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NETZWERK ARTIKEL 3 empfiehlt Roman Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion

Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Foto: Olivia Vieweg

Berlin (kobinet) "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" lautet der Titel des neuen Reportage-Romans des Behindertenrechtlers Ottmar Miles-Paul, den dieser im Januar 2026 veröffentlicht hat und auf den das NETZWERK ARTIKEL 3 hinweist. "Nach seinem ersten Buch mit dem Titel 'Zündeln an den Strukturen‘ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen, entführt uns der Autor in seinem zweiten Roman nun ins Jahr 2034. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt dann 25 Jahre in Deutschland. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der renommierten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse", heißt es u.a. in der Ankündigung des Romans.

„Wie entwickelt sich die Geschichte? Wie sieht die Welt 2034 für behinderte Menschen aus? Wie ist es der Enthinderungsgruppe zwischenzeitlich ergangen? Und welche Rolle spielt der Ruf ‚Ich will raus‘? Zusammen mit der fiktiven Mitautorin des Romans, Helen Weber, blickt der Autor voraus in die Zukunft, aber auch zurück in die Vergangenheit. So viel sei verraten: die Themen der Selbstbestimmung, Inklusion und Aussonderung haben im Jahr 2034 nichts von ihrer Aktualität verloren. Und Pat*innen spielen eine wichtige Rolle“, heißt es weiter in der Ankündigung des Buches.

„Ottmar Miles-Paul kann es nicht lassen: Er nutzt jedes verfügbare Genre, um behinderten Menschen mehr Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben außerhalb von Einrichtungen zu ermöglichen. Dafür lief er schon einen Marathon, verbrachte eine Nacht in der Bannmeile des Bundestags, sprang in die Spree, leitete Empowerment-Kurse und produziert unermüdlich Nachrichten zur Behindertenpolitik. Mit seinem zweiten Reportage-Roman ist er – wie auch sonst oft im Leben – seiner Zeit voraus. Die bis zum Schluss spannende Handlung spielt im Jahr 2034: Ob es dann so sein wird, wie im Buch beschrieben?“ So der Kommentar von Prof. Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 zum neuen Roman aus dem Herzen der Behindertenrechtsbewegung.

Eine erste Lesung aus dem Roman fand bereits am 14. Januar 2026 als Lesung im Dunkeln in Kassel statt. Weitere Lesungen sind bereits geplant, so beispielsweise am 5. Februar 2026 um 18:30 Uhr im BIZ, Herrenstraße 8, in 30159 Hannover. Eine Anmeldung ist möglich per Mail an: [email protected].

Den Roman gibt es für 18 Euro plus Versandkosten als gedruckte Ausgabe und für 7,99 Euro als E-Book.

Link zu weiteren Infos und zur Bestellmöglichkeiten des Romans unter https://www.epubli.com/?s=Miles-Paul

Der Roman kann aber kostenfrei auf der Internetseite des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS heruntergeladen werden:

Link zum kostenfreien Download des Romans „Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“ auf der Plattform des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS

Link zu weiteren Informationen zum ersten Roman von Ottmar Miles-Paul „Zündeln an den Strukturen“ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu vom August 2023

Link zu weiteren Infos und zu geplanten Lesungen zum Roman „Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion“:

https://www.nw3.de/index.php/1205-ottmar-miles-paul-blickt-mit-roman-ich-will-raus-in-die-zukunft-in-sachen-inklusion