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Andreas Krüger: “Inklusion sollte ganzheitlich gedacht werden”

Blinder Mann sitzt im Ausstellungsraum und tastet mit einen Kunstgegenstand ab.
Kunst zum Anfassen in der Berlinischen Galerie
Foto: Daniel Müller

Berlin (Sozialhelden) Gemeinsam mit Diversity Arts Culture veröffentlicht Die Neue Norm die Interviewreihe “Behinderung im Spielplan – Zugänge in den Kulturbetrieb”.

“Schwarz” – so sei die Perspektive für Andreas Krüger laut Arbeitsagentur, der mit seiner Sehbehinderungim Kulturbetrieb arbeiten wollte. Heute arbeitet er für die Berlinische Galerie und erklärt unter anderem, welche Perspektiven er für Inklusion im Kulturbetrieb sieht.

Die Neue Norm: Der Kulturbetrieb möchte sich öffnen und diverser werden. Für Menschen mit Behinderung ist der Zugang zum Kulturbetrieb nach wie vor schwierig – häufig stoßen sie schon in der Ausbildungszeit auf Barrieren. Wie war das in deinem Studium?

Andreas Krüger: Ich habe mich schon in der Schule sehr für Kunst interessiert und wollte Kunstpädagogik studieren. 2003 zog es mich daher nach Greifswald, wo ich bis 2010 am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität studierte. In dieser Zeit erhielt ich die Diagnose, dass ich eine erblich bedingte Sehbehinderung habe – mit der Prognose blind zu werden. Das hat mich während des Studiums aus der Bahn geworfen, was die Zukunftsplanung anbelangt. Durch Gespräche mit anderen Betroffenen, mit meiner Familie und Freund*innen habe ich aber versucht, wieder Motivation zu finden: Ich habe mir das Ziel gesetzt, das Studium fertig zu machen und meinem beruflichen Wunsch weiter nachzugehen. Das Studium war für mich recht anstrengend, weil ich damals noch gar nicht wusste, was es für Möglichkeiten gibt, als schwerbehinderter Student unterstützt zu werden.

Das komplette Interview bei Die Neue Norm lesen.

Berlin (Sozialhelden) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sjkmqz4

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