BERLIN (kobinet)
Gestern gab es einen neuen Gesetz-Entwurf.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Politiker schreiben auf, welche Regeln sie machen wollen.
Der Entwurf ist vom Bundes-Ministerium für Umwelt, Klima und nukleare Sicherheit.
Ein Bundes-Ministerium ist ein wichtiges Amt in Deutschland.
Dort arbeiten Menschen für die Regierung.
Nuklear bedeutet: Es geht um Atom-Kraft.
Atom-Kraft macht viel Energie aus sehr kleinen Teilchen.
Die Abkürzung ist: BMUKN.
Es geht um Geld für E-Autos.
Das nennt man: E-Auto-Prämie.
Du bekommst das Geld, wenn du ein Elektro-Auto kaufst.
Katja Kipping hat dazu etwas gesagt.
Sie arbeitet als Geschäfts-Führerin.
Eine Geschäfts-Führerin ist die Chefin von einer Firma.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für die Firma.
Sie leitet auch eine Abteilung.
Die Abteilung heißt: Sozial-Politik, Europa und Klima.
Sie findet den Entwurf nicht gut.
Katja Kipping sagt:
Die neue Förderung soll sozial sein.
Eine Förderung ist Geld vom Staat.
Du bekommst es für bestimmte Sachen.
Aber sie hilft den falschen Menschen.
Viele Menschen brauchen günstige Mobilität.
Mobilität bedeutet: Du kannst dich fortbewegen.
Du kannst mit dem Auto, Bus oder Fahrrad fahren.
Diese Menschen können sich kein neues Auto kaufen.
Für diese Menschen gibt es keine Hilfe.
Das Programm fördert nur neue Autos.
Gebrauchte E-Autos werden nicht gefördert.
Auch Lade-Stationen für Miet-Wohnungen gibt es nicht.
Stattdessen bekommen Menschen mit viel Geld die Förderung.
Die Grenze liegt bei 80.000 Euro im Jahr.
Auch Plug-in-Hybride werden gefördert.
Das ist ein Auto mit 2 Motoren.
Es fährt mit Benzin und mit Strom.
Diese Autos sind aber schlecht für das Klima.
Katja Kipping sagt:
Eine gute Mobilitäts-Wende muss anders sein.
Mobilitäts-Wende bedeutet: Bus und Bahn fahren überall.
Die Fahr-karten sind billig.
Sie muss gebrauchte E-Autos fördern.
Sie muss E-Lastenräder fördern.
Das ist ein Fahrrad mit Motor.
Man kann damit schwere Sachen transportieren.
Es braucht mehr öffentliche Lade-Stationen.
Die Förderung von neuen Autos ist nicht richtig.

Foto: einsichtsweise In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Aus Anlass des gestern vorgestellten Gesetzentwurfes des Bundesministeriums für Umwelt, Klima und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur E-Auto-Prämie äußert sich Katja Kipping, Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Sozialpolitik, Europa & Klima kritisch zu diesem Entwurf. "Die neue E-Mobilitätsförderung des BMUKN erreicht trotz so genannter sozialer Staffelung gerade die Menschen nicht, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind: Wer sich keinen Neuwagen leisten kann, bleibt außen vor. Statt Gebrauchtwagen zu fördern und die Ladeinfrastruktur im Mietwohnbereich auszubauen, subventioniert das Programm vor allem Haushalte mit Einkommen nahe der 80.000-Euro-Grenze und sogar klimaschädliche Plug-in-Hybride. Eine echte soziale Mobilitätswende braucht Förderung von E-Gebrauchtwagen, E-Lastenrädern und flächendeckender öffentlicher Ladeinfrastruktur – nicht weitere Anreize für den Neuwagenkauf." stellt Katja Kipping in dem Zusammenhang fest.

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BERLIN (kobinet) Aus Anlass des gestern vorgestellten Gesetzentwurfes des Bundesministeriums für Umwelt, Klima und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur E-Auto-Prämie äußert sich Katja Kipping, Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Sozialpolitik, Europa & Klima kritisch zu diesem Entwurf. "Die neue E-Mobilitätsförderung des BMUKN erreicht trotz so genannter sozialer Staffelung gerade die Menschen nicht, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind: Wer sich keinen Neuwagen leisten kann, bleibt außen vor. Statt Gebrauchtwagen zu fördern und die Ladeinfrastruktur im Mietwohnbereich auszubauen, subventioniert das Programm vor allem Haushalte mit Einkommen nahe der 80.000-Euro-Grenze und sogar klimaschädliche Plug-in-Hybride. Eine echte soziale Mobilitätswende braucht Förderung von E-Gebrauchtwagen, E-Lastenrädern und flächendeckender öffentlicher Ladeinfrastruktur – nicht weitere Anreize für den Neuwagenkauf." stellt Katja Kipping in dem Zusammenhang fest.




