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Hilfe bei einer Katastrophe – Menschen mit Einschränkungen können sich registrieren

Ein Feuerwehrmann bekämpft ein Flammen Inferno
Feuerwehrmann bekämpft Feuer
Foto: Pixabay

München (kobinet) In diesen Tagen wird viel über mögliche Katastrophen im kommenden Winter diskutiert. Besteht die Gefahr einer Notlage, weil Strom oder Gas ausfallen? Was passiert denn eigentlich mit Menschen mit Behinderung, die zum Beispiel heimbeatmet sind? Wegen dieser Fragen hat sich der Verein Notfallregister gegründet, der betroffenen Personen die Möglichkeit gibt sich zu registrieren.

Hüppe kritisiert: Lauterbachs Triage-Gesetz wird im Eiltempo durchgepeitscht

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Nicht nur vonseiten der Behindertenverbände, sondern auch aus der Opposition des Deutschen Bundestages hagelt es Kritik daran, dass das Triage-Gesetz nächste Woche im Bundestag ohne breite gesellschaftliche Debatte verabschiedet werden soll. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, zuständiger Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU, kritisiert in einer Presseinformation, dass „Lauterbachs Triage-Gesetz“ nun „im Eiltempo durchgepeitscht“ werden soll.

Runder Tisch Triage appelliert für Nichtbefassung des Triage-Gesetzes

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Der „Runder Tisch Triage“ hat sich am 1. November mit einem dringenden Appell an itglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zum aktuellen Gesetzgebungsprozess für Regelungen im Falle einer Triage gewandt. Der „Runde Tisch Triage“ appelliert dabei an die Ausschussmitglieder, eine Ausschuss-Empfehlung zur Nichtbefassung mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes (BT-Drucksache 20/3788) vorzulegen. Ein neuer und umfassender gesellschaftlicher und parlamentarischer Diskussionsprozess ist nach Ansicht des „Runden Tisch Triage“ unabdingbar.

Aktion Mensch stellt Inklusionbarometer Mobilität vor

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist die Mobilität in Deutschland immer noch stark eingeschränkt. Sie haben weniger oder schlechtere Möglichkeiten, sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, als Menschen ohne Beeinträchtigungen. Das sind zentrale Ergebnisse des Inklusionsbarometers Mobilität der Aktion Mensch, das erstmals einen repräsentativen Überblick über den Stand der inklusiven Mobilität in Deutschland liefert. Die Studie, die heute am 2. November vorgestellt wird, vergleicht das Mobilitätsverhalten von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zeigt, dass immer noch zahlreiche Barrieren die Zugänglichkeit erschweren: Defekte Fahrstühle, schlechter Straßenbelag, fehlende Schilder, schlecht lesbare Fahrpläne, unübersichtliche Apps oder komplizierte Fahrkarten-Automaten – die Beispiele sind vielfältig.

Viel zu tun für Constantin Grosch im neuen Landtag von Niedersachsen

Constantin Grosch
Constantin Grosch
Foto: privat

Hannover (kobinet) Bei der Wahl des niedersächsischen Landtags am 9. Oktober ist dem Behindertenrechtsaktivist Constantin Grosch der Einzug in den neuen niedersächsischen Landtag für die SPD geglückt. Nun liegt der Koalitionsvertrag für eine rot-grüne Landesregierung vor. Dabei wird deutlich, dass es einige gute Ansatzpunkte in der Behindertenpolitik gibt. Klar ist aber auch, dass dabei auf Constantin Grosch und die Behindertenbewegung in Niedersachsen einige Herausforderungen anstehen, wenn Niedersachsen den Anschluss an die Spitze der Bundesländer in Sachen Behindertenpolitik wieder schaffen will.

Ohrfunk-Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik

Logo: Ohrfunk
Logo: Ohrfunk
Foto: Ohrfunk

Berlin (kobinet) Allwöchentlich sendet das Internetradio Ohrfunk aktuelle Nachrichten zur Behinderten- und Sozialpolitik. Stefan Müller wählt dafür aus verschiedenen Quellen wie den kobinet-nachrichten oder dem Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) interessante Nachrichten für seinen 5minütigen Nachrichtenblock aus. Nun ist die letzte Ausgabe vom 26. Oktober im Podcast des Ohrfunks erschienen.

Zu wenig bei Pflege und Wohnen

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Im jetzt vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in Niedersachsen sieht der Sozialverband Deutschland (SoVD) viele gute Ansätze beim Thema soziale Gerechtigkeit. Gerade in den Bereichen Wohnen, Pflege und Mobilität gehen dem Verband die Pläne aber nicht weit genug.

Auf der Suche nach Wegen für ein inklusives Arbeiten ohne Barrieren

Joachim Leibiger an einem Mikrofon
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Foto: TLMB

ERFURT (kobinet) Auf ihrem 64. Treffen werden sich die Beauftragten der Bundesländer für die Belange von Menschen mit Behinderungen mit der zentralen Frage für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben beschäftigen. Ein zentraler Punkt wird dabei sein, wie es in Zukunft besser gelingen kann, Menschen mit einer Behinderung ein inklusives Arbeiten ohne Barrieren zu ermöglichen. Das kündigte der Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger an.

Paritätische Gesamtverband fordert Schutz der sozialen Infrastruktur

Symbol Ausrufezeichen

BERLIN (kobinet) Die von der Gaspreis-Kommission veröffentlichten Vorschläge bewertet der Paritätische Gesamtverband als zwiespältig. Absolut zu begrüßen sei, so der Verband, dass die Kommission die Bedeutung gemeinnütziger sozialer Einrichtungen hervorhebt und ihre besondere Schutzbedürftigkeit betont. In der Praxis komme es, wie der Paritätische unterstreicht, nun jedoch vor allem auf eine gute Ausstattung der Fonds sowie ein Mitziehen der Bundesländer an, um soziale Einrichtungen hinreichend durch die Energiekrise zu helfen. Der Verband zeigt sich zugleich enttäuscht davon, dass nach wie vor zu wenig gezielte Hilfen für ärmere Menschen vorgesehen sind und fordert hier dringend Nachbesserungen.

Tausende Assistenzkräfte fehlen

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

DÜSSELDORF (kobinet) Bei einer Fachtagung, welche in Neuss stattgefunden hatte, warnte der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) davor, dass In der nordrhein-westfälischen Pflege ein massiver Mangel an Assistenzkräften droht. Der bpa fordert deshalb die Aussetzung der starren Fachkraftquote und längere Übergangsphase für neues Personalbemessungssystem.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Oktober 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg (kobinet) „6 Gründe warum aufregen und freuen so nah beieinander liegen“, so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, die aktuelle Ausgabe des Podcast tituliert. Im Rückblick auf die kobinet-nachrichten zur Behindertenpolitik im Oktober 2022 geht es u.a. um das aktuelle Thema Triage, warum die bayerische Sozialministerin weit weg von der UN-Behindertenrechtskonvention ist und um guten Nachrichten zur Inklusion, die Sascha Lang seinem Gesprächspartner Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten entlockt hat.

Online-Veranstaltungen zum Thema Flucht und Behinderung

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

Berlin (kobinet) Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine informiert das Projekt Crossroad von Handicap International Fachkräfte der Behindertenhilfe, aber auch geflüchtete Ukrainer*innen mit Behinderung und deren Angehörige regelmäßig über die Rechtslage, das Unterstützungssystem und die Versorgung in Deutschland. Für die nächsten Wochen sind eine Reihe weiterer Online-Veranstaltungen geplant.

Mehr Geld für Antidiskriminierungsstelle

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes soll 2023 finanziell besser ausgestattet werden als bisher geplant. Unter anderem sollen fünf Millionen Euro zum „modellhaften Ausbau des Netzwerks zivilgesellschaftlicher Beratungsstellen gegen Diskriminierung in Kooperation mit den Ländern“ zur Verfügung gestellt werden. 750.000 Euro sollen in Pilotprojekte etwa zur algorithmenbasierten Diskriminierung und deren Prävention fließen. Auch für Forschung und Veröffentlichungen werden jeweils eine Million Euro mehr veranschlagt. Über entsprechende Änderungen im Regierungsentwurf für den Etat 2023 des Bundesministeriums für Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (20/3100, Einzelplan 17), die vom Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen wurden, berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.

Online-Veranstaltung zu Verwaltungsverfahren

Projekt-Banner: Das lass' ich mir nicht bieten
Projekt-Banner: Das lass‘ ich mir nicht bieten
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen des Projektes „Das lasse ich mir nicht bieten! Ermutigung zur (individuellen) Rechtsdurchsetzung“ bietet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Austausch zum Thema Verwaltungsverfahren an. Referieren wird an beiden Tagen Marianne Schörnig, die als Fachanwältin für Sozialrecht tätig ist. Sozialleistungen – egal auf welchem Gebiet – gibt es in der Regel nicht ohne Verwaltungsverfahren. Mit dem zweiteiligen Workshop werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, Rechte und Ansprüche in allen Sozialleistungsbereichen zu erkennen und durchzusetzen, sowie unberechtigte Forderungen von Ämtern und Behörden abzuwehren, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltungen, die am 11. und 12. November stattfinden und für die noch einige wenige Plätze frei sind.

Broschüre: Reise durch Bremisches Behindertengleichstellungsgesetz

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) „In der Broschüre ‚Teihabe behinderter Menschen. Eine Reise durch das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz‘ nimmt Uwe Boysen uns mit auf eine Reise durch das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz. Die Reise wird auf dem Weg hin zu einer inklusiven und gleichberechtigten Gesellschaft mit einem Zug unternommen, dessen unterschiedliche Abteile die die unterschiedlichen Abschnitte des Gesetzes beherbergen. Die gelungene Art der bildhaften Erläuterungen ermöglicht einen verständlichen Einstieg in die Broschüre und verhindert, dass man sich auf der Reise in einem Dschungel aus Paragraphen verirrt“, heißt es in einer Ankündigung des Büros des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Neuregelung zu Krankenhausbegleitung muss sich in Praxis beweisen

Wilfried Oellers
Wilfried Oellers
Foto: Wilfried Oellers

Berlin (kobinet) Zum Inkrafttreten der Neuregelungen zur Finanzierung der Begleitung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus zum 1. November 2022 setzt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Wilfried Oellers, darauf, dass sich diese Regelung nun in der Praxis bewähren müsse.

Gehörlos im Ehrenamt

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) 2Cindy nimmt uns mit zum Übungsplatz vom Technischen Hilfswerk. Sie macht dort die Grundausbildung für Ehrenamtliche und erzählt uns, wie sie als gehörlose Person mit den anderen kommunizieren kann. Für den Ernstfall hat sie eine ganz besondere Technik dabei“, heißt es in der Ankündigung eines entsprechenden YouTube Beitrag der Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter.

SoVD kritisiert Diskussion um das Bürgergeld

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Um das neue Bürgergeld ist am Wochenende eine unnötige Diskussion entstanden. Vor allem CDU-Chef Friedrich Merz bei seiner Gastrede auf dem CSU-Parteitag in Augsburg, als auch CDU-Generalsekretär Mario Czaja im Tagesspiegelinterview haben nach Ansicht des Sozialverband Deutschland (SoVD) Gift in die Debatte gebracht. Die Vorstandsvorsitzende des SoVD, Michaela Engelmeier, findet dazu deutliche Worte: „Das Bürgergeld muss zum 1. Januar 2023 kommen. Geringverdienende und Leistungsbeziehende jetzt gegeneinander auszuspielen und mit Blockade zu drohen, ist einfach unanständig.“

Inklusion mit Fernsehkoch Tim Mälzer

Menschen mit Down-Syndrom im Küchenjob
Küchencrew aus der VOX-Sendung
Foto: VOX

Berlin (kobinet) 13 Menschen mit Down-Syndrom werden einen Monat lang in einem Restaurant möglichst selbstständig in den Bereichen Service und Küche arbeiten – eine große Aufgabe, die zeigen kann, wozu sie mit der notwendigen Unterstützung fähig sind. So hat VOX seine dreiteilige Dokusoap mit Tim Mälzer angekündigt. Der zweite Teil wird morgen um 20.15 gesendet.

Das MAD eröffnet seine virtuellen Pforten

Logo des Museums
Eröffnung am 29.10.2022
Foto: www.museum-anderer-dinge.de

Berlin (kobinet) Am Samstag den 29.10.2022 war es soweit, das „Museum Anderer Dinge“ – das MAD- öffnete auf einer Veranstaltung im Haus der Demokratie und Menschenrechte seine virtuellen Pforten. Es gibt nicht wenige Psychiatriemuseen, aber bisher keines, dass die Erfahrungen von Krisen und Verrücktheit aus der Perspektive der Erfahrenden erzählt.

ABiD regt Debatte über den Fortbestand der Förderschulen an

Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

BERLIN (kobinet) Angesichts eines wachsenden Bedürfnisses von Eltern körperlich, seelisch und geistig beeinträchtigter Kinder nach einer gemeinsamen Beschulung ihrer Jüngsten mit Alterskollegen ohne Behinderung ermutigt der Allgemeiner Behindertenverband zu einer Debatte über den Fortbestand der Förderschulen. In dem Zusammenhang müsse, so ABiD-Sozialberater Dennis Riehle, offen darüber diskutiert werden, ob eine exkludierende Bildung im 21. Jahrhundert noch einen Platz hat,

Neu bei NO LIMITS

Szene aus der Aufführung für NO LIMITS
Für Neugierige ab 5 Jahren
Foto: Philipp Weinrich

Berlin (kobinet) Tanzendes Philosophieren über Dinge – für Neugierige ab 5 Jahren. Das bringt das Feld-Theater für junges Publikum, das erstmals am Festival NO LIMITS teilnimmt. 50 Minuten lang wenden sich Jan Rozman, Julia Keren Turbahn und Jan Kress an taube und hörende Menschen.

Sozialverband fordert Sozialticket

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Mit dem Blick auf die Koalitionsverhandlungen in Niedersachsen fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) ein Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen. Nach Einschätzung dieses SoVD-Landesverbandes zeigt eine Studie des Instituts Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt, dass sich durch das 9-Euro-Ticket vor allem die soziale Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen verbessert hat. Die Unterstützung des vom Bund geplanten 49-Euro-Tickets durch SPD und Grüne in Niedersachsen sieht SoVD in Niedersachsen kritisch: Es sei für Menschen mit wenig Geld viel zu teuer.

Werkstatt-Frauenbeauftragte bilden Landes-Arbeitsgemeinschaft

Gruppenfoto mit sieben Frauen
Gruppenfoto der frisch gewählten Gründungssprecherinnen
Foto: Anna Spindelndreier

GÜTERSLOH (kobinet) Die Frauenbeauftragten der „Werkstätten für behinderten Menschen“ (WfbM) in Nordrhein-Westfalen werden die Interessen der Frauen in den Werkstätten künftig auch auf Landesebene vertreten. Bei der Vollversammlung der Frauenbeauftragten in Gütersloh entschieden sich die Frauenbeauftragten mit großer Mehrheit, eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) zu gründen und die Arbeit gemeinsam zu starten. Zugleich wurden die Gründungssprecherinnen gewählt.

IGEL-Podcast: Sind die wahnsinnig – Blind auf die Piste?

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) geht es um das Angebot des Sportverein Sportsgeist e.V. Dieser bietet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Skischule Kiel im März 2023 eine Skireise mit Skikurs für blinde und sehbehinderte Menschen nach Norwegen an. Der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang sprach mit Philine Beckmann und Florian Wrobel über das Projekt.

Queer Münster in der Stadtbücherei Münster

Großes kirchliches Gebäude mit zwei Türmen an der linken Bildseite
Seitenansicht des Dom zu Münster / Westfalen
Foto: H. Smikac

MÜNSTER (kobinet) Die Ausstellung „Queer Münster. Eine andere Geschichte der Stadt“ ist noch bis zum 4. November 2022 in der Stadtbücherei Münster zu sehen. Die Ausstellung haben 21 Studierenden der Geschichtswissenschaft unter Leitung zweier Mitarbeiter vom LWL-Institut für Regionalgeschichte, entwickelt und umgesetzt.

mdr will Sendungen bis zum Jahr 2025 weitgehend barrierefrei anbieten

Buchstaben mdr auf blauem Grund, rechts daneben das ARD-Symbol, eine blaue Eins im blauen reis auf weißem Grund
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Foto: mdr

LEIPZIG (kobient)

LEIPZIG (kobient) Im Ergebnis einer gestrigen Beratung der mdr-Intendantin mit Behindertenverbänden kündigte der Mitteldeutsche Rundfunk (mdr) an, seine digitalen Angebote im Internet und den Mediatheken bis zum Jahr 2025 weitgehend barrierefrei zugänglich zu gestalten.

NO LIMITS wieder Inklusiv in Berlin

RambaZamba-Hausband auf der Bühne
21 downbeat, die RambaZamba-Hausband
Foto: RambaZamba

Berlin (kobinet) NO LIMITS feiert vom 9. bis 19. November in Berlin seine zehnte Ausgabe. Nach 3 Jahren Förder-Pause zeigt Deutschlands größtes und wichtigstes Festival für Disability & Performing Arts, wieder aktuelle Strömungen und Themen, mit denen sich Künstler mit und ohne amtlich bescheinigte Behinderungen beschäftigen, erfuhr kobinet von Antje Grabenhorst.

Assistenz im Krankenhaus: SoVD fordert Nachbesserung für pflegende Angehörige

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

Hannover (kobinet) Ab dem 1. November können Angehörige, die einen Menschen mit Behinderung bei einem Aufenthalt im Krankenhaus begleiten, Krankengeld erhalten. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt diese Neuregelung zwar, bewertet sie aber auch als viel zu kurz gegriffen. Denn: In Niedersachsen fallen durch die engen Voraussetzungen zahlreiche pflegende Angehörige durch das Raster.

Zähes Ringen um Enquete-Kommission zur UN-Behindertenrechtskonvention

Dr. Brigitte Schumann
Dr. Brigitte Schumann
Foto: Bildungsklick

Düsseldorf (kobinet) Zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen haben Mitglieder des Deutschen Bundestages eindringlich aufgefordert, eine Enquete-Kommission einzurichten, die Ziele und Wege für eine menschenrechtskonforme Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erarbeitet. In einem Beitrag für den Bildungsklick beschreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann den Hintergrund der Forderung und den Stand der derzeitigen Diskussion.

Notfallregister soll Patienten-Hilfe bei Stromausfall ermöglichen

Symbol Information

Berlin (kobinet) Für den Fall großflächiger Stromausfälle soll künftig ein Notfallregister den sofortigen Überblick über Beatmungspatienten und Hilfsbedürftige möglich machen. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wüssten derzeit nicht, wo sich Menschen mit schwersten gesundheitlichen Einschränkungen wie beispielsweise an einem Heimbeatmungsplatz befänden, teilten die Organisatoren der Plattform, darunter Katastrophenschützer und Sicherheitsforscher, in Berlin mit. Hilfsbedürftige oder deren Pfleger können sich ab sofort online in einem Notfallregister eintragen, heißt es in einem auf www.journalonko.de, auf den Dinah Radtke die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Gemeinsam für bessere Lautsprecherdurchsagen in Bussen und Bahnen in Nordhessen

Gruppenbild der Tester*innen vor einem Bus
Gruppenbild der Tester*innen vor einem Bus
Foto: omp

Kassel (kobinet) Wer kennt das nicht? Man ist neu in einer Stadt oder in einer Gegend, in der man noch nie mit dem Bus oder der Straßenbahn unterwegs war. Und ausgerechnet dann gibt es keine Haltestellendurchsagen bzw. sind diese nicht verständlich. Da kann der Anlass der Reise noch so schön sein. Wenn die Unsicherheit steigt, ob man die richtige Haltestelle zum Aussteigen erwischt, kann die Fahrt leicht zum Stress werden. Für blinde und sehbehinderte Menschen sind solche verunsichernde Situationen bei der Nutzung von Bussen und Bahnen Alltag, denn sie sind verstärkt auf gute und verständliche Informationen angewiesen. In Kassel haben sich nun Vertreter*innen von Behindertenorganisationen und Verantwortliche der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) und des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV) getroffen, um die Barrierefreiheit bei Durchsagen in Bussen und Bahnen zu verbessern.

LIGA Selbstvertretung für Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens zur Triage

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Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) „Es darf nicht passieren, dass unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit und den meisten Bundestagsabgeordneten ein Gesetz zur Triage den Bundestag passiert, das der Selektion von vermeintlich Schwächeren zugunsten Stärkerer Tür und Tor öffnet.“ So bringt die Sprecherin der LIGA der Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, Dr. Sigrid Arnade, ihr Entsetzen nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages vom 19. Oktober zum vorliegenden Gesetzentwurf für Triage-Regelungen auf den Punkt. Die LIGA Selbstvertretung fordert daher eine Aussetzung der für den 10. November geplanten Verabschiedung der geplanten Änderungen im Infektionsschutzgesdetz zur Triage zugunsten einer breiten gesellschaftlichen Debatte und einer Entscheidung im Bundestag ohne Fraktionszwang.

Aktionstag Leuchten für Inklusion in München abgesagt

Logo VbA Text Selbstbestimmt Leben e. V.
Logo VbA
Foto: VbA

München (kobinet) Am 28. Oktober wollte der Verein VbA Selbstbestimmt Leben den Rindermarkt in München in ein Fackelmeer verwandeln. Zwischen 17:00 und 20.30 Uhr war dort ein Aktionstag unter dem Motto: „Leuchten für Inklusion“ geplant. Wegen personeller Probleme musste die Aktion kurzfristig abgesagt werden, wie die kobinet-nachrichten erfuhren. Aufgeschoben sei aber nicht aufgehoben, heißt es vonseiten des VbA.

Europäischer Gerichtshof für Menschrechte stärkt Recht auf Teilhabe behinderter Menschen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Dr. Martin Theben, der für die kobinet-nachrichten immer wieder über geschichtlich relevante Meilensteine der Behindertenbewegung berichtet, hat sich nun in einem Beitrag einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 8. Februar 2022 gewidmet. Dieser hat das Recht auf Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt, schreibt der Berliner Rechtsanwalt in einem Beitrag für das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation www.reha-recht.de.

Kosten für Begleitung im Krankenhaus werden ab 1. November erstattet

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Für Patientinnen und Patienten mit geistiger oder mehrfacher Behinderung bringt der 1. November nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe große Erleichterung: Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus können sie sich von einer vertrauten Person begleiten lassen. Darauf haben sie dann einen Rechtsanspruch und die Kosten werden erstattet. „Wir sind froh, dass diese wichtige Unterstützung nun endlich auf sichere finanzielle Füße gestellt wurde“, teilte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt mit.

Veranstaltung: Was tun wenn’s brennt?

Brennendes Haus
Brennendes Haus
Foto: Arbeitskreis Barrierefreiheit Mannheim

Mannheim (kobinet) „Was tun wenn’s brennt?“ So lautet der Titel einer Veranstlaltung, zu der der Mannheimer Arbeitskreis Barrierefreiheit am 22. November in die Mannheimer Abendakademie einlädt. Beginn der Veranstaltung ist um 16 Uhr, Einlass ab 15 Uhr 30. Für gehörlose Menschen wurden zwei Dolmetscherinnen engagiert, heißt es in der Ankündigung.

Wohnungsgesellschaft behindert „behinderten“ Mieter

Ein Elektrorollstuhlfahrer steht vor einer Treppe im Treppenhaus
Foto von einem Treppenhaus
Foto: Roman Urdl

München (kobinet) Wohnungen sind schwer zu finden, barrierefreie Wohnungen erst recht. Vor allem in München ist es für Menschen mit Einschränkungen besonders schwer gut unterzukommen. Gerade diejenigen, die eine Erdgeschoßwohnung beziehen durften, schätzen sich glücklich, wenn sie die folgende Geschichte hören. Ein Mieter mit Einschränkungen hat die kobinet Redaktion darüber informiert, dass er seit dem 8. September 2022 seine Wohnung im Obergeschoss nicht mehr verlassen kann. Da er einen Elektrorollstuhl nutzt, ist auch eine händische Möglichkeit über das Treppenhaus nach unten zu gelangen unmöglich.

Schnuppertage bei blista

Logo blista Bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Logo blista
Foto: blista

MARBURG (kobinet) Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) lädt sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler dazu ein, im Rahmen von Schnuppertagen und Orientierungswochen das Leben und Lernen an der blista kennenzulernen. Die Schnuppertage bieten die Möglichkeit, sich einen ersten Einblick zu verschaffen. Die Einladung richtet sich an alle, die sich für einen Bildungsweg an der Carl-Strehl-Schule oder eine Ausbildung im blista-Zentrum für berufliche Bildung interessieren.