BERLIN / STUTTGART (kobinet)
Die Kosten für Pflege-Heime steigen sehr stark.
Das ist schlimm, aber nicht überraschend.
Die Politik hat schon lange falsche Entscheidungen getroffen.
Deshalb müssen Pflege-bedürftige Menschen immer mehr Geld bezahlen.
Es gibt schon gute Vorschläge für Verbesserungen.
Aber die Politik muss endlich handeln.
Die Regierung plant eine Reform der Pflege.
Etwas wird verändert und verbessert.
Das ist gut und wichtig.
Simone Fischer arbeitet für die Partei Die Grünen.
Sie sagt: Das Gesundheits-Ministerium arbeitet nicht gut genug.
Das ist eine Behörde für Kranken-Häuser und Ärzte in Deutschland.
Viele Verbesserungen könnten sofort umgesetzt werden.
Dafür braucht man keine große Reform.
Simone Fischer nennt mehrere Beispiele.
Die Corona-Kosten müssen zurück-gezahlt werden.
Das ist Geld für Schutz vor Corona wie Tests oder Masken.
Die Ausbildungs-Kosten für Pflege-Kräfte sind zu hoch.
Diese Kosten müssen geringer werden.
Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause.
Dafür zahlen sie Renten-Beiträge.
Das ist Geld für die Rente jeden Monat vom Lohn.
Diese Beiträge soll der Staat bezahlen.
Das würde der Pflege-Versicherung helfen.
Sie bezahlt Hilfe für alte oder kranke Menschen.
Dann hätte die Versicherung mehr Geld.
Sie könnte pflege-bedürftige Menschen besser unterstützen.
Es gibt auch eine private Pflege-Versicherung.
Und es gibt die soziale Pflege-Versicherung.
Beide sollten die Kosten gerecht aufteilen.
Der Sozial-Verband VdK ist eine Organisation.
Der VdK hilft sozial schwachen Menschen.
Der VdK sagt: Diese Situation ist beschämend.
Jeder dritte Mensch im Pflege-Heim bekommt Sozial-Hilfe.
Das ist Geld vom Staat für Menschen.
Das bedeutet: Diese Menschen sind sehr arm.
Sie können die Pflege nicht selbst bezahlen.
Der VdK fordert: Wir brauchen eine große Reform.
Pflege-bedürftige Menschen brauchen schnell Hilfe.
Sie brauchen weniger Kosten.
In Baden-Württemberg ist Pflege besonders teuer.
Im Jahr 2026 kostet ein Pflege-Heim-Platz 3.532 Euro im Monat.
Das ist nur der Eigen-Anteil im ersten Jahr.
Das ist Geld, das Sie selbst bezahlen müssen.
Das bedeutet: Die Pflege-Versicherung zahlt einen Teil.
Aber die pflege-bedürftigen Menschen müssen 3.532 Euro dazu-zahlen.
Im Jahr 2024 waren es noch 2.907 Euro im Monat.
Die Kosten steigen also sehr stark.
Der VdK fordert: Das Land Baden-Württemberg muss helfen.
Es soll die Investitions-Kosten übernehmen.
Das ist Geld für Gebäude und Geräte.
Investitions-Kosten sind zum Beispiel:
Kosten für neue Gebäude.
Kosten für Reparaturen.
Kosten für neue Geräte.
Aktuell zahlen pflege-bedürftige Menschen dafür 461 Euro im Monat.
Das soll das Land übernehmen.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
BERLIN / STUTTGART (kobinet) Die Zahlen zu den aktuellen Entwicklungen der Heimkosten sind alarmierend, aber eigentlich nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge der bisherigen politischer Entwicklungen und Entscheidungen. Solange die Bundesregierung keine anderen wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch. Notwendig wären jetzt klare politische Entscheidungen für einen anderen Kurs.
„Der angekündigte Gesetzgebungsprozess zur Pflegereform ist richtig und notwendig. Er kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Gesundheitsministerium an politischer Führung mangelt.“ stellt Simone Fischer, die Sprecherin für Pflegepolitik von Bündnis 90/DIE GRÜNEN dazu fest. Die Entlastungen, die keiner großen Reform bedürfen, hätten nach ihren Worten längst umgesetzt werden können. In dem Zusammenhang zählt Simone Fische rauf: die vollständige Rückerstattung der Corona-Mehrkosten, eine sofortige Entlastung bei den Ausbildungskosten oder die Erstattung der Rentenbeiträge für pflegende An- und Zugehörige aus Steuermitteln. Das würde der Pflegeversicherung nach den Worten der Sprecherin dieser Partei mehr Spielräume für eine bessere Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen ermöglichen. Ein weiterer Schritt zu mehr Fairness im System wäre demnach auch ein Kostenausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung.
„Beschämend“ findet der Sozialverband VdK Baden-Württemberg diese Entscheidungen. Jeder dritte Pflegeheim-Bewohner bekommt nach Angaben dieses Sozialverbandes schon jetzt Sozialhilfe. Der VdK fordert deshalb: „Wir brauchen endlich eine mutige nachhaltige Pflegereform und die schnelle finanzielle Entlastung der Pflegebedürftigen!“ Pflege ist nach Angaben des VdK in Baden-Württemberg besonders teuer und der Eigenanteil steigt weiter: im Jahr 2026 auf 3.532 Euro monatlich im ersten Jahr. Das heißt: Im Schnitt müssen die Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg für einen Heimplatz im ersten Jahr jeden Monat 3.532 Euro aus eigener Tasche hinzuzahlen, zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 lag der Eigenanteil monatlich im ersten Jahr noch bei 2.907 Euro. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert eine mutige nachhaltige Pflegereform und endlich die Übernahme der Investitionskosten durch das Land Baden-Württemberg, wobei der Eigenanteiles zu diesen Kosten in diesem Bundesland aktuell bei 461 Euro liegt.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
BERLIN / STUTTGART (kobinet) Die Zahlen zu den aktuellen Entwicklungen der Heimkosten sind alarmierend, aber eigentlich nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge der bisherigen politischer Entwicklungen und Entscheidungen. Solange die Bundesregierung keine anderen wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch. Notwendig wären jetzt klare politische Entscheidungen für einen anderen Kurs.
„Der angekündigte Gesetzgebungsprozess zur Pflegereform ist richtig und notwendig. Er kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Gesundheitsministerium an politischer Führung mangelt.“ stellt Simone Fischer, die Sprecherin für Pflegepolitik von Bündnis 90/DIE GRÜNEN dazu fest. Die Entlastungen, die keiner großen Reform bedürfen, hätten nach ihren Worten längst umgesetzt werden können. In dem Zusammenhang zählt Simone Fische rauf: die vollständige Rückerstattung der Corona-Mehrkosten, eine sofortige Entlastung bei den Ausbildungskosten oder die Erstattung der Rentenbeiträge für pflegende An- und Zugehörige aus Steuermitteln. Das würde der Pflegeversicherung nach den Worten der Sprecherin dieser Partei mehr Spielräume für eine bessere Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen ermöglichen. Ein weiterer Schritt zu mehr Fairness im System wäre demnach auch ein Kostenausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung.
„Beschämend“ findet der Sozialverband VdK Baden-Württemberg diese Entscheidungen. Jeder dritte Pflegeheim-Bewohner bekommt nach Angaben dieses Sozialverbandes schon jetzt Sozialhilfe. Der VdK fordert deshalb: „Wir brauchen endlich eine mutige nachhaltige Pflegereform und die schnelle finanzielle Entlastung der Pflegebedürftigen!“ Pflege ist nach Angaben des VdK in Baden-Württemberg besonders teuer und der Eigenanteil steigt weiter: im Jahr 2026 auf 3.532 Euro monatlich im ersten Jahr. Das heißt: Im Schnitt müssen die Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg für einen Heimplatz im ersten Jahr jeden Monat 3.532 Euro aus eigener Tasche hinzuzahlen, zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 lag der Eigenanteil monatlich im ersten Jahr noch bei 2.907 Euro. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert eine mutige nachhaltige Pflegereform und endlich die Übernahme der Investitionskosten durch das Land Baden-Württemberg, wobei der Eigenanteiles zu diesen Kosten in diesem Bundesland aktuell bei 461 Euro liegt.




