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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die sechste „behindert und verrückt feiern" Pride Parade in Berlin steigt am 22. Juni. Ab 15 Uhr werden Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychiatrischen Diagnosen sich selbstbewusst so zeigen, wie sie sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. "Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie fordert eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Mit ihr ist Inklusion ein Menschenrecht. Doch die Realität sieht anders aus", zitiert kobinet heute die Veranstalter.
„Seit zehn Jahren gibt es in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie fordert eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Mit ihr ist Inklusion ein Menschenrecht. Doch die Realität sieht anders aus“, zitiert kobinet heute die Veranstalter. Die Mehrheits-Gesellschaft versuche Menschen lieber „passend“ zu machen, statt sich selbst zu verändern. Zwang und Bevormundung würden dabei in Kauf genommen.
Unter dem Motto „Kämpfe verbinden – Normen überwinden!“ geht die Parade an der Jannowitzbrücke mit einer Kundgebung los. Dann tanzt der Zug über die Heinrich-Heine-Straße mit einem Zwischenhalt am Moritzplatz. Vor dem Café „Südblock“ (Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin) am Kottbusser Tor gibt es die Schlusskundgebung mit einem Bühnenprogramm.
Auftreten werden die Crazy Boys (alias Belal&Skyler) und Alice Dee. Außerdem gibt es wieder die „Glitzerkrücke“. Sie ist für Vereine, Unternehmen, Institutionen oder Gesetze bestimmt, die sich besonders darin ausgezeichnet haben, Behinderte und Verrückte auszugrenzen und zu benachteiligen.




