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Inklusionsunternehmen präsentieren sich in Dortmund

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Foto: ht

Dortmund (kobinet) „Inklusion entfaltet“, so lautet das Motto der Messe der Inklusionsunternehmen, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 18. März zum fünften Mal veranstaltet. Die Veranstaltung mit 130 Ausstellenden findet erstmals in der Messe Dortmund statt.

Materialien und Förderung zum Protesttag

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Beim diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum unter dem Motto „Inklusion von Anfang an. Jetzt geht’s los. Mit Dir!“ sollen nach Ansicht der Aktion Mensch besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Menschen, die in Schulen oder der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten, erreicht werden.

Berlins erste barrierefreie Bushaltestelle

Foto zeigt Einweihung der Bushaltestelle
Barrierefreie Bushaltestelle eingeweihit
Foto: BA Spandau

Berlin (kobinet) Berlins erste barrierefreie Bushaltestelle wurde diese Woche in der Spandauer Obstallee eingeweiht. Sie wird von den Linien 131 und M37 bedient. Mit 22 Zentimetern verfügt sie über einen um 6 Zentimeter höheren Einstiegsbord als bisher üblich.

MDR baut Barriefreiheit aus

Foto zeigt Intendantin mit Teilnehmern
Karola Wille mit Thomas Kahlisch von dzb lesen und Georg Schmolz, MDR-Leiter Barrierefreiheit
Foto: MDR/Daniela Höhn

Leipzig (kobinet) Der Mitteldeutsche Rundfunk will künftig noch mehr Menschen den Zugang zu den Sendungen der Dreiländeranstalt ermöglichen. Auf dem 8. Spitzentreffen von Behindertenverbänden, Politik und wissenschaftlichen Einrichtungen mit MDR-Intendantin Karola Wille gestern in Leipzig hat der Sender neue inklusive Angebote in den digitalen Angeboten vorgestellt und eine positive Bilanz gezogen.

Barrierefreiheit in den Medien verankern

Foto  zeigt Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Barrierefreiheit muss in den Medien fest verankert werden. Mit dieser Forderung wandten sich heute die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen aus Bund und Ländern an die Länderregierungen und Länderparlamente. In ihrer gemeinsamen Erklärung kritisieren sie den im Dezember 2019 beschlossenen Medienstaatsvertrag, der nach wie vor erhebliche Lücken bei der Barrierefreiheit von Medienangeboten aufweist. Besonders bei den privaten Anbietern gibt es einen eklatanten Handlungsbedarf für barrierefreie Medienangebote. „Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf umfassende Information und mediale Teilhabe“, betonte Jürgen Dusel.

Schattenübersetzung wieder verfügbar

UN-Flagge mit Text Behindertenrechtskonvention im Hintergrund
UN-Flagge mit Konvention
Foto: BIZEPS

Berlin (kobinet) Nachdem die 3. Auflage der Schattenübersetzung der deutschen Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zwischenzeitlich vergriffen war, kann diese nun wieder bestellt werden, wie das NETZWERK ARTIKEL 3 mitteilte. Ein Nachdruck war nötig geworden, da sich die Broschüre nach wie vor großer Beliebtheit sowohl als Download als auch in der Printversion erfreut.

Nur 24 Prozent der Wahllokale in Hamburg barrierefrei

Kreuz auf Wahlzettel
Kreuz auf Wahlzettel
Foto: public domain

Hamburg (kobinet) Für Menschen mit Behinderung ist es oft nicht oder nur eingeschränkt möglich, an Wahlen teilzunehmen. Das ergibt eine Anfrage (Drs. 21/19754) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Zwar hat sich die Anzahl der Wahllokale, die für Menschen mit Gehbehinderungen barrierefrei sind, im Vergleich zu 2017 erhöht,“ erklärt Cansu Özdemir, sozial- und inklusionspolitische Sprecherin der Fraktion. „Aber nur 307 von 1.283 Wahllokalen sind für diese Menschen barrierefrei. Das entspricht 24% der Wahllokale in Hamburg.“

Online-Kongress zur schulischen Inklusion

Foto zeigt Bettina Krück
Bettina Krück
Foto: Armin Krüger

Kehl (kobinet) Der zweite Onlinekongress zur schulischen Inklusion vom 12. bis zum 19. März 2020 kann nun kostenlos gebucht werden. Er wird wieder organisiert von Bettina Krück, die selbst Mutter eines Kindes mit Behinderung ist. Im März 2019 fand der erste Inklusionskongress statt, zu dem sich mehr als 3600 Personen angemeldet hatten.

Fragensammlung zur Partizipation Online

Logo: Hier bestimme ich mit: Index für Partizipation
Logo: Hier bestimme ich mit: Index für Partizipation
Foto: BeB

Berlin (kobinet) Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat eine Sammlung von Fragen entwickelt, die ermöglichen sollen, dass Menschen mit Behinderung mehr mitbestimmen können. Damit kann sich jede Einrichtung, jede Kommune oder Institution auf den Weg zur vollen und wirksamen Teilhabe machen, heißt es vonseiten des Verbandes. Insgesamt sind es über 300 Fragen, die nun auch in Leichter Sprache ins Internet eingestellt wurden.

Momentaufnahme 148

Ein Sicht auf den Wald aus dem Fenster einer Burgruine
Ein Blick zum Wald aus dem Fenster
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Alle Dinge sind Fenster, durch die das Auge des Philosophen in die Unendlichkeit selbst hineinschaut. (Thomas Carlyle)

Deutscher Behindertenrat: Verbrechen dürfen sich nicht wiederholen

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Anlässlich der heutigen Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde legte Verena Bentele, die diesjährige Vorsitzende des Sprecherrats des Deutschen Behindertenrates und Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, am Gedenk- und Informationsort einen Kranz des Deutschen Behindertenrats (DBR) nieder. In der Tiergartenstraße 4 ist während der NS-Zeit die „Aktion T4“ geplant und koordiniert worden. Bis zu 300.000 Menschen mit sogenannten geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen wurden im „Euthanasie“-Programm systematisch ermordet, zuvor oftmals zwangssterilisiert oder für medizinische Zwecke missbraucht.

Über 2.500 Eingaben beim Eisenbahn-Bundesamt

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Neben den Beschwerdemöglichkeiten bei einzelnen Verkehrsbetrieben und Bahnunternehmen gibt es beim Eisenbahn-Bundesamt eine Durchsetzungsstelle für Fahrgastrechte. Inwieweit diese auch den Belangen behinderter Menschen gerecht wird und warum deren Beschwerdeformular nicht barrierefrei ist, das wollten Abgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion um deren behindertenpolitischen Sprecher Jens Beeck von der Bundesregierung wissen. Nun liegt die Antwort vor.

Die Würde des Menschen muss unantastbar bleiben

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am heutigen 27. Januar weist das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf hin, dass 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz das Unwissen über die Schoah zunimmt. Die Menschheitsverbrechen des nationalsozialistischen Deutschland werden heruntergespielt oder gar geleugnet. Antisemitischer, antiziganistischer und rassistischer Hass und Hetze vergiften zunehmend das gesellschaftliche Klima hierzulande und bedrohen Demokratie, Rechtsstaat und das friedliche Miteinander.

Change.org kämpft um Erhalt der Gemeinnützigkeit

Team von change.org
Team von change.org
Foto: change.org

Berlin (kobinet) Das Engagement zivilgesellschaftlicher Organisationen wird zunehmend durch den Entzug deren Gemeinnützigkeit bedroht. Nach Attac und Campact muss auch die gerade bei behinderten Menschen häufig genutzte Petitionsplattform Change.org um den Erhalt ihrer Gemeinnützigkeit kämpfen. Attac hat mit dem Slogan „Gemeinwohl ist politisch“ auf den Punkt gebracht, worum es geht. Gregor Hackmack vom Vorstand von Change.org hat sich nun mit einer Mail zum Stand der Dinge bei Change.org geäussert und zur Solidarität aufgerufen.

Nie wieder Auschwitz!

Grafik zeigt Ausschnitt aus Plakat zur Befreiung von Auschwitz
Ausschnitt aus Plakat zur Befreiung von Auschwitz
Foto: Berliner VVN/BdA

Berlin (kobinet) Heute vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. An diesem Tag wird alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Behinderte Menschen erinnern in der Tiergartenstraße 4 in Berlin an die „Euthanasie“-Morde der Nazis.

Bundesbeauftragter warnt vor Behindertenfeindlichkeit und Hassrede

Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus warnt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, vor Behindertenfeindlichkeit, Ableismus und Hassrede.

Sonderstrukturen haben sich wieder durchgesetzt

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: priat

Bergkamen (kobinet) Nach Ansicht von Hubert Hüppe haben sich trotz der Diskussionen zur UN-Behindertenrechtskonvention die Sonderstrukturen in vielen Bundesländern wieder durchgesetzt. Sonderschulen würden mit massiven Geldmitteln ausgestattet, binden Geldmittel und Pädagogen, inklusive Schulen würden dagegen finanziell benachteiligt. Dies erklärte der ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul und macht dies an einem Beispiel einer „Förder“-Schule in Bergkamen deutlich.

Diskussion um Gehalt statt Taschengeld

Flagge Österreich
Flagge Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) Die Diskussion, dass Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen ein richtiges Gehalt statt nur ein Taschengeld bezahlt werden muss, nimmt zunehmend Fahrt auf. Bevor jedoch Hoffnungen aufkommen, das bezieht sich vorrangig auf Österreich, denn in Deutschland ruht dahingehend der stille See und wird erst einmal wissenschaftlich untersucht, wie die Entlohnungsstrukturen in Werkstätten für behinderte Menschen aussehen. Die gut 200 Euro Durchschnittsvergütung in Werkstätten im Monat (nicht am Tag oder pro Woche) sind hierzulande kein Aufschrei wert.

Volle Kanne zum Bundesteilhabegesetz

Logo: ZDF
Logo des ZDF
Foto: ZDF

Berlin (kobinet) Was das Bundesteilhabegesetz gerade seit der letzten Reform zum 1. Januar 2020 bringt, bzw. noch nicht bringt, darüber berichtete das ZDF-Magazin Volle Kanne diese Woche. Anhand des Beispiels von Jenny Bießmann von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Vereins aktiv und selbstbestimmt (akse) in Berlin wird verdeutlicht, was sich geändert hat und woran es noch hapert. Der Aktivist Constantin Grosch von AbilityWatch ergänzte dies als Gast im Studio.

Poster der Woche: „Ich habe das Label Schizophrenie“

Poster: Ich habe das Label Schizophrenie
Poster: Ich habe das Label Schizophrenie
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Portrait einer Frau, die mit vielen Lachfalten und strahlenden Augen in die Kamera lächelt. Ihr Text lautet: ‚Ich habe das Label Schizophrenie. Am schlimmsten sind die Berührungsängste der sogenannten Normalos. Ich wünsche mir, dass Leute einfach fragend auf mich zugehen. Anstatt mir mit negativen Vorurteilen zu begegnen. Denn: Niemand kann sicher sein, nie psychische Gesundheitsprobleme zu bekommen‘. Zur Person steht auf dem Poster: ‚Heike O., M.A, Anglistik, mehrfachbehindert, Expertin in eigener Sache‘.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr viertes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Kernaufgabe: Verbesserung der Situation in der Pflege

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Im Laufe der Woche fand in Hannover die Landespflegekonferenz statt. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aller in der Pflege aktiven Akteure zusammen, um Handlungsstrategien für eine Verbesserung der Situation in Niedersachsen zu entwickeln und die Vernetzung zu fördern.

Armut durch hohe Mieten, niedrige Renten und teure Pflege

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Neujahrsempfang des Sozialverbands VdK NRW stand ganz im Zeichen der Kommunalwahlen 2020. Dabei wurde hervorgehoben, dass man im Verband die Gefahr der Armut sieht, welche durch hohe Mieten, niedrige Renten und teure Pflege gedingt ist.

Rollstuhlbasketball macht weiter Schule

Rollstuhlbasketball an Schulen
Rollstuhlbasketball an Schulen
Foto: Projekt „We Will Roll You“

MÜNCHEN (kobinet) Im Rahmen des Projekts „We Will Roll You – Rollstuhlbasketball macht Schule“ werden Kindern und Jugendlichen in der Schule die Ideen von Inklusion auf kreative und sportliche Weise nähergebracht. Im Jahr 2019 wurden sieben Rollstuhlbasketball-Workshops an Münchener Schulen und zwei öffentliche Veranstaltungen mit insgesamt 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen dieses Projektes durchgeführt.

Fragen zur Teilhabeberatung

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Demnächst dürfte es vonseiten der Bundesregierung einige Informationen zur Arbeit der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTBs) geben. Denn die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat eine Kleine Anfrage (19/16446) zur Situation in den Beratungsstellen der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung im Bundestag gestellt. Die Bundesregierung soll unter anderem beantworten, wie viele Menschen mit Behinderungen in diesen Beratungsstellen arbeiten, die Heute im Bundestag mitteilte.

„Deutschland darf nie wieder so werden, wie es bei den Nazis war“

Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe

Berlin (kobinet) Sebastian Urbanski, Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe und Selbstvertreter mit Down-Syndrom meldete sich anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zu Wort. „In der Nazi-Zeit wäre ich selbst ermordet worden! Nur aus einem einzigen Grund: Weil ich eine Behinderung habe. Deshalb müssen wir heute alles dafür tun, dass niemand schlecht behandelt und ausgegrenzt wird. Deutschland darf nie wieder so werden, wie es bei den Nazis war.“

Kanzlerin bei 70-Jahr-Feier des VdK

Logo Sozialverband VdK Deutschland
Logo Sozialverband VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet) Wenn der Sozialverband VdK Deutschland am 29. Januar in Berlin sein 70jähriges Bestehen feiert, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel die Festrede halten. „Seit unserer Gründung kämpfen wir mit engagierten Ehren- und Hauptamtlichen für soziale Gerechtigkeit, gute Renten, eine würdevolle Pflege und eine faire, bezahlbare Gesundheitsversorgung“, erklärte die Präsidentin des Sozialverband VdK im Vorfeld der Jubiläumsfeier.

Schlafstörungen sind weit verbreitet

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Eine Nachricht aus dem Informationsdienst Heute aus dem Bundestag mit der Überschrift „Schlafstörungen weit verbreitet“ hat die Frühschicht der kobinet-Redaktion aufhorchen lassen. Dort heißt es: Schlafstörungen können ernste physische und psychische Folgen nach sich ziehen. Ein gesunder Schlaf habe in jedem Lebensalter hohe Bedeutung für den Erhalt der Gesundheit und kognitiven Leistungsfähigkeit, heißt es in der Antwort (19/16584) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/16108) der FDP-Fraktion.

Mitmachen beim Landesaktionsplan Bremen

Landesteilhabebeirat Bremen
Landesteilhabebeirat Bremen
Foto: Landesteilhabebeirat Bremen

Bremen (kobinet) In seiner Funktion als Vorsitzender des Landesteilhabebeirats Bremen lädt der Landesbehindertenbeauftragte des Landes Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, zur Mitwirkung an der Auftaktveranstaltung zur Fortschreibung des Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bremen ein. Die Veranstaltung findet am 13. Februar von 14.00 – 18.00 Uhr im Kwadrat, Wilhelm-Kaisen-Brücke 4 in Bremen, statt.

Kay Macquarrie: Situation bei Bahn grotesk

Kay Macquarrie vor IC der Deutschen Bahn
Kay Macquarrie vor ICE der Deutschen Bahn
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die aktuelle Diskussion zur mangelnden Barrierefreiheit der Bahn, die vor allem vom ehemaligen Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele nach dessen Erfahrungen bei einer Bahnfahrt mit Rollator angestoßen wurde, reißt nicht ab. Kay Macquarrie bezeichnet beispielsweise in einem Focus-Interview die Situation als „grotesk“ und Martin Ladstätter aus Österreich wundert sich über diese Diskussion, da er bereits in den 90er Jahren in den USA erleben konnte, dass Barrierefreiheit auch für Rollatornutzer*innen beim Bahnfahren problemlos hergestellt werden kann.

Haus der Wannseekonferenz mit inklusiver Ausstellung

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“ hat am 19. Januar eine vollständig neu gestaltete, inklusive Dauerausstellung eröffnet. Sie trägt den Titel „Die Besprechung am Wannsee und der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden“. Dies teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter dbsv-direkt mit. Am 20. Januar 1942 waren in dem Haus hochrangige Vertreter der unterschiedlichen Ministerien des nationalsozialistischen Regimes zusammengekommen, um die systematische Ermordung der Jüdinnen und Juden Europas zu organisieren.

Zeigen Proteste gegen Spahn-Pläne Wirkung?

Jurgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Gerade behinderte Menschen, die auf Beatmung angewiesen sind, blicken seit Wochen mit Bangen darauf, welcher Gesetzentwurf das Bundesgesundheitsministerium dem Bundeskabinett zur Intensivpflege letztendlich vorlegt und damit in den parlamentarischen Prozess einbringt. Nun gibt es Hoffnung, dass die Proteste gegen einen „Heimzwang“ intensivbeatmeter Menschen Wirkung zeigen und das Gesundheitsministerium einlenkt. Nächste Woche könnte der Gesetzentwurf im Kabinett verabschiedet werden.

Mehr Empfänger von Leistungen der Eingliederungshilfe

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die erste Anhebung der Einkommens- und Vermögensgrenzen bei der Eingliederungshilfe zum 1. Januar 2017 hat keinen disproportionalen Anstieg der Anzahl der Leistungsempfänger bewirkt, auch wenn die Zahl der Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe beziehen, laut einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Das geht aus Daten von Modellprojekten hervor, auf die sich die Unterrichtung (19/16470) der Bundesregierung zu Ergebnissen nach Artikel 25 des Bundesteilhabegesetzes bezieht.

Inklusive Fußwegenetzte erreichen

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Foto: Sozialverband Deutschland SoVD

BERLIN (kobinet) Der SoVD Berlin-Brandenburg will sich auch weiterhin für die Durchsetzung inklusiver Fußwegenetzte einzusetzen. Dieser Verband teilt uneingeschränkt die Zielsetzung der zuständigen Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: “ES geht um höhere Aufenthaltsqualität und mehr Barrierefreiheit“ und damit auch mehr Sicherheit für Fußgänger auf den Gehwegen. Allerdings reichen nach Einschätzung des SoVD die hierfür vorgesehenen Maßnahmen in dem Gesetzentwurf keinesfalls aus.

Für mehr Barrierefreiheit im Medienstaatsvertrag

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Foto: DBR

Berlin (kobinet) In allen 16 Landtagen ist aktuell die Neufassung des Medienstaatsvertrags (MStV) zu beschließen.Wenn der eingebrachte Entwurf vom 05.12.2019 unverändert in Kraft tritt, wird der MStV das Teilhaberecht behinderter Menschen weitgehend übergehen und dabei auch die insoweit geltenden europarechtlichen Vorgaben aus der Audiovisuellen Mediendienste-Richtlinie (AVMD) ignorieren. Dies kritisiert der Deutsche Behindertenrat und hat deshalb eine Reihe von Forderungen entwickelt.

Was sich alles geändert hat

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Erst langsam kommt bei vielen behinderten Menschen an, dass sich zum 1. Januar 2020 eine Reihe von rechtlichen Regelungen geändert haben. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat eine Übersicht über die wichtigsten Neuregelungen für Menschen mit Behinderung ins Internet eingestellt.

.Meine Reisewelt. mit „Goldenen Rollstuhl“ ausgezeichnet

Hans-Jörg Thiessen, vom ZsL-Vorstand, Julia Marmulla, Herausgeberin, Stephanie Aeffner, Landesbehindertenbeauftragte BW
Hans-Jörg Thiessen, vom ZsL-Vorstand, Julia Marmulla, Herausgeberin, Stephanie Aeffner, Landesbehindertenbeauftragte BW
Foto: MesseStuttgart

STUTTGART (kobinet) In Stuttart ging am Sonntag die CMT-Urlaubsmesse mit einem Besucherrekord von rund 300.000 Messebesuchern zu Ende. Freuen dürften sich auch die Macherinnen und Macher des Reisemagazins .Meine Reisewelt. einzigartig – komfortabel – barrierefrei. Das Magazin wurde auf der SWR-Bühne vom Verein Zentrum selbstbestimmt Leben e. V. (ZsL) mit dem „Goldenen Rollstuhl“ ausgezeichnet.

Wenn es im Bundestag um Barrierefreiheit geht

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Am 16. Januar 2020 hatte sich der Deutsche Bundestag für das Thema „Barrierefreiheit“ Zeit genommen. Dazu lagen zehn Anträge der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE sowie ein Antrag der FDP Bundestagsfraktion vor. Die FDP beantragte, über den Staat als Vorbild bei umfassender Barrierefreiheit zu debattieren. Von der Linken lagen insgesamt zehn Anträge vor, welche die Komplexe Bildung, Wohnen, Gesundheit, Pflege, Mobilität, Kultur, Sport und Tourismus sowie politische Teilhabe auf der Grundlage europäischer Rechtsakte umfassen. Für die Debatte waren insgesamt 30 Minuten veranschlagt.

Noch erheblicher Verbesserungsbedarf bei Intensivpflegegesetz

drei rote Ausrufezeichen
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Foto: ht

München (kobinet) Insgesamt wird nach Auffassung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) die neue Version des „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV – IPREG)“ seinen, im Ansatz positiven Ansprüchen und Zielen, bei Weitem nicht gerecht. Es bestehe noch ein erheblicher Verbesserungsbedarf, um eine, unter medizinischen, ethisch-moralischen, sozialen und psychischen Aspekten, angemessene Versorgung außerklinisch beatmeter Menschen flächendeckend sowie ausreichend sicherstellen zu können, wie es in einer Presseinformation der Gesellschaft heißt.

Übergangsregelungen dürfen kein Dauerzustand werden

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Foto: omp

Mainz (kobinet) Der rheinland-pfälzische Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen begleitet die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes kontinuierlich durch eine eigene Arbeitsgruppe und eine regelmäßige Behandlung des Themas in seinen Sitzungen. In seinen Empfehlungen zeigt sich der Landesbeirat zum Beispiel besorgt, dass die Chancen des Bundesteilhabegesetzes für eine an den individuellen Bedarfen ausgerichtete Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und die Umgestaltung auf inklusive Leistungsangebote nicht konsequent genug genutzt werden. Übergangsregelungen dürften nicht zum Dauerzustand werden, betont der Beirat.

Österreichisches Regierungsprogramm in Leichter Sprache

Flagge Österreich
Flagge Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) Dass es nicht nur Wahlprogramme in Leichter Sprache geben muss, sondern auch nach der Wahl Informationen in Leichter Sprache über die Regierungsarbeit geliefert werden müssen, das macht uns derzeit Österreich vor. Was speziell für Menschen mit Behinderungen im Regierungs-Übereinkommen der neuen Regierung steht, dazu wurde nun eine Zusammenfassung in Leichter Sprache im Online-Nachrichtendienst BIZEPS veröffentlicht, wie Martin Ladstätter aus Wien den kobinet-nachrichten mitteilte.