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Wille Felix Zante: “Das Angebot für taube Menschen ist dünn”

Wille ist von der Seite zu sehen, wie er neben einer anderen Person im Publikum eier Veranstaltung steht.
Wille Felix Zante beim Besuch einer Veranstaltung im Friedrichstadt-Palast.
Foto: Dennis Lenz

Berlin (Sozialhelden) Wenn es um Zugänge in den Kulturbetrieb geht, dann geht es nicht nur um Rampen oder Aufzüge. Für gehörlose Menschen ist das Angebot vor, auf und hinter der Bühne nicht ausreichend, sagt Wille Felix Zante.

Gemeinsam mit Diversity Arts Culture veröffentlicht Die Neue Norm die Interviewreihe “Behinderung im Spielplan – Zugänge in den Kulturbetrieb”.

Wille Felix Zante studierte Deutsche Gebärdensprache und Amerikanistik. Er ist in der Berliner Kulturlandschaft in mehreren Rollen tätig; als Zuschauer, Berater für die Belange tauber Menschen und Schauspieler.

Die Neue Norm: Wille, du gehst gerne ins Theater, bist als Schauspieler aktiv und teilst auf Twitter Beobachtungen zu Barrierefreiheit – auch im Kulturbetrieb. Was können Kulturinstitutionen tun, um zugänglicher zu werden?

Wille Felix Zante: Das Theater könnte auf jeden Fall Übertitel anzeigen, wobei das ein Quatschbegriff ist. Viele Gehörlose verstehen nicht, was Übertitel sein sollen. Sie sehen den Begriff Übertitel und denken dann, dass er sie nicht betrifft. Gemeint sind Untertitel, die über der Bühne angezeigt werden, daher der Name. Manchmal werden sie auch neben der Bühne auf einem Bildschirm gezeigt. Aber natürlich ist es wichtig, dass die Leinwand ins Bühnenbild passt. Viele gehörlose Personen suchen nach Theatern mit Untertiteln und finden keine Angebote, da überall von Übertiteln die Rede ist. Das ist ein ziemliches Versäumnis.

Das komplette Interview bei Die Neue Norm lesen.

Berlin (Sozialhelden) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbdikmx

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