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Das Soziale in der Ökonomisierungsfalle: „Nach Möglichkeit bitte wenden!“

Roland Frickenhaus
Roland Frickenhaus
Foto: Roland Frickenhaus

Jessen (Elster) (kobinet) Neben der Klimafrage ist die Sicherung des Sozialen die zweite gesamtgesellschaftliche Herausforderung unserer Tage. Auch hier haben wir Fakten zur Kenntnis zu nehmen, die uns sagen, dass ein „weiter so“ nicht weiter so gehen kann. Uns steht eine unbequeme Diskussion bevor -ob wir das wahrhaben wollen oder nicht.

Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderungen

Logo handicap international
Logo handicap international
Foto: handicap international

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen machen etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung aus. Dennoch werden die Barrieren, denen Menschen mit Behinderungen nach Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen gegenüberstehen, in der humanitären Hilfe oft übersehen. Der Klimawandel verstärkt die schon existierenden Barrieren und erhöht die Anzahl der Katastrophen und Konflikte weltweit. Humanitäre Helfer müssen deshalb im Notfall inklusiv denken und diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen. Auf dem Humanitären Kongress in Berlin am 17. und 18. Oktober diskutieren Expert*innen über die humanitären Herausforderungen der Klimakrise. Handicap International (HI) fordert mehr Teilhabe für die, die am meisten Schutz benötigen.

Umfrage für App zur Barrierefreiheit

Dr. Adolf Ratzka
Foto zeigt Dr. Adolf Ratzka
Foto: privat

Stockholm (kobinet) Dr. Adolf Ratzka und Yariv Trabelsi arbeiten derzeit an der Entwicklung einer App mit besseren Informationen zur Barrierefreiheit. „Wir fangen mit Hotelzimmern und vermieteten Wohnungen an. Um die App möglichst relevant für möglichst viele zu machen, haben wir eine Umfrage in Gang gesetzt, in der wir Leute über ihre häufigsten Barrieren befragen“, schreibt Adolf Ratzka zu dem neuen Projekt und hofft auf rege Beteiligung.

Was in Bayern so alles zeitgemäß ist?

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: kobinet

München (kobinet) Die Ansichten darüber, was in der Behindertenpolitik zeitgemäß ist, gehen in Deutschland anscheinend noch weit auseinander. Während uns die UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Fachausschuss zur Umsetzung dieser Konvention ins Stammbuch schreibt, Plätze in Werkstätten für behinderte Menschen gezielt in Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt umzuwandeln, ist es in Bayern laut einer aktuellen Presseinformation des dortigen Sozialministeriums zeitgemäß, kräftig und weiterhin in Werkstätten zu investieren.

Unabhängigkeit und Transparenz im Gesundheitswesen stärken

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Berlin (kobinet) Mit dem Gesetz für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz) will die Bundesregierung den Wechsel der Krankenkasse für Versicherte erleichtern. Allerdings fehlen Verbraucherinnen und Verbrauchern bisher transparente und vergleichbare Informationen, etwa über das Genehmigungsverhalten der Kassen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert daher in einer Stellungnahme unter anderem umfassende Informationspflichten der Krankenkassen.

Krankenkassen stemmen sich gegen geplante MDK-Reform

Drei hintereinander und seitlich versetzt angeordnete schwarze Paragraphenzeichen auf weißem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) Nach Informationen des Pressedienstes des Deutschen Bundestages wird die geplante Neuorganisation der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen (MDK) von den Krankenkassen heftig kritisiert. Nach Ansicht des AOK-Bundesverbandes beinhaltet der Entwurf für das MDK-Reformgesetz einige inakzeptable Regelungen.

Bijan Kaffenberger zu Gast bei SWR1 Leute

Logo des SWR
Logo des SWR
Foto: SWR

Stuttgart (kobinet) Bijan Kaffenberger ist SPD-Politiker und wurde bei der letzten Landtagswahl direkt in den hessischen Landtag gewählt. Damit ist er einer von ganz wenigen Menschen mit Tourette-Syndrom, die in der Politik eine wichtige Rolle spielen. Heute ist Bijan Kaffenberger zu Gast bei SWR1 Leute.

Digitale Barrierefreiheit noch viel zu selten

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Berlin (kobinet) Blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland müssen darum kämpfen, bei der Digitalisierung nicht abgehängt zu werden – darauf weisen ihre Selbsthilfeorganisationen anlässlich des internationalen Tages des weißen Stockes am 15. Oktober hin. Wie wichtig digitale Barrierefreiheit im Alltag ist, zeigt ein neuer Film der „Woche des Sehens“, der auf der Internetseite www.dbsv.org/digitalisierung zu finden ist.

VdK: Auch Abgeordnete sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Alterssicherung der Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg soll in Zukunft über das Versorgungswerk der Landtage in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg geregelt werden. Letzte Woche wurden entsprechende Pläne im Stuttgarter Landtag debattiert. Dass die Abgeordneten nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen, kritisiert der Sozialverband VdK Deutschland. Der VdK fordert in seiner aktuellen Kampagne #Rentefüralle ein gesetzliches Rentensystem, in das alle Erwerbstätigen Beiträge einzahlen, also auch Politiker, Beamte und Selbstständige.

Verhandlungen für UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechte

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Zum Beginn der fünften Verhandlungsrunde für ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten fordert Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass die Bundesregierung diese Chance nutzen soll.

Ausschuss-Änhörung zur Behindertenpolitik

Besprechungsraum im Bundestag
Bundestag Besprechungsraum
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Nachdem mittlerweile die Halbzeit in dieser Legislaturperiode des Deutschen Bundestages angebrochen ist, stehen in den nächsten Wochen eine Reihe von behindertenpolitischen Entscheidungen des Deutschen Bundestages an, die für behinderte Menschen und ihre Angehöringen eine Reihe von Auswirkungen haben. Heute findet im Ausschuss für Arbeit und Soziales von 13:30 – 15:30 Uhr eine Anhörungen zu Änderungen, die mit dem Bundesteilhabegesetz zusammen hängen an. Zudem geht es auch um einige Anträge der Opposition, die ebenfalls zur Beratung anstehen. Die Anhörung wird übrigens im Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages live übertragen.

Klimaschützer am Umweltministerium

Foto zeigt junge Leute in Schlafsäcken
Klima-Rebellen campieren vor dem Umweltministerium
Foto: XR Braunschweig

Berlin (kobinet) Klimaschützer haben damit begonnen, ihre Zelte im Protestcamp am Kanzleramt in Berlin abzubauen. Andere campieren noch vor dem Umweltministerium, wo sie die Nacht zum Sonntag verbracht haben.

Momentaufnahme 135

Burgruine Lindelbrunn in Pfälzer Wald
Burgruine Lindelbrunn in Pfälzer Wald
Foto: Irina Tischer

Berlin 11.10.2019

Berlin 11.10.2019 Suche im Leid das Glück. (Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

Gehörlosen-Bund begrüßt vorgesehene Veränderungen durch MDK-Reformgesetz

Drei hintereinander angeordnete Paragraphenzeichen
Paragraphenzeichen
Foto: public domaine

BERLIN (kobinet) In Anbetracht des sehr geringen Angebots für Gehörlose sind diese in nahezu der gesamten ambulanten und stationären somatischen Versorgung, sowie in einem Großteil der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen und einem kleineren Anteil der stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung auf Gebärdensprachdolmetscherinnen oder Gebärdensprachdolmetscher angewiesen.

Abstimmen für Ines Helke und den Gebärdenchor HandsUp

Ines Helke
Ines Helke
Foto: privat

Hamburg (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Ines Helke bringt Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die hörbehinderte Hamburgerin leitet den Gebärdenchor „HandsUp“, der Musik mit Gesten „singt“. Sie zeigt, wie Inklusion unverkrampft, mit viel Spaß gelingen kann. Ihr Ziel? Menschen mit Handicap dürfen nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sein. Wer Ines Helke und den Gebärdenchor „HandsUp“ unterstützen möchte, kann dies bei einer Abstimmung für eine Preisverleihung tun. Ines Helke gehört zu den „starken Frauen“, die am 23. Oktober im Rahmen einer großen Gala mit der GOLDENEN BILD der FRAU ausgezeichnet werden. Die zusätzlichen 30.000 Euro, die es zu gewinnen gibt, könnte der Gebärdenchor gut gebrauchen, wie in einem Video deutlich wird.

Roland Walter auf Augenhöhe mit der Polizei

Roland Walter
Foto zeigt Roland Walter
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Wir fordern Begegnung auf Augenhöhe zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, Schluss mit der Separation“, schreibt der Inklusionsbotschafter Roland Walter aus Berlin. Bei einer von ihm angemeldeten Demonstration erlebte er dies vonseiten der Polizei am 5. Mai 2018 leider nicht so. Deshalb hat Roland Walter sich mit der Polizei in Verbindung gesetzt, um den Kontakt auf Augenhöhe wieder herzustellen.

Sachverständige für Barrierefreiheit

Foto zeigt Rotes Rathaus von Berlin
Rotes Rathaus von Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Berliner Beauftragten für Menschen mit Behinderung fordern, Sachverständige für Barrierefreiheit verbindlich einzuführen. Angesichts einer wachsenden und zugleich älter werdenden Stadt erwarten sie von den politisch Verantwortlichen, dass Bauvorhaben barrierefrei geplant und umgesetzt werden.

Gelungene Generalprobe mit Audiodeskription

Testerinnen des Audio-Kommentars bei der Generalprobe der VIVID GRAND SHOW mit Audiodeskription.
Testerinnen des Audio-Kommentars bei der Generalprobe der VIVID GRAND SHOW
Foto: FÖRDERBAND e.V. Kulturinitiative Berlin

BERLIN (kobinet) Was muss passieren, damit eine Bühnenaufführung für blinde und sehbehinderte Menschen zum echten Theatererlebnis wird? Mit seinem Projekt zur Inklusion in der Kultur antwortet der gemeinnützige Kulturverein Förderband e.V. auf diese Herausforderung und initiiert die Einrichtung von Audiodeskription an fünf namhaften Berliner Theater- und Opernhäusern.

Bahntour zu 25 Jahre Grundgesetz startet in einem Monat

Tourplan der Reisegruppe Niemand
Tourplan der Reisegruppe Niemand
Foto: UNgehindert

Berlin (kobinet) Der Plan der fünf Verwegenen des Vereins UNgehindert ist sehr ehrgeizig und der Anlass ist gewichtig: Zum 25jährigen Inkrafttreten des Benachteiligungsverbotes für behinderte Menschen in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes am 15. November machen sie sich schon am 12. November um 4:27 Uhr vom Berliner Hauptbahnhof auf den Weg, um mit Regional- und Nahverkehrszügen bis zum 15. November alle 16 Landeshauptstädte zu besuchen. Dabei sammelt die „Reisegruppe Niemand“ Texte oder auch Bilder behinderter Menschen zur Bedeutung des Satzes „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ ein und überreichen diese am 15. November dem Bundespräsidialamt nach ihrer Rückkehr in Berlin.

Leichte Sprache baut Hürden ab

Symbol für leichte, einfache Sprache
Zeichen für leichte, einfache Sprache
Foto: Lebenshilfe

DRESDEN (kobinet) Nach Informationen des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen hat das sächsische Kultusministerium jetzt eine Broschüre unter dem Titel „Das Jahr vor dem Schulbeginn“ als Elternratgeber in leichter Sprache herausgegeben.

Seminaranbieter bei REHADAT

REHADAT Logo
REHADAT Logo
Foto: REHADAT

KÖLN (kobinet) Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung? Eine neutrale Übersicht zu dieser Frage über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen können sich Interessierte im Portal REHADAT-Seminaranbieter verschaffen. Ab heute steht es im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche zur Verfügung.

Neue Broschüre zum Lebensende bei Demenz

Cover der Broschüre
Cover der Broschüre „Fortgeschrittene Demenz und Lebensende“
Foto: DAlzG – Selbsthilfe Demenz

BERLIN (kobinet) Zum Welt-Hospiztag am 12. Oktober veröffentlicht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) die Broschüre „Fortgeschrittene Demenz und Lebensende“. Die Broschüre informiert über die Veränderungen am Lebensende und über die Möglichkeiten der Palliativ- und Hospizversorgung bei Menschen mit Demenz.

Zwei Dokumentationen über die blista im ZDF

Logo blista Bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Logo blista
Foto: blista

MARBURG (kobinet) In zwei Fernsehbeiträgen berichtet das ZDF zur bundesweiten “Woche des Sehens” über die lebendige Atmosphäre und das inklusive Miteinander auf dem blistaCampus.

Bewerbungsphase für inklusiven Freiwilligendienst im Ausland gestartet

Plakat: bewerb dich jetzt für deinen Freiwilligendienst im Ausland
Plakat: bewerb dich jetzt für deinen Freiwilligendienst im Ausland
Foto: bezev

Essen (kobinet) Der in Essen ansässige Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev) hat nun die Bewerbungsphase für einen inklusiven Freiwilligendienst im Ausland gestartet. Der Verein freut sich auf Bewerbungen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen und kann eine Reihe von Kosten für behinderungsbedingte Mehrbedarfe übernehmen, wie es in der Ausschreibung heißt.

Vorbildliche Reaktion eines Wirtes gegen Diskriminierung

Hand mit Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: kobinet

Veilbronn (kobinet) Dass behinderte Menschen und ihre Familien trotz fast 25jähriger Verankerung des Benachteiligungsverbots im Grundgesetz noch längst nicht vor Diskriminierungen effektiv geschützt sind, das kennen viele behinderte Menschen. Man erlebt jedoch seltener, dass sich Außenstehende entschieden gegen Diskrimierungen behinderter Menschen verwehren. Daher macht derzeit eine vorbildliche Reaktion eines Gastwirtes die Runde in den Medien.

Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener trauert um Dorothea Buck

Dorothea Buck am Schreibtisch
Dorothea Buck am Schreibtisch
Foto: Reinhard Wojke

Bochum (kobinet) Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener trauert um Dorothea Buck. Deutschlands bekannteste Psychiatrie-Erfahrene ist am 9. Oktober 2019 im Alter von 102 Jahren verstorben, heißt es in einem Nachruf auf Dorothea Buck in einem Nachruf des Verbandes.

Bahnhofsumbau wegen Protesten in Hamburg gestoppt

Hand mit Daumen runter
Daumen runter
Foto: public domain

Hamburg (kobinet) Der barrierefreie Ausbau des U-Bahnhofs Mönckebergstraße in Hamburg wurde erst einmal gestoppt. Als die Geschäftsstelle der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) die Nachricht bekam, dass Anrainer gegen den barrierefreien Ausbau der U-Bahnhaltestelle klagen, waren die dort Aktiven geschockt. Und dann ziemlich empört. „Denn wir finden: Die Mönckebergstraße muss für alle erreichbar sein“, heißt es in einer Presseinformation der LAG.

EUTB in Mainz mit positiver Zwischenbilanz

Gespräch zur EUTB des ZsL Mainz
Gespräch zur EUTB des ZsL Mainz
Foto: ZsL Mainz

Mainz (kobinet) Seit eineinhalb Jahren gibt es beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL) ein Bundesprojekt: Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Hier stellt der Bund Mittel zur Verfügung, um flächendeckend ein unabhängiges Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen – so auch in Mainz. Das ZsL Mainz zog im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/Die Grünen) und Ursula Groden-Kranich (CDU/CSU) gestern eine positive Zwischenbilanz zur Arbeit ihrer EUTB.

Wie wir künftig leben

Foto zeigt Menschen auf dem Dach des Futuriums
Auf dem Dach des Futuriums in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Herbstferien haben viele Berliner und Gäste der Stadt zu einem Besuch des Futuriums genutzt. Sie kamen zu unruhigen Zeiten in das neue Zukunftsmuseum am Alexanderufer der Spree.

Digitalisierung und Inklusion

Bei den Gesprächen zu
Bei den Gesprächen zu „Alle dabei – gemeinsam unterwegs“
Foto: Behindertenbeauftragter/Dirk Enters

HEIDELBERG (kobinet) Welche Chancen ergeben sich durch die Digitalisierung für Menschen mit Behinderungen – und welche Herausforderungen, welche Risiken gibt es dabei? Wie kann Digitalisierung zu mehr Barrierefreiheit und somit Teilhabe beitragen? Wo liegen die besonderen Herausforderungen für eine Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt – und wie können digitale Tools hierbei helfen?

Schweigeminute für die Opfer in Halle

Dunkelheit
Dunkelheit
Foto: pvivat

Halle (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag aus Halle hat bei den kobinet-nachrichten angefragt, ob es die Möglichkeit für eine symbolische Gedenkminute bei den kobinet-nachrichten für die gestrigen Gewalttaten im Raum Halle gibt. Diesem Ansinnen kommt die kobinet-Redaktion gerne nach und veröffentlicht die im folgenden die Gedanken, die Jennifer Sonntag gestern kurz nach der schrecklichen Tat aus Halle geschickt hat.

Aktion Mensch fördert Internet für Alle

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (kobinet) Mit ihrem neuen Förderangebot „Internet für alle“ verstärkt die Aktion Mensch ihr Förder-Engagement im Bereich digitale Teilhabe.

Landschaftsverbände in NRW zum Welttag des Sehens

Kaya Chiara vor ihrem Lesegerät in der Klasse.
Kaya Chiara vor ihrem Lesegerät in der Klasse.
Foto: LWL/Fechtner

MÜNSTER (kobinet) Der Welttag des Sehens macht am Donnerstag, dem 10. Oktober auf die Bedeutung des Sehvermögens sowie auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam. Auch die beiden Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) weisen in diesem Zusammenhang auf die Expertise und das wichtige sonderpädagogische Angebot ihrer Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „Sehen“ hin.

Informationskampagne der EUTB Bodenseekreis gestartet

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: kobinet

Oberteuringen (kobinet) Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodenseekreis und ihr Trägerverein Bürger für Bürger Obertreuringen hat eine Informationskampagne zum Teilhaberecht und zur Inklusion gestartet. Monatlich finden nun für den gesamten Bodenseekreis Vorträge zum Pflegerecht statt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Beratung und Diskussion. Die erste Veranstaltung am 2. Oktober zum Einstufungsverfahren in die Pflegegrade wurde gut genutzt und die Teilnehmer*innen fit gemacht für die Überprüfung ihrer Pflegebescheide.

Kritik an Gestaltung der Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Geld
Geld
Foto: priat

Berlin (kobinet) Zum Beschluss der Bundesregierung, das „Gesetz zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ in den Deutschen Bundestag einzubringen, hat sich Dr. Anna Christmann, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen kritisch zu Wort gemeldet. Sie bezweifelt, dass das Geld bei der geplanten Struktur jemals bei den Engagierten vor Ort ankolmmen wird.

Förderung der seelischen Gesundheit und Suizidprävention

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Stuttgart (kobinet) Weltweit tötet sich alle 40 Sekunden ein Mensch selbst. Der Suizid gehört damit zu einer der häufigsten Todesursachen. In der Gesellschaft wird das Thema jedoch nach wie vor tabuisiert. Aus diesem Grund steht der Welttag für seelische Gesundheit am heutigen Donnerstag, 10. Oktober, unter dem Motto „Förderung der seelischen Gesundheit und Suizidprävention“. Darauf hat der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha hingewiesen, da sich auch in Baden-Württemberg beteiligen Zentren für Psychiatrie mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen am heutigen Tag engagieren.

Rausschmiss aus der Werkstatt!?

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: kobinet

Tuttlingen (kobinet) Die Lebenshilfe Tuttlingen hat einem Werkstattbeschäftigten gekündigt, dessen Eltern gegen eine Mitarbeiterin der Werkstatt Anzeige erstattet hatten. 13 Jahre lang hatte ein Mann mit Down-Syndrom schon in der Werkstatt der Lebenshilfe Tuttlingen gearbeitet. Seit 2016 hat ihm die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) aber mehrfach – nach Ansicht der Angehörigen unter äußerst fraglichen Gründen – gekündigt. Nun steht er ohne Arbeit da und bekommt auch keine tagesstrukturierenden Maßnahmen. Statt dessen muss er seinen Tag bei seiner inzwischen alleinstehenden 80-jährigen Mutter verbringen.

Umstrittenes Klimapaket verabschiedet

Foto zeigt Klimaschützer im Protestcamp am Kanzleramt
Klimaschützer am Kanzleramt
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung hat heute ihr bis zuletzt umstrittenes Klimapaket verabschiedet. Im Klimaschutzgesetz legte sie fest, wie die Maßnahmen gegen die Erderwärmung umgesetzt werden sollen. Der Bundestag muss dem zustimmen.

blista organisiert Schnuppertage und Orientierungswochen

Logo blista Bundesweites Kompetenzzentrum für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Logo blista
Foto: blista

MARBURG (kobinet) Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) lädt sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler wieder herzlich dazu ein, im Rahmen von Schnuppertagen und Orientierungswochen das Leben und Lernen an der blista kennenzulernen und sich für die eine berufliche Entwicklung zu orientieren.