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Jahresbericht der Stuttgarter Behindertenbeauftragten

Simone Fischere
Bild von Simone Fischer
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Stuttgart, Simone Fischer, hat am 19. Oktober im Sozial‐ und Gesundheitsausschuss der Stadt ihren Jahresbericht 2019 vorgestellt. Simone Fischer ist seit 2018 hauptamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen. In Stuttgart leben 47.907 Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis.

Von der ISL-Gründung zu Gesetzen zur Gleichstellung

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Fast hätte es der Hobby-Chronist der kobinet-nachrichten verpasst, etwas zur Gründung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 19. Oktober 1990 zu schreiben. Doch mit den Worten „Meine Güte! Da wird die ISL 30 Jahre und der Hobby-Chronist Theben sagt nichts dazu – kann nicht sein“ hat sich der Berliner Rechtsanwalt doch noch zu Wort gemeldet. U.a. im Online-Archiv der Behindertenbewegung ist er auf einige Beiträge der Randschau gestoßen und hat ein Bild von der Gründung der ISL zur Gleichstellungsgesetzgebung gezeichnet.

Online-Grünschnack zur Inklusion und Teilhabe

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Bargteheide (kobinet) Unter dem Motto „Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen findet am 24. Oktober ab 18:00 Uhr ein Grünschnack per Video-Konferenz statt. Darauf hat Andreas Reigbert, der in Bargteheide die Kontaktstelle des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) leitet, hingewiesen.

ALS-mobil startet wieder in kleinen Schritten

Logo von ALS-mobil
Logo von ALS-mobil
Foto: ALS-mobil

BERLIN (kobinet) Auch beim Verein ALS-mobil hatten die Mitglieder in den vergangenen Wochen den Eindruck, dass vorgesehene Veranstaltungen wegen der Corona-Einschränkungen eigentlich alle abgesagt werden mussten. Nun soll es in kleinen Schritten mit dem Vereinsleben jedoch wieder losgehen.

SoVD fordert Hauptstadtzulage für Alle

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Nach Entscheidung des Berliner Senats sollen etwa 124 000 Beamte und Angestellte der Berliner Verwaltung ab 1.November eine außertarifliche Zulage von 150 Euro im Monat erhalten. Die Mitarbeiter bei den freien gemeinnützigen Träger, die ebenso wertvolle Arbeit leisten werden hierbei nicht berücksichtigt.

Nächster ABiD-Verbandstag „in echt“ und online

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Verbandstag des Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) soll Ende November 2020 erstmalig als hybride Veranstaltung in Berlin stattfinden. Für die Delegierten besteht damit die Möglichkeit, entweder bei Beachtung aller coronabedingten Hygieneregeln persönlich am Verbandstag teilzunehmen oder dies online per Videokonferenz zu tun.

Team Wallraff Undercover beim Deutschen Roten Kreuz

Logo von RTL
Logo von RTL
Foto: RTL

Köln (kobinet) Das Team Wallraff und die entsprechende RTL-Sendung sind dafür bekannt, heiße Eisen anzufassen und Undercover zu recherchieren. In der gestern ausgestrahlten Sendung wurde das Deutsche Rote Kreuz ins Visier genommen und eine Reihe von höchst zweifelhaften Praktiken des Wohlfahrtsverbandes aufgedeckt. Die Sendebeiträge sind mittlerweile auch im Internet verfügbar.

Zeitzeugen-Videos zur Selbstbestimmt Leben Bewegung

bifos Logo
Logo des bifos
Foto: bifos

Kassel (kobinet) Im Nachgang zum gestern begangenen 30jährigen Jubiläum der Gründung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) empfiehlt Barbara Vieweg eine Serie von zehn Zeitzeugen-Videos zur Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung. Die Videos wurden im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Zeitzeugenprojektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) erstellt.

Testkapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen

Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Löhningen (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen findet, dass man aus Fehlern lernen soll, besonders bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die im Landkreis Cloppenburg tätige Krankenschwester stehen immer wieder die Haare zu Berge, wenn es um fehlende Corona-Tests geht, so dass sie den kobinet-nachrichten folgenden Bericht geschickt hat.

Fast zwei Millionen Reha-Patient*innen im letzten Jahr

Symbol Prozent
Symbol Prozent
Foto: ht

Berlin (kobinet) In Deutschland sind einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag zufolge im vergangenen Jahr fast zwei Millionen Reha-Patienten versorgt worden. Das geht aus der Antwort (19/22874) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/22132) der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Gesetz für neue Hilfen für psychisch Erkrankte

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Mit den Stimmen aller Fraktionen ist vor kurzem im rheinland-pfälzischen Landtag das Landesgesetz über Hilfen bei psychischen Erkrankungen verabschiedet worden. Mit dem neuen Landesgesetz soll ein sachgerechter Ausgleich zwischen den Interessen der psychisch erkrankten Personen und den berechtigten Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit geschaffen werden, betonte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

DGB: Jobcenter fördern Arbeitslose mit gesundheitlichen Problemen nicht ausreichend

DGB Logo
DGB Logo
Foto: DGB

Berlin (kobinet) Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben nach Informationen des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Würden sie durch ein Jobcenter betreut, sei die Chance deutlich geringer. Bei den kommunalen Jobcentern seien die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit, kritisiert der Verband.

ISL: Statt Party Rückblick und Ausblick

Banner: 30 Jahre ISL
Banner: 30 Jahre ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die ISL wird heute 30. Statt großer Party in Berlin Mitte muss der runde Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Pandemiezeiten anders gefeiert werden. „Wir wagen einen Rückblick und schauen auch aufs Hier und Jetzt, denn auch wenn sich die Zeiten geändert haben, unsere Inhalte nicht: Selbstvertretung, Selbstbestimmung, Inklusion und Empowerment! Unsere Themen, aktuell wie damals, sind unsere Marke und machen uns aus“, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Förderung der beruflichen Integration behinderter Schüler

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Münster/Köln (kobinet) Das Land Nordrhein-Westfalen, die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW investieren innerhalb von drei Jahren fast 30 Millionen Euro in das Programm KAoA-STAR (Schule trifft Arbeitswelt), um die berufliche Integration von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen zu unterstützen.

Vom Benachteiligungsverbot zur Behindertenrechtskonvention

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Ottmar Miles-Paul war von 1993 bis Ende 1999 als Geschäftsführer der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) tätig und hat die Aufbauarbeit des heute 30 Jahre alten Selbstvertretungsverbandes behinderter Menschen begleitet. Anlässlich des heutigen Jubiläums der Gründung des Verbandes am 19. Oktober 1990 erinnert er sich in seinem Grußvideo vor allem an den Kampf für das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz und für die Umbenennung der Aktion Sorgenkind in Aktion Mensch.

Dr. Ulrich Schneider Gast beim All Inclusive Podcast

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Diese Woche ist Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu Gast im All Inclusive Podcast der Aktion Mensch. Dort spricht er u.a. über Solidarität in unserer Gesellschaft.

30 Jahre ISL: 30 Jahre am Zahn der Zeit der Behindertenpolitik

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jenny Bießmann ist gerade einmal vier Jahre älter als die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die heute vor 30 Jahren am 19. Oktober 1990 gegründet wurde. Als jüngstes Vorstandsmitglied des Selbstvertretungsverbandes ist sie sich sicher, dass auch die nächsten 30 Jahre nicht langweilig werden, wie sie in ihrem Statement zum 30jährigen ISL-Jubiläum den kobinet-nachrichten mitteilte.

Kein Bedarf in Bayern für Antidiskriminierungsstgelle

Flagge Bundesland Bayern
Flagge Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

München (kobinet) In vieeln Bundesländern gibt es sie schon, aber vonseiten des bayerischen Sozialministeriums wird keine Bedarf dafür in Bayern gesehen. Obwohl immer mehr Menschen in Bayern wegen Erfahrungen mit Diskriminierung Hilfe suchten, sehe das Sozialministerium für eine zentrale Anlaufstelle auf Landesebene keinen Bedarf, berichtete vor kurzem die Süddeutsche Zeitung.

30 Jahre ISL: Erfolge und aktuelle Herausforderungen

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Uwe Frevert wurde in seinem Engagement für die Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen von der Independend Living Bewegung der USA und deren Kampf für Menschenrechte geprägt. In seinem Statement zum heutigen 30jährigen Jubiläum der ISL, die am 19. Oktober 1990 gegründet wurde, beleuchtet das aktuelle und langjährige Vorstandsmitglied der ISL einige Erfolge während der letzten 30 Jahre, zeigt sich aber auch frustriert angesichts der heute immer noch weitverbreiteten Aussonderungspraxis und der damit verbundenen Wohlfahrtsmaschinerie in Deutschland.

Automatisch Recht bei Barrieren mit Zugfahrt bekommen

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: omp

Bonn (kobinet) Im Netz gibt es viele Portale, über die man unkompliziert Geld zurückfordern kann, wenn beispielsweise der Flug oder Zug ausgefallen oder die Miete zu hoch ist. Refundrebel.com bietet nun als erstes Portal einen speziellen Entschädigungs-Service für Nutzer*innen an, die Schadenersatz wegen mangelnder Barrierefreiheit auf Zugreisen geltend machen wollen. In ihrem aktuellen Newsletter weist die Aktion Mensch auf einen Beitrag zu diesem Thema mit der Überschrift „Automatisch Recht bekommen“ hin.

30 Jahre ISL: Überzeugt, die Welt verändern zu können

Dinah Radtke mit ihrer Hündin Elina
Dinah Radtke mit Hündin Elina
Foto: Medienwerkstatt Franken

Erlangen (kobinet) Der Name Dinah Radtke steht nicht nur für das große Engagement für das Zustandekommen der UN-Behindertenrechtskonvention. Die engagierte Streiterin für die Selbstbestimmung behinderter Menschen war auch Gründungsmitglied und im ersten Vorstand der Interessenvertretung Selbstbstimmt Leben in Deutschland (ISL), die am 19. Oktober 1990 in Erlangen gegründet wurde. In ihrem Statement zu diesem Jubiläum erinnert sich Dinah Radtke vor allem an die wilden Diskussionen in der Gründungsphase der Selbstvertretungsorganisation und betont: „Wir waren überzeugt, dass wir die Welt verändern konnten und das haben wir ja auch ein Stück weit geschafft.“

Veranstaltungstipps aus Köln

Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Köln (KSL) führt im Herbst wieder eine Reihe von Veranstaltungen durch, die zum Teil als Präsenz- bzw. als Online-Veranstaltungen geplant sind. Darauf hat Ellen Romberg-Hoffmann vom KSL, das beim Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen angesiedelt ist, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

30 Jahre ISL: Wichtige Stimme der Behindertenpolitik

Horst Frehe vor dem ISL-Logo
Horst Frehe vor ISL Logos
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben zum heutigen 30. Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einige Akteur*innen der Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen um Statements gebeten. Horst Frehe vom Vorstand der ISL dankt beispielsweise all denjenigen, die die ISL als Bundesverband unter schwierigen Bedingungen aufgebaut haben und sieht diese heute als wichtige Stimme der Behindertenpolitik.

Werkstatt-Entlohnung: Licht in dunkle Sachverhalte bringen

Ulrich Scheibner
Urlich Scheibner
Foto: privat

Winsen a. d. Aller (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat in einem Entschließungsantrag die Bundesregierung aufgefordert, einen genaueren Blick auf die Entlohnung der behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen zu werfen. Mittlerweile wurde das Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben und gestartet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ulrich Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt – eine Allianz zukunftsorientierter Werkstattfachleute – über das System der Werkstätten und die Entlohnungspraxis. Ulrich Scheibner hat früher 25 Jahre lang als Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) gearbeitet und weiß daher gut, wovon er spricht.

30 Jahre ISL – eine besondere Geschichte

Dr. Sigrid Arnade
Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Am 19. Oktober 1990 wurde in Erlangen die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gegründet. Darauf und auf ein Interview dazu mit Dr. Sigrid Arnade weist die ISL heute auf ihrer Facebook-Seite hin. Gabriele Wittmann vom Rollstuhl Kurier sprach mit Dr. Sigrid Arnade über diese besondere Geschichte und was sich in den letzten 30 Jahren seit der Gründung der ISL ereignet hat und was erreicht wurde.

Sich bei Aktionsplänen einmischen

Kassandra Ruhm mit Faust im Protesttags-Video von UNgehindert
Kassandra Ruhm im Protesttagsvideo von UNgehindert
Foto: UNgehindert

Bremen (kobinet) Kassandra Ruhm ist unermüdlich, wenn es um die Aufklärungsarbeit für eine vielfältige Gesellschaft geht, wie zum Beispiel durch ihre Posterserie „bunt ist schöner“ über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Genauso wichtig ist ihr, dass die politischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschaffen werden, so dass sie appelliert, sich bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention einzumischen. Für Bremen hat sie konkrete Vorschläge unterbreitet.

Momentaufnahme 186

Blick auf Mosel  beim Sonnenuntergang
Blick auf Mosel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken, die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang. (Vincent van Gogh)

Zentrum für Inklusive Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eröffnet

Personen auf einer Bühne bei der Eröffnung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung
Bei der Eröffnung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung
Foto: Sabine Arndt

HEIDELBERG (kobinet) An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde gestern gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) eröffnet. In diesem bundesweit einmalig Zentrum bringen sich Menschenals Bildungsfachkräfte selbst in die Hochschullehre ein, die als kognitiv beeinträchtigt gelten und eine dreijährige Vollzeitqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben.

Ein Viertel der Hausarztpraxen barrierefrei

Medikamente mit Spritzen
Medikamente mit Spritzen
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (kobinet) Von den Hausarztpraxen in Deutschland verfügen derzeit rund 26 Prozent über einen uneingeschränkt barrierefreien Zugang. Das ist aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen zu erfahren.

Poster der Woche: rund bunt schön

Poster der Woche: rund bunt schön
Poster der Woche: rund bunt schön
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Zwei schöne, rundliche, etwas ältere Frauen machen ausgelassen zusammen Blödsinn und lachen glücklich.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 42. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Wie das mit der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung ist

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

HEIDELBERG (kobinet) Nach Inkrafttreten des Bundesteilhabe-Gesetzes (BTHG) ergeben sich für die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung viele neue Aspekte. In einem zweiteiligen Beitrag, welcher im Diskussionsforum „Rehabilitations- und Teilhaberecht“ veröffentlicht wurde, geben die Autoren einen aktuellen Einblick in die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung und werfen dabei rechtliche und tatsächliche Fragen auf, die sich in diesem Zusammenhang seit Einführung des Bundesteilhabegesetzes ergeben.

EU-Kommission will soziale Rechte weiter stärken

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Im Jahr 2017 hat die Europäische Union ihre Säule der sozialen Rechte formuliert und festgelegt. Wie eine EU-Beamte jetzt gegenüber EURACTIV, dem multimediadienst der EU einräumte, sind mehr Anstrengungen nötig, um tatsächliche Auswirkungen der Strategie im Leben in der Europäischen Union erkennbar zu machen. Aus diesem Grund werde die Kommission Anfang 2021 einen Aktionsplan zur Umsetzung der 20 Schlüsselprinzipien der Europäischen Säule der sozialen Rechte vorlegen.

Ableismus: Problem zwischen Aufwertung und Abwertung

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

München (kobinet) Als Problem zwischen Aufwertung und Abwertung beschreibt Denise Klein das Thema Ableismus in einem Beitrag für das Online-Magazin ZEITjUNG mit dem Titel „Ableismus – Was ist das ist und was bedeutet das für uns?“

Bremen will Entgelt für Werkstatt-Beschäftigte absichern

Geld
Geld
Foto: Beld

Bremen (kobinet) Während es für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine Absicherung der Löhne durch den Senat gibt, werde das Entgelt der Werkstattbeschäftigten im Wesentlichen aus den Arbeitsgewinnen der Gewerke finanziert. Die Beschäftigten in den Werkstätten erhalten als Entlohnung im bundesweiten Durchschnitt ca. 214 Euro monatlich. Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und LINKEN in die Bremische Bürgerschaft wollen die Fraktionen sicherstellen, dass die Entgelte für Werkstattbeschäftigte auch über 2020 hinaus abgesichert werden.

Telefonische Krankschreibung ab 19. Oktober wieder möglich

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

Bundesverfassungsgericht stellt kritische Fragen zur Triage

Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Foto: AbilityWatch

Hameln/Berlin (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht hat infolge der von AbilityWatch unterstützten Verfassungsbeschwerde Fragen zur Triage und den damit verbundenen Abwägungsentscheidungen an unterschiedliche Institutionen versandt. Im Juli hatten neun Personen der sogenannten Corona-Risikogruppe die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Sie zielt darauf, dass der Gesetzgeber seiner Schutzpflicht den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber nachkommt und verfassungsrechtlich nachprüfbare Prinzipien regelt, nach denen im Fall einer Triage zu entscheiden ist.

Ohrenkuss braucht Hilfe

Foto zeigt Ohrenkuss-Redaktion von 1998
Ohrenkuss-Redaktion von 1998
Foto: Ohrenkuss

Bonn (kobinet) Ein Hilferuf aus Bonn von der Ohrenkuss-Redaktion erreichte heute kobinet. Vor 22 Jahren wurde hier ein Magazin mit jungen Leuten gegründet, die als „geistig behindert“ galten. Durch Corona droht jetzt das Aus.

European Accessibility Act umsetzen

Foto zeigt Jüren Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Inklusion ist kein Schönwetter-Konzept, schreibt Jürgen Dusel heute in seinem Newsletter. Die Probleme einer Gesellschaft, die in „normalen Zeiten“ teilweise übersehen oder verdrängt werden, zeigten sich überdeutlich in Krisenzeiten, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Corona-Schnelltests jetzt auch für behinderte Menschen

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Was lange währt, wird endlich gut, die Volksweisheit konnte nun auch in Sachen Coronatests zutreffen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hatte sich bei Gesundheitsminister Jens Spahn vehement dafür eingesetzt, dass auch Menschen mit Behinderung zur Prävention Schnelltests auf Corona kostenfrei erhalten und nicht nur alte Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Eine entsprechende Verordnung soll das nun sicher stellen.