gespräch“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben. Dabei spricht der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, mit Michael Welsch, dem Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, u.a. über Herausforderungen bei der schulischen Inklusion, die Bedeutung von Barrierefreiheit und die Notwendigkeit, Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Die Clearingstelle zur Vermittlung bei Streitigkeiten in der Eingliederungshilfe und der Inklusionsprozess in Kindertageseinrichtungen sind ebenfalls Themen, die in diesem Podcast angepackt werden.