
Foto: Privat
Berlin (kobinet) Der Service „Entschädigung bei Barriere“ im Zugverkehr wird morgen in Berlin gestartet. Mit einem Sketch auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof machen Betroffene um 11 Uhr ihre alltäglichen Barrieren öffentlich.

Berlin (kobinet) Der Service „Entschädigung bei Barriere“ im Zugverkehr wird morgen in Berlin gestartet. Mit einem Sketch auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof machen Betroffene um 11 Uhr ihre alltäglichen Barrieren öffentlich.

MÜNCHEN (kobinet) In Zusammenarbeit mit „Mensch zuerst“ bereitet Marlene Seifert, eine Übersetzerin für Leichte Sprache, gegenwärtig Hörführungen in Leichter Sprache zur Ausstellung von Michael Armitage im Haus der Kunst in München vor. Diese wird ab Anfang September zu sehen sein.

Bonn (kobinet) Soziales Engagement geht nach Ansicht der Aktion Mensch uns alle an, denn jede*r Einzeln*e könne etwas bewirken. „Das echt soziale Netzwerk“ steht daher im Zentrum der aktuellen Kampagne der Aktion Mensch. Dabei geht es nicht um Likes und Follower*innen, sondern um echte Begegnung und Engagement, wie es im neuesten Newsletter der Organisation heißt, in dem zum Mitmachen im echt sozialen Netzwerk aufgerufen wird.

Mainz (kobinet) Bei seiner diesjährigen Sommertour hat der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch erfahren, wie es Menschen mit Behinderungen in den Corona-Zeiten geht. Dazu hat er Interviews vor Ort mit unterschiedlichen Menschen mit Behinderungen geführt und diese in seinem Blog veröffentlicht.

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) “Curator of Outreach”, so lautet die aktuelle Berufsbezeichnung des Historikers Murat Akan. der durch Vermittlungsarbeit Berliner Museen und Gedenkstätten dabei unterstützt, ein diverseres Publikum zu erreichen. Was das für Vorteile mit sich bringt und wo es immernoch Barrieren gibt, erklärt er im Interview.

Berlin (kobinet) Über inklusive Mobilität in Berlin will die Fraktion der Grünen im Abgeordnetenhaus am 21. September mit behinderten Menschen diskutieren.

Berlin (kobinet) Die Zeit ist ein großer Lehrer. Das Unglück: Sie tötet ihre Schüler (Buddha)

Bonn (kobinet) „Echt behindert! Toll, wie du das alles machst!“ So lautet der Titel des zweiten Podcasts der Deutschen Welle aus der Rubrik Wissen & Umwelt nut Annette Standop, einer BonnerTherapeutin mit Rollstuhl. „Mit ihr zusammen finden wir heraus, wie es sich anfühlt, wegen der Behinderung bewundert zu werden und warum der Blick auf Behinderte manchmal pornographische Züge trägt“, heißt es in der Ankündigung des nun auch im Internet veröffentlichten gut 23minütigen Podcasts.

Bremen (kobinet) „Portrait eines jungen Mädchens, das sagt: ‚Leute, unterwerft Euch keinem Gruppendruck, wie man sein soll! Seid Ihr selbst und steht zu Euch'“. So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 34. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Holzkirchen (kobinet) Menschen mit Behinderung, insbesondere diejenigen, die einen Rollstuhl nutzen, wollen keine Fahrgäste dritter Klasse mehr sein: Das unterstrich einem Bericht des Merkus heute eine Demonstration am Bahnhof in Holzkirchen, zu der u.a. der Verein UNgehindert eingeladen hatte.

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) Beim Theater RAMBAZAMBA hat Hieu Pham die Chance, ihr schauspielerisches und musisches Können auf der Bühne zu zeigen. Davon Leben kann sie nicht. Im Interview sagt sie, ob sie das gerecht findet und was sie sich für die Zukunft wünscht.

München (kobinet) Wie kobinet schon angekündigt hatte, fand heute auf dem Münchner Marienplatz eine Demonstration für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung statt. An die 150 Demonstranten fanden sich bei heißem Wetter auf dem sehr sonnigen Marienplatz ein. Zusätzlich heizten die Trommerinnen von „Drumadama“ den Teilnehmerinnen und den interessierten Passanten kräftig ein.

Berlin (kobinet) Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf dein Leben aus? Was sind deine Erfahrungen? Was hat sich verändert? Bekommst du genügend Unterstützung? Diese Fragen interessieren mich. Ich schreibe meine Masterarbeit über die Resilienz von Menschen mit Behinderung während der Corona-Pandemie und brauche hierfür deine Unterstützung.
kobinet unterstützt durch diese Veröffentlichung die Suche nach Interviewpartner zu diesem Thema.

Lemwerder (kobinet) Christoph Hein von Angelmagazin.de informierte kobinet heute über barrierefreie Angelplätze. Die interaktive Karte kann von interessierten Anglern und Anglerinnen noch ergänzt werden.

DÜSSELDORF (kobinet) Die Repräsentanten der großen Landesverbände für behinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen, des SoVD NRW, des VdK NRW und der LAG Selbsthilfe haben sich in einen Brief an den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales dieses Bundeslandes, Karl-Josef Laumann, gewandt, um die Besorgnis darüber Ausdruck zu bringen, dass die Beteiligungsrechte der Verbände und Organisationen behinderter Menschen seit Beginn der Coronaviruspandemie nicht so gewahrt sind, wie es die landesgesetzliche Vorgaben und die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vorsehen.

BERLIN (kobinet) In Deutland leben 143.000 Menschen Deutschland ohne Krankenversicherung – diese Auskunft hatte die Sozialexpertin der Bundestgagsfraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, erhalten nachdem nach den aktuellen Zahlen zu Menschen ohne Krankenversicherungsschutz gefragt hatte. Deutlich wird dabei auch: Die Zahl der Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung ist in den vergangenen fünf Jahren um fast 80 Prozent gestiegen.

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) Wenn es um Zugänge in den Kulturbetrieb geht, dann geht es nicht nur um Rampen oder Aufzüge. Für gehörlose Menschen ist das Angebot vor, auf und hinter der Bühne nicht ausreichend, sagt Wille Felix Zante.

Kassel (kobinet) Wenn Eltern oder Großeltern ihre Sätze mit „Damals“ beginnen, ist die Gefahr groß, dass das Interesse der Kinder bzw. Enkel schnell gen Null schwindet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wagt es in seinem Kommentar trotzdem, daran zu erinnern, wie das „Damals“ war – nämlich im April 2020, genau genommen am 26. April 2020. Denn an diesem Tag war die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zum letzten Mal höher als am gestrigen Tag, wie das Robert-Koch-Instittut am 20. August 2020 vermeldet.

Berlin (kobinet) Kobinet e.V. ermöglicht uns hier über die Arbeit von Werkstatträte Deutschland e.V. zu berichten.
Gerade in der Corona-Zeit war und ist die Arbeit des Werkstattrates besonders wichtig.

München / Holzkirchen (kobinet) Weder die in Bayern noch andauernden Sommerferien noch die Korona-Pandemie halten behinderte Menschen im Raum München davon ab, wieder auf die Straße zu gehen, um für Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe zu demonstrieren. Heute am 20. August treten ab 14:00 Uhr behinderte Menschen und ihre Unterstützer*innen auf dem Münchner Marienplatz für ihre Rechte ein. Morgen, am 21. August, wird in Holzkirchen für Barrierefreiheit vor allem im Bahnverkehr demonstriert.

Köln (kobinet) Am 1. September um 17:00 Uhr verleiht der Landschaftsverband Rheinland (LVR) erstmalig den Mitmän-Preis. Der Mitmän ist der Inklusions-Botschafter des LVR. Er ist ein Superheld mit kleinen Schwächen, blauem Fell und großem Herzen – unterwegs im Auftrag des LVR und aller Menschen im Rheinland. Sein Ziel ist eine inklusive Gesellschaft. Die Preisverleihung wird auf verschiedenen Kanälen online übertragen.

Kassel (kobinet) Heute vor 18 Jahren wurde der Verein Kooperation Behinderter im Internet (kobinet) gegründet. Da die Hauptaktivität des Vereins in der Verbreitung von Nachrichten von behinderten für behinderte Menschen und damit im Betrieb der kobinet-nachrichten besteht, können diese heute ihren 18. Geburtstag und damit die Volljährigkeit feiern.

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) Was gehört zu einem gelungenen Besuch in einem der vielen Berliner Kulturbetriebe? Was läuft heute schon gut und wo stößt man noch immer auf Barrieren? Gerlinde Bendzuck betreibt unter anderem Publikumsforschung und erklärt, warum sie die Kulturbetriebe bei der Umsetzung von Inklusion in die Pflicht nimmt.

BERLIN (kobinet) Eine aktuelle Umfrage der Aktion Mensch zeigt: Zwei Drittel der Deutschen sehen Bedarf für mehr freiwilliges Engagement – aber: trotz dieser Zahlen und der großen Solidaritätswelle in der Corona-Krise ist aktuell nur jeder Fünfte tatsächlich freiwillig im Einsatz. Bei Ehrenamt und Engagement ist also noch viel Raum nach oben..

MÜNSTER (kobinet) Zusammen mit der Kritik einer mangelhaften gynäkologischen Versorgung begrüßt das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen die Forderung der Behindertenbeauftragten aus Bund und Ländern, die Barrierefreiheit von Arztpraxen weiter durchzusetzen.

KÖLN (kobinet) Unter dem Dach des Stadtsportbundes und der Sportjugend Köln haben sich namhafte Sportvereine und Persönlichkeiten aus Köln zusammengefunden, um im Vorfeld der am 13. Septmber stattfindenden Kommunalwahlen, stellvertretend für die Sportvereine Kölns, Ansprüche, Forderungen und Wünsche als Fragen an die OB-Kandidaten und an die im Rat vertretenen Parteien zu formulieren und um schriftliche Antworten nachzufragen.

Mainz (kobinet) „Die Qualität von Pflegeeinrichtungen in Deutschland wird seit Mitte März infolge der Corona-Pandemie kaum noch kontrolliert. Auch Angehörige konnten keine Pflege-Mängel mehr melden, weil sie zeitweise nicht in die Heime kamen“, darüber berichtet das ARD-Magazin REPORT Mainz in einem gestern ausgestrahlten Fernsehbericht.

Mainz (kobinet) Der Ministerrat des Landes Rheinland-Pfalz hat einen Entwurf für ein Landesgesetz über Hilfen bei psychischen Erkrankungen beschlossen. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf sollen Hilfen, Schutzmaßnahmen und die Durchführung der Unterbringung für psychisch erkrankte Personen weiter verbessert werden. „Wir stellen die Weichen für eine Stärkung der gemeindepsychiatrischen Strukturen und die Zusammenarbeit im Gemeindepsychiatrischen Verbund, damit Betroffene und ihre Angehörigen noch besser unterstützt werden“, betonte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Berlin (kobinet) Trotz Milliardeninvestition und neuem gesellschaftlichem Fokus durch die Verkehrswende tut sich die Bahn mit einer “Bahn für alle” unglaublich schwer: Stufen im Schienenverkehr, unverständliche Durchsagen und eine Haltung, die massiv ausgrenzt, sind die Realität. Die Bahn ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkung oft “Qual und strukturelle Schikane” bedauert Vielbahnreisender Kay Macquarrie. Von ihm erfuhr kobinet heute von einer Aktion am 26. August um 11 Uhr auf dem Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof.

BERLIN (kobinet) Durch die befristete Senkung der Mehrwertsteuer kann es bis zum Jahresende in einzelnen Leistungsbereichen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu geringeren Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen kommen. Darauf weist die Bundesregierung in einer Antwort auf die entsprechende Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE hin.

WIEN (kobinet) Im Jahr 2020 feiert die Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich ihren 100. Geburtstag. Das BIZEPS-Projekt „barrierefrei aufgerollt“ gib in der aktuellen Sendung einen kleinen Einblick in die Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung in Österreich und spricht darüber mit Volker Schönwiese.

Mainz (kobinet) Auch wenn die Anmeldefrist für Leistungen aus der Stiftung Anerkennung und Hilfe Ende des Jahres abläuft, sind die dunklen Kapitel von Misshandlungen und Medikamentenversuchen in Einrichtungen anscheinend noch längst nicht alle ans Tageslicht gekommen. Im Contergan-Skandal gibt es nach Recherchen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ nämlich neue Details, über das das Fernsehmagazin heute ab 21:45 Uhr in der ARD berichtet. Demnach wurde das Mittel an hunderten Säuglingen und kranken Kindern getestet, bevor es 1961 vom Markt genommen wurde. REPORT MAINZ liegen mehrere solcher Medikamentenstudien vor.

Berlin (Sozialhelden)
Berlin (Sozialhelden) Gemeinsam mit Diversity Arts Culture veröffentlicht Die Neue Norm die Interviewreihe “Behinderung im Spielplan – Zugänge in den Kulturbetrieb”.

Hildesheim (kobinet) Mitreden und selbst das Wort ergreifen – das ist für Menschen mit Behinderung nicht immer selbstverständlich. Beim Radio Tonkuhle in Hildesheim sieht das anders aus. Die Reporter der Sendung „Lauter Leben“ nehmen das Mikrofon in die Hand und produzieren regelmäßig eigene Sendungen. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hin.

München (kobinet) Am Donnerstag, den 20. August 2020 veranstaltet die Behindertenaktivistin Patricia Koller gemeinsam mit dem Behindertenverband Bayern (in Gründung) eine Demonstration für ein Selbstbestimmtes Leben, Teilhabe und Barrierefreiheit. Ab 14:00 Uhr werden am Marienplatz jede Menge prominente Mitstreiter*innen für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung erwartet.

Bonn (kobinet) „Wir haben noch Plätze bei unserem Inkluday frei. Daher haben wir die Anmeldefrist bis zum 23. August verlängert.“ Das vermeldet die Aktion Mensch. Der InkluDay, der am 26. September stattfindet, bietet jungen Menschen ein vielfältiges Online-Programm mit tollen Referent*innen, Speaker*innen und interaktiven Workshops rund um Inklusion sowie Angebote zu Vernetzung, Austausch und Engagementmöglichkeiten, um im Anschluss direkt durchstarten zu können. Der InkluDay findet auf einer barrierearmen Online-Seite der Aktion Mensch statt.

BERLIN (kobinet) Am 1. Januar 2020 soll eine Novellierung des Filmförderungsgesetzes in Kraft treten. Dem Deutschen Gehörlosen-Bund wurde im Juli 2020 der entsprechende Referentenentwurf mit Bitte um Stellungnahme vorgelegt. Der Gehörlosen-Bund verweist dabei auf wichtigen Verbesserungsbedarf.

Holzkirchen (kobinet) Unter dem Motto „#UngehindertUnterwegs, auch mit der Bayerischen Regiobahn“ führt der Verein Ungehindert am 21. August um 11:30 Uhr auf dem Bahnhofvorplatz in Holzkirchen eine Protestaktion durch. Dabei fordern die Aktivist*innen entscheidende Nachbesserungen zur Erreichung der Barrierefreiheit an den Bahnhöfen und in den Zügen der BRB, Barrierefreiheit auf allen Bahnhöfen, in alle Züge hinein und durch alle Züge hindurch und eine bayerische Landesfachstelle für Barrierefreiheit für mehr Kompetenz in solchen wesentlichen Fragen.

Berlin (kobinet) Überhaupt soll man alles erst reif werden lassen, ehe man damit etwas vornimmt. (François Rabelias)

Berlin (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht nimmt sich der von AbilityWatch unterstützten Verfassungsbeschwerde zur Triage-Problematik während der Corona-Pandemie an. Bevor es zum Hauptsacheverfahren kommt, hatten die Richterinnen und Richter in Karslruhe allerdings über einen Eilantrag auf einstweilige Anordnung zu entscheiden, der abgelehnt wurde. Diesen hatten die Beschwerdeführer von AbilityWatch gestellt, um den Gesetzgeber schnellstmöglich mit der Regelung von Triage-Situationen während der Corona-Pandemie zu befassen.