
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Das Leben ist ein ewiger Abschied. Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal. (Marcus Valerius Martial)

Berlin (kobinet) Das Leben ist ein ewiger Abschied. Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal. (Marcus Valerius Martial)

MAGDEBURG (kobinet) Die Corona-Pandemie dauert an und die Sorgen unter den Menschen nehmen zu. Die damit verbundenen Einschränkungen werden auch zur gesellschaftlichen Bewährungsprobe. Wer keine Gesichtsmaske tragen kann, wird dabei auch schon einmal angefeindet. Der Landesbehindertenbeauftragte und die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalts haben daher eine gemeinsame Plakataktion im Sinne Betroffener gestartet, mit welcher darauf aufmerksam gemacht wird, dass nicht alle eine Gesichtsmaske tragen können oder tragen müssen.

LEIPZIG (kobinet) Das Berufsbildungswerk Leipzig ist auf hör-, sprach- und kommunikationsbeeinträchtigte junge Menschen spezialisiert. Bereits seit acht Jahren sucht dieses Berufsbildungswerk die „Gebärde des Jahres“. In diesem Jahr wurde die Gebärde „positiv“ zur „Gebärde des Jahres“ gewählt.

Berlin (kobinet) Ca. 87 Millionen behinderte Menschen leben in der Europäischen Union. Das war Grund genung für den Bundesbehindertenbeauftragten und überzeugten Europäer Jürgen Dusel, im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft diese Woche einen Europäischen Inklusionsgipfel (European Inclusion Summit) durchzuführen. Nicht nur die Beteiligung, sondern auch das Medienecho war dabei groß. In einem 36minütigen Gespräch mit Sabina Matthay von rbb inforadio über das Leben behinderter Menschen in Europa berichtet Jürgen Dusel nicht über den Inklusionsgipfel, sondern äussert sich zu vielen aktuellen behindertenpoolitischen Fragen.

Bremen (kobinet) Mit den Mitteln der demokratischen Strukturen und viel Durchhaltevermögen will Arne Frankenstein die Inklusion in Bremen verbessern. Dafür sei Durchhaltevermögen gefragt, berichtet der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen, der dieses Amt nun schon seit gut einem halben Jahr ausübt, im Gespräch mit dem Magazin m des MARTINS CLUB Bremen.

ERLANGEN (kobinet) Unter dem Motto „Fit sein, fit bleiben, fit werden! “ gibt es auf der neuen Sport-Info-Plattform der Lebenshilfe Bayern den ganz besonderen Wettbewerb:„GEWO Lockdown Challenge digital“ der Lebenshilfe Nürnberger Land.

BERLIN (kobinet) Als ein sozialpolitisches Trauerspiel bezeichnen die Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und für Sozialpolitik von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN anlässlich des erschienenen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands die Tatsache , dass sich die Armutsquote seit Jahren auf hohem Niveau verfestigt und im Jahr 2019 sogar auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung gestiegen ist. Schon jetzt wird nach ihren Worten sichtbar, dass die Corona-Pandemie vor allem Einkommensschwache trifft und die Armutsentwicklung weiter befeuern wird, wenn die Bundesregierung nicht schnell gegengesteuert.

Bremen (kobinet) „Collage aus 3 maßstabgetreuen Bauzeichnungen einer Behindertentoilette, links oben, rechts oben und rechts unten und einer größeren Frontalaufnahme eines Rollstuhlfahrers im Zentrum des Posters. In den WC-Bildern sind die nötigen Wendeflächen eingezeichnet. Durch eine Fotomontage des Rollstuhlfahrers, diesmal perspektivisch und von oben fotografiert, die typische Umsetz-Techniken zeigt, wird deutlich, wofür die vorgeschriebenen Freiflächen nötig sind. Links oben steht er vor der Toilette, in der 3 Wasserkästen, ein Putzwagen, ein kleinerer Lagerschrank und Toilettenpapier-Packungen einen Teil dieser Flächen zustellen. Er hebt ratlos die Hände.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 47. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Kassel (kobinet) Für seine Verdienste um Menschen mit Behinderungen in der Ausbildung, seinen unermüdlichen Einsatz für Barrierefreiheit sowie sein Engagement auf gemeinde- und bundespolitischer Ebene ist Alfons Adam mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Internationalen Kindertag mahnt das Deutsche Kinderhilfswerk Bund, Länder und Kommunen an, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte auch in der Corona-Pandemie zu gewährleisten. Bei allen in Zusammenhang mit der Pandemie erlassenen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen sowie deren Auswirkungen müssen das Kindeswohl beachtet und insbesondere Kinder in verletzlichen Lebenslagen besonders aufmerksam in den Blick genommen werden. Das gilt beispielsweise für Kinder, die in Armut oder hochkonfliktreichen Situationen aufwachsen, geflüchtete Kinder und Kinder mit Behinderungen.

MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltkindertages fordert Handicap International (HI) Zugang zu Bildung für alle Kinder. Handicap International ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Sie setzt sich für eine solidarische und inklusive Welt ein.

KÖLN (kobinet) Durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt acht Ensembles für die Spitzenförderung Tanz 2021 – 2023 ausgewählt. Dazu gehört auch die Kölner Tanzcompany „DIN A 13 tanzcompany“. Gleichzeitig erhält Gerda König, die künstlerische Leiterin, dieser Tanzcompany, den diesjährigen Kölner Ehrentheaterpreis der SK Stiftung Kultur der Sparkasse Köln-Bonn.

Kassel (kobinet) Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss in Deutschland bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei nutzbar sein. Um diese gesetzliche Vorgabe zu erreichen, ist noch sehr viel zu tun. Das Land Hessen hat nun der Kasseler Verkehrsgesellschaft über 700.000 Euro an Fördermitteln bewilligt, um ab Februar 2021 fünf weitere Bushaltestellen in Kassel barrierefrei umzubauen. Dies teilte die Kasseler Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Karin Müller, den kobinet-nachrichten mit.

Berlin (kobinet) Ob Ticketautomat oder E-Banking: Bis 2025 müssen digitale Produkte in Europa barrierefrei sein. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel weist in einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur anlässlich des diese Woche stattgefundenen European Inclusion Summit darauf hin, dass im privaten Bereich Deutschland noch längst nicht inklusiv ist.

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Internationalen Kinderrechte am 20. November veröffentlicht das Netzwerk Kinderrechte den Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Einfacher Sprache. Die Einfache Sprache sei wichtig, um von möglichst vielen Personen verstanden zu werden, heißt es in einer Presseinformation des Netzwerks.

Herten (kobinet) Sich im eigenen Körper unwohl zu fühlen, ist etwas, das viele Menschen kennen. Doch wenn zusätzlich das eigene Geschlecht nicht akzeptiert werden kann und die innere Zerrissenheit für großen Leidensdruck sorgt, dann ist Dr. Alfons Beier, Leiter der Institutsambulanz der LWL-Klinik Herten, als Experte für Trans-Gesundheit gefragt. Seit 30 Jahren befasst sich der Oberarzt mit dieser Form der Geschlechts-Identitätsstörung und gehört damit zu den wenigen Fachleuten im Ruhrgebiet. Darauf weist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hin.

Berlin (kobinet) Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will die Unabhängigkeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) stärken. Ihrem Antrag (19/24431) zufolge soll der Bundestag die Bundesregierung auffordern, einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) vorzulegen, berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

BERLIN (kobinet) In einem Antrag an den Deutschen Bundestag fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen besseren Zugang zu Teilhabeleistungen. Die Abgeordneten schreiben, dass zwar bei einigen Trägern die Beratung sowie die Beantragung und Gewährung von Leistungen reibungslos funktioniere, doch zu viele Menschen mit Behinderungen oder ihre Angehörigen von Problemen beim Zugang zu Leistungen berichten. Sie fühlen sich von den Leistungsträgern nicht ausreichend beraten oder schlecht behandelt, beziehungsweise müssen Leistungen erst im Klageverfahren erstreiten.

ERFURT (kobinet) Heute ist der alljährliche Welttoilettentag. An diesem Tag soll besonders auf das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen aufmerksam gemacht werden. Ein gut ausgebautes Netzwerk von barrierefreien öffentlichen Toiletten fehlt bislang. Aus diesem Anlass unterstreicht der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen seine Forderung nach mehr barrierefreie öffentliche Toiletten.

DÜSSELDORF (kobinet) Anlässlich der aktuell veröffentlichten Daten des Statistischen Landesamts zur Zahl pflegebedürftiger Menschen in NRW macht der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen deutlich, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige in besonderer Weise von der Corona-Krise betroffen sind. Aus Angst vor einer Ansteckung werden mehr Familienangehörige zu Hause versorgt und jegliche Unterstützung durch externe Dienstleister abbestellt. In dieser Situation fordert der VdK NRW gerade in Corona-Zeiten mehr Entlastung und finanzielle Unterstützung.

BERLIN (kobinet) Seit drei Jahren produziert der Berliner „inclusio media e.V.“ die Sendung „Du hast das Wort“ in welcher von Behinderungen Betroffene zu aktuellen behindertenpolitischen Themen zu Wort kommen. Das Projekt sollte eigentlich zum Jahresende auslaufen, kann jedoch nun, vorerst bis Mai 2021, fortgesetzt werden.

Bonn (kobinet) Dr. Annette Standop hat in Bonn nicht nur als Spitzenkandidatin der Grünen ein sehr gutes Wahlergebnis bei den letzten Kommunalwahlen erreicht, sondern fungiert nun als Fraktionsvorsitzende. Nun freut sich die Rollstuhlnutzerin darüber, dass Bonn mit Christian Trützler nun auch einen frisch gewählten Rollstuhlfahrer als grünen Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk Hardtberg hat. Für sie eine Bestätigung, dass behinderte Menschen in der Politik einiges bewegen können und es sich lohnt sich einzumischen.

Wiesbaden (kobinet) Als ein praktisches Ergebnis des wissenschaftlichen Projekts „Migration und Behinderung in Hessen“ wurde, gemeinsam mit vielfältigen Akteur*innen aus den Bereichen Integration und Menschen mit Behinderungen, ein „Wegweiser für Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund“ entwickelt. Am 25. November wird das Projekt und der Wegweiser im Rahmen einer Online-Veranstaltung von 10:30 bis 12:30 Uhr vorgestellt.

Regensburg (kobinet) Sags einfach, das Büro für Leichte Sprache der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) Regensburg, informiert über Corona in Leichter Sprache. Aktuell gibt es auf der Website von sags einfach (www.sags-einfach.de) eine Powerpoint-Präsentation, in der wichtige Informationen zur Corona-Pandemie in Leichter Sprache verständlich erklärt werden.

Berlin (kobinet) Die Sozialunternehmen und Verbände hinter der Initiative „Mehr wert als ein Danke. Arbeiten für und mit Menschen“ haben bundesweit mehr als 53.000 Unterschriften gesammelt, um auf ungerechte Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft hinzuweisen. Gerade die Corona-Pandemie habe schonungslos offengelegt, dass sich die Rahmenbedingungen für Mitarbeitende verbessern müssten. Marian Wendt, Vorsitzender des Petitionsausschusses des Bundestages, hat die Unterschriften gestern entgegengenommen.

BERLIN (kobinet) Während des heute beendeten ersten Europäischen Gipfeltreffens für Inklusion (European Inclusion Summit – EIS) wurde eine Deklaration für eine starke Europäische Behinderten-Strategie verabschiedet. Diese ist für die mehr als 87 Millionen Menschen mit Behinderungen in der Europäischen Union von grundlegender Bedeutung und sie ist das wichtigste Instrument zur Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention innerhalb der Europäischen Union.

Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung hat sich mit einem Brief an den Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel gewandt, dass beim nächsten Treffen der Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes darüber gesprochen wird, wie auch in den einzelnen Bundesländern Fonds geschaffen werden können, um die Partizipation behinderter Menschen gezielter zu fördern.

BERLIN (kobinet) Heute ist der erste European Inclusion Summit (EIS) mit einer offiziellen Erklärung der Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Mitgliedstaaten für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu Ende gegangen. Die dabei verabschiedete Erklärung richtet sich an die Europäische Kommission sowie die Mitgliedsstaaten und ist mit Empfehlungen und Forderungen verbunden, die auf die „European Disability Strategy 2020-2030“ abzielen. Eine der Kernempfehlungen fordert, eine /einen Europäischen Behindertenbeauftragten einzusetzen.

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hat das Bundesinnenministerium aufgefordert, einen „verfrühten April-Scherz“ zurückzuziehen. Ein Rundschreiben hatte für Aufsehen gesorgt, in dem das Ministerium Dienstreisen regelt.

DÜSSELDORF (kobinet) Wie von der Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Notruf-App-Systems zu erfahren ist, laufen die Arbeiten an dieser App weiter. Nach ersten Programmierungsarbeiten und dem Vertrags-Abschluss über ein bundesweiten Einsatz wurde nun mit der Programmierung der Notruf-App und dem Aufbau der notwendigen Server-Strukturen begonnen.

Berlin (kobinet) Mit einer Terminvormerkung weist der Deutsche Behindertenrat (DBR) auf seiner Internetseite darauf hin, dass die diesjährige Veranstaltung des DBR zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember virtuell mit Livestream stattfinden wird. Die Veranstaltung beginne um 12.30 Uhr, heißt es dort.

Berlin (kobinet) Was das Bundesteilhabegesetz genau für behinderte Menschen und die Inklusion bringt, das wird derzeit auf vielen Ebenen diskutiert. Die Bundestagsfraktion der FDP hat nun eine Kleine Anfrage (19/24257) zu den Folgen der Neuausrichtung der Eingliederungshilfe im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes im Deutschen Bundestag gestellt. Die Fraktion befragt dabei die Bundesregierung vor allem nach inklusiv ausgerichteten Wohnangeboten für Menschen mit Behinderungen und nach der Umwandlung von Komplexeinrichtungen, wie es im Informationsdienst Heute im Bundestag heißt.

Bonn (kobinet) Das Praxishandbuch zu „Kommune Inklusiv“ ist im Juni diesen Jahres von der Aktion Mensch online veröffentlicht worden. Nun kann das Werk auch als Druckversion bestellt werden. Es liefert Interessierten Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten für mehr Inklusion in ihrer Gemeinde und begleitet sie mit Leitfäden, Checklisten, Arbeitsblättern sowie bewährten Beispielen aus der Praxis, wie die Aktion Mensch mitteilt.

Berlin (kobinet) Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt das Wirken der Werkstatträte mit der Durchführung einer jährlichen Werkstatträtekonferenz, die in diesem Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet und die ein Ort des Austausches zwischen Politik, Werkstatträten und -beschäftigten ist. Coronabedingt findet die diesjährige Werkstatträtekonferenz der SPD per Livestream und mit einem Live-Chat am 23. November von 11:30 bis 14:30 Uhr statt.

Trier (kobinet) Nancy Poser ist nicht nur dafür bekannt, dass sie ihre Stimme erhebt, wenn sie auf Unrecht stößt. Seit Jahren engagiert sie sich auch im Forum behinderter Juristinnen und Juristen und bei AbilityWatch mit konkreten Vorschlägen. Gestern hatte die Richterin aus Trier die Gelegenheit, in einem Interview bei tagesschau 24 deutlich zu machen, warum es nicht Fachverbänden überlassen werden kann, wer bei Ressourcenknappheit den Kürzeren ziehen muss, sondern dass die Regelungen dafür vom Parlament entschieden werden muss. Aufhänger ist die von ihr und anderen Aktiven von AbilityWatch eingereichte Verfassungsbeschwerde gegen die derzeitigen Regelungen zur Triage.

München (kobinet) Wie der Merkur in seiner Lokalausgabe bereits am 13. November berichtet hatte, gibt es in den bayerischen Landkreisen große Sorgen bezüglich ihrer finanziellen Zukunft. Die Einnahmen aus der Gewerbe- und Einkommensteuer brechen coronabedingt weg. Das wurde unlängst im Kreistag Fürstenfeldbruck diskutiert, wo der Haushalt für das Jahr 2021 beschlossen werden muss. „Die Gemeinden und Städte fahren mit Vollgas gegen die Wand“ meint der Bürgermeister von Gröbenzell Martin Schäfer.

Bonn (kobinet) Im Berliner Bezirk Wilmersdorf beginnt Anfang nächsten Jahres der Bau eines inklusiven Wohnhauses der Aktion Mensch, wurde heute in Bonn mitgeteilt. Die Sozialorganisation will modernen bezahlbaren Wohnraum in begehrter Lage für rund 20 Menschen mit und ohne Behinderung schaffen.

Berlin (kobinet) „Wer entscheidet bei einer Triage über die Kriterien?“ Dieser Frage ist die tagesschau in einem aktuellen Bericht über die Verfassungsbeschwerde einiger behinderter Menschen um Nancy Poser aus Trier herum nachgegangen.

KÖLN (kobinet) Die Kölner Un-Label Perfoming Arts Company zählt zu den Gewinnern des mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Förderpreises „The Power of Arts“. Aus über 130 Einreichungen wählte die Jury zehn Leuchtturmprojekte mit Vorbildcharakter aus, darunter „Access Maker“ von Un-Label.

Berlin (kobinet) Der Europan Inclusion Summit hat heute am 17. November um 9:00 Uhr mit Teilnehmer*innen aus über 30 Ländern begonnen. Ein Hauptthema der Online-Konferenz ist die Umsetzung der Europan Accessibility Act in den einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Den Auftakt der vom Bundesbehindertenbeauftragten organisierten Veranstaltung bildeten der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel und der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil.