Menu Close

Autor:

INKLUSIVA startet heute online

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Zwei Tage lang dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“. Bei der Messe INKLUSIVA, die heute am 2. September digital startet, geht es um den Austausch, wie gesellschaftliches inklusives Leben in der Zukunft aussieht und welche Prozesse jetzt anzustoßen sind, um den Wandel aktiv zu gestalten. „Die Messe macht dabei gute Beispiele in allen Lebensbereichen sichtbar und den Inklusionsgedanken greifbar“, sagte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer. Organisiert wird die Inklusionsmesse vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz (ZsL Mainz) und der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Rheinland-Pfalz.

Sichtweisen-Podcast: Selbstbestimmt einkaufen dank Liefer- und Abholservices

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Einkaufen im Super- oder Drogeriemarkt kann für blinde und sehbehinderte Menschen eine anstrengende Angelegenheit sein. Kisten und Aufsteller stehen im Weg herum, die Beleuchtung ist nicht immer optimal oder kleine Preisschilder nicht lesbar. Große Lebensmittel- und Drogerieketten bieten mittlerweile Liefer- und Abholservices an. Auf den jeweiligen Webseiten und Online-Shops können Nutzerinnen und Nutzer ihren Einkauf in einen virtuellen Warenkorb legen – bequem von zu Hause aus. Anschließend können Sie wählen, ob sie sich die Waren liefern lassen oder direkt im Markt abholen. „Sichtweisen“-Redakteurin Lisa Mümmler berichtet, wie das selbstbestimmte Einkaufen funktioniert, wie es im Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands dbsv-direkt heißt.

„Ich bin nicht so behindert wie ihr mich macht“

Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Alter Bahnwaggon, mit Gebüsch überwachsen
Foto: Hands off my tags! Michael Gaida

München (kobinet) Ein Instagram Post von vor sechs Tagen macht derzeit die Runde im Netz. Die Musikerin Panah, wegen einer Behinderung Rollstuhlnutzend, ist sehr viel unterwegs und nutzt dabei die Deutsche Bahn bzw. sie möchte das gern. Aber immer wieder legt der Konzern ihr Barrieren in den Weg. In dem Post macht sie sich ihrer Verzweiflung Luft und beschreibt, wie sie eben nicht ohne Bedingungen mobil ist.

Premiere für den inklusiven Kart-Sport gelungen

Gruppe von Rennfahrern mit und ohne Rollstuhl
Die Sieger aus den fünf Sichtungsläufen
Foto: PARAVAN

PFONSTETTEN-AICHELAU (kobinet) Im Rahmen der ADAC GT Masters hat am Lausitz-Ring die Wettbewerbspremiere für den inklusiven Kart-Sport stattgefunden. Sie bot jungen Menschen mit und ohne Handicap die Möglichkeit, ihr Können im direkten Wettbewerb unter Beweis zu stellen – unter gleichen Voraussetzungen mit ein und demselben Sportgerät.

LWV fördert psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen mit über 2,8 Millionen Euro

Logo: LWV Hessen
No body found to use for abstract…
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Mit mehr als 2,8 Millionen Euro wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen 2022 unterstützen. Das hat der Verwaltungsausschuss des LWV jetzt beschlossen. Die PSKB sind ein niedrigschwelliges ambulantes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige, die hier vorübergehend oder auch langfristig Unterstützung finden – oft im Anschluss an einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik

Trainer*in für Grundqualifizierungen von EUTB-Berater*innen gesucht

Logo: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam
Logo: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam
Foto: Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam

Berlin (kobinet) Die Fachstelle Teilhabeberatung sucht für die Grundqualifizierungen von EUTB-Berater*innen neue Trainer*innen. Die Weiterbildung zum/zur Trainer*in erfolgt ab November 2022 durch erfahrene Ausbilder*innen der Fachstelle Teilhabeberatung. Wir suchen auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und Angehörige mit PEER Erfahrung, heißt es in einer Ausschreibung von Selbstbestimmt Leben Unabhängig Gemeinsam.

INKLUSIVA am 2./3. September digital und in Präsenz in Mainz

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Die 4. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz INKLUSIVA findet am 2. September 2022 digital (www.inklusiva.info) und am 3. September in Präsenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Zwei Tage lang dreht sich dabei alles rund um das Thema Inklusion. Unter dem diesjährigen Motto „Teilhabe für alle! Wie wollen wir 2030 zusammenleben?“ geht es um den Austausch, wie wir uns ein inklusives Leben im Jahr 2030 vorstellen und welche Prozesse dafür jetzt angestoßen und aktiv gestaltet werden müssen. Dafür werden vor allem die Bereiche Arbeit, Bildung, Gesundheit und Freizeit in den Fokus genommen.

Ausstellung: überZEUGEN – Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine

Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Am 3. September wird im bündnisgrünen Kiezbüro der Abgeordneten Catrin Wahlen in der Karl-Kunger-Strasse 69 in 12435 Berlin die inklusive Wanderausstellung „Geschichten von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und der Ukraine“ eröffnet. Die Ausstellung befasst sich mit der Frage nach dem Wert des Lebens und der Menschenwürde und analysiert die Entwicklung des Verständnisses von „Behinderung“, „Fürsorge“ und „Partizipation“ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis heute, wie es in einer Presseankündigung der Veranstalter heißt.

VdK: Wegfall der Hinzuverdienstgrenze hilft älteren Geringverdienern nicht

Verena Bentele
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung will Medienberichten zufolge die Hinzuverdienstgrenzen für alle Arbeitnehmer*innen streichen, die nach einem vorzeitigen Renteneintritt nebenher noch arbeiten. So soll dem Fachkräftemangel begegnet werden. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Das Wegfallen der Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner hilft vor allem jenen, die ohnehin schon ordentliche Renten bekommen. Sie können dann den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand besser gestalten. Für sie freut uns diese Regelung, denn der VdK fordert schon lange höhere Hinzuverdienstgrenzen. Nur hilft das nicht Arbeitnehmern in besonders belastenden Berufen und älteren Versicherten, die aufgrund zu geringer beruflicher Qualifikation keine Chancen haben, bis zum Alter von 67 Jahren zu arbeiten. Sie landen in der Arbeitslosigkeit, und es droht ihnen Altersarmut.“

Menschen mit Behinderung wollen aktiv mitbestimmen

Vier Personen mit ihren Urkunden vor dem Schild der Schulungsreihe
Teilnehmende der Schulung als Teilhabe-Berater in Brandenburg
Foto: Special Olympics Deutschland

BERLIN (kobinet) Anfang des Jahres 2021 ist das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Modellprojekt LIVE in 30 ausgewählten Kommunen aus fünf Modellregionen in die operative Arbeit gestartet. Das Ziel ist die Schaffung von nachhaltigen, inklusiven Strukturen in den Kommunen unter aktiven Einbezug von Menschen mit geistiger Behinderung. Im Rahmen des Projekts sollen auf kommunaler Ebene mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für den Bedarf von Menschen mit Behinderungen in ihren jeweiligen Lebenswelten geschaffen werden. Die innovative Schulung von Teilhabe-Beratenden stellt dabei das Kernstück des Projekts dar.

Conterganaktivisten sehen Jahrestag anders

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

KARLSRUHE (kobinet) Die Conterganstiftung lädt anlässlich ihres 50jährigen Bestehens Anfang September 2022 in das „Dorinthotel – An der Messe“ zu Köln – Deutz ein. Laut Aussage der Stiftung werden mehrere hundert Gäste, darunter zahlreiche Conterganbetroffene, erwartet. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Contergangbetroffene, die mit dieser Form der Jubiläumsfeier nicht einverstanden sind. Dazu gehört die Conterganaktivistin Friederike Winter. Sie lädt zu diesem Zeitraum zu einer Mahnwache vor dem Veranstaltungsort ein.

Gemeinde kann von Wohnungslosigkeit bedrohtem Rollstuhlfahrer nicht helfen

drei rote Ausrufezeichen
No body found to use for abstract…
Foto: ht

KLIETZ (kobinet) Klietz ist eine kleine Gemeinde mit fast 2.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Elbe-Havel-Land im Landkreis Stendal im Norden von Sachsen-Anhalt. Ein Ort in landschaftlich schöner Gegend in welcher man eventuell gern wohnen möchte. Dort zu wohnen droht jedoch für Marco Zessin zum Alptraum zu werden. Er ist schwerbehindert und pflegebedürftig. In seiner Mobilität ist Herr Zessin Rollstuhlnutzer und nun voraussichtlich auch bald wohnungslos.

Behindertentoiletten in öffentlichen Gebäuden nur mit Schlüssel

Hertha-Margarethe Kerz
No body found to use for abstract…
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Journalistin Hertha-Margarethe Kerz ist u.a. Mitglied des Landesbeirates zur Teilhabe für Menschen mit Behinderung in Hamburg und hat sich in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten mit abgeschlossenen Behindertentoiletten in öffentlichen Gebäuden in Hamburg beschäftigt.

Behindertenpolitik gendersensibel betrachten

Brigitte Faber, Rika Esser und Martina Puschke
Brigitte Faber, Rika Esser und Martina Puschke
Foto: Dr. Matthias Golbeck

Kassel (kobinet) Auf ihrer politischen Sommertour machte die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Rika Esser, auch einen Stopp in Kassel und traf sich mit den beiden Weibernetz-Vertreterinnen Brigitte Faber und Martina Puschke. Behindertenpolitik müsse gendersensibel betrachtet werden, heißt es im Bericht über den Besuch auf der Internetseite des Weibernetz.

Mit SoVD-12-Punkte-Plan aus der Krise

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Herbst kommt mit großen Schritten immer näher und die Sorgen und Ängste der Menschen wachsen. Deshalb richtet der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine klare Botschaft an die Bundesregierung zur Kabinettsklausur: Die Menschen brauchen Geld, damit am Ende des Monats der Einkaufskorb nicht leer und die Wohnung nicht kalt bleibt. Und sie brauchen die Sicherheit, dass ihnen wegen Lieferengpässen oder fehlender Zahlungsmöglichkeiten nicht der Strom oder das Gas abgedreht wird. Sie müssen sich ihrer Wohnung sicher sein können“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer. Um genau das zu erreichen, hat der SoVD einen Forderungskatalog mit zwölf Maßnahmen erstellt.

Eine Minute für Inklusion für Alle von Carsten Trimpop

Carsten Trimpop
No body found to use for abstract…
Foto: privat

Mainz (kobinet) Seit drei Jahren lebt Carsten Trimpop selbstbestimmt in einer eigenen Wohnung. Vor dem Umzug verbrachte er 25 Jahre in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Das heutige Vorstandsmitglied des Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) hat sich an der Aktion „Eine Minute für Inklusion“ im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA beteiligt und wirbt in seinem Statement für Inklusion für Alle. Die INKLUSIVA findet am 2. September digital und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz statt.

Gute Pflege muss bezahlbar bleiben

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Durch die steigenden Kosten für Energie, Lebensmittel und medizinische Produkte sowie in Verbindung mit der lange überfälligen Lohnanpassung für Pflegekräfte ist ein deutliches Steigen der Kosten für Pflegebedürftige absehbar. Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen weist jetzt mit großer Sorge daraufhin, dass aufgrund steigender Kosten in den Pflegeeinrichtungen, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen nicht weiter zur Kasse gebeten werden dürfen.

Informationen zur Landtagswahl in Niedersachsen

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Am 9. Oktober findet in Niedersachsen die nächste Landtagswahl statt. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, die Lebenshilfe Niedersachsen, der niedersächsische Blinden- und Sehbehindertenverband sowie der Behindertensportverband Niedersachsen haben dazu eine Wahlhilfebroschüre in Leichter Sprache herausgebracht.

Klappe Auf war sehr erfolgreich

Gruppenbild des gesamten Ensembles auf der Bühne
Gruppenbild der Preisträger, der Jury und des KLAPPE AUF! Teams
Foto: Klappe Auf! – Lena Kunz

BERLIN (kobinet) Die rundum gelungene fünfte Ausgabe des KLAPPE AUF! Kurzfilmfestivals hatte gestern mit der Preisverleihung ihren krönenden Abschluss gefunden. Nach einer pandemiebedingten Pause von fast drei Jahren konnte endlich wieder Kino als gemeinsames und vor allem für alle Menschen barrierefreies Erlebnis genossen werden.

Neuer Wegweiser der BAR zu Rehabilitation und Teilhabe

info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Auf einen neuen Wegweiser der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zu Rehabilitation und Teilhabe weist Henry Spradau hin. Die BAR habe damit eine neue Informationsbroschüre herausgebracht, die über das komplexe Reha-System informiert. Die Voraussetzungen und Verfahren der Reha seien komplex und nicht für alle Betroffenen ohne weiteres verständlich. Daher komme es laut Henry Spradau darauf an, die Bedarfe von Rehabilitanden, die konkreten Lebenssituationen von Menschen mit Behinderungen mit ihren besonderen Gegebenheiten, den gesetzlichen Voraussetzungen und Anforderungen und den vielfältigen und einzelfallbezogenen Aufträgen der verschiedenen Träger der Rehabilitation anschaulich deutlich zu machen.

VdK: 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige

Verena Bentele
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der 1. September ist Stichtag für die Tariftreueregelung. Ab diesem Zeitpunkt dürfen ambulante Pflegedienste und Pflegeheime nur noch einen Versorgungsvertrag erhalten, wenn sie ihren Mitarbeiter*innen einen Tariflohn bezahlen oder ein regionalübliches Entgelt. Der VdK Deutschland kritisiert, dass viele Träger von Einrichtungen und Dienste-Anbieter die dadurch entstehenden Kosten an die Pflegebedürftigen weiterreichen und diese zusätzlich belasten. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu: „Der 1. September wird zum Doomsday für Pflegebedürftige. Denn die Preissteigerungen für Pflegeleistungen sind immens, sie liegen bei 30 bis 40 Prozent.“

Eine Minute für Inklusion von Oliver Straub

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, hat sich auch der Aktivist und Peer Berater Oliver Straub mit einer kurzen Videobotschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ zu Wort gemeldet. Umfassende Barrierefreiheit, der Abbau von Sonderwelten und die Verankerung der Inklusion in den Köpfen sind zentrale Punkte seiner Vision für eine inklusive Gesellschaft 2030.

Geschichte der Evangelische Stiftung Alsterdorf

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
V.l.n.r. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Prof. Hanns-Stephan Haas und Bezirksamtsleiter Michael Werner-Boelz bei Vorort-Termin
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf

Hamburg (kobinet) Die Hamburger Journalistin Hertha-Margarethe Kerz hat sich intensiv mit der Geschichte der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg beschäftigt. Dabei geht sie in ihrem, den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichtung bereit gestellten Bericht, auch auf die aktuelle Situation und die Pläne für die Zukunft ein.

Buch: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom

Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Buchcover: Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom
Foto: Manuela Kinzel Verlag

Kassel (kobinet) „Unterwegs mit dem Asperger-Syndrom“, so lautet der Titel eines neu erschienenen Buches von Sieglinde G. „Eine Juristin, bei der im Alter von 38 Jahren die Diagnose Asperger-Syndrom gestellt wurde, legt in ihrem Buch authentisch und offen ihre Schwierigkeiten, Besonderheiten und auch Vorteile des Asperger-Daseins dar, die sie auf ihrem bisherigen Lebensweg begleitet haben. Es werden tiefe Einblicke in das Innere eines Aspies gewährt und insbesondere auch die Denkweise wird anhand von alltäglichen Beispielen plastisch geschildert“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches, das im Juli 2022 im Manuela Künzel Verlag erschienen ist und 16 Euro kostet.

Nicht Wohlstandsverlust sondern Armut

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Die Wirtschaftsweisen warnen vor einem harten Winter und befürchten einen massiven Wohlstandsverlust in Deutschland. Dem widerspricht der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland und stellt fest: Da geht es nicht um Wohlstandsverlust, sondern um Armut !

Hilfe mit Hürden für Geflüchtete

Bild von Anja H.
Bild von Anja H.
Foto: privat

München (kobinet) Emine Kalali arbeitet im von der Aktion Mensch geförderten Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) „Welcome All! Engagement und Unterstützung für geflüchtete behinderte Menschen und ihre Familien fördern und vernetzen“. Zusammen mit Handicap International betreibt die ISL die Datenbank www.hilfsabfrage.de. Eminie Kalali hat den kobinet-nachrichten einen Bericht mit einem Interview mit einer Frau aus München zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, der zeigt, welch große Hilfe geleistet wird, aber auch welche Herausforderungen damit zum Teil verbunden sind.

Randgruppenkrawall am 17. September um 14:00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz

Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Am 17. September startet um 14:00 Uhr mit dem Randgruppenkrawall die nächste Protestveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. „Die Welt schaut an diesem Tag wieder auf München und das Oktoberfest. Uns übersieht man häufig und deshalb werden wir erneut LAUT und SICHTBAR, um auf unsere Diskriminierung und die zahlreichen Probleme aufmerksam zu machen”, teilt Patricia Koller, die Veranstalterin der Randgruppenkrawall Behindertenproteste und Vorsitzende des Behindertenverband Bayern e.V. mit.

Warten auf die Bescheide

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Seit 1. Januar 2018 gibt es in Deutschland die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs). Die über 500 Beratungsstellen, in denen die Peer-Beratung eine wichtige Rolle spielt, wurden 2016 im Bundesteilhabegesetz verankert und werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Voraussichtlich diese Wochen sollen die Bescheide für die weitere Förderung der EUTBs versandt werden. Damit entscheidet sich, welche Beratungsstelle mit welchen Ressourcen für die nächsten sieben Jahre ihre Arbeit fortsetzen können und welche so nicht mehr. Spannung ist also in diesen Tagen landauf landab bei den EUTBs angesagt.

Eine Minute für Inklusion von Esther Junghanns: Selbstbestimmt und selbstverständlich

Plakat für die INKLUSIVA 2022 Teilhabe für Alle
Plakat für die INKLUSIVA 2022
Foto: INKLUSIVA

Trier (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurden kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt und in den sozialen Medien verbreitet. In einer Video-Botschaft unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion: Selbstbestimmt und selbstverständlich!“ betont die Peer-Beraterin beim Verein Sozialhummer, Esther Junghanns, wie wichtig es ist, dass ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen selbstverständlich ist.

Urlaub im barrierefreien Strandkorb genießen

Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Barrierefreier Strandkorb in Warnemünde
Foto: Aktion Mensch

Warnemünde (kobinet) „Die Füße in den Sand stecken und den Blick aufs Meer genießen – das ist in Rostock jetzt endlich auch bequem für Rollstuhlfahrer*innen möglich. Der barrierefreie Strandkorb ist über Rampen erreichbar und hat einen extra Stellplatz für den Rollstuhl. Dank der Förderung durch die Aktion Mensch wird so auch der Urlaub barrierefrei“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Momentaufnahme 273

Ein Wanderer schaut von oben auf den Comer See
Como, Italien
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Nicht in die Ferne, in die Tiefe sollst du reisen. (Ralph Waldo Emerson)

Spieler von Werder Bremen stellen sich mit Gebärden vor

Vereinlogo: Werder Bremen
Vereinslogo: Werder Bremen
Foto: SV Werder Bremen

Bremen (kobinet) Die Fußballer von Werder Bremen haben am vergangenen Wochenende durch ihren Sieg mit drei Toren in den letzten Minuten bei Borussia Dortmund geglänzt. Wenn diese heute am 28. August im Bremer Weser-Stadion gegen Eintracht Frankfurt antreten, glänzen diese auch damit, dass sie sich mit eigens für sie entwickelten Gebärden vorstellen. Mit einem Finger an der Oberlippe, einer flache Hand auf Höhe der Stirn oder einem angedeuteten Rauschebart: Die Werderaner Jens Stage, Marvin Ducksch, Oliver Burke und all ihre Teamkollegen gibt es bei Heimspielen des SV Werder Bremen in dieser Saison auch als Gebärden auf der Leinwand zu sehen.

Triage-Gesetz – Bundesregierung bleibt dabei: Die Schwächeren werden geopfert

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) „Der am 24. August vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf zu einem ‚Triage‘-Gesetz verfehlt völlig sein selbst gestecktes Ziel, die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen.“ Zu dieser Einschätzung kommt das NETZWERK ARTIKEL 3 und kritisiert, dass die vielen Hinweise und Verbesserungsvorschläge aus den Stellungnahmen und der mündlichen Anhörung nur marginal umgesetzt wurden. Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber im Dezember 2021 aufgefordert, behinderte Menschen im Fall einer Triage, also bei der Zuteilung knapper intensivmedizinischer Ressourcen, vor Diskriminierung zu schützen.

Eine Minute für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von Katrin Langensiepen

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurden kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt. In einer Video-Botschaft äußert sich Katrin Langensiepen, Mitglied des Europäischen Parlaments, zum Thema „inklusiver Arbeitsmarkt 2030“.

Eskalationsspirale in Ukraine-Krieg

Foto zeigt Paddler unterwegs zur Spree
Paddler auf dem Landwehrkanal im Kreuzberg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Kreml-Chef Putin hat eine Aufstockung seiner Truppen angeordnet.. Der ukrainische Präsident schwor sein Volk auf einen Sieg über die russischen Besatzer ein. Der deutsche Bundeskanzler bekräftigte die Entschlossenheit zur militärischen Unterstützung der Ukraine. Beim linken Flügel der SPD scheint dies zunehmend auf Zweifel zu stoßen.

Mehr als eine Gala

Ensemble der Pariete 2022 auf der Bühne in blauem Licht
Bei der Parieté 2022
Foto: Yan Revazov

BERLIN (kobinet) Die sechste Parieté-Gala am gestrigen Freitagabend auf dem Berliner Pfefferberg war wiederum sehr gut besucht und verlief ebenso erfolgreich wie bisherige Vorstellungen. Bei zwei Mal ausverkauftem Haus feierten Künstlerinnen und Künstler mit ihren Gästen in den beiden Shows Inklusion in ihrer schönsten Form

Pflegebedürftige vor Kostenexplosion schützen

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

HANNOVER (kobinet) Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sorgen auch in Pflegeeinrichtungen für eine massive Kostensteigerung. So ist beispielsweise für das Beheizen der Einrichtungen deutlich mehr Geld aufzuwenden. Somit dürften auch die Pflegebedürftigen selbst mit deutlich höheren Forderungen konfrontiert werden. Ihre Eigenanteile steigen zum Teil stark an. Mit dem Länderantrag will Niedersachsen eine bessere Berechenbarkeit und eine Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege erreichen und so die Pflegebedürftigen effektiv schützen.

„Förderschule Lernen ist bereits ausgelaufen – und das ist gut so!“

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Sollen die Förderschulen in Niedersachsen bestehen bleiben? Diese Diskussion ist im Landtagswahlkampf neu entfacht und wird von den Parteien unterschiedlich bewertet. „Für uns ist der Erhalt der Förderschulen keine Lösung für eine erfolgreiche Inklusion“, macht Victoria Schwertmann vom Verein Mittendrin Hannover – dem Verein für Inklusion – deutlich. Dabei weist sie auf die bereits im Jahr 2013 verankerte Festschreibung der Inklusion im niedersächsischen Schulgesetz hin. „Mit einem Ja zu Förderschulen würden wir den Weg zurück in eine Bildungslandschaft gehen, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen oder erhöhtem Förderbedarf in Betracht zieht“, so der Inklusionsverein. Das sei ganz und gar nicht im Sinn der UN-Behindertenrechtskonvention.

Eine Minute für Inklusion: Wie erreichen wir eine inklusive Arbeitswelt bis 2030?

Logo: INKLUSIVA
Logo: INKLUSIVA
Foto: LAG Selbsthilfe

Mainz (kobinet) Im Vorfeld der Inklusionsmesse INKLUSIVA, die am 2. September online und am 3. September auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz stattfindet, wurde kurze Videoclips unter dem Motto „Eine Minute für Inklusion“ entwickelt. Sezen Stern und Anne Petrine Waagö vom DialogMuseum Frankfurt haben dazu zur Frage „Wie erreichen wir eine inklusive Arbeitswelt bis 2030?“ ein Videostatement abgegeben, das nun über die sozialen Medien veröffentlicht wurde.