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Arbeiten an der Notruf-App laufen weiter

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Foto: ht

DÜSSELDORF (kobinet) Wie von der Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Notruf-App-Systems zu erfahren ist, laufen die Arbeiten an dieser App weiter. Nach ersten Programmierungsarbeiten und dem Vertrags-Abschluss über ein bundesweiten Einsatz wurde nun mit der Programmierung der Notruf-App und dem Aufbau der notwendigen Server-Strukturen begonnen.

Das Notruf-App-System wird dann aus drei Teilen bestehen:

  • den Apps für iOS und Android für die Personen in Not
  • einer Anwendung zur Bearbeitung der Notrufe in den Leitstellen und
  • aus zentralen Servern, die den Notruf an die richtige Leitstelle vermitteln.

Die Einführung des bundesweiten Notruf-App-Systems ist ab Ende des ersten Quartals 2021 vorgesehen.

Neben der Barrierefreiheit wird eine Besonderheit der Notruf-App auch darin bestehen, dass der Standort der Notruf-App-Nutzer über das Endgerät ermittelt wird. Vor der ersten Verwendung der App muss daher zugestimmt werden, dass der Standort an die Leitstelle gesendet werden darf. Der so ermittelte Standort ist viel genauer als über die so genannte Funkzellen-Ortung bei einem Telefonanruf.

Zudem wird die App über die Funktion „stiller Notruf“ verfügen, welche einen besonders schnellen Notruf an die Polizei, zum Beispiel wenn man Augenzeuge einer Straftat ist, ermöglicht.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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