Menu Close

Bildungsoffensive des Digital-Kompass für behinderte Menschen

Symbol Information

Wittstock (kobinet) Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat das Projekt „Digital-Kompass – Digitale Teilhabe für Menschen mit besonderen Aufklärungsbedarfen“ gestartet. Zur Unterstützung von Menschen mit Hörbeeinträchtigung, Sehbehinderung und Mobilitätseinschränkung initiiert das Projekt zahlreiche neue Angebote, Formate und Materialien. Mit Unterstützung von ehrenamtlich Engagierten und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Deutschen Schwerhörigenbund, der Verbraucher Initiative und der Universität Vechta soll Menschen mit Einschränkungen der Zugang zu digitalen Anwendungen erleichtert werden.

Warum ein Gesetz für Barrierefreiheit im ÖPNV kaum Wirkung zeigt

Logo der hessenschau
Logo der hessenschau
Foto: hr

Frankfurt am Main (kobinet) „Warum ein Gesetz für Barrierefreiheit im ÖPNV kaum Wirkung zeigt“, so titelte vor kurzem die hessenschau des Hessischen Rundfunks einen Beitrag von Pia Stenner. „Seit einem Jahr soll der öffentliche Nahverkehr in Deutschland barrierefrei sein – so steht es im Personenbeförderungsgesetz. Doch in der Realität gibt es für Menschen mit Behinderungen auch in Hessen noch immer viele Hürden“, heißt es in der Einführung des Berichtes.

Erfolgreiche Petition zu Behinderten-Pauschbeträgen

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Jena/Berlin (kobinet) Immer wieder gelingt es behinderten Menschen mit Hilfe von Petitionen Veränderungen zu erreichen, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Mit einer Petition an den Deutschen Bundestag hat sich Dr. Klaus Renziehausen 2019 dafür eingesetzt, dass auch Menschen mit einem Grad der Behinderung unter 50 unabhängig von Ihrer Behinderungsform das Recht haben, bei Ihrer Steuererklärung Behinderten-Pauschbeträge zu nutzen. Nun hat er die Nachricht vom Petitionsausschuss des Bundestags erhalten, dass die Petition erfolgreich war.

Studie zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen veröffentlicht

Mobbing / Bullying 07/52 von Skley

Dieses Bild steht unter der Creative-Commons-LizenzLizenz-Attribut: BY - NamensnennungLizenz-Attribut: ND - keine Bearbeitungen

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY-ND 2.0 .

DRESDEN (kobinet) Die Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) „Diskriminierung erlebt?! – Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“ wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 400 Seiten starke Studie stellt die erste, umfangreiche wissenschaftliche Erhebung zu Diskriminierung in Sachsen dar.

Bündnis90 / Die Grünen fordert schnelle Stärkung der häusliche Versorgung

Zwei übereinander liegende Hände von denen eine deutlich einer älteren Person gehört
Pflegende Hände
Foto: Pixabay/sabinevanerp

BERLIN (kobinet) Mit Blick auf die von der DAK-Gesundheit vorgestellten Studie zur Entwicklung der Pflegekosten sieht die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen akuten Handlungsbedarf in der Pflege, um die häusliche Versorgung schnell zu stärken. Nach den Worten der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Maria Klein-Schmeink ist es höchste Zeit, die im Koalitionsvertrag vereinbarten Schritte zur Dynamisierung der Leistungen in der Pflege zu gehen, um die häusliche Pflege zu stabilisieren.

Film zum Gedenken an den Tod von Max Dorner

Max Dorner
Max Dorner
Foto: abm

München (kobinet) Anlässlich des Todes von Max Dorner – Schriftsteller, Comedian, Moderator – ändert die arbeitsgemeinschaft behinderung und medien (abm) kurzfristig ihr Programm und wiederholt morgen, am 23. Februar um 15:00 Uhr, auf münchenTV ihren Film „Max Dorner – wer bin ich?“. Dabei handelt es sich um ein sensibles Portrait des am 18. Februar 2023 Verstorbenen. Am Sonntag um 11:00 und 16:00 Uhr wird der Film wiederholt. Dies teilte die abm in ihrem akutellen Newsflash mit.

In der Zwickmühle: Zwischen Datenschutz und Anforderungen des Integrationsamts

Benjamin Bechtle
Benjamin Bechtle
Foto: privat

Karlsruhe (kobinet) Seit zwei Jahren wartet Benjamin Bechtle auf die Weiterbewilligung seiner Arbeitsassistenz durch das Integrationsamt. Dabei hängt er zwischen den Datenschutzregelungen für seine von ihm beschäftigten Assistent*innen und den Anforderungen des Integrationsamtes nach Informationen über die Beschäftigung der Assistent*innen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Benjamin Bechtle nicht zuletzt auch deshalb folgendes Interview, weil sich der Bundestag demnächst mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts beschäftigt, bei dem es auch um die Verbesserung der Bewilligungspraxis von Integrationsämtern geht.

RETURN TO DUST ab 2. März im Kino

Filmplakat: RETURN TO DUST
Filmplakat: RETURN TO DUST
Foto: RAPID EYE MOVIES

Berlin (kobinet) RAPID EYE MOVIES teilt mit, dass der Film RETURN TO DUST – die Geschichte einer großen, transzendenten Liebe zweier Außenseiter – am 2. März 2023 bundesweit in den Kinos startet. „RETURN TO DUST ist ein visuell beeindruckender, wahrhaftiger und zutiefst humaner Film über die wachsende Liebe zwischen Ma und Guiying, die in der chinesischen Provinz in eine arrangierte Ehe gepresst wurden. Leise, feinfühlig und voller Zärtlichkeit beobachtet der Regisseur, wie die beiden missachteten Außenseiter sich mit Respekt und Zurückhaltung begegnen“, hießt es in der Ankündigung des Films.

Hörbericht: Menschen mit Behinderung im Strafvollzug

Bild von der Veranstaltung zum Strafvollzug
Bild von der Veranstaltung zum Strafvollzug
Foto: Fürst Donnersmarck-Stiftung

Berlin (kobinet) „Totale Inklusion? Hörbericht: Menschen mit Behinderung im Strafvollzug“. So titelt die Fürst-Donnersmarck-Stiftung einen nun veröffentlichten Podcast zu einer Diskussionsrunde vom 6. Februar. „Wie ist es um die Situation straffälliger Menschen mit Behinderung bestellt? Sind Sonderwelten, wie Gefängnisse, auf Barrierefreiheit eingerichtet? Können besondere Bedürfnisse berücksichtigt werden oder bleiben Menschen mit Behinderung wie an vielen anderen Orten auch dort ‚draußen‘?“ Das sind einige Fragen, die während der Veranstaltung, die als Podcast aufgezeichnet wurde, behandelt wurden.

Kiss The Future

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Kiss The Future“, so lautet der Titel des dritten Films, den sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut hat. „‚Kunst ist ein Fenster zur Zukunft‘, so die Protagonist:innen aus dem Dokumentarfilm ‚Kiss The Future‘ von Regisseur Nenad Cicin-Sain. Das sagen die, die zur Underground-Community im belagerten Sarajevo Anfang der 1990er Jahre gehörten. Sie organisierten in verborgenen Kellern Punkkonzerte, Lesungen, Hochzeiten und Zusammenkünfte für die Menschen, die jeden Tag Bombardement und Heckenschützen überleben mussten“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über den Film, den sie sich bei der Berlinale angeschaut hat.

DAK fordert Begrenzung der Sozialhilfequote

ESA Pflegeheim Fischerstadt2 von Metilsteiner

Dieses Bild steht unter der Creative-Commons-LizenzLizenz-Attribut: BY - Namensnennung

Dieses Artikelbild ist lizenziert unter Creative Commons BY 3.0 .

BERLIN (kobinet) Wie eine aktuelle Studie der Deutschen Angestellten Krankenkassen (DAK) belegt, ist durch die massiv gestiegenen Kosten in der stationären Pflege die Belastung der Pflegebedürftigen trotz der jüngsten Reformschritte bereits in diesem Jahr auf neue Spitzenwerte gestiegen. DAK-Chef Andreas Storm fordert in diesem Zusammenhang die Begrenzung der Sozialhilfequote für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner auf unter 30 Prozent.

Paritätischer Gesamtverband fordert Pflegevollversicherung

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Bedingt durch die explodierender Eigenanteile ist inzwischen fast ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen auf Sozialhilfe angewiesen. Sie können die Kosten nicht mehr alleine bewältigen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband mahnt bei diesem Stand umgehende Reformen an und fordert einen Ausbau der Pflegeversicherung zu einer Pflegevollversicherung.

Joan Baez: I Am A Noise

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) „Joan Baez: I Am A Noise“, diesen Film hat sich kobinet-Korrepondentin Anke Glasmacher bei der diesjährigen Berlinale angeschaut. „Diese Frau ist ein Vermächtnis. Schon mit Anfang 20 gehörte sie zu den Ikonen der amerikanischen Folk- und Friedensbewegung“, schreibt die Schriftstellerin Anke Glasmacher u.a. in ihrem Bericht über das Filmerlebnis.

Leitlinien gegen in Beton gegossene Aussonderungspolitik umsetzen

Petra Flieger
Petra Flieger
Foto: Hofer

Innsbruck (kobinet) Petra Flieger beschäftigt sich als freie Sozialwissenschafterin mit Themen zur Gleichstellung und Integration von Kindern und erwachsenen Menschen mit Behinderungen. Sie versteht sich als Verbündete der Selbstbestimmt Leben Bewegung und lebt in Österreich. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview zur neuen Leitlinien zur Deinstitutionalisierung des Fachausschusses über die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen und deren Umsetzung. Petra Flieger kritisiert vor allem die in Beton gegossene Aussonderungs- und Institutionalisierungspolitik, die das genaue Gegenteil von einer an Deinstitutionalisierung orientierten Behindertenpolitik ist.

Budget für Arbeit in Thüringen eine Chance geben

Logo: Budget für Arbeit nutzen
No body found to use for abstract…
Foto: Netzwerk Artikel 3

Erfurt (kobinet) „Von rund 9600 Menschen mit Behinderung, die in Thüringen in Werkstätten für Behinderte arbeiten, sind einem Bericht zufolge nicht einmal 1 Prozent auf den ersten Arbeitsmarkt gewechselt. Dies ist ein klares Handlungssignal für mehr konsequente Umsetzung von Inklusion in der Gesellschaft, darum fordere ich endlich die vermehrte Umsetzung des Budgets für Arbeit in Thüringen.“ Dies teilte Karola Stange, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, anlässlich eines Medienberichtes zur geringen Zahl von Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt mit.

Barrieren nicht nur im Straßenverkehr

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Bei Barrieren denken viele an schwere Türen, Treppenstufen oder fehlende Aufzüge. Aber für Menschen mit Behinderung lauern sie auch an anderen Stellen: komplizierte Webseiten, schwierige Sprache, fehlende Blindenschrift. Wir zeigen dir, wo viele Betroffene im Alltag auf Hindernisse stoßen“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch.

Infos über Entlastungspaket in einfacher Sprache

Logo: Selbst Aktiv
Logo: Selbst Aktiv
Foto: AG Selbst Aktiv

Hannover (kobinet) Die politische Reichweiten verlängern, indem Personen mit Lernschwierigkeiten durch Materialien von behinderten Menschen für behinderte Menschen gestärkt werden. Das ist der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv von behinderten Menschen in der SPD (AG Selbst Aktiv) wichtig. Daher werden nun Informationen über die Enlastungspakete der Bundesregierung in einfache Sprache übersetzt und auf der Internetseite der AG Selbst Aktiv eingestellt.

Nachhaltigkeitskampagne von Special Olympics gestartet

Kreis von symbolisierten roten Personen, die Sport treiben. Darunter der Text Team Special Olympics Deutschland
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Special Olympics Deutschland hat jetzt den Projektwettbewerb „Alle machen mit!“ gestartet .Als Teil des Unified Generation Programms ist es eines der größten Nachhaltigkeitsprojekte der Special Olympics World Games Berlin 2023. An dem Projektwettbewerb können Kitas, Schulen und Sportvereine teilnehmen und sich mit inklusiven Projektideen auf „Alle machen mit!“-Aktionspakete bewerben. Dabei werden 20 Aktionspakete durch eine öffentliche Online-Abstimmung vergeben und beinhalten unter anderem ein projektgebundenes Budget von bis zu 1.000 Euro.

Kongress Armut und Gesundheit 2023 wird vorbereitet

Blaue Buchstaben A und G in weißem Kreis, dazwischen rote Und-Zeichen
Kongress Logo
Foto: Kongress Armut und Gesundheit

BERLIN (kobinet) Mehr als 100 Veranstaltungen mit über 500 Referierenden verteilen sich auf vier Kongresstage verteilen sich auf den Kongress Armut und Gesundheit 2023. Dieser Kongress findet in diesem Jahr zum 28. Mal statt. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit Prof. Dr. Karl Lauterbach und Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey. Er wird am 6. März mit Grußbotschaften eröffnen

Fragen und Antworten zum Thema Behinderung in Gebärdensprache

Symbol Gebärdensprache
Symbol Gebärdensprache
Foto: Schweizer Eidgenössisches Departement des Innern

Berlin (kobinet) Welche Benachteiligungen erfahren Menschen mit Behinderungen? Sind Unternehmen verpflichtet, Menschen mit Behinderungen einzustellen und was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit? Antworten auf diese Fragen gibt es nun von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Deutscher Gebärdensprache.

Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte

Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Titelbild des IGEL-Podcast mit Lukas Krämer
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Warum Lukas Krämer Deutschland den Rücken kehrte“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Sascha Lang, der Macher des IGEL-Podcast sprach mit Lukas Krämer, der sich seit vielen Jahren gegen die Ausbeutung in Werkstätten für behinderte Menschen wehrt und nun nach Japan ausgewandert ist.

Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen?

Symbol Paragraph

Heidelberg (kobinet) Im Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf www.reha-recht.de wurde nun ein Beitrag mit dem Titel „Die Budgets für Arbeit und Ausbildung – verkannte Leistungen? – Zusammenfassung der Online-Diskussion im moderierten Forum Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht (9. bis 30.11.2022)“ veröffentlicht.

Podiumsgespräch zu Filmen für alle mit Fokus auf Untertitel und Gebärdensprache

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 22. Februar um 18:00 Uhr, die Veranstaltungsreihe „Filme für Alle“ fortgesetzt. Dieses Mal soll im Schwerpunkt die Teilhabe von tauben und schwerhörigen Menschen thematisiert werden. Eine Veranstaltung mit Verdolmetschung in Deutscher Gebärdensprache und Schriftdolmetschung im Veranstaltungsraum der Deutschen Kinemathek (Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin), auf die der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel hinweist, der Mitveranstalter ist und an der Veranstaltung mitwirkt.

Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Kreislauf der Armut durchbrechen

Geldscheine
No body found to use for abstract…
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt zum heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar mehr Teilhabechancen für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland an. Dafür ist es aus Sicht der Kinderrechtsorganisation wichtig, in allen Bereichen von Politik, Verwaltung, Rechtsprechung und Gesellschaft das Thema Armutssensibilität stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, mahnt die zügige Einführung der Kindergrundsicherung an.

Reha-Recht auf`s Ohr

Logo des Podcast Recht auf Teilhabe
Logo des Podcast Recht auf Teilhabe
Foto: www.reha-recht.de

Heidelberg (kobinet) Mit dem neuen Podcast „Recht auf Teilhabe“ gibt es Themen rund um Inklusion, Rehabilitation und Teilhabe aus dem Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht (www.reha-recht.de) zukünftig auch zum Hören. „Sag ich`s? Behinderung im Job“, unter diesem Motto steht die erste Ausgabe des neuen Podcasts, in der es um die Frage geht, wie sich der passende Umgang mit der eigenen gesundheitlichen Beeinträchtigung am Arbeitsplatz finden lässt.

Job|inklusivo vermittelt Arbeit und Lebensqualität

Person im Rolsltuhl mit einer Frau und einem  Mann vor dem Heimatmuseum
Thomas Schlösser gemeinsam mit Job-Coach und Leiter des Inklusionsmanagements
Foto: Stiftung kreuznacher diakonie

BAD SOBERNHEIM (kobient)

BAD SOBERNHEIM (kobient) In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Stiftung Kreuznacher Diakonie arbeiten rund 940 Beschäftigte. 83 davon werden von Job|Inklusivo betreut. Dies ist , ein Teilbereich der Behindertenhilfe, der den Übergang von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördert. Thomas Schlösser ist einer dieser Werkstattbeschäftigten, die über Job|inklusivo einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden haben.

Sozialverband fordert mehr Unterstützung

Blick in eine braune Geldbörse in welcher sich kein Geld befindet.
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer
Foto: Pixabay/Chronomarchie

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des morgigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert der Sozialverband VdK in Niedersachsen mehr Unterstützung für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Die Preise explodieren in nahezu allen Bereichen. Unter diesen Bedingungen wird derzeit für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger, ihren Alltag zu bestreiten. Die damit verbundenen Probleme zeigen sich auch in der Beratungspraxis dieses Sozialverbands in Niedersachsen.

Wie kann man dem Ableismus entkommen?

Symbol Fragezeichen

Wien (kobinet) „Wie kann man dem Ableismus entkommen?“ Dieser Frage und den Erkenntnissen aus dem Buch „Behinderung und Ableismus“ von Andrea Schöne geht Timea Rebstock vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS in ihrem Bericht nach. Das Buch behandelt die Hintergründe von Leistung als Voraussetzung für Akzeptanz und Anerkennung in der Gesellschaft und was es bedeutet, mit abwertender Sprache, Mitleid und falscher Bewunderung umgehen zu müssen.

Das Wochenende bringt die nächsten Sportvorbereitungslehrgänge für die Special Olympics World Games Berlin 2023

Kreis von symbolisierten roten Personen, die Sport treiben. Darunter der Text Team Special Olympics Deutschland
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Das Team Special Olympics Deutschland (TeamSOD) bereitet sich aktuell in 25 Sportarten auf die Weltspiele der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung vor. Nachdem bereits 158 der TeamSOD-Athletinnen und Athleten in die Vorbereitung eingestiegen sind, folgen nun die nächsten Lehrgänge.

Härtefall-Geld wird noch nicht abgerufen

Münzq
1Euro
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

HANNOVER (kobinet) Menschen, die aufgrund der massiv gestiegenen Preise in finanzielle Not geraten sind, können über den niedersächsischen Härtefallfonds Unterstützung beantragen. Praktisch ist das aber nicht so einfach, denn die Landesregierung hat zwar den Fonds eingerichtet, für die Abwicklung sind allerdings die Kommunen zuständig. Nach Aussage der Landesregierung ist bisher kaum der Fall. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert die Städte und Gemeinden auf, ihren Bürger*innen diese Entlastung zur Verfügung zu stellen.

She Came to Me

Berlinale Bär
Berlinale Bär
Foto: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat die Berlinale wieder ihre Türen geöffnet. Und wieder ist Anke Glasmacher von Köln nach Berlin gereist, um für die kobinet-nachrichten von der Berlinale zu berichten. In ihrem ersten Bericht vom Eröffnungstag berichtet die kobinet-Korrespondentin und Schriftstellerin über den Film „She Came to Me“, den sie sich angeschaut hat.

Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus mit Lisa Paus gestartet

Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Foto: Photothek/Sebastian Rau

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ gestartet. Viele Menschen, meistens Frauen, erfahren Tag für Tag wegen ihres Geschlechts Belästigung oder Zurücksetzung – auf der Straße, in der Freizeit, aber auch am Arbeitsplatz. Sexismus im Alltag bedeutet für die Betroffenen Herabwürdigung, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch. Das Bündnis wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern vom Dachverband der Migrantinnenorganisationen – DaMigra, von Weibernetz e.V. – Politische Interessenvertretung behinderte Frauen und des Mittelstands gestartet. Lisa Paus übernahm die Schirmherrschaft. Martina Puschke vom Weibernetz wirkte an der Pressekonferenz in Berlin zur Vorstellung des Bündnisses mit.

Bundesrats-Stellungnahme zur Reform der Unabhängigen Patientenberatung

Bundesratsgebäude
Bundesratsgebäude
Foto: Bundesrat / Christian v. Steffelin

Berlin (kobinet) Der Bundesrat fordert einige Präzisierungen am Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umstrukturierung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Das geht aus einer Unterrichtung (20/5662) der Bundesregierung hervor, über die der Informationsdienst Heute im Bundestag informiert. Die UPD soll dem Gesetzentwurf (20/5334) zufolge in einer Stiftung bürgerlichen Rechts verstetigt werden. Seit Januar 2016 betreibt die Callcenter-Firma Sanvartis die UPD. Die UPD soll Bürger unabhängig in rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Gesundheitsfragen beraten.

Veranstaltung zur europäischen Behindertenpolitik auf 20. Februar vorverlegt

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Bremen (kobinet) Der zweite Teil der Veranstaltung zur „Europäischen Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderung“ mit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Katrin Langensiepen, und dem Landesbehindertenbeauftragen der Freien Hansestadt Bremen, Arne Frankenstein, musste leider kurzfristig vorverlegt werden. Sie findet nun am kommenden Montag, dem 20. Februar von 17:00 – 18:30 Uhr statt. Das Team des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen hofft, dass am neuen Termin trotzdem viele dabei sein können.

Förderaufruf für Forschungsvorhaben in Sachen Diskriminierung

Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Vorschau auf Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) „Forschung zu Diskriminierung ist wichtig, denn erst wenn wir die Ursachen von Diskriminierung kennen, können wir die richtigen Maßnahmen dagegen ergreifen und vorhandene Lücken schließen“, heißt es im neuesten Newsletter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, in dem auf den Förderaufruf für Forschungsvorhaben in Sachen Diskriminierung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hingewiesen wird.

Vorschläge für Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben gesucht

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Die Kaspar Hauser Stiftung wird im Jahr 2023 zum dritten Mal den „Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben“ verleihen. Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftiger Begründung können bis zum Freitag, 31.03.2023, per Mail oder Post eingereicht werden.

Inklusiven Arbeitsmarkt fördern

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
In Sachen Recht nachgefragt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf will die Bundesregierung einen inklusiven Arbeitsmarkt in Deutschland fördern. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass es für eine Gesellschaft entscheidend sei, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben können. Zugleich verweist die Bundesregierung bei dieser Vorlage auf den hohen Fachkräftebedarf.

Schnuppertraining im Deutschen Taubblindenwerk

Fünf Personen mit Sportrollstühlen spielen Basketball
Beim Schnuppertraining
Foto: Deutsche Taubblindenwerk

HANNOVER (kobinet) Eine kleine Delegation der Rollstuhlbasketballmannschaft Hannover United hatte in dieser Woche das Deutsche Taubblindenwerk in Hannover besucht. Im Rahmen des von der „Aktion Mensch“ geförderten Projektes „Inklusive Sporterfahrungen – Brücke für gemeinsame Aktivitäten und inklusives Erleben“ boten die Rollstuhlbasketballer ein Schnuppertraining für Schüler mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung an. Im Rahmen ihrer Kooperation wollen der Sportverein und die Einrichtung für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung inklusive Begegnungen schaffen und Hürden abbauen. Weitere Projekte sind in diesem Jahr geplant.

Anlauf- und Beratungsstelle zieht positive Bilanz

Gruppen bild mit sechs Personen vor einem Gebäude
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des abschließenden Gesprächs
Foto: LWL

MÜNSTER (kobinet) Nach sechs Jahren schießt die Anlauf- und Beratungsstelle, welche im Auftrag des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums gearbeitet hatte, ihre Türen. Planmäßig hat sie ihre Arbeit jetzt eingestellt. Sechs Jahre lang standen Menschen im Mittelpunkt, die als Kinder in Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe und Psychiatrien Unrecht und schweres Leid wie beispielsweise Missbrauch und Misshandlungen erlitten haben.

Krankenhausreform ohne Patientenbeteiligung

Eine Ärztin in einem blauen Kittel vor einem Operationsbesteck, hinter ihr ein Patient auf einer Liege
Bei einer Operation in einem Krankenhaus
Foto: Pixabay/12019

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen kritisiert die fehlende Beteiligung der Patientinnen und Patienten bei der Vorbereitung der Krankenhausreform. So entstehen, so der VdK-Landesverband, realitätsferne Lösungen zu Lasten der Menschen. Mit Bezug auf die öffentlichen Debatte über die geplante Krankenhausreform auf Bundesebene und deren Auswirkungen auf die Versorgung in Nordrhein-Westfalen macht der Sozialverband VdK deutlich, dass diese weder bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ankommt, noch mit ihnen geführt wird.