
Foto: Franziska Vu ISL
Bremen (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben zum heutigen 30. Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einige Akteur*innen der Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen um Statements gebeten. Horst Frehe vom Vorstand der ISL dankt beispielsweise all denjenigen, die die ISL als Bundesverband unter schwierigen Bedingungen aufgebaut haben und sieht diese heute als wichtige Stimme der Behindertenpolitik.
„Nach dem wir an vielen Orten in Deutschland Zentren für Selbstbestimmtes Leben gegründet und dort Beratung und kommunale Interessenvertretung gebündelt hatten, kam es vor 30 Jahren darauf an, eine solche Interessenvertretung der autonomen Behindertenbewegung auch auf Bundesebene zu organisieren. Obwohl dieser Zusammenschluss zunächst vor allem ein Forum für den Austausch der lokalen Zentren war, ist die ISL längst zu einer der wichtigsten Stimmen in der bundesdeutschen Behindertenpolitik herangewachsen. Die Selbstvertretung Behinderter ist ohne die ISL heute nicht mehr denkbar. Dafür bin ich allen denen dankbar, die unter schwierigen Bedingungen diese Organisation aufgebaut haben und in den 30 Jahren unsere Selbstvertretung ermöglicht haben und immer noch ermöglichen“, erklärte Horst Frehe vom Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) angesichts des heutigen Geburtstags der Organisation auf Nachfrage der kobinet-nachrichten.




