BERLIN / STUTTGART (kobinet) Die Zahlen zu den aktuellen Entwicklungen der Heimkosten sind alarmierend, aber eigentlich nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge der bisherigen politischer Entwicklungen und Entscheidungen. Solange die Bundesregierung keine anderen wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch. Notwendig wären jetzt klare politische Entscheidungen für einen anderen Kurs.
Veröffentlicht am 22.01.2026 12:09 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Drei rote Ausrufezeichen Foto: ht
Stuttgart / Berlin (kobinet) Zu der Nachrichten über die steigenden Eigenanteilen für pflegebedürftige Menschen hat sich u.a. Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. „Die Zahlen zu den aktuellen Heimkosten sind alarmierend, aber nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge politischer Untätigkeit. Solange die Bundesregierung keine wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch – was fehlt, sind klare politische Entscheidungen“, betonte die Grünen-Politikerin. Auch vonseiten des VdK Baden-Württemberg und der Paritätischen hagelt es Kritik angesichts dieser Entwicklung.
Veröffentlicht am 22.01.2026 10:26 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen Foto: Pixabay/GraphicsGuruji
Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, der am 24. Januar begangen wird, warnt die Aktion Mensch vor gravierenden Versäumnissen beim Ausbau eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland. Obwohl inklusive Bildung ein völkerrechtlich verankertes Menschenrecht ist, bleibt sie für viele Schüler*innen mit Behinderung weiterhin unerreichbar. Statt Barrieren abzubauen, verfestigt sich ein System der Separation aus Regel- und Förderschulen – abhängig vom Wohnort, der Personalsituation und strukturellen Rahmenbedingungen, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch im Vorfeld des Internationalen Tages der Bildung 2026.
Veröffentlicht am 22.01.2026 08:06 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Holger Hase in der zweiten Reihe der 4. von rechts links von Karl Finke Foto: Selbst Aktiv
Berlin (kobinet) Ob es die Inklusionstage, Veranstaltungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes oder andere Veranstaltungen zur Behindertenpolitik in Berlin waren, wenn es ihm zeitlich möglich war, war Holger Hase mit dabei. Man konnte sich schon fast darauf verlassen, dass er einen freundlich und stets engagiert meist kurz nach der Ankunft am Konferenzort begrüßte. Und immer wieder hatte er Interessantes zu berichten, denn Holger Hase war gut vernetzt und politisch unter anderem auch bei der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD aktiv. Anfang Januar 2026 ist Holger Hase verstorben, wie Udo Schmidt von Selbst Aktiv in einem Nachruf schreibt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.
„Die Maßgabe von Barrierefreiheit muss ein integraler Bestandteil der Gesundheitspolitik sein.“ Über diesee Forderung von Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), die Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit ist und diese im Rahmen eines Fachgespräches getätigt hat, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Der derzeitige Stand sei insbesondere bei der barrierefreien Versorgung für Frauen mit Behinderungen „erschütternd“, wird die Grünen-Politikerin in dem Bericht zitiert.
Staufen (kobinet) In der vorangegangenen Folge haben wir einen glasknochenkranken Jungen und einen hochbetagten Alten kennengelernt und miterlebt, wie sie sich trotz ihrer Vulnerabilität der aus erhöhter Verteidigungsbereitschaft gelegentlich entspringenden widrigen Umstände erwehren und Herausforderungen bewältigen. Diesmal begegnen wir in der litauischen Provinz einem testosterongeladenen Kraftpaket reinster Virilität, bereit, sich mit Gebrüll auf jeden Angreifer zu stürzen, der es wagt, auch nur einen Quadratzentimenter – doch lest selber, was die Viererbande unter Commander Kevin an Abenteuern zu bestehen hat.
Veröffentlicht am 22.01.2026 05:45 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Projektes Budgetkompetenz Foto: ISL
Berlin (kobinet) In der mittlerweile dritten Erhebung des Projekts „Budgetkompetenz“, das eine Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung darstellt, steht das Budget für Arbeit im Mittelpunkt des Interesses der Projektmitarbeitenden. Um das Instrument und seine Umsetzung noch besser zu verstehen, haben diese einen Fragenkatalog für Fachkräfte vorbereitet – und sie hoffen auf rege Beteiligung, die noch bis zum 28. Februar 2026 möglich ist. „In unserer Erhebung möchten wir zum Beispiel wissen, welche demografischen Eigenschaften die Budgetnehmenden mitbringen. Es geht um die Nachhaltigkeit ihrer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, um den Förderumfang und um regionale Unterschiede in der Umsetzungspraxis“, heißt es zur Umfrage auf der Internetseite des Projekts.
Veröffentlicht am 22.01.2026 05:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Hannover (kobinet) Der ADAC Marathon Hannover stärkt sein inklusives Profil und erweitert die Startmöglichkeiten für Athlet*innen mit Behinderung: Am 12. April 2026 sind auf der Marathon-Distanz nun Handbikes, Liegebikes, Adaptivbikes sowie Rennrollstühle offiziell zugelassen. Damit können Menschen mit Behinderung die 42,195 Kilometer mit einer breiten Auswahl an Sportgeräten absolvieren. Mit Adaptivbike bzw. Sportrollstuhl ist zudem wie gewohnt eine Teilnahme auf allen angebotenen Distanzen möglich. Somit stehen Menschen mit Behinderung ab nächstem Jahr gute Startmöglichkeiten auf einer der größten Laufveranstaltungen Deutschlands zur Verfügung. Darauf hat der Behinderten-Sportverband Niedersachsen hingewiesen.
Veröffentlicht am 22.01.2026 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
mdr Foto: mdr
Erfurt (kobinet) „Ihre Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind oft überdurchschnittlich, aber im Job können sie kaum Fuß fassen. 90 Prozent der autistischen Menschen haben keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ihre Karrieren sind geprägt von Brüchen, Jobwechsel, Arbeitslosigkeit. Warum das so ist und welche Lösungen es gibt, davon erzählt der Film von Elke Thiele.“ So heißt es in der Ankündigung des knapp 30minütigen Films des MDR vom 20. Januar 2026.
BERLIN (kobinet) Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen stellen die berufliche Rehabilitation vor große Herausforderungen – Strukturen, Angebote und Prozesse müssen weiterentwickelt und an veränderte Bedarfe angepasst werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Institut für sozialwissenschaftliche Prozessanalyse und Arbeitsgestaltung UG (haftungsbeschränkt) eine umfangreiche Prozessanalyse realisiert. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden durch den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke veröffentlicht.
Veröffentlicht am 21.01.2026 11:15 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic: Im Herbst der Reformen: Wo ist denn nur das BGG mit der Suche im Laubhaufen Foto: Juliane Harms mit KI
Berlin (kobinet) Auch diese Woche wurde die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) für mehr Barrierefreiheit nicht vom Bundeskabinett beschlossen. So bleibt der Bundesregierung nur noch eine Kabinettssitzung am 28. Janaur 2026 übrig, wenn sie noch das Ziel erreichen will, die Gesetzesreform noch im Januar 2026 auf den Weg zu bringen. Ursprünglich war ein Kabinettsbeschluss für den 17. Dezember 2025 vorgesehen, der aber an erneuten Einsprüchen scheiterte. Man darf also gespannt sein, was von der Idee und dem Ziel, private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit zu verpflichten, am Ende noch übrigbleibt. Dies vor allem in der Zeit, in der die Wirtschaft das Sagen hat, kommentierte die LIGA Selbstvertretung die erneute Verzögerung des Gesetzgebungsvorhabens.
Veröffentlicht am 21.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Monoski-Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster auf der Piste Foto: Tom Weller / DBS
FRECHEN (kobinet) Morgen und am Freitag steigt der zweite Para Ski alpin-Weltcup am Feldberg. In zwei Slalom-Wettbewerben misst sich dann die Welt-Elite am auf der FIS-Strecke in Fahl. Gleichzeitig möchten sich die Sportlerinnen und Sportler für die Paralympics Anfang März in Position bringen. Sieben Deutsche gehen bei diesem Heim-Weltcup am Start und auch Anna-Lena Forster hofft auf einen Sieg.
Veröffentlicht am 21.01.2026 07:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber Foto: Olivia Vieweg
Berlin (kobinet) „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“ lautet der Titel des neuen Reportage-Romans des Behindertenrechtlers Ottmar Miles-Paul, den dieser im Januar 2026 veröffentlicht hat und auf den das NETZWERK ARTIKEL 3 hinweist. „Nach seinem ersten Buch mit dem Titel ‚Zündeln an den Strukturen‘ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen, entführt uns der Autor in seinem zweiten Roman nun ins Jahr 2034. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt dann 25 Jahre in Deutschland. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der renommierten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Romans.
Staufen (kobinet) Die erste Folge unserer neuen Reihe spielte im wilden Osten, in Boomtown Görlitz. Dank einer florierenden Rüstungsindustrie erlebt die Stadt eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte sondergleichen. Dass die Herstellung von hochwertigem Verteidigungsgut mit trautem Familienglück aufs schönste harmoniert, beweisen Thekla und Tom und ihr Töchterchen. – In dieser zweiten Folge gehen wir in den Südwesten der Republik, wo wir in einer an sich idyllischen Örtlichkeit anschaulich miterleben, wie der frische Wind der Zeitenwende und der von ihr angestoßene Aufschwung des Verteidigungswesens auch vor „beschädigtem Leben“ (ein Ausdruck des Philosophen Theodor Wiesengrund Adorno) nicht haltmacht und weiteren Schaden anrichtet.
Veröffentlicht am 21.01.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Paragraf Foto: omp
Berlin (kobinet) Die Triage kann der Bundestag per Artikelgesetz regeln. Dazu muss das Grundgesetz nicht geändert werden. Zu diesem Schluss kommt der „Runde Tisch Triage (RTT)“, der am 20. Januar 2026 10 Essentials zu seinem Vorschlag veröffentlicht hat. „Das Bundesverfassungsgericht hat die Triageregelungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes im Herbst 2025 zwar für nichtig erklärt, weil der Bund an dieser Stelle keine Gesetzgebungskompetenz habe,“ erläutert Ottmar Miles-Paul, Sprecher der LIGA Selbstvertretung, die mit weiteren Organisationen beim RTT aktiv ist. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass nun die Länder aktiv werden müssten, denn der Bund könne per Artikelgesetz Regelungen in anderen Bundesgesetzen erlassen, für die seine Gesetzgebungskompetenz unzweifelhaft bestehe.
Veröffentlicht am 21.01.2026 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic mit Hinweis auf neue Broschüre mit drei Versionen der UN-BRK Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Berlin (kobinet) „Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist seit 2009 in Deutschland geltendes Recht und eine zentrale Grundlage für Inklusionspolitik, Rechtspraxis und fachliche Arbeit. Entsprechend häufig wird sie in unterschiedlichen Zusammenhängen herangezogen, in denen es auf eine genaue Auslegung des Textes ankommt. Neben der offiziellen deutschen Übersetzung und der Version in Leichter Sprache gibt es nun eine Ausgabe für Fachleute. Sie richtet sich an Menschen, die regelmäßig mit der UN-BRK arbeiten und den Wortlaut im Detail betrachten möchten. Diese Version stellt verschiedene Fassungen direkt gegenüber. In der Publikation werden drei Versionen der UN-BRK Artikel für Artikel tabellarisch angeordnet: die amtliche deutsche Übersetzung, die Schattenübersetzung des NETZWERK ARTIKEL 3 e. V. sowie das englische Original. Dadurch wird nachvollziehbar, wie einzelne Begriffe und Formulierungen übertragen wurden und wie sich unterschiedliche Übersetzungen voneinander unterscheiden.“ Darauf hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel in einem Facebook-Post hingewiesen.
Veröffentlicht am 21.01.2026 05:00 von Nico Wunderle in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Merzig (kobinet) Vor den Special Olympics Nationalen Spielen 2026 macht Nico Wunderle auf die inklusive Wanderausstellung „Sport und Inklusion“ aufmerksam, die ab dem 6. Februar 2026 im Neuen Rathaus in Merzig zu sehen ist. Rund 40 Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung greifen den inklusiven Gedanken der Spiele auf und tragen ihn in den kulturellen Raum.
BERLIN (kobinet) Aus Anlass des gestern vorgestellten Gesetzentwurfes des Bundesministeriums für Umwelt, Klima und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur E-Auto-Prämie äußert sich Katja Kipping, Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Sozialpolitik, Europa & Klima kritisch zu diesem Entwurf. „Die neue E-Mobilitätsförderung des BMUKN erreicht trotz so genannter sozialer Staffelung gerade die Menschen nicht, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind: Wer sich keinen Neuwagen leisten kann, bleibt außen vor. Statt Gebrauchtwagen zu fördern und die Ladeinfrastruktur im Mietwohnbereich auszubauen, subventioniert das Programm vor allem Haushalte mit Einkommen nahe der 80.000-Euro-Grenze und sogar klimaschädliche Plug-in-Hybride. Eine echte soziale Mobilitätswende braucht Förderung von E-Gebrauchtwagen, E-Lastenrädern und flächendeckender öffentlicher Ladeinfrastruktur – nicht weitere Anreize für den Neuwagenkauf.“ stellt Katja Kipping in dem Zusammenhang fest.
Veröffentlicht am 20.01.2026 13:26 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Symbol Paragraf Foto: omp
BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) und der Allgemeinen Behinderten Verbandes in Sachsen-Anhalt (ABiSA) erinnern in einer gemeinsamen Stellungnahme daran, dass inklusive Bildung nicht allein bildungspolitisches Ziel, sondern rechtlich verbindliche Verpflichtung ist. Zur Inklusion gehört auch das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. In Sachsen-Anhalt zeigt sich gerade, wie wenig politischen Rückhalt das Thema teils erfährt, wenn es um die praktische Umsetzung geht. In Sachsen-Anhalt will der CDU-Bildungsminister jetzt einen Fokus auf Förderschulen setzen.
Veröffentlicht am 20.01.2026 13:17 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
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KRAUTHEIM (kobinet) Ausdrücklich unterstützt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) die deutliche Kritik von Sören Pellmann, MdB, dem Fraktionsvorsitzenden und behindertenpolitischem Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, an den weiterhin gravierenden Defiziten bei der Barrierefreiheit im Schienenverkehr. Die von Sören Pellmann veröffentlichten Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage machen auch nach Einschätzung des BSK das Ausmaß des Problems unmissverständlich deutlich. Der BSK weist weiter darauf hin, dass Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr keine freiwillige Leistung ist, sondern eine verbindliche Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland seit 2009 gilt. Besonders kritisch ist ebenfalls aus Sicht des BSK das von von dem Bundestagsabgeordneten Pellmann benannte Umsetzungstempo zu bewerten. Weitere Einzelheiten zum Standpunkt des BSK sind hier zu diesem Thema nachzulesen.
Veröffentlicht am 20.01.2026 08:44 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Ottmar Miles-Paul Foto: Irina Tischer
Washington, D.C. (kobinet) Heute vor einem Jahr als Donald Trump am 20. Januar 2025 zum zweiten Mal das Amt des US-Präsidenten antrat, begann die weltweite Schockstarre gegenüber dem skruppellosen und arroganten Vorgehen des US-Präsidenten und seinen Vasallen sowie Profiteur*innen seiner egoistischen Politik. Ein Jahr später vor allem angesichts der mit der Bedrohung von Grönland mittlerweile offensichtlich unberechenbaren und völkerrechtswidrigen Politik der US-Regierung dürfte den Letzten klar sein, dass es Zeit ist, die Werte, die Donald Trump und seine Folgschaft systematisch zu zerstören versucht, konsequent zu verteidigen und sich gegen den Hass und die Abwertung von Menschen und ganzen Menschengruppen zu wehren. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul schildert in seinem Kommentar seine Gedanken ein Jahr nachdem Donald Trump umgeben von vielen Superreichen das Amt des US-Präsidenten zum zweiten Mal angetreten hat.
Kreuth (kobinet) „Skifahren ist für viele ein beliebtes Hobby. Für Menschen mit Behinderung kann es aber eine große Herausforderung sein. Am Hirschberg in Kreuth will man zeigen, ein Handicap muss keines sein. Schon zum siebten Mal fand dort ein Inklusionsskicup statt“, so heißt es in der Ankündigung eines gut dreiminütigen Fernsehberichts Bayerischen Rundfunks über den Inklusionsskicup, auf den Markus Ertl die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Berkeley, Kalifornien (kobinet) Wie Aktivist*innen sich in den USA für die Verabschiedung des Americans with Disabilities Act (ADA) einsetzten und damit eine wichtige Basis für die Rechte behinderter Menschen etablierten. Darum geht es in einem ca. 12minütigen Film auf der Plattform Retro Report. „Der Americans With Disabilities Act wurde nach Jahren von Protesten, des Organisierens und Druck verabschiedet, angeführt von Menschen mit Behinderungen, die gleichen Zugang zur amerikanischen Gesellschaft forderten. Dieses kurze Video zeichnet die Geschichte der ADA nach, von den Demonstrationen in den 1970er Jahren bis zum wegweisenden Gesetz von 1990, das den Zugang zu Schulen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Räumen neu gestaltete. Sie featured einige Anführer*innen der Bewegung, die Sit-ins, Lobbyarbeit, Busblockaden und den Capitol Crawl nutzten, um den Kongress zum Handeln zu bewegen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Films. Auch der Widerstand gegen die Kürzungen und Angriffe auf die medizinische Versorgung von Donald Trump, der heute am 20. Januar 2026 ein Jahr im Amt als US-Präsident in seiner zweiten Wahlperiode ist, klingt zum Ende des Films an.
Staufen (kobinet) Beinahe idyllisch mit einem Kindlein in der Wiege, so beginnt die aktuelle Storytelling-Serie auf kobinet an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Folge eins spielt in einer ostdeutschen Plattenbauküche. Wir begegnen einer jungen Mutter, die in Heimarbeit den Gamechanger moderner Kriegstechnik fertigt und einem jungen Vater, der das kostbare Verteidigungsgut zügig an die polnische Ostgrenze befördert.
Veröffentlicht am 20.01.2026 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo von Abgeordneten Watch Foto: Abgeordneten Watch
München (kobinet) Der bayerische Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel ist neben einer Reihe anderer Funktionen auch Vorsitzender der AG Förderschulen und Inklusion der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. In einer Antwort auf eine Frage von Jürgen Kunz, der die kobinet-nachrichten auf diese im Hinblick auf seine Fragen auf der Plattform Abgeordneten Watch aufmerksam gemacht hat, vertritt Norbert Dünkel die Ansicht, dass diejenigen, die sich für eine Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen entschieden haben, „keine Änderung für sich möchten und auch keine Inklusionsdebatte“. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im Folgenden die Frage und die Antwort des CSU-Landtagsabgeordneten.
Veröffentlicht am 20.01.2026 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des MAIK Kongress Foto: MAIK
München (kobinet) „Die aktuellen Diskussionen und Publikationen über die kommunalen Belastungen durch die Eingliederungshilfe haben heftige gesellschaftliche Debatten ausgelöst – insbesondere im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen. Diese führen bei ihnen zu großen Ängsten, denn sie sind genau auf diese Leistungen angewiesen. Vor diesem Hintergrund laden wir herzlich ein zum *62. MAIK-Onlinetalk am Mittwoch, 21.01.2026 von 17:00 – 19:00 Uhr via Zoom.“ So heißt es in der Ankündigung der kostenfreien Veranstaltung mit dem Titel „Werden Menschen mit Behinderung zum Kostenfaktor?“
Veröffentlicht am 19.01.2026 18:13 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
gb Geldscheine Foto: Gerhard Bartz
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb vom Land Niedersachsen, sich im Bundesrat für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer einzusetzen. Nur so kann der wachsenden Schere aus Arm und Reich wirklich etwas entgegengesetzt werden. Wie die aktuelle Oxfam-Studie zeigt, ist Vermögen in Deutschland ist nach wie vor massiv ungerecht verteilt, es gibt immer mehr Milliardäre. Gleichzeitig liegt in Niedersachsen die Zahl der Menschen, die armutsgefährdet sind, bei 16,6 Prozent. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen, hier beträgt die Quote über 25 Prozent. „Das spiegelt ganz deutlich die soziale Ungleichheit wider“, sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: „Kranken- und Pflegekassen fehlt das Geld und die Kommunen in Niedersachsen schreiben immer häufiger rote Zahlen. In Anbetracht dieser Situation ist es völlig unverständlich, warum extrem reiche Menschen nicht stärker besteuert werden.“
Veröffentlicht am 19.01.2026 17:58 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Berlin bei Nacht Foto: Irina Tischer
BERLIN (kobinet) Noch bis Ende Januar 2026 läuft in Berlin die Mitmach-Umfrage von KulturLeben Berlin zu Ehrenamt und Behinderung sowie Engagement in der Berliner Kulturlandschaft. In dieser Umfrage geht es vor allem darum wie Menschen mit und ohne Behinderungen Kultur in Berlin erleben, welche Erfahrungen sie im ehrenamtlichen Engagement machen, wo Barrieren bestehen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Ziel der Umfrage ist es, die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement als allgemein wie auch in speziellen Aspekten nachhaltig zu verbessern und mehr Menschen mit und ohne Behinderungen eine hochwertige Teilhabe am kulturellen Leben ohne Barrieren zu ermöglichen. Die Umfrage ist in deutscherund englischer Sprache sowie in Leichter Sprache zu beantworten.
Veröffentlicht am 19.01.2026 08:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Daumen unten Foto: Irina Tischer
Magdeburg (kobinet) Die am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt anstehende Landtagswahl wirft im Wahljahr 2026 bereits ihre Schatten voraus. Während Umfragen die AfD bei 40 Prozent sehen, ereifert sich der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt nun darin, die inklusionsfeindliche Haltung der AfD zu überbieten, wie es sich aus einem SPIEGEL-Bericht vom 18. Januar 2026 herauslesen lässt. Dort heißt es: „Bildungsminister Jan Riedel (CDU) sagte der ‚Volksstimme‘, er sehe aktuell wenig Spielraum für mehr Inklusion in regulärem Unterricht. Der Fokus solle auf Förderschulen liegen. Riedel begründete dies mit Lehrermangel. ‚Für gelingende Inklusion braucht man einen ausreichenden Personalschlüssel und Team-Unterricht‘, sagte er. ‚Diese Möglichkeiten haben wir in der aktuellen Personallage aber in den allermeisten Fällen schlicht nicht.'“ Am 15. Januar 2026 hatte der Bildungsminister im Bildungsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt noch eine „stabile Unterrichtsversorgung dank herausragenden Einsatzes der Lehrkräfte“ verkündet.
Veröffentlicht am 19.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
„Landschaft“ von Kurt Werthmann und Kim Neubauer. Dabei wurde Mischtechnik auf Leinwand eingesetzt. Foto: Mainfränkische Werkstätten
ERLANGEN (kobinet) Die Mainfränkischen Werkstätten fördern ihrem Angebot „Kunst und Kultur“ die Inklusion und Vielfalt. Zugleich machen sie Teilhabe und Kreativität erlebbar und sichtbar. Eine Auswahl aktueller Arbeiten von mehreren Kunstschaffenden aus Würzburg, Marktheidenfeld und Nantenbach ist nun bis Ende Juli bei der Lebenshilfe Bayern in Erlangen ausgestellt. Es werden 36 Kunstwerke aus verschiedenen Kursen der Mainfränkischen Werkstätten gezeigt. Die 28 Künstlerinnen und Künstler haben mit Acrylfarben und Mischtechnik auf Leinwand und Holz gearbeitet. Die Kunstausstellung der Mainfränkischen Werkstätten ist in der Geschäftsstelle des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern in der Kitzinger Straße 6 in 91056 Erlangen zu sehen. Die Landesgeschäftsstelle ist in der Regel werktags von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr geöffnet.
Staufen (kobinet) Hans-Willis Topnachricht der Woche
Ist diesmal seine eigene Storytelling-Folge „Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre“, die ab morgen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen (Dienstag bis Samstag) auf kobinet zu lesen ist. Der Autor und kobinet-Redakteur bedankt sich mit dieser kleinen Aufmerksamkeit bei den Gratulantinnen und Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag Anfang Januar. Es freut ihn sehr, dass man ihn nach anfänglichem Fremdeln mittlerweile liebgewonnen hat und auf kobinet nicht mehr missen möchte.
Veröffentlicht am 19.01.2026 07:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Gruppenbild mit Menschenrechts-T-Shirts von der ISL-Klausur 2026 in Bremen Foto: ISL
Bremen (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hielt am 15. und 16. Januar 2026 ihre jährliche Klausurtagung in der Jugendherberge Bremen ab. Vorstände, Beiräte und Mitarbeitende der ISL diskutierten die strategischen Schwerpunkte des anstehenden Jahres und setzten ein klares politisches Zeichen: „Lieber intensiv für ein selbstbestimmtes Leben brennen – für Autonomie, Teilhabe und Vielfalt – als von der Gesellschaft in Rollen und Grenzen gezwungen zu werden.“
Veröffentlicht am 19.01.2026 06:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Meinung
Sharepic zum IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL vom 18.1.2026 Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Reden wir darüber: Behinderung, Begehren und Selbstbestimmung – Feedbackrunde“, so lautet der Titel der Episode von Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang, der im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) ausgestrahlt wurde. Themen wie Umzug ohne Internet, Pflegeorganisation nach einem schweren Unfall und die praktischen wie emotionalen Belastungen von Assistenz und Abhängigkeit bilden den Einstieg, wie es u.a. in der Ankündigung des aktuellen IGEL-Podcast heißt.
Veröffentlicht am 19.01.2026 05:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) „Weltschmerz trifft auf eine schöne Zukunft“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projekt JOB inklusive der Sozialhelden, die am 28. Januar 2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr für Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten stattfindet. Mit dabei ist dieses Mal der seit 40 Jahren in der Behindertenbewegung aktive Ottmar Miles-Paul. „Am 28. Januar von 18-20 Uhr treffen wir uns online, um über die politischen Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen zu sprechen und wie wir gemeinsam aktiv werden können. Wir wollen einen Raum für Austausch, Beratung und Vernetzung bieten und laden alle ein, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen wollen“, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltung die in Deutscher Gebärdensprache gedolmetscht wird.
Veröffentlicht am 19.01.2026 04:50 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Sharepic zur Veranstaltung Frauengesundheit ohne Hindernisse Foto: Bündnis 90/Die Grünen
Berlin / Stuttgart (kobinet) „Gesundheit darf keine Frage von Barrieren sein. Doch für viele Frauen* und Mädchen mit Behinderungen ist genau das Alltag: Sie erhalten keine oder nur unzureichende gynäkologische und altersgerechte medizinische Versorgung – nicht aus eigener Entscheidung, sondern aufgrund fehlender Barrierefreiheit, unzureichender Ausstattung oder abgelehnter Behandlungen. Wir – Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB und Simone Fischer MdB – laden Sie herzlich ein zum digitalen Fachgespräch: „Gesundheit ohne Hindernisse – Wege zur barrierefreien medizinischen Versorgung für Frauen* mit Behinderungen.“ So heißt es u.a. in der Ankündigung der Online-Veranstaltung, die am 21. Januar 2026 von 10:00 – 12:00 Uhr stattfindet. Die Anmeldung ist bis 20. Januar möglich.
Veröffentlicht am 18.01.2026 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Hannover (kobinet) Wie sich barrierefreier und inklusiver Wohn- und Lebensraum wirtschaftlich planen und bauen lässt, stand im Mittelpunkt der Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Wirtschaftlichkeit beim inklusiven Bauen„, zu der der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer (BAK) und der Architektenkammer Niedersachsen nach Hannover eingeladen hatte.
Veröffentlicht am 18.01.2026 05:10 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
info schwarz Foto: Susanne Göbel
Mainz (kobinet) „Kennt ihr die Begriffe Neurodiversität und Neurodivergenz? Sie beschreiben die Vielfalt menschlicher Gehirne: Denn jeder Mensch verarbeitet Informationen unterschiedlich – so auch Menschen mit Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung). Wusstet ihr schon, dass Legasthenie und Dyskalkulie ebenfalls in den Bereich Neurodivergenz fallen? Wenn wir Begriffe wie Neurodiversität und Neurodivergenz verwenden, können wir dazu beitragen, die Stigmatisierung und Pathologisierung von Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie zu verringern. Denn Dyskalkulie und Legasthenie sind nichts anderes als natürliche Variationen in kognitiven Fähigkeiten und Lernstilen – gleichzeitig sind betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene immer noch häufig durch mangelnde Förderung und Anerkennung benachteiligt.“ So heißt es in der Beschreibung eines Kurzfilms, den die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Rheinland-Pfalz auf YouTube zum Thema veröffentlicht hat.
Veröffentlicht am 17.01.2026 12:25 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
DORTMUND (kobinet) Vom 4. bis 6. Februar 2026 findet in den Westfalenhallen Dortmund der Focus CP rehaKIND Kongress 2026 statt. Der Kongress gehört zu den größten interdisziplinären Fach- und Begegnungsformaten rund um die Versorgung, Teilhabe und Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen sowie ihrer Familien. Das gesamte Programm ist geprägt von berufsgruppenübergreifenden, interdisziplinären Formaten, häufig mit praktischen Demonstrationen – live auf der Bühne und per Video. Betroffene und Familien werden als „Erfahrungsexperten“ sichtbar und gestalten Inhalte in einem Austausch auf Augenhöhe aktiv mit. Die Ausstellung in Halle 1 und 2 mit rund 70 Ausstellenden ist jederzeit kostenfrei zugänglich – inklusive Rolli-Parcours, Ganganalyse und medizinischen Skills Labs. Weitere Einzelheiten sind auf dieser Internetseite zu erfahren.
Veröffentlicht am 17.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo SoVD ab 2020 Foto: SoVD
BERLIN (kobinet) Mit dem Bruch der Regierungskoalition zwischen SPD und BSW haben die Brandenburgerinnen und Brandenburger einen turbulenten Jahresanfang erlebt. Viele schauen besorgt auf die politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf ihren Alltag. Der Landesverband Berlin-Brandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) fordert in dieser Lage: „Jetzt braucht es zügig eine stabile Landesregierung, die sich auf eine Mehrheit im Landtag stützen kann. Sie muss für Verlässlichkeit sorgen und wichtige Entscheidungen für eine lebenswerte Zukunft treffen – besonders für Menschen, die soziale Benachteiligung erfahren oder sich in schwierigen Lebenslagen befinden.“