Mainz (kobinet)
Wisst ihr, was Neuro-Diversität bedeutet?
Neuro-Diversität bedeutet: Alle Menschen denken anders.
Jedes Gehirn arbeitet anders.
Und wisst ihr, was Neuro-Divergenz bedeutet?
Neuro-Divergenz bedeutet: Ein Mensch denkt anders.
Anders als die meisten anderen Menschen.
Zum Beispiel: Menschen mit Autismus.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders und fühlen anders.
Autismus ist keine Krankheit.
Oder Menschen mit ADHS.
ADHS bedeutet: Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.
Jeder Mensch hat ein anderes Gehirn.
Das Gehirn ist in deinem Kopf.
Es steuert deinen Körper.
Jedes Gehirn lernt anders.
Manche Menschen haben Lega-Sthenie.
Lega-Sthenie ist eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.
Lesen und Schreiben ist dann schwer.
Manche Menschen haben Dys-Kalkulie.
Dys-Kalkulie bedeutet: Eine Person kann nicht gut rechnen.
Zahlen merken ist schwer.
Diese Menschen gehören zur Neuro-Divergenz.
Wir sollten diese Begriffe benutzen.
Dann verstehen die Menschen besser:
Lega-Sthenie ist keine Krankheit.
Dys-Kalkulie ist keine Krankheit.
Das Gehirn arbeitet einfach anders.
Viele Kinder haben Lega-Sthenie.
Viele Kinder haben Dys-Kalkulie.
Viele Jugendliche haben das auch.
Viele Erwachsene haben das auch.
Diese Menschen brauchen oft mehr Hilfe.
Aber sie bekommen oft zu wenig Hilfe.
Die Landes-Arbeits-Gemeinschaft Selbst-Hilfe hat ein Video gemacht.
Eine Landes-Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Sie arbeiten an einem Thema.
Selbst-Hilfe bedeutet: Menschen treffen sich.
Sie haben die gleichen Probleme.
Sie helfen sich gegenseitig.
Das Video ist auf YouTube.
YouTube ist eine Internet-Seite.
Auf YouTube gibt es viele Videos.
Im Video geht es um Lega-Sthenie.
Und es geht um Dys-Kalkulie.
Im Video gibt es 2 Menschen.
Sie heißen Charlotte und Christoff.
Charlotte erzählt ihre Geschichte.
Christoff erzählt seine Geschichte.
Sie zeigen: Jeder Mensch ist anders.
Jeder Mensch braucht andere Hilfe.
Es gibt noch ein längeres Video.
Das Video dauert 1 Stunde.
Das ist eine Reportage.
Eine Reportage ist ein Bericht.
Ein Reporter erzählt über ein Thema.
Er erzählt, was er gesehen hat.
In dem Video erfahrt ihr noch mehr.
Link zur 1-stündigen Reportage
.
Foto: Susanne Göbel
Mainz (kobinet) "Kennt ihr die Begriffe Neurodiversität und Neurodivergenz? Sie beschreiben die Vielfalt menschlicher Gehirne: Denn jeder Mensch verarbeitet Informationen unterschiedlich – so auch Menschen mit Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung). Wusstet ihr schon, dass Legasthenie und Dyskalkulie ebenfalls in den Bereich Neurodivergenz fallen? Wenn wir Begriffe wie Neurodiversität und Neurodivergenz verwenden, können wir dazu beitragen, die Stigmatisierung und Pathologisierung von Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie zu verringern. Denn Dyskalkulie und Legasthenie sind nichts anderes als natürliche Variationen in kognitiven Fähigkeiten und Lernstilen – gleichzeitig sind betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene immer noch häufig durch mangelnde Förderung und Anerkennung benachteiligt." So heißt es in der Beschreibung eines Kurzfilms, den die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Rheinland-Pfalz auf YouTube zum Thema veröffentlicht hat.
„Am Beispiel von Charlotte und Christoff, den Protagonisten unseres Erklärvideos, vollziehen wir nach, was Legasthenie und Dyskalkulie in den Bereich Neurodiversität zu tun haben und wie individuell die Lebenswege von Menschen mit Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung sein können. Außerdem geht es um die Bedeutung von Unterstützungsleistungen und Nachteilsausgleichen für unsere Protagonisten“, heißt es weiter in der Ankündigung des Kurzfilms.
Das Erklärvideo ist Startpunkt unserer einstündigen Reportage, die unter folgendem Link zu finden ist:

Foto: Susanne Göbel
Mainz (kobinet) "Kennt ihr die Begriffe Neurodiversität und Neurodivergenz? Sie beschreiben die Vielfalt menschlicher Gehirne: Denn jeder Mensch verarbeitet Informationen unterschiedlich – so auch Menschen mit Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung). Wusstet ihr schon, dass Legasthenie und Dyskalkulie ebenfalls in den Bereich Neurodivergenz fallen? Wenn wir Begriffe wie Neurodiversität und Neurodivergenz verwenden, können wir dazu beitragen, die Stigmatisierung und Pathologisierung von Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie zu verringern. Denn Dyskalkulie und Legasthenie sind nichts anderes als natürliche Variationen in kognitiven Fähigkeiten und Lernstilen – gleichzeitig sind betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene immer noch häufig durch mangelnde Förderung und Anerkennung benachteiligt." So heißt es in der Beschreibung eines Kurzfilms, den die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Rheinland-Pfalz auf YouTube zum Thema veröffentlicht hat.
„Am Beispiel von Charlotte und Christoff, den Protagonisten unseres Erklärvideos, vollziehen wir nach, was Legasthenie und Dyskalkulie in den Bereich Neurodiversität zu tun haben und wie individuell die Lebenswege von Menschen mit Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung sein können. Außerdem geht es um die Bedeutung von Unterstützungsleistungen und Nachteilsausgleichen für unsere Protagonisten“, heißt es weiter in der Ankündigung des Kurzfilms.
Das Erklärvideo ist Startpunkt unserer einstündigen Reportage, die unter folgendem Link zu finden ist:




