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Verstoß gegen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention

Symbol Paragraf
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Foto: kobinet

Bielefeld (kobinet) Stephan Wieners vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben OWL hat sich intensiv mit den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums zur Intensivpflege beatmeter Menschen beschäftigt und eine Stellungnahme zum Referentenentwurf der Bundesregierung entwickelt. Für ihn ist klar, dass die Pläne von Jens Spahn nicht nur den Bestrebungen des Bundesteilhabegesetzes, sondern vor allem auch den Regelungen der UN-Behindertenrechtskonvention entgegen laufen.

Gut und böse wird offengelegt

Martin Hackl im Elektrorollstuhl mit Beatmungsgerät
Martin Hackl
Foto: Privat

Bad Kissingen (kobinet) Wenn sich der Inklusionsbotschafter Martin Hackl zu Wort meldet, macht der dies aufgrund seiner begrenzten Ressourcen für die unterstützte Kommunikation meist in kurzen und für ihn prägnanten Wörtern oder Sätzen. Ansgesichts der aktuellen Debatte um die zukünftige Unterstützung von Menschen wie ihm, die Intensivpflege bei der Beatmung nutzen müssen, war es Martin Hackl ein Anliegen, sich ebenfalls in die Diskussion einzumischen. Gut und böse werde bei dieser Diskussion offengelegt, so eine Äußerung von ihm.

Über 154.000 Schwerbehinderte ohne Arbeit

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: Public Domain

Nürnberg (kobinet) Im Juli 2019 waren in Deutschland von den insgesamt 2.275.461 arbeitslos gemeldeten Menschen,154.550 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Quote von 6,8 Prozent aller Arbeitsloser. Im Juli 2018 waren noch 1.453 schwerbehinderte Menschen mehr arbeitslos. Dies geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Corinna Rüffer: Enttäuschendes Ergebnis am Sozialgericht in Mainz

Corinna Rüffer
Porträtfoto Corinna Rüffer
Foto: Rolf Barthel

Mainz (kobinet) „Enttäuschendes Ergebnis der heutigen Verhandlung am Sozialgericht in Mainz: Das Gericht hat ein fatales Signal an Kostenträger gesendet: Bewilligt möglichst wenig, dann legt ihr ein bisschen was drauf – so kommt ihr im Ergebnis billig davon. Markus Igel, der seit sechs Jahren für ein selbstbestimmtes Leben kämpft, muss weiter vor Gericht ziehen“, so kommentiert die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, die heutige Entscheidung des Sozialgerichts in Mainz. Von Anfang an bis zum Schluss harrte die Bundestagsabgeordnete als Beobachterin und Unterstütützerin im Gerichtssaal aus.

Teilerfolg für Markus Igel mit Kürzungen

Warten auf das Urteil im Sozialgericht Mainz
Warten auf das Urteil im Sozialgericht Mainz
Foto: Susanne Göbel

Mainz (kobinet) Als einen Teilerfolg, der problematisch ist, weil das Gericht nicht alle Kosten anerkannt hat, so bezeichnet die SWR Reporterin Judith Seitz die heutige Entscheidung des Sozialgerichts Mainz. Das Gericht musste sich erneut mit der Abeckung der Assistenzkosten für ein selbstbestimmtes Leben von Markus Igel befassen, nachdem die saarländischen Behörden sich vehement weigern, diese entsprechend anzuerkennen.

Landtagswahl in Brandenburg – auch in Leichter Sprache

Flagge Bundesland Brandenburg
Flagge Bundesland Brandenburg
Foto: Gemeinfrei, public domain

Potsdam (kobinet) Am 1. September wird auch in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. In den Städten und Orten dieses Bundeslandes ist das angesichts der vielen Wahlplakate nicht zu übersehen. Landesweit finden vielfältige Veranstaltungen statt – es gibt aber auch Informationen dazu in Leichter Sprache.

Grußbotschaft von Matthias Rösch

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen von Rheinland-Pfalz sieht dem Gerichtsverfahren in der Sache von Markus Igel optimistisch entgegen. Das teilte Matthias Rösch heute in einer Grußbotschaft mit.

Sozialgericht Mainz: Markus Igel kämpft um selbstbestimmtes Leben

Bild von der Demo für Markus Igel am 24.1.19 in Saarbrücken
Demo für Markus Igel am 24.1.19 in Saarbrücken
Foto: change.org

Mainz (kobinet) Heute findet im Sozialgericht Mainz die für das selbstbestimmte Leben von Markus Igel enorm wichtige Hauptsache-Verhandlung statt. Markus Igel droht der zwanghafte Einzug ins Pflegeheim, weil die Kosten für seine lebensnotwendige Assistenz nicht länger übernommen werden sollen, wie die Initiative AbilityWatch in einer Presseinformation mitteilt.

Referent*innen-Pool nun vollständig

Gruppenfoto der CASCO-Referent*innen
Gruppenfoto der CASCO-Referent*innen
Foto: ISL

Berlin / Jena (kobinet) „Sie suchen eine*n Referent*in rund um das Thema ‚Behinderungen‘ für Ihre Veranstaltung? Dann sind Sie bei ‚CASCO – Vom Case zum Coach‘ genau richtig“, so kündigt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) den Referent*innenpool an, der im Rahmen des Projekts „CASCO – Vom Case zum Coach“ entstanden und nun vollständig ist. Unter www.referenten.casco.isl-ev.de finden sich nun auch die Referent*innen des 2. Ausbildungsdurchgangs von 2018 bis 2019, wie Maria-Victoria Trümper vom CASCO-Projekt mitteilte.

„Herr Spahn, ich lebe mein Leben, wie Sie es auch tun“

Nicole Andres am Mikrofon
Nicole Andres am Mikrofon
Foto: Privat

Hagen (kobinet) Die 29jährige Nicole Andres aus Hagen nutzt aufgrund ihrer Muskelerkrankung nicht nur einen elektrischen Rollstuhl, sondern ist eine von denjenigen, die sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag Beatmung nutzen müssen. Sie gehört damit zu der Gruppe, die nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zukünftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen in ihren eigenen vier Wänden leben sollen. Deshalb hat sich die in einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Tätige nun in enem Brief an den Minister gewandt.

Pop-Oper nach Richard Wagner

Pressebild mit den Akteuren der Pop-Oper
Pop-Oper nach Richard Wagner mit RambaZamba-Band 21 Downbeat und Jens Friebe
Foto: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Der Ring – Eine Pop-Oper nach Richard Wagner hat auf dem internationalen Pop-Kultur-Festival 2019 in der Berliner Kulturbrauerei Premiere: 21 Downbeat feat. Jens Friebe. Morgen um 20 Uhr im Kesselhaus legen die RambaZamba-Band und der Musiker los, die Wagners monumentalen Opernzyklus auf eine Stunde „eingedampft“ haben.

Menschen mit Intensivpflegebedarf nicht im Regen stehen lassen

Porträt von Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) „Menschen mit Intensivpflegebedarf nicht im Regen stehen lassen!“ Mit dieser Überschrift meldet sich der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung auf Facebook zu Wort. Er teile die Sorgen der von den Regelungen des geplanten Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetzes betroffenen Menschen und setze sich im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens mit Kräften für sie ein, schreibt Jürgen Dusel auf seiner Facebookseite.

Berliner Waldbühne nur für wenige Besucher mit Rollstuhl

Flagge Bundesland Berlin
Flagge Bundesland Berlin
Foto: Gemeinfrei, public domain

Berlin (kobinet) Gerade erst wurde in der renommierten traditionsreichen Berliner Waldbühne das Konzert des West-Eastern Divan Orchestre mit Daniel Barenboim zum 20. Jubiläum und als Auftakt des 250. Beethoven Jubiläums im kommenden Jahr in der Berliner Morgenpost als „ein berauschendes Ereignis“ gelobt. Ein solch berauschendes Erlebnis ist der traditionsreiche Veranstaltungsort aber wohl nicht für alle.

Umfrage „Mittendrin oder nur dabei?“

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Köln (kobinet) Der Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln untersucht dieses Thema in einer anonymen Online-Studie zur psychologischen Seite von Inklusion. Ziel ist dabei, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erfahren.

Inklusionsmannschaft in der Region Hannover

Bild der Fußballer der Hannoverschen Werkstätten als Meister 2018
Im vergangenen Jahr waren die Fußballer der Hannoverschen Werkstätten Meister
Foto: Carsten Kobow

Hannover (kobinet) Der Deutsche Meister der Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die Hannoverschen Werkstätten, startet ab dieser Saison in Kooperation mit dem TuS Kleefeld als Inklusionsmannschaft in der Ü 40-Fußball-Liga der Region Hannover. Unter dem Vereinsnamen des TuS Kleefeld werden seitens der Hannoverschen Werkstätten zehn Menschen mit Behinderung ab dieser Saison am Regelspielbetrieb der 2. Kreisklasse der Ü40-Liga als Inklusionsmannschaft teilnehmen.

Sigrid Arnade wieder gut gelandet

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: ISL

Darwin / Berlin (kobinet) So holprig der Start von Dr. Sigrid Arnade in den Urlaub auch war, so einfach war ihr Rückflug von Australien nach Berlin. Nachdem die Bundesgeschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sich bei der Singapur Airlines beschwert hatte, dass bei ihrem Hinflug von Singapur nach Cairns kein Bordrollstuhl zur Verfügung stand, so dass sie in unwürdiger Art und Weise Huckepack zur Toliette getragen werden musste, war beim Rückflug nicht nur der Bordrollstuhl dabei, sondern der Personal bestens auf ihre Bedürfnisse eingestellt.

Fast 60.000 unterstützen Petition

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Public Domain

Berlin (kobinet) Wer weiß, wie schwierig es zuweilen sein kann, Unterstützer*innen für eine Sache durch eine Petition zu finden, der reibt sich in diesen Tagen die Augen. Noch nicht einmal seit einer Woche ist die Petition gegen die Pläne zur Intensivpflege des Bundesgesundheitsministeriums bei change.org eingestellt und schon sind es fast 60.000 Menschen, die diese Petition unterstützen. „Lasst Pflegebedürftigen ihr Zuhause! Stoppt das Intensivpflegestärkungsgesetz“, so bringt der Titel der Petition die Sache auf den Punkt, die mittlerweile auch von weiteren Verbänden wie der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) unterstützt wird.

Ein sehr schöner Abend in der Waldbühne

Uschi Lehmann
Ursula Lehmann
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Im Gegensatz zu ihrem Erlebnis vor fast genau einem Jahr, wo Uschi Lehmann in der Berliner Waldbühne nicht nur der Zugang zu einem Konzert verweigert, sondern auch Hausverbot erteilt wurde, erlebte die Behindertenrechtlerin am vergangenen Samstagabend „einen sehr schöner Abend“ bei einem Konzert der West Eastern Divan Orchestra in der Waldbühne. „Alles klappte unter einem herrlichen Himmel im menschlichen Umgang. Aber warum die Kontrolldame mich beim Namen nannte, das wird ein Rätsel bleiben“, berichtet Uschi Lehmann den kobinet-nachrichten.

Dr. Harry Fuchs: Weitere inakzeptable Punkte im Referentenentwurf

Porträt von Dr. Harry Fuchs
Dr. Harry Fuchs
Foto: Privat

Düsseldorf (kobinet) In die Diskussion um den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha-und Intensivpflege-Stärkungsgesetz –RISG) hat sich nun auch der renommierte Sozial- und Rehabilitationsrechtler Dr. Harry Fuchs mit einer Stellungnahme eingeschaltet. „Der Referentenentwurf enthält auch über die bereits öffentlich diskutierten Punkte hinaus eine Fülle weiterer nicht akzeptabler Punkte“, betonte Harry Fuchs gegenüber den kobinet-nachrichten.

Verbände wachen auf

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Nach den Protesten beim Tag der offenen Tür gegen den Referentenentwurf der Bundesregierung zur Intensivpflege freut sich die Initiative AbilityWatch auf Facebook, dass nun nach und nach mehr Verbände aufwachen und sich kritisch zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Spahn äußern.

Packen wir es an, aber bitte richtig!

Logo der DIGAB
Logo der DIGAB
Foto: DIGAB

Freiburg (kobinet) „Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Spahn, packen wir es an, aber bitte richtig!“ So lautet der Appell der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB), die nun zum Referentenentwurf von Jens Spahn zur Intensivpflege Position bezogen hat. „Was im Rahmen einer gesetzlichen Neuregelung auf keinen Fall passieren darf, ist die quasi Abschaffung der außerklinischen Intensivpflege 1:1 in häuslicher Umgebung“, betonte der Verband.

Selbst Aktiv Klausur zum Bundesteilhabegesetz

Gruppenbild vom Selbst Aktiv Seminar
Bild vom Selbst Aktiv Seminar
Foto: Susie Teske-Keiser

Erfurt (kobinet) Der Einladung des Bundesvorstands der SPD Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv in die Bildungs- und Begegnungsstätte Am Luisenpark in Erfurt sind am 10. August über 20 Selbstaktivisten*innen aus den Ländern und Bezirken gefolgt, um zu erfahren, wie sich der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe im SGB IX für Menschen mit Behinderungen ab 2020 gestalten wird.

Amelie lernt am Barnim-Gymnasium

Foto zeigt Amelie Cartolano mit ihrem Poster
„Ich bin ein normales Kind“ stand auf dem Poster
Foto: sch

Berlin (kobinet) Wenn Amelie Cartolano wieder zur Schule geht, kann sie viel erzählen. Sie lernt am Barnim-Gymnasium, dem größten von Berlin. Hier will sie ihr Abitur machen. In ihrer Klasse ist sie die einzige Schülerin im Rollstuhl.

Heut ist so ein schöner Tag

Smilie
Smilie
Foto: Public Domain

Königstädten (kobinet) Ottmar Miles-Paul vom Netzwerk Artikel 3 ging heute Morgen so richtig das Herz auf, als er einen Artikel der Main-Spitze über das Sommerfest der Werkstatt für behinderte Menschen in Königstädten lesen durfte. Wie bei der Berichterstattung über solche Festivitäten üblich, müsse man endlich einmal nicht über geringe Löhne der Werkstattbeschäftigten, geringe Vermittlungsquoten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und mangelnde Arbeitsnehmerrechte lesen. Gewerkschafter*innen wären stolz, wenn so über Firmen berichtet würde, die nicht einmal Mindestlohn zahlen, meint der Behindertenrechtsaktivist ironisch angesichts so viel Freude.

Krauthausen und Spahn: Zwei Bilder – zwei Perspektiven

Raul Krauthausen im Gespräch mit Jens Spahn - zwei Perspektiven
Zwei Perspektiven vom Gespräch von Raul Krauthausen mit Jens Spahn
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Jens Spahn ist ein erfahrener Kommunikator auf den unterschiedlichsten Kanälen – Raul Krauthausen aber auch. Deshalb hat die Initiative AbilityWatch in ihrer Pressemitteilung über die gestrigen Aktionen im Bundesgesundheitsministerium den Schwerpunkt auf zwei Bilder gesetzt, die die unterschiedlichen Perspektiven von Jens Spahn und Raul Krauthausen deutlich machen.

Mit dabei der der #Unteilbar-Großdemo in Dresden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Dresden (kobinet) In knapp zwei Wochen findet in Sachsen die Landtagswahl statt. Grund genug für ein breites Bündnis am kommenden Wochenende Flagge für Toleranz zu zeigen und zu einer großen bundesweiten Demonstration am 24. August in Dresden unter dem Motto „#Unteilbar“ aufzurufen. Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn wird dabei auf der Abschlusskundgebung reden und ruft behinderte und nichtbehinderte Menschen auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und für Toleranz auf die Straße zu gehen.

Damit Intoleranz keine Chance hat

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<p><span class=Bonn (kobinet) Mit ihrer aktuellen Kampagne will die Aktion Mensch zeigen: „Diskriminierung ist noch immer Teil der Realität von Menschen mit Behinderung. Auf ihrer Internetseite erfährt man, wie man sich unter dem Motto „Mache Inklusion zu deiner Mission: Werde #Inkluencer“ für Inklusion von Anfang an einsetzen und #Inkluencer werden kann.

Bewegter Tag der offenen Tür

Behinderte Menschen im Bundesgesundheitsministerium
Behinderte Menschen im BMG
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) „Hallo Politik“, unter diesem Motto hat die Bundesregierung an diesem Wochenende die Bürger*innen zu insgesamt zwei Tagen der offenen Tür in ihre Ministerien und Dienststellen eingeladen. Heute haben dies auch viele behinderte Menschen genutzt, um der Politik nicht nur „Hallo“ zu sagen, sondern ganz konkret ihren Unmut gegen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums auszudrücken, wonach intensiv beatmete Menschen zukünftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen in ihren eigenen vier Wänden leben sollen.

Ernste Bedenken vorgetragen

Foto zeigt Raul Krauthausen und Jens Spahn
Starkes öffentliches Interesse für Krauthausen und Spahn
Foto: Anne Gersdorff

Berlin (kobinet) Unter starkem öffentlichen Interesse hat Aktivist Raul Krauthausen heute in Berlin Minister Jens Spahn die ernsten Bedenken der Betroffenen zum Entwurf eines Gesetzes über Intensivpflege beatmeter Menschen vorgetragen.

Gegen Spahn-Pläne protestiert

Foto zeigt 13-jähriges Mädchen mit Poster
Amelie Cartolano mit Poster vor dem Gesundheitsminsterium
Foto: sch

Berlin (kobinet) Betroffene und noch nicht Betroffene haben heute in Berlin gegen neue Regelungen für die Intensivpflege beatmeter Menschen protestiert. Sie nutzten den Tag der offenen Tür im Bundesgesundheitsministerium, um Minister Jens Spahn laut und vernehmlich kundzutun, was sie von dieser Regelung im Referentenentwurf der Bundesregierung halten. Unter den an die 100 Protestlern war auch die 13-jährige Amelie Cartolano.

Brief mit großer Sorge an Jens Spahn

Benni Over mit einem Orang-Utan
Benni Over mit einem Orang-Utan
Foto: Benni Over

Berlin (kobinet) Gerne wäre die Familie Over aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz heute in Berlin mit dabei, wenn behinderte Menschen den Tag der offenen Tür im Bundesgesundheitsministerium dazu nutzen, um mit dem Bundesgesundheitsminister über dessen Pläne zur Intensivpflege für beatmete Menschen zu diskutieren. Der organisatorische Aufwand und die Kurzfristigkeit des Bekanntwerdens des Referentenentwurfs lassen eine solche Reise jedoch nicht zu. Dafür hat die Familie jedoch einen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geschrieben, den die kobinet-nachrichten stellvertretend für viele, die heute nicht dabei sein können, veröffentlichen.

Treffpunkt am Quatsch Comedy Club

Protestaufruf vor Gesundheitsministerium
AbilityWatch
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) Wer morgen, am 18. August, gemeinsam mit anderen Menschen zum Tag der offenen Tür des Bundesgesundheitsministeriums gehen möchte, kann sich mit Vertreter*innen von AbilityWatch und von akse (aktiv und selbstbestimmt e.V.) um 10:00 Uhr vor dem Quatsch Comedy Club, Friedrichstraße 107 in Berlin, treffen. Anlass des gemeinsamen Besuchs sind die Pläne von Jens Spahn, dass intensiv beatmete Menschen zukünftig nur noch in absoluten Ausnahmefällen in ihren eigenen vier Wänden leben sollen.

Petition zur Beatmung: 40.000 Unterstützer*innen in drei Tagen

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Kassel (kobinet) Drei Tage nach dem Start der Petition gegen die Pläne der Bundesregierung, die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden bald nur noch zur absoluten Ausnahme zu machen, haben bereits knapp 40.000 Menschen die Petition mit dem Titel „Stoppt das Reha- und Intensivpflege-Schwächungsgesetz (RISG)“ auf der Petitionsplattform change.org unterstützt. Während die Verantwortlichen aus der Bundespolitik noch weitgehend schweigen, zeigt diese breite Solidaritätswelle nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, auf welchen Holzweg sich das Bundesgesundheitsministerium mit dem vorliegenden Referentenentwurf der Bundesregierung begeben hat.

ABiD unterstützt Kundgebung am Sonntag und ruft zur Teilnahme auf

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland „FÜR SELBSTBESTIMMUNG UND WÜRDE“ begrüßt Maßnahmen des Entwurf eines Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetzes und fordert zugleich, die freie Wahl des Wohnsitzes nicht anzutasten

Klare Worte an den Gesundheitsminister

Tim Melkert mit Beatmungsgerät im E-Rolli
Tim Melkert mit Beatmungsgerät im E-Rolli
Foto: Tim Melkert

Berlin (kobinet) Klare Worte hat Tim Melkert an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gerichtet. Auf der Internetplattform Smartplaze.net schildert er, was die Pläne der Bundesregierung wonach die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden bald nur noch die absolute Ausnahme sein soll für ihn als jemand, der Beatmung nutzt, ganz konkret bedeuten würden.

Wahlkompass für Sachsen veröffentlicht

Flagge Bundesland Sachsen
Flagge Bundesland Sachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Dresden (kobinet) Das Selbsthilfenetzwerk Sachsen hat im Vorfeld der Landtagswahl am 1. September mit einem Wahlkompass eine Entscheidungshilfe des Antidiskriminierungsbüros Sachsen und seiner Partner zur Wahl sowie die Pogramme der Parteien in Leichter Sprache veröffentlicht.

Petition: Über 6.000 Unterstützer*innen in zwei Tagen

Einrichtungsflur mit Text: STOPPT das Reha- und Intensivpflege-Schwächungs-gesetz (RISG)
Einrichtungsflur mit Schriftzug
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) „Stoppt das Reha- und Intensivpflege-Schwächungsgesetz (RISG)“ unter diesem Motto haben eine Reihe von Behindertenorganisationen eine Petition gestartet. Zwei Tage nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs der Bundesregierung, wonach die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden bald nur noch die absolute Ausnahme sein soll, haben bereits über 6.000 Menschen die Petition unterstützt.

Ausgabenplanung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Ausgaben für die Rente steigen. 148,56 Milliarden Euro (2019: 145,26 Milliarden Euro) umfasst der Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Jahr 2020. Das ist ein Anstieg von 3,3 Milliarden Euro gegenüber 2019. Der größte Posten bleibt mit 109,61 Milliarden Euro (2019:105,32 Milliarden Euro) die Rente, deren steigende Kosten der Hauptgrund für den Anstieg des Gesamtetats sind, wie der Informationsdienst Heute im Bundestag berichtet.