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Barrieren und Hindernisse im Fokus

Bild eines Arbeiters an einer Werkbank mit Handwerkzeug und Maschinenteilen
Berufe öffnen den Weg in die Arbeitswelt
Foto: tanrıca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen stellen die berufliche Rehabilitation vor große Herausforderungen – Strukturen, Angebote und Prozesse müssen weiterentwickelt und an veränderte Bedarfe angepasst werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Institut für sozialwissenschaftliche Prozessanalyse und Arbeitsgestaltung UG (haftungsbeschränkt) eine umfangreiche Prozessanalyse realisiert. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden durch den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke veröffentlicht.

Im Fokus der 2023 beauftragten Studie stehen die Zugangswege in die Berufsförderungswerke sowie mögliche Barrieren und Hindernisse, die Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen daran hindern, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) in Anspruch zu nehmen. Zum Ziel der Analyse führt die Vorstandsvorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer, aus: „Die Ergebnisse sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation liefern. Damit wollen wir sicherstellen, dass mehr Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen den Weg in eine nachhaltige berufliche Teilhabe finden.“

Die Studie untersucht die Zugangsprozesse von der Antragstellung bis zur Qualifizierung im Berufsförderungswerk, verweist auf neuralgische Punkte, an denen Anspruchsberechtigte aus dem Prozess aussteigen, blickt auf Einflussfaktoren wie veränderte Erwartungen, Beratungspraxis und neue Zielgruppen. Schließlich fasst sie die Erfolgskriterien für die Durchführung von LTA in Berufsförderungswerken zusammen. Die Studie ist in einer barrierefreien Kurzversion im Internet nachzulesen sowie als Forschungsbericht zu bekommen.