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Ausbildungsgeld muss auskömmlich und fair sein

Budget, Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke verweist darauf, dass die Bundesregierung die Ausbildungsvergütung anpassen will und bemängelt zugleich die bisher angestrebte Lösung.

Anlässlich der öffentlichen Anhörung heute im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, Tobias Schmidt: „Die Große Koalition plant mit dem aktuellen Gesetzentwurf eine Anhebung der Berufsausbildungsbeihilfe sowie des Ausbildungsgeldes. Grundsätzlich geht der Entwurf in die richtige Richtung. Doch leider fällt die Steigerung für Jugendliche, die während ihrer Ausbildung im Internat untergebracht sind, mit sechs Euro deutlich zu gering aus. Damit bleiben Auszubildende in stationären Wohnformen auch in Zukunft klar im Nachteil. Der Gesetzgeber muss ein auskömmliches Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderungen sicherstellen. Das ist eine Wertschätzung gegenüber den jungen Menschen und eine Verpflichtung aus der geltenden UN-Behindertenrechtskonvention heraus. Gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe gehen Hand in Hand mit einer gelingenden Ausbildung. Jugendliche mit Behinderung haben mehr verdient.“

Die gesamte Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden.