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Gerlinde Bendzuck: “Ich möchte gleichberechtigt und selbstständig das kulturelle Angebot nutzen können”

Eine Frau im Rollstuhl sitzt an einem Tisch. Sie hat kurze blonde Haare und trägt eine schwarze Bluse.
Gerlinde Bendzuck beim Treffen des Behindertenparlaments vor dem Abgeordnetenhaus.
Foto: Dennis Lenz

Berlin (Sozialhelden) Was gehört zu einem gelungenen Besuch in einem der vielen Berliner Kulturbetriebe? Was läuft heute schon gut und wo stößt man noch immer auf Barrieren? Gerlinde Bendzuck betreibt unter anderem Publikumsforschung und erklärt, warum sie die Kulturbetriebe bei der Umsetzung von Inklusion in die Pflicht nimmt.

Gemeinsam mit Diversity Arts Culture veröffentlicht Die Neue Norm die Interviewreihe “Behinderung im Spielplan – Zugänge in den Kulturbetrieb”.

Gerlinde Bendzuck ist im Ehrenamt Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V., der Dachorganisation der Berliner Selbsthilfe-Organisationen für Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten.

Die Neue Norm: Was gehört für Sie zu einem gelungenen Besuch einer Kulturveranstaltung?

Gerlinde Bendzuck: Im Jahr 2020 möchte ich in Berlin, unabhängig von der kulturellen Darbietungsform, eine Inklusionsgarantie haben. Damit meine ich, dass ich mich als Besucherin darauf verlassen können möchte, die angemessenen Vorkehrungen, die ich für meine Behinderung brauche, vorzufinden. Egal ob barrierefreies Ticketing oder einen Rollstuhlplatz in angemessener Platzqualität – und das nicht nur drei Wochen zuvor buchbar. Ich wünsche mir auch, dass in der Kultur des Hauses selbstverständlich das Bewusstsein dafür verankert ist, dass ich einen Blindenhund bis in den Zuschauerraum mitnehmen kann und deswegen nicht rausgeschickt werde. Es gibt leider immer noch zu viele Beispiele dafür, wie wir immer wieder doch ausgegrenzt werden.

Man verbringt sehr viel Energie damit, seinen Besuch zu organisieren. Deshalb ist eine verlässliche, umfassende Information zu allen Belangen der Barrierefreiheit so wichtig. Auch über die möglichen noch bestehenden Zugangshürden für bestimmte Personenkreise. Umfassende Information auf der Homepage, in der Besucherbroschüre und im Handbuch für die Schulung der Servicekräfte sollte im Jahr 2020 Standard sein, ist es aber nicht.

Das komplette Interview bei Die Neue Norm lesen.

Berlin (Sozialhelden) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbfjwy7

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