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SoVD fordert Hauptstadtzulage für Alle

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Nach Entscheidung des Berliner Senats sollen etwa 124 000 Beamte und Angestellte der Berliner Verwaltung ab 1.November eine außertarifliche Zulage von 150 Euro im Monat erhalten. Die Mitarbeiter bei den freien gemeinnützigen Träger, die ebenso wertvolle Arbeit leisten werden hierbei nicht berücksichtigt.



„Es darf keine zwei Klassen von Beschäftigten geben, die sich gleichermaßen für das Gemeinwesen und die Bürger einsetzen,“ stellt die Vorsitzende des SoVD Landesverband Berlin Brandenburg Ursula Engelen-Kefer in dem Zusammenhang fest.

Wenig glaubwürdig ist es nach Worten von Engelen-Kefer, wenn der Senat das ehrenamtliche Engagement im sozialen Bereich ständig einfordert, und auch die Beschäftigten in den freien gemeinnützigen Trägern dies mit hohem Einsatz organisieren und unterstützen, sie jedoch nicht entsprechend gewürdigt werden. Der SOvD fordert deshalb: „Die Beschäftigten in den gemeinnützigen Trägern verdienen infolge der hohen und steigenden Lebenshaltungskosten ebenfalls die Hauptstadtzulage von 150€ im Monat.“