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Heute ist Tag des weißen Stockes

Button: Person mit Blindenstock
Button: Person mit Blindenstock
Foto: public domain

Leipzig (kobinet) Zum heutigen Tag des weißen Stockes haben eine Reihe von Verbänden Kritik an hohen Zuzahlungen für Sehhilfen geübt. Der MDR hat diesen Tag mit einem Bericht aufgegriffen, um darauf hinzuweisen, wie wichtig Alternativtexte in sozialen Medien sind.

Der Beitrag des MDR befasst sich aber auch mit der Frage der Nutzung des Blindenstockes: "Ihren Blindenstock zu akzeptieren sei Jennifer Sonntag anfangs schwer gefallen, erzählt die Moderatorin. 'Wenn man den Stock verdrängt, hat man mehr soziale Hürden als wenn man ihn benutzt', sagt Sonntag. Um sich mit ihrem Stock anzufreunden habe sie ihn mit einem Kristall versehen, sodass sich der Stock in ihren Kleidungsstil einbette. Das Internet biete den Raum, sehr barrierefrei zu sein. Man komme als blinder Mensch an Orte, an die man sonst nie hinkommen würde, sagt Sonntag. Während der Corona-Pandemie hätten sich beispielsweise blinde Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Städten in Zoom-Meetings vernetzt", heißt es in dem MDR-Beitrag.

Link zum Bericht des MDR

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat vor kurzem folgende Hintergrundinformationen zum heutigen Tag des weißen Stockes verbreitet:

5. Oktober: Internationaler Tag des weißen Stockes

Im Jahr 1964 wurde vom US-Kongress eine Resolution in Kraft gesetzt, die den 15. Oktober zum White Cane Safety Day (übersetzt ungefähr: "Verkehrssicherheitstag des weißen Stockes“) erklärte. Mit seiner umgehenden Proklamation unterstützte der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, Lyndon B. Johnson, das Streben blinder Menschen nach mehr Selbstständigkeit.

Der Tag des weißen Stockes entwickelte sich schnell zum weltweiten Aktionstag der sehbehinderten und blinden Menschen. Seit dem Jahr 2002 ist der 15. Oktober in Deutschland zugleich der Abschlusstag der Woche des Sehens.

Nach deutschem Recht ist ein Mensch sehbehindert, wenn er auf dem besser sehenden Auge selbst mit Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr als 30 Prozent von dem sieht, was ein Mensch mit normalem Sehvermögen erkennt. Sieht man weniger als fünf Prozent, gilt man als hochgradig sehbehindert. Nicht nur blinde, sondern auch viele hochgradig sehbehinderte Menschen sind auf den weißen Stock angewiesen.

Leipzig (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/schjqw7

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