Veröffentlicht am 31.03.2016 10:50 von Christian Mayer in der Kategorie Nachricht
Logo der ISL Foto: ISL
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Angesichts der anstehenden Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die Parteien aufgefordert, ihre Verhandlungen bei Themen, die behinderte Menschen betreffen, an der UN-Behindertenrechtskonvention auszurichten und die Selbstvertretung behinderter Menschen zu stärken.
ULM (KOBINET) Harry Hieb arbeitet seit über 15 Jahren bei der AIRBUS GROUP als Softwareentwickler im Bereich der RADAR Technik. Das Unternehmen hat vor kurzem einen Film über das selbstbestimmte Leben mit Assistenz und die Arbeit von Harry Hieb veröffentlicht und dabei die Problematik der Anrechnung des Einkommens- und Vermögens aufgegriffen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Harry Hieb über die Bedeutung des Films und wie dieser zustande kam.
Veröffentlicht am 31.03.2016 10:23 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des BKB Foto:
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BERLIN (KOBINET) Die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit (BKB) hat ihre Türen geschlossen. Seit dem 24. März kann das BKB inhaltliche Fragen zur Barrierefreiheit, Kooperationsanfragen und dergleichen nicht mehr beantworten. Ab 1. Juli 2016 könnte die geplante Bundesfachstelle Barrierefreiheit jedoch die Aufgaben des BKB übernehmen.
WIESBADEN (KOBINET) Am Samstag, 9. April um 19 Uhr, wird die vierte Folge von Achterbahn TV auf Rhein-Main TV ausgestrahlt. Zu Gast sind diesmal zwei junge Künstlerinnen: die Schlappseil-Artistin Annette Will und die Comedian Exitussi, ihres Zeichens Praktikantin vom Tod. Die beiden Künstlerinnen verbindet, dass sie bei ihren Auftritten nicht sprechen, heißt es in einer Presseinformation.
Veröffentlicht am 30.03.2016 22:29 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Poster der Berliner Behindertenzeitung zum 4. Mai in Berlin Foto: BBZ
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Bundesregierung entscheidet mit ihrem versprochenen Teilhabegesetz darüber, ob und wie Menschen mit einer Behinderung zukünftig leben, lernen, arbeiten und teilhaben sollen. Am 4. Mai in Berlin bekunden davon betroffene Menschen ihren Willen, die Zukunft Deutschlands inklusiv mitzugestalten. Am europäischen Protestag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung demonstrieren sie zwischen Bundeskanzleramt und Brandenburger Tor unter dem Motto „Kein Kompromiss bei der Teilhabe“. Constantin Grosch informierte heute über eine Aktion, die Reise nach Berlin zu ermöglichen und am Protesttag teilzunehmen.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat in den letzten Wochen bereits einige Negativbeispiele aufgezeigt, die sich für blinde und sehbehinderte Menschen nach den derzeitigen Planungen zum Bundesteilhabegesetz ergeben könnten. Nun hat der Verband das Thema auf die Belange taubblinder Menschen abgeklopft, die in puncto Teilhabe seiner Ansicht nach einmal wieder leer auszugehen drohen.
DRESDEN (KOBINET) „Ich bin gefragt“, so lautet der Titel eines Informationsfilms von und für jungen Menschen mit Aphasie. Der Film zeigt nach Informationen von Marina Fraas, die sich auch als Inklusionsbotschafterin engagiert, wie vier junge Aphasiker den Alltag meistern und sich zurück ins Leben gekämpft haben.
BERLIN (KOBINET) Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Materialien für die Menschenrechtsbildung von Jugendlichen und Erwachsenen veröffentlicht.
BERLIN (KOBINET) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) fordert, dass Menschen mit Behinderung, die in Heimen und Psychiatrien Unrecht und Leid erfahren mussten, endlich eine angemessene Anerkennung und Hilfe bekommen. Dabei dürfe es keine Benachteiligungen im Vergleich zu den Zahlungen an andere ehemalige Heimkinder geben, wie dies in den derzeitigen Plänen des Bundes, der Länder und der Kirchen vorgesehen ist.
OTTERSBERG (KOBINET) Als „gute Motivation für andere Arbeitgeber, sich dem Thema Inklusion zu stellen und für Menschen mit Handicap Arbeitsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen“, beschrieb heute Bernd Braumüller von der Werbeagentur Maxsell in Rotenburg in der Kreiszeitung seine Erfahrungen mit dem schwerstbehinderten Jan Steege. Der 30-Jährige aus Ottersberg ist seit 1. November auf Probe und seit 1. Februar nun unbefristet beschäftigt als Mediengestalter in Braumüllers Unternehmen.
GüTERSLOH (KOBINET) Mitte Januar hatten die kobinet-nachrichten ihre Leserinnen und Leser aufgerufen, Berichte über die geplanten Aktionen zum diesjährigen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen an die Redaktion zu senden. Jürgen Linnemann, der sich auch als Inklusionsbotschafter engagiert, hat diese Möglichkeit genutzt und folgenden Bericht über den geplanten Protestzug mit anschließender westfälische Kaffee Tafel am 3. Mai in Gütersloh gemailt.
Veröffentlicht am 28.03.2016 08:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Rolands Künstler*innenrampe Foto: Roland Walter
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BERLIN (KOBINET) Für die zweite Runde von Rolands Künstler*innenrampe am Samstag, 28. Mai um 20 Uhr im Theaterhaus in Berlin, hat der Inklusionsbotschafter Roland Walter nun eine Ausschreibung für weitere Darsteller’innen gestartet, die mitmachen können.
MAINZ (KOBINET) Mit einem Themenabend zum Bundesteilhabegesetz greift der Verein Rhein-Main inklusiv (RMi) die aktuelle Diskussion am 7. April um 18:30 Uhr im Ibis Hotel, Holzhofstraße 2, in Mainz auf.
Veröffentlicht am 26.03.2016 11:16 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Gabriel, Merkel und Seehofer unterzeichneten Koalitionsvertrag Foto: Martin Rulsch
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BERLIN (KOBINET) Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist heute vor 7 Jahren in Deutschland in Kraft getreten. Die Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen hat sich seitdem nicht spürbar verbessert. Das im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD versprochene Teilhabegesetz wird gerade wieder verzögert. Die Bundesregierung wollte Menschen, die aufgrund einer wesentlichen Behinderung nur eingeschränkte Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft haben, aus dem bisherigen „Fürsorgesystem“ herausführen und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickeln.
Veröffentlicht am 26.03.2016 10:19 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Homepage des Vereins Mein Seelentröpfchen Foto: Mein Seelentröpfchen e.V.
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KAISERSLAUTERN (KOBINET)
KAISERSLAUTERN (KOBINET) Silvia Mayer aus Kaiserslautern hat sich in ihrem Wirken als Inklusionsbotshafterin die Gründung des Vereins „Mein Seelentröpfchen“ zum Ziel gesetzt. Zusammen mit anderen will sie mit dem neuen Verein Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Sinne des Peer-Support in ihrem Bestreben unterstützen, gleichberechtigt am Leben der Gesellschaft, unbehelligt von Vorurteilen, leben und teilzunehmen zu können.
Veröffentlicht am 25.03.2016 19:49 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
VbA-Reisedienst Logo auf Bus Foto: Simone Wondtrasch
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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Der Reisedienst des Münchner Vereins VbA-Selbstbestimmt Leben e.V. bietet eine preisgünstige Variante für die Teilnahme an der Kundgebung in Berlin zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen Behinderung an. Am 3. Mai werden aus mehreren Städten rollstuhlgeeignete Reisebusse nach Berlin rollen und Interessierten damit die Möglichkeit bieten, an der großen Demonstration am Kanzleramt und am Brandenburger Tor in Berlin teilzunehmen.
Veröffentlicht am 25.03.2016 11:02 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Marktplatz in Rostock mit Rathaus und ‚Haus Sonne‘ Foto: H. Smikac
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ROSTOCK (KOBINET)
ROSTOCK (KOBINET) Die Zeit der Ausflüge und Urlaubsreisen der Saison 2016 steht bevor. In Rostock hat sich kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac umgesehen und einmal ein paar Anregungen und Erfahrungen für alle zusammengestellt, die mit dem Rollstuhl unterwegs sind.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Projekt InkluJobs hat das Ziel, Berührungsängste bei Arbeitgebern abzubauen und den Weg für mehr Inklusion im Job zu ebnen. U.a. hat das Projekt hierfür erste Videos mit behinderten Menschen erstellt, die über ihre Situation in Sachen inklusive Beschäftigung schildern. Darauf hat Eli Osewald, die im Rahmen ihres Wirkens als Inklusionsbotschafterin im Rahmen eines von der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Modellprojektes auch ihre Situation am Arbeitsplatz schildert.
Veröffentlicht am 24.03.2016 18:24 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Die Linke im Bundestag Foto: DIE LINKE
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die behindertenpolitischen Sprecherin und die innenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Katrin Werner und Ulla Jelpke, haben heute der Bundesregierung vorgeworfen, bei der Aufnahme und Versorgung von Schutzsuchenden mit Behinderung zu versagen. Mit Blick auf die Antwort der Bundesregierung zu einer Kleinen Anfrage zur Situation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen sagte Werner: „Tatsächlich mag die konkrete Umsetzung bestimmter Schutzmaßnahmen in die Zuständigkeit der Länder fallen, jedoch muss die Bundesregierung zwecks Koordinierung zumindest über ausreichend Informationen verfügen, um bedarfsgerecht handeln und gegebenenfalls mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen zu können. Wofür sonst verfügt sie über ein Bundesamt für Migration und Flüchtlinge?“
BERLIN (KOBINET) Die Bundestagsvizepräsidentin und Lebenshilfevorsitzende Ulla Schmidt meldet sich zu Wort: „Der Referenten-Entwurf ist nach umfangreicher Vorberatung fertiggestellt – es ist völlig unverständlich, warum der Versand an Länder und Verbände nun erneut verzögert wird“.
BERLIN (KOBINET) Während im Rahmen der Vereinbarung des Bundeskabinetts für den Bundeshaushalt voraussichtlich 160 Millionen Euro für das Bundesteilhabegesetz verankert sind, ist nach wie vor strittig, wer für die derzeitige Blockade des Gesetzesverfahrens verantwortlich ist.
MüNCHEN (KOBINET) Im letzten Wochenmagazin des Bayerischen Rundfunks „Sehen statt Hören“ ging es u.a. auch um den aktuellen Stand des Bundesteilhabegesetzes. Das Team sprach mit einer Reihe von Akteuren über ihre derzeitige Einschätzung. Darauf hat Helmut Vogel vom Deutschen Gehörlosenverband die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Veröffentlicht am 24.03.2016 06:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Irene Alt Foto: MIFKJF
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MAINZ (KOBINET) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt hat eine positive Bilanz der Landesantidiskriminierungsstelle gezogen, die im Januar 2012 im rheinland-pfälzischen Familienministerium die Arbeit aufgenommen hat. Der entsprechende Bericht wurde nun im Internet veröffentlicht.
MüNCHEN (KOBINET) Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration hat die Gerüchte, dass Bayern das Bundesteilhabegesetz blockiere, zurückgewiesen. Dem Ministerium sei es vielmehr ein besonderes Anliegen, dass die Eingliederungshilfe aus dem System der Sozialhilfe herausgelöst und zu einer modernen und vor allem personenzentrierten Teilhabeleistung weiterentwickelt wird, erklärte der Pressesprecher des Ministeriums, Philipp Späth, in einem Statement auf eine Anfrage der kobinet-nachrichten.
MAINZ (KOBINET) Entschieden tritt die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler der aktuellen Verzögerungstaktik auf dem Weg zum Bundesteilhabegesetz entgegen. „Wir haben keine Zeit für Ränkespiele. Der Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums ist fertig. Nun muss der Entwurf den Ländern zur Beratung zugeleitet werden, damit wir zügig den weiteren Weg beschreiten“, erklärte die Ministerin heute angesichts der Nachricht über eine weiter drohende Verzögerung des Gesetzgebungsverfahrens.
BERLIN (KOBINET) Kirsten Achtelik analysiert Konflikte zwischen Feministinnen, Behindertenaktivisten und fundamentalistischen Abtreibungsgegnern. Unter dem Titel „Wunschkind bleiben“ hat Michael Zander in Literatur/Leipziger Buchmesse, Beilage der jungen Welt vom 17.03.2016 eine Rezension zu diesem Buch veröffentlicht, deren Abdruck er den kobinet-nachrichten angeboten hat und die wir im folgenden abdrucken.
Veröffentlicht am 23.03.2016 08:58 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Foto zeigt iPhone Foto: omp
KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Während wir in Deutschland beim derzeitigen Gesetzgebungsverfahren zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts noch hart dafür kämpfen müssen, dass auch private Anbieter von Dienstleitungen und Produkten zur Barrierefreiheit verpflichtet werden, ist dies in den USA schon seit Jahrzehnten gesetzlich festgeschrieben. So wirbt dort beispielsweise Apple offensiv mit der Barrierefreiheit seiner Produkte. „Wie Apple mein Leben gerettet hat“, ist der Titel eines Videos eines sehbehinderten Mannes, das derzeit beispielsweise im Netz kursiert.
HüRTH/HüCKESWAGEN (KOBINET) Kritik an der Umsetzung der schulischen Inklusion äußerten die über 40 TeilnehmerInnen der Fachtagung der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen zu rechtlichen Aspekten der Schulbegleitung in Hückeswagen. Das nordrhein-westfälische Schulgesetz spreche sich für die inklusive Beschulung von Kindern mit Behinderung aus. Generell klaffen aber „Realität und Anspruch des Gesetzes noch weit auseinander“, sagte Christoph Esser, Justiziar der Lebenshilfe NRW.
BERLIN (KOBINET) Seit über einer Woche sitzen viele Akteure auf heißen Kohlen, weil sie täglich auf die Veröffentlichung des nach den Landtagswahlen angekündigten Referentenentwurfs des Bundesteilhabegesetzes warten. Nun verdichten sich Gerüchte, dass die erneute Verschiebung des ursprünglich bereits für den Herbst 2015 angekündigten Referentenentwurfs an einer aktuellen Blockade einer Reihe von Gesetzesvorhaben durch Bayern liegen könnte.
BERLIN (KOBINET) Ein Jahr nach der Staatenprüfung veröffentlichen die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und das Deutsche Institut für Menschenrechte heute eine Tagungsdokumentation. „Sie zeigt schwarz auf weiß: Die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention muss konsequent vorangetrieben werden“, hebt Verena Bentele in einer Presseinformation hervor. So müsse die Privatwirtschaft endlich zu mehr Barrierefreiheit verpflichtet werden.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Deutsche Institut für Menschenrechte kritisiert heute erneut die mangelnde Umsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Bundesrepublik. Anlässlich des 7. Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland erklärt die Monitoring-Stelle des Instituts, nach wie vor fehle es an politischem Willen und Mut, die Umsetzung der Konvention in Deutschland richtig voranzutreiben. Die anstehende Reform des Bundesteilhabegesetzes werde ein Lackmus-Test für die Bundesregierung in der Frage, „ob der Staat seine menschenrechtlichen Verpflichtungen ernst nimmt und den gesellschaftlichen Wandel zur Inklusion fördert oder nicht“.
Veröffentlicht am 22.03.2016 08:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Sommerblut Festivals 2016 Foto: Sommerblut Festival
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KöLN (KOBINET) Mit rund 80 Veranstaltungen, 35 Veranstaltungsorten und über 300 KünstlerInnen geht das Sommerblut Kulturfestival dieses Jahr zum 15. Mal in Köln an den Start. Vom 29. April bis 16. Mai 2016 präsentiert das Festival der Multipolarkultur sein Jubiläumsprogramm zum Schwerpunkt LIEBE. Auch dieses Jahr stehen viele Veranstaltungen zum Thema Inklusion im Programm.
HAMBURG (KOBINET) Hertha-Margarethe Kerz aus Hamburg hat sich als Inklusionsbotschafterin mit ihrem Projekt MS-alles-auf-sieg zum Ziel gesetzt, an Multiple Sklerose Neuerkrankte über die Krankheit zu informieren und aufzuzeigen, wie man auch als chronisch kranker Mensch ein weitgehend normales Leben führen kann. Auf der Internetseite www.ms-alles-auf-sieg.de hat sie dafür mittlerweile einige Informationen veröffentlicht.
Veröffentlicht am 22.03.2016 08:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Rainer Schmeltzer Foto: MAIS / G. Protzke
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DüSSELDORF (KOBINET) Letzter Aufruf und Fristverlängerung für den Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen: Noch bis zum 15. April werden Bewerbungen für den Landespreis entgegen genommen, mit dem die besten und nachhaltigsten Ansätze für die Inklusion von Menschen mit Behinderung prämiert werden. Sozialminister Rainer Schmeltzer will vor allem Selbsthilfegruppen aus der Behindertenszene ermutigen, ihr Engagement selbstbewusst vorzustellen.
Veröffentlicht am 22.03.2016 08:03 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo von ZEIT ONLINE Foto: ZEIT ONLINE
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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) „Alles wie gehabt – der Bundestag debattiert zum Behindertengleichstellungsgesetz“, so titelt Christiane Link ihren aktuellen Eintrag im Blog „Stufenlos“ bei ZEIT ONLINE. Dabei unterzieht sie die Bundestagsdebatte zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts vom letzten Donnerstag einer kritischen Betrachtung und macht deutlich, dass sich für behinderte Menschen durch das angestrebte Gesetz kaum etwas ändert.
BERLIN (KOBINET) Am Welt-Down-Syndrom-Tag haben die Lebenshilfe und das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik deutlich gemacht, dass eine Reihenuntersuchung beispielsweise auf Trisomie 21 eine unzulässige Diskriminierung darstellt. „Menschen mit Down-Syndrom bereichern die Vielfalt in unserer Gesellschaft und gehören selbstverständlich dazu. Keinesfalls darf ein Screening eingeführt werden, um ihre Geburt zu verhindern“, erklärte Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. „Vorgeburtliche Untersuchungen auf Behinderung können nur nach individueller Entscheidung und nach den Bedingungen des Einzelfalls durchgeführt werden. Dazu gehören auch eine umfassende Information und Beratung, unter anderem zum Leben mit Down-Syndrom. Wir als Lebenshilfe bieten das regelmäßig an.“
BERLIN (KOBINET) „Der mühsame Kampf für ein selbstbestimmtes Leben“, so lautet der Titel eines Radioberichtes von Gerhard Schröder, der am 14. März im Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wurde und mittlerweile im Internet zur Verfügung steht. Der Journalist hat mit einer Reihe von Akteuren der Behindertenpolitik gesprochen, um die Einschätzungen zu den bisherigen Überlegungen für ein Bundesteilhabegesetz darzustellen.
SAARBRüCKEN (KOBINET) Seit Herbst 2014 erreichen den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) fast täglich neue Meldungen, dass Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung ein Elektromobil (E-Scooter) benutzen müssen, von Verkehrsbetrieben nicht mehr mitgenommen werden. So nun auch in Bussen der Saarbahn GmbH, die der BSK nun abgemahnt hat.
BERLIN (KOBINET) Menschen mit Down Syndrom gehören in die Mitte der Gesellschaft – wie alle anderen auch. Dafür warben die Lebenshilfe, die AOK und der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Berlin in der Halbzeitpause des Bundesliga-Spiels Hertha BSC und Ingolstadt 04 am Samstag im Vorfeld des heutigen Welt-Down-Syndrom Tages.
Veröffentlicht am 21.03.2016 08:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Postkarte: Wir wollen lernen dürfen, was wir lernen können Foto: LAG BW gemeinsam leben – gemeinsam lernen
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ULM (KOBINET)
ULM (KOBINET) „Wir wollen lernen, was wir lernen können!“ So lautet die Postkarten-Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag.