Veröffentlicht am 31.03.2019 12:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Anna Radtke Foto: Anna Radtke
BAYREUTH (KOBINET)
BAYREUTH (KOBINET) Der Frühling lockt die Menschen ins Freie und gerade auch behinderte Menschen fragen sich, wo ein nächster möglichst barrierefreier Ausflug hingehen könnte. So kommen die Tipps der Inklusionsbotschafterin Anna Radtke mit ihrem Projekt holicap.de vielleicht genau richtig. Sie hat sich in Bayreuth umgeschaut und die Barrierefreiheit im Markgräfischen Opernhaus im neuen Schloß gecheckt und berichtet auf ihrer Internetseite darüber.
Veröffentlicht am 31.03.2019 11:27 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von Rose Jokic Foto: Rose Jokic
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DüSSELDORF (KOBINET)
DüSSELDORF (KOBINET) Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfahlen – die Inklusionsbotschafterin Rose Jokic stellte Fortschritte, aber auch Rückschritte und notwendige noch umzusetzende Maßnahmen vor. Den Rahmen bot die Fraktion DIE LINKE in der Landschaftsversammlung Rheinland und lud zum Empfang anlässlich des zehnjährigen Bestehens der UN-Behindertenrechtskonvention ein, wie Rose Jokic berichtet.
BONN (KOBINET) Wenn es um behinderte Menschen geht, stützt man sich gerne auf irgendwelche Definitionen oder Zuschreibungen. Man sucht dann meist schnell nach Schubladen, in die man die einzelnen behinderten Menschen einordnen und das verwaltungstechnisch regeln kann. Dass Inklusion ganz viel mit Individualität, Flexibilität und vor allem mit dem Blick auf Stärken statt auf Schwächen zu tun hat, zeigt das Beispiel von Joscha Röder, die u.a. auch als Inklusionsbotschafterin aktiv ist. Der WDR hat vor kurzem in seinem Hörfunkmagazin Quarks über Joscha Röder und ihren Kampf für Inklusion berichtet.
BERLIN (KOBINET) Nach einer Woche mit vielen Reden und verschiedenen Perspektiven zu 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention hat sich nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Blog speziell dem zehnjährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention gewidmet. Zum Schluss ihres dreiminütigen Videoblogbeitrags bekräftigte sie die Verpflichtung der Bundesregierung zur Umsetzung der Konvention und brachte neben dem bereits verankerten Recht auf ein Budget für Arbeit auch das Budget für Ausbildung ins Gespräch, das geschaffen werden soll.
BERLIN (KOBINET) Wer in Dänemarks Hauptstadt widerrechtlich sein Auto auf einem Behindertenparkplatz abstellt, kann künftig mit einer mechanischen Wegfahrsperre rechnen. Die Stadtverwaltung wolle den Autos der Falschparker „Krähen“ an die Räder legen, so eine Dänin in ihrem Leserbrief an kobinet. Ein „genialer Beschluss, der nur noch vom Verkehrsministerium Dänemarks zu genehmigen sei“, entnahm sie der Tageszeitung Politiken.
Veröffentlicht am 30.03.2019 11:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Marianne Münz am Stand zum Budget für Arbeit Foto: Barbara Vieweg
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NüRNBERG (KOBINET)
NüRNBERG (KOBINET) Auch wenn das Budget für Arbeit zunehmend als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen angeführt wird, wissen nur wenige darüber Bescheid, bzw. haben noch gar nichts davon gehört. Diese Erfahrung hat das NETZWERK ARTIKEL 3 bisher auf der Werkstätten Messe in Nürnberg gemacht. Gestern war dort auch Marianne Münz aus Bad Kreuznach am Stand aktiv, die nach über 30jähriger Tätigkeit in einer Werkstatt nun das Budget für Arbeit nutzt. Es habe ihr viele Türen geöffnet, betonte sie gegenüber den kobinet-nachrichten.
Veröffentlicht am 30.03.2019 11:00 von Hartmut Smikac und Pieter Ghijsels in der Kategorie Nachricht
Brücke über den Dijle Fluß und historische Häuser in Haverwerf Foto: Visit Flanders
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MECHELEN (KOBINET)
MECHELEN (KOBINET) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um die belgische Stadt Mechelen. Zwischen ihren größeren Schwestern Brüssel und Antwerpen gelegen ist Mechelen wahrscheinlich die am wenigsten bekannteste Stadt der Kunst in Flandern. Aber sie ist reich an Geschichte und lebendiger Gegenwart, was sie mehr als lohnenswert für einen Besuch macht. Zudem sie jeder mit der Broschüre „Mechelen barrierefrei für alle“ ohne Barrieren entdecken kann.
Veröffentlicht am 30.03.2019 10:35 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Anke Rehlinger bei ihrem Grußwort Foto: MLL Saarbrücken
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SAARBRüCKEN (KOBINET) Größer als erwartet war das Interesse am Fachtag „Arbeit für Alle?!“, der von Miteinander Leben Lernen (MLL) am Donnerstag, den 28. März in Saarbrücken veranstaltet wurde. Fast 200 Teilnehmer*innen informierten sich in hochkarätig besetzten Impulsvorträgen und Workshops über Wege und Chancen für Menschen mit Behinderung zu einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
MAINZ (KOBINET) Wenn sich die ehemalige Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt Mainz, Marita Boos-Waidosch, am 26. Mai zur Wahl für den Mainzer Stadtrat stellt, kann sie nun auch von einer Reihe von Menschen gewählt werden, die bisher vom Wahlrecht ausgeschlossen waren. Zusammen mit der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch freut sie sich über die nun erfolgte Zustimmung des Landtags zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes hinsichtlich der Aufhebung der Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen.
MAGDEBURG (KOBINET) Die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke aus Sachsen-Anhalt macht sich in ihrem politischen Engagement vor allem auch für die schulische Inklusion starkt. Am Rande der Veranstaltung zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März in Berlin schwärmte sie von dem Beitrag von Professor Hans Wocken im Rahmen des Online-Kongresses zur schulischen Inklusion, der von 21. – 28. März durchgeführt wurde und dessen Beiträge im Internet nachgehört werden können. Hans Wocken hat den Inklusionskritikern in den letzten Jahren immer wieder Contra gegeben und hierzu auch ein Buch mit dem Titel veröffentlicht. Vor allem zeigt er viele praktische Beispiele auf, wie ein inklusiver Unterreicht aussehen kann.
Veröffentlicht am 29.03.2019 09:19 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Katrin Göring-Eckardt bei der Demonstration von AbilityWatch 2016 Foto: AbilityWatch
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BERLIN (KOBINET) Für Markus Igel, der immer noch mit den saarländischen Behörden darum ringt, ob er die Finanzierung der Assistenz bekommt, die er braucht, um selbstbestimmt Leben zu können, oder ob er wieder in ein Heim muss, mögen so manche Reden zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland wie Hohn geklungen haben. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat nun einen Vorstoß mit einem 10-Punkte-Plan zur Garantierung eines selbstbestimmten Lebens veröffentlicht. Das hilft Markus Igel zwar direkt auch nicht, richtet die Diskussion aber auf den in Deutschland immer noch bestehenden Mehrkostenvorbehalt, der es Menschen, wie Markus Igel so schwer macht, mit den Behörden um die adäquate Finanzierung seines Unterstützungsbedarfs zu ringen.
FREIBURG (KOBINET) Bei seiner Tätigkeit als Wohnraumberater in Freiburg und Südbaden stößt Gernot Wolfgang vom Verein Lebensraum für Alle in Freiburg immer öfter Neubauten im Wohnungsbau aber auch im Pflegeheimbereich, die nicht barrierefrei sind. Nach vielen Gesprächen mit dem Baurechtsamt, der Heimaufsicht, Behindertenbeauftragten, dem Landeswirtschaftsministerium, Pflegekräften und vielen anderen, die alle nur mit den Schultern gezuckt hätten, aber kaum Mittel sehen, diese Zustände zu verhindern, hat sich nun der Verein mit diesen Problemen an die Presse gewandt. „Es kann doch nicht sein, dass aus Inkompetenz oder Renditedenken gesetzliche Vorgaben gar nicht oder mangelhaft beachtet werden“, kritisiert Gernot Wolfgang.
BERLIN (KOBINET) Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung vorgelegt (19/8694). Ausgehend vom Koalitionsvertrag sei darin eine Erhöhung der Vergütung um 17 Prozent in einem modernisierten System von Fallpauschalen vorgesehen. Mit den vorgeschlagenen Änderungen solle eine rechtstechnisch einfach und schnell umsetzbare, Qualitätsaspekte berücksichtigende und angemessene Anpassung der seit mehr als 13 Jahren unveränderten Vergütung beruflicher Betreuer erfolgen, die insbesondere auch geeignet sei, eine existenzsichernde Finanzierung der Betreuungsvereine sicherzustellen, berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.
BERLIN (KOBINET) „Früher waren wir Sorgenkind und Pflegefall, heute nehmen wir weitgehend barrierefrei am Leben teil“, so wünscht sich der Berliner Rapper Graf Fidi, der auch als Inklusionsbotschafter aktiv ist, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Sein Song war ein Highlight der Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, die am 26. März in Berlin u. a. mit Hubertus Heil stattfand. Das Ministerium hatte den Rapper angefragt, ob er zu diesem Anlass einen Song zur UN-Behindertenrechtskonvention kreieren kann, den Graf Fidi dann dem Publikum vorstellte.
Veröffentlicht am 28.03.2019 06:12 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Budget für Arbeit nutzen Foto: NETZWERK ARTIKEL 3
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NüRNBERG (KOBINET) Gestern hat sie begonnen und sie dauert noch bis Samstagnachmittag. Die Rede ist von der Werkstätten Messe, die derzeit in Nürnberg stattfindet und die gestern eröffnet wurde. Nachdem der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel gestern bereits am Stand des NETZWERK ARTIKEL 3 zum Budget für Arbeit Rede und Antwort zu einer Reihe von Fragen von Messebesucher*innen stand, ist er heute von 10.00 bis 12.00 Uhr bei der sozialpolitischen Veranstaltung der diesjährigen Werkstätten-Messe dabei. Diese Veranstaltung steht unter dem Motto „Werkstatt im Wandel im Lichte der UN-BRK und der 2. Staatenberichtsprüfung.“ Nachdem die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen wegen Krankheit absagen musste, springt Barbara Vieweg von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) heute für sie ein, um u. a. auch für Alternativen zu Werkstätten zu werben.
Veröffentlicht am 28.03.2019 05:54 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Carola Reimann und Petra Wontorra freuen sich über Wahlrechtsänderung Foto: Sozialministerium Niedersachsen
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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Das elfte Jahr nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland hat für die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra mit einem Grund zum Feiern in Niedersachsen begonnen. „Soeben hat der Landtag die Streichung der Wahlrechtsausschlüsse im niedersächsischen Wahlrecht beschlossen. Schon im Mai dieses Jahres dürfen alle Menschen mit Behinderungen an den Direktwahlen der Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten, also der Wahl zur Bürgermeisterin bzw. zum Bürgermeister sowie zu den Landrätinnen und Landräten, in Niedresachsen teilnehmen“, verkündete Petra Wontorra nach dem gestrigen Landtagsbeschluss.
Veröffentlicht am 27.03.2019 15:42 von Andreas Vega in der Kategorie Nachricht
Berührung zweier Hände im Elektrorollstuhl Foto: Gerhard Schmidt
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MüNCHEN (KOBINET) Vom 2. Mai 2019 bis zum 5. Mai 2019 findet in Südbayern wieder ein Seminar aus der Reihe „Tantra meets Handicap“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung haben dort die Möglichkeit sich achtsam auf Augenhöhe zu begegnen und auf verschiedenste Arten zu berühren.
Veröffentlicht am 27.03.2019 11:00 von Hartmut Smikac und Lea Voitel in der Kategorie Nachricht
Schiffsrundfahrt am Hafen von Thessaloniki Foto: Lea Voitel
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POTSDAM (KOBINET) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um einen Traumurlaub in Griechenland und um Lea Voitel, eine junge Frau, die auch andere an ihren Reiseerlebnissen teilhaben lässt.
BOCHUM (KOBINET) Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft braucht es nach Ansicht von Theresia Degener einen regelrechten Systemwechsel. „Und der steht noch aus“, sagt die Professorin an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Michael Kalthoff-Mahnke vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg hat anlässlich des Festakts zum zehnjährigen Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ein Interview mit dem Titel „Kein Etikettenschwindel“ veröffentlicht.
NüRNBERG (KOBINET) Dass es dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, wichtig ist, dass es Alternativen zu den Werkstätten für behinderte Menschen gibt, macht er heute u. a. bei seinem Besuch am Stand des Netzwerk Artikel 3 auf der heute in Nürnberg beginnenden und noch bis Samstag andauernden Werkstättenmesse in Nürnberg deutlich. Von 16.30 – 17.15 Uhr steht er heute für Gespräche und Informationen zum Budget für Arbeit zur Verfügung. Den Stand des Netzwerk Artikel 3 findet man in Halle 12.0 mit der Standnummer 213.
ERLANGEN (KOBINET) Auch in diesem Jahr zeichnet die Stiftung Lebenshilfe Erlangen das besondere Engagement für die Inklusion von Menschen mit Behinderung aus. Es können sich Einzelpersonen, Organisationen, Verbände oder Unternehmen bewerben – alle, die sich dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderung gesellschaftlich teilhaben können.
Veröffentlicht am 26.03.2019 16:01 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bild von Jürgen Dusel Foto: Jürgen Dusel
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Heute feiern wir in Deutschland das 10-jährige Jubiläum des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention. Ein Grund zu feiern, denn seit 2009 hat sich viel getan im Bereich der Inklusion, stellt Jürgen Dusel, der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in einer Presseveröffentlichung fest und schränkt zugleich ein: „Aber am Ziel sind wir noch lange nicht, das wissen die meisten von Ihnen vermutlich sogar besser als ich“.
Veröffentlicht am 26.03.2019 12:20 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Berlin am Potsdamer Platz Foto: Ch. Smikac
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BERLIN (KOBINET) In den kommenden Tagen findet in Berlin eine internationalen Konferenz nach Berlin ein, statt, die unter dem Thema „Teilhabe an Kultur, Sport und Tourismus – Leben ohne Barrieren“steht. Mal ehrlich – wer weiß tatsächlich, wie Menschen mit Behinderungen in Aserbaidschan, in Turkmenistan oder Kirgistan leben? Können sie an Kultur- oder Sportveranstaltungen teilnehmen? Wie sind die barrierefreien touristischen Angebote in ihren Ländern ausgestaltet? Zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland ist ein Blick jenseits der eigenen Grenzen durchaus angebracht.
Veröffentlicht am 26.03.2019 09:56 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
Entwicklung seit 2014 Foto: Wheelmap
BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Berliner Sozialhelden, Betreiber von Wheelmap.org, haben analysiert, wie rollstuhlgerecht Deutschland ist. Die Datenbasis dazu stellten rund 490.000 Bewertungen dar, die in Deutschland auf der Online-Karte mithilfe der Community über die letzten Jahre zusammengekommen und stetig mehr geworden sind.
Veröffentlicht am 26.03.2019 06:44 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
DBR-Arbeitsausschuss vom 24.01.2019 in Berlin Foto: DBR/ Franziska Vu
1024w“ sizes=“(max-width: 1024px) 1024px“ src=“https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/5kdAvozeNsCZ8MqBubltxnDiPpHRJcE4gVm0UhG69S1TFfKYwW23XQrLjO7y.jpg“/>DBR-Arbeitsausschuss vom 24.01.2019 in Berlin Foto: DBR/ Franziska Vu
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit genau zehn Jahren geltendes Recht in Deutschland. „Wir sind immer noch die Weltspitze bei der Aussonderung“, erklärt heute der Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates, Horst Frehe. Er verweist auf die gleichbleibend hohe Zahl von Förderschüler*innen und die steigende Zahl der behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen. Frehe kritisiert außerdem, dass behinderte Menschen nach wie vor aus Kostengründen ins Heim abgeschoben werden können und private Anbieter von Waren und Dienstleistungen immer noch nicht zur Barrierefreiheit verpflichtet werden.
Veröffentlicht am 26.03.2019 06:29 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Jessica Radtke an ihrem Arbeitsplatz Foto: Gracia Schade
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NIEDER-OLM (KOBINET) Jessica Radtke arbeitet in der Seniorenresidenz der Verbandsgemeinde Nieder-Olm seit 10 Jahren als Stationshilfe im Rahmen des Budget für Arbeit. Gracia Schade vom Projekt Kommune inklusiv aus Nieder-Olm sprach mit Jessica Radtke über ihre Erfahrungen. Von Mittwoch bis Samstag informiert das Netzwerk Artikel 3 auf der Werkstättenmesse in Nürnberg am Stand 213 in Halle 12.0 über die Möglichkeiten und Grenzen des Budget für Arbeit. Am Freitag wird Marianne Münz über ihre Erfahrungen mit dem Budget für Arbeit am Stand berichten.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des offiziellen Festakts zum 10jährigen Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, der heute Abend in Berlin stattfindet, wird Prof. Dr. Theresia Degener, Professorin an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH RWL) in Bochum als Mitglied und Vorsitzende des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Jahren 2011 bis 2018, vom Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, gewürdigt. Darauf hat der Informationsdienst Wissenschaft (idf) hingewiesen.
UNBEKANNT (KOBINET) Das Jahr 2019 ist das Jahr eines Jubiläums. Die UN-Behindertenrechtskonvention besitzt in Deutschland seit nunmehr zehn Jahren Gültigkeit. Viele Menschen mit Behinderung hatten sehr viel Hoffnung auf die deutsche Ratifizierung gesetzt. Auch das Bundesteilhabegesetz und die Ausführungsgesetze der Bundesländer sind eine Folge dieser Konvention. Wer aber bisher geglaubt hat, dass mit diesen neuen Gesetzen eine bundesweite Angleichung der Bedingungen für die Finanzierung von Persönlicher Assistenz einhergeht, der wird mittlerweile eines Besseren belehrt.
BERLIN (KOBINET) Anlässlich des 10. Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland erklärt der Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Valentin Aichele: „Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen in Deutschland immer noch nicht die Regel.
BERLIN (KOBINET) Die aktuelle Diskussion um die Abschaffung von Wahlrechtsausschlüssen von Menschen, die gesetzliche Betreuung in allen Bereichen nutzen oder wegen Schuldunfähigkeit im Strafvollzug sind, ist nach Ansicht des Forums behinderter Juristinnen und Juristen nur ein Beispiel dafür, welcher gesetzliche Handlungs-bedarf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention noch besteht. Zehn Jahre nach Inkrafttreten der Konvention am 26. März 2009 in Deutschland hat das Forum im Vorfeld des Jubiläums Vorschläge für Gesetzesänderungen zur Verwirklichung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen am 25. März in Berlin vorgestellt.
FRANKFURT AM MAIN (KOBINET) Nach Ansicht des Internationalen Bundes (IB) muss es mehr Vielfalt bei den Angeboten zur Integration in den Arbeitsmarkt geben. Das betonte heute der freie Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in einer Presseinformation zu zehn Jahren Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Aktuell sind mehr als 300.000 Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt beschäftigt. Der IB setzt sich dafür ein, dass diese Zahl sinkt und mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt finden.
Veröffentlicht am 25.03.2019 13:51 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Screenshot der Internetseite der Lebenshilfe NRW Foto: kobinet/ hs (25. März 2019)
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HüRTH (KOBINET) Die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung bedarf nach Einschätzung des Landesverbandes Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen erheblicher Verbesserungen. Dass die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern sich dem Thema nun angenommen haben ist lobenswert, jedoch lange überfällig, heißt es dazu in einer Presseinformation.
Veröffentlicht am 25.03.2019 13:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Grünes Feld, viele Bäume am Horizont und zwei Radfahrer Foto: Irina Tischer
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1920w“ sizes=“(max-width: 320px) 320px, (max-width: 448px) 448px, (max-width: 512px) 512px, (max-width: 1024px) 1024px, (max-width: 1152px) 1152px, (max-width: 1280px) 1280px, (max-width: 1536px) 1536px, (max-width: 1920px) 1920px“ src=“https://kobinet-nachrichten.org/newscoop_images/hcw7mEC0WQ3KqdGRTpaVL5jrDBM4kUJlYZNIsgiO1eFHzXSP9ntovb2xfAu6.jpg“/>Grünes Feld, viele Bäume am Horizont und zwei Radfahrer Foto: Irina Tischer
UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Auch wer um die ganze Welt reist, um das Schöne zu suchen, findet es nur, wenn er es in sich trägt. (Ralph Waldo Emerson)
MARBURG (KOBINET) Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) ist ein bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung. 1916 gegründet. Heutzutage beschäftigt sie rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Einrichtung der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe führt sie einen Diskurs darüber, welche Werte und Orientierung ein inklusives Miteinander ausmachen, welche Wege wir verfolgen und welche Ziele wir bei der Umsetzung der UN-BRK definieren.
Veröffentlicht am 24.03.2019 14:25 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grafik zeigt kobinet-Cartoon Foto: von Phil Hubbe
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Vor mittlerweile schon zwanzig Jahren haben die meisten der heute noch aktiven Macher*innen des Online-Nachrichtendienstes kobinet-nachrichten begonnen, Nachrichten zur Behindertenarbeit und -politik zu veröffentlichen. Gestern haben sie sich in Berlin zur Redaktionsbesprechung und Mitgliederversammlung des Vereins kobinet getroffen. 1999 haben Akteure verschiedener Online-Angebote zu Behindertenfragen, wie beispielsweise von Movado, dem CeBeeF Frankfurt, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland und von BIZEPS mit der Herausgabe eines gemeinsamen Nachrichtendienstes begonnen.
Veröffentlicht am 23.03.2019 11:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Deckblatt der Ausgabe 2019 der Broschüre Brandenburg für alle Foto: TMB
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POTSDAM (KOBINET)
POTSDAM (KOBINET) Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um Informationen zu Reisezielen in Brandenburg. Wasser, Wald und viel Ruhe sowie interessante historische Orte und lebendige Städte hat Brandenburg zu bieten. Wer Erholung mit Natur- und Kulturerlebnissen verbindet, ist hier genau richtig. Für erholungssuchende Urlauber, die von weiter her anreisen, ist zudem die Nähe zur Hauptstadt passend – Brandenburg und Berlin lassen sich gut verbinden. Für mobilitätseingeschränkte Reisende ist zudem sehr hilfreich, dass es zu Brandenburg umfangreiche Informationen zur Barrierefreiheit gibt.
Veröffentlicht am 23.03.2019 06:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild von der Assistenz-Aktion in Borna am 22.3.19 Foto: Jens Merkel
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BORNA (KOBINET)
BORNA (KOBINET) Am 22. März fand in Borna die erste Aktion zum Thema #Assistenzgerechtigkeit im Landkreis Leipzig statt. Wie der Vorsitzende des Muldentaler Assistenzverein, Jens Merkel, mitteilte, waren es zwar nur wenige Teilnehmer*innen, aber mehrere Besucher des Infostandes informierten sich über das Thema Assistenz und seine Auswirkungen im Landkreis Leipzig. Hier wussten viele nicht, dass beispielsweise die Leistungen für Assistenz meistens einkommens- und vermögensabhängig sind.
BERLIN (KOBINET) Die Beschlussempfehlung des Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) zur Kostenübernahme von genetischen Bluttests durch die Gesetzliche Krankenversicherung sorgt bei Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, für Kritik. Die gestern vom G-BA veröffentlichte Beschlussempfehlung sei ein weiterer Schritt, vorgeburtliche Bluttests auf Trisomien zur Kassenleistung zu machen. „Es ist sehr fragwürdig, dass der G-BA nicht die Orientierungsdebatte abgewartet hat, die dazu Anfang April im Bundestag stattfindet. Immerhin hatte der G-BA Vorsitzende Josef Hecken selbst eine solche ethisch-politische Debatte eingefordert.“
Veröffentlicht am 23.03.2019 06:18 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bunte Gruppe Foto: ISL
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KASSEL (KOBINET) Anlässlich des 10jährigen Jubiläums zum Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 fordern die derzeit 100 Inklusionsbotschafter*innen mehr Tempo bei der Verwirklichung der Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Vieles geht in Deutschland in Sachen Inklusion viel zu langsam. Doch Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang an willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes „Inklusionsbotschafter*innen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion“.
UNBEKANNT (KOBINET) Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hin teilt die Bundesregierung mit, dass in den Behörden der Bundesverwaltung im Jahr 2016 (aktuellste, vorliegende Zahlen) 7,6 Prozent der Beschäftigten schwerbehinderte Menschen waren. Die Privatwirtschaft habe dagegen nur eine Quote von 4,1 Prozent erreicht, so die Regierung.