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Sozialverband fordert mehr Unterstützung

Blick in eine braune Geldbörse in welcher sich kein Geld befindet.
Bei vielen Menschen bleibt das Portemonnaie oft leer
Foto: Pixabay/Chronomarchie

HANNOVER (kobinet) Anlässlich des morgigen Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert der Sozialverband VdK in Niedersachsen mehr Unterstützung für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Die Preise explodieren in nahezu allen Bereichen. Unter diesen Bedingungen wird derzeit für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger, ihren Alltag zu bestreiten. Die damit verbundenen Probleme zeigen sich auch in der Beratungspraxis dieses Sozialverbands in Niedersachsen.



Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Während einige wenige Menschen über ein enormes Vermögen verfügen, haben andere kaum Geld zum Leben. „Von sozialer Gerechtigkeit sind wir leider noch immer meilenweit entfernt“, stellt Bernhard Sackarendt, Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen, fest.

Wie sehr die Menschen belastet sind, wird auch im Beratungsalltag des Verbands sichtbar. „Zu uns kommen zahlreiche Betroffene, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete oder die nächste warme Mahlzeit bezahlen sollen“, erzählt Sackarendt. Zwar gebe es einzelne Maßnahmen – wie etwa die Erhöhung des Wohngeldes – doch diese kämen oft viel zu spät bei den Menschen an. „Es gibt viele Kommunen in Niedersachsen, in denen Betroffene oft Monate auf eine Entscheidung des Wohngeldamtes warten. Wer soll denn in dieser Zeit ihre Miete zahlen?“, so der Landesvorsitzende.

Besonders schockiert zeigt sich Sackarendt über die aktuellen Zahlen zur Kinderarmut. Fast ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen sind armutsgefährdet.