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Sieben Deutsche beim Para Ski alpin am Start

Monoskifahrerin mit einem Ski bei der Abfahrt
Monoski-Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster auf der Piste
Foto: Tom Weller / DBS

FRECHEN (kobinet) Morgen und am Freitag steigt der zweite Para Ski alpin-Weltcup am Feldberg. In zwei Slalom-Wettbewerben misst sich dann die Welt-Elite am auf der FIS-Strecke in Fahl. Gleichzeitig möchten sich die Sportlerinnen und Sportler für die Paralympics Anfang März in Position bringen. Sieben Deutsche gehen bei diesem Heim-Weltcup am Start und auch Anna-Lena Forster hofft auf einen Sieg.

Am heutigen Mittwoch steigt ab 11.00 Uhr noch das offizielle Training. Am Donnerstag und Freitag laufen ab 10.00 Uhr die Rennen. Bundestrainer Justus Wolf war am Montagvormittag nach dem Snow-Check bestens gelaunt: „Die Strecke schaut super aus, wir können sogar ein Stück weiter oben starten als im vergangenen Jahr.“ Am Donnerstag und Freitag starten die Rennen jeweils um 10.00 Uhr, der zweite Durchgang steigt dann ab 12.45 Uhr. Mehr als 60 Athletinnen und Athleten haben gemeldet, darunter auch alle sieben Deutschen, die ab dem 6. März bei den Paralympics in Cortina d’Ampezzo dabei sein wollen.

Monoski-Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster, die in Freiburg wohnt und vom Bodensee stammt, der einbeinige Skifahrer Christoph „Grisu“ Glötzner und Anna-Maria Rieder haben die nötige Qualifikationsleistung für die Spiele bereits erbracht. Rieders Teamkollegin Andrea Rothfuss in der stehenden Klasse, Alexander Rauen mit Guide Jeremias Wilke sowie die Nachwuchstalente Leon Gensert im Monoski und die erst 17 Jahre junge Maya Fügenschuh mit Guide Johanna Holzmann müssen die Norm noch erfüllen.

Dafür brauchen Rothfuss und Fügenschuh im Weltcup zwei Top-5-Platzierungen oder einen Podestplatz und müssen zwei Athletinnen hinter sich lassen, für die Männer reicht ein siebter Rang oder zwei Top-10-Platzierungen, wenn drei Athleten hinter ihnen bleiben