Hannover (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz: SoVD.
Der SoVD ist in Niedersachsen aktiv.
Der SoVD hat eine Forderung.
Die Forderung richtet sich an Niedersachsen.
Niedersachsen soll etwas tun.
Niedersachsen soll sich im Bundes-Rat einsetzen.
Der Bundes-Rat vertritt die 16 Bundes-Länder in Berlin.
Die Mitglieder reden über neue Gesetze.
Der SoVD möchte eine Vermögens-Steuer.
Vermögens-Steuer bedeutet: Sehr reiche Menschen zahlen Steuern.
Sie zahlen Steuern auf ihr Vermögen.
Vermögen ist zum Beispiel viel Geld oder viele Häuser.
Die Vermögens-Steuer gab es früher schon einmal.
Jetzt soll sie wieder eingeführt werden.
Warum fordert der SoVD das?
Es gibt immer mehr arme Menschen.
Und es gibt immer mehr sehr reiche Menschen.
Der Unterschied wird immer größer.
Das ist nicht gerecht.
Eine Studie zeigt das Problem.
Die Studie ist von der Organisation Oxfam.
In Deutschland ist Vermögen sehr ungleich verteilt.
Es gibt immer mehr Milliardäre.
Milliardäre sind Menschen mit sehr viel Geld.
In Niedersachsen sind viele Menschen arm.
16,6 Prozent sind armuts-gefährdet.
Armuts-gefährdet bedeutet: Diese Menschen haben sehr wenig Geld.
Besonders junge Erwachsene sind betroffen.
Bei ihnen liegt die Quote über 25 Prozent.
Quote bedeutet hier: So viele von 100 Menschen sind betroffen.
Dirk Kortylak ist Vorstand beim SoVD.
Dirk Kortylak sagt: Das zeigt die soziale Ungleichheit.
Soziale Ungleichheit bedeutet: Manche Menschen haben viel Geld.
Andere Menschen haben wenig Geld.
Dirk Kortylak sagt auch: Kranken-Kassen haben zu wenig Geld.
Pflege-Kassen haben zu wenig Geld.
Die Kommunen in Niedersachsen haben Schulden.
Kommunen sind zum Beispiel Städte oder Gemeinden.
Dirk Kortylak fragt sich: Warum werden sehr reiche Menschen nicht besteuert?
Besteuert bedeutet: Man muss Steuern zahlen.
Das versteht Dirk Kortylak nicht.
Der SoVD ist der größte Sozial-Verband in Niedersachsen.
Der SoVD sagt: Die Politik muss endlich handeln.
Die Landes-Regierung sagt oft: Das muss auf Bundes-Ebene geregelt werden.
Bundes-Ebene bedeutet: Für ganz Deutschland.
Nicht nur für ein Bundes-Land.
Aber das reicht nicht aus.
Niedersachsen kann im Bundes-Rat mitreden.
Die Landes-Regierung soll eine Initiative starten.
Initiative bedeutet: Ein Vorschlag für etwas Neues.
Der Vorschlag soll sein: Die Vermögens-Steuer wieder einführen.
Dirk Kortylak sagt: Die Politik muss mehr tun.
Für soziale Gerechtigkeit.
Die Bürger verstehen nicht: Warum werden Milliardäre nicht besteuert?
Das Leben wird für alle teurer.
Auch Niedersachsen würde profitieren.
Profitieren bedeutet: Einen Vorteil haben.
Das Land hätte mehr Geld.
Mit dem Geld könnte das Leben verbessert werden.
Das Leben der Menschen in Niedersachsen.

Foto: Gerhard Bartz
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb vom Land Niedersachsen, sich im Bundesrat für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer einzusetzen. Nur so kann der wachsenden Schere aus Arm und Reich wirklich etwas entgegengesetzt werden. Wie die aktuelle Oxfam-Studie zeigt, ist Vermögen in Deutschland ist nach wie vor massiv ungerecht verteilt, es gibt immer mehr Milliardäre. Gleichzeitig liegt in Niedersachsen die Zahl der Menschen, die armutsgefährdet sind, bei 16,6 Prozent. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen, hier beträgt die Quote über 25 Prozent. "Das spiegelt ganz deutlich die soziale Ungleichheit wider", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: "Kranken- und Pflegekassen fehlt das Geld und die Kommunen in Niedersachsen schreiben immer häufiger rote Zahlen. In Anbetracht dieser Situation ist es völlig unverständlich, warum extrem reiche Menschen nicht stärker besteuert werden."
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen muss die Politik hier endlich aktiv werden. „Da reicht es nicht aus, wenn sich die Landesregierung immer darauf zurückzieht, dass das auf Bundesebene geregelt werden muss. Diese Haltung lässt den Einfluss Niedersachsens, zum Beispiel im Bundesrat, völlig außen vor. Die Landesregierung muss eine Bundesratsinitiative zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer anstrengen“, fordert Kortylak. Es müsse seitens der Politik mehr für soziale Gerechtigkeit getan werden. „Es ist den Bürger*innen schlichtweg nicht zu vermitteln, warum Milliardär*innen nicht ausreichend besteuert werden, während das Leben für alle anderen Menschen immer teurer wird.“ Außerdem würde auch Niedersachsen von einer Vermögenssteuer profitieren. „Das Land hätte sehr viel mehr Spielraum, um das Leben der Menschen spürbar zu verbessern“, so Kortylak.

Foto: Gerhard Bartz
Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb vom Land Niedersachsen, sich im Bundesrat für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer einzusetzen. Nur so kann der wachsenden Schere aus Arm und Reich wirklich etwas entgegengesetzt werden. Wie die aktuelle Oxfam-Studie zeigt, ist Vermögen in Deutschland ist nach wie vor massiv ungerecht verteilt, es gibt immer mehr Milliardäre. Gleichzeitig liegt in Niedersachsen die Zahl der Menschen, die armutsgefährdet sind, bei 16,6 Prozent. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen, hier beträgt die Quote über 25 Prozent. "Das spiegelt ganz deutlich die soziale Ungleichheit wider", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: "Kranken- und Pflegekassen fehlt das Geld und die Kommunen in Niedersachsen schreiben immer häufiger rote Zahlen. In Anbetracht dieser Situation ist es völlig unverständlich, warum extrem reiche Menschen nicht stärker besteuert werden."
Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen muss die Politik hier endlich aktiv werden. „Da reicht es nicht aus, wenn sich die Landesregierung immer darauf zurückzieht, dass das auf Bundesebene geregelt werden muss. Diese Haltung lässt den Einfluss Niedersachsens, zum Beispiel im Bundesrat, völlig außen vor. Die Landesregierung muss eine Bundesratsinitiative zur Wiedereinführung einer Vermögenssteuer anstrengen“, fordert Kortylak. Es müsse seitens der Politik mehr für soziale Gerechtigkeit getan werden. „Es ist den Bürger*innen schlichtweg nicht zu vermitteln, warum Milliardär*innen nicht ausreichend besteuert werden, während das Leben für alle anderen Menschen immer teurer wird.“ Außerdem würde auch Niedersachsen von einer Vermögenssteuer profitieren. „Das Land hätte sehr viel mehr Spielraum, um das Leben der Menschen spürbar zu verbessern“, so Kortylak.




