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Die dunkle Seite der Empathie

Das weiße Wort
Studio-Deko der Sendung
Foto: ZDF/Ben Knabe

MAINZ (kobintet)

MAINZ (kobintet) Empathie gilt als erstrebenswerte Eigenschaft für den Beruf und das Private. Zuviel Empathie kann auch zu Depressionen führen. Es kommt darauf an, das richtige Maß für sich zu erkennen. Doch genau das ist das Problem. Einfühlende Menschen können stärker an Depressionen oder Hoffnungslosigkeit leiden. Außerdem kann Empathie missbraucht werden, um andere zu manipulieren. Es ist somit wichtig, selbst zu lernen, wieviel Empathie richtig und wichtig ist oder schädlich sein kann. Dabei, das zu erlernen, hilft eine Scobel-Sendung, welche heute abends um 21.00 Uhr in 3sat zu sehen ist.

Sonderbriefmarke zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 vorgestellt

Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern stehen an einer Tafel mit dem Bild der Sonderbriefmarke
Vorstellung der Sonderbriefmarke Special Olympics World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023 / Juri Reetz

BERLIN (kobinet) Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat Special Olympics Deutschland im Berliner Olympiastadion die Sonderbriefmarke zu den Weltspielen der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung vorgestellt. Die Marke zeigt das Logo der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung, die vom 17. bis 25. Juni 2023 erstmals in Deutschland stattfinden wird. Die Marke ist ab dem 1. Juni 2023 online auf dem Portal der Post und in ausgewählten Filialen der Deutschen Post erhältlich.

Infoportal „Kinderrechte in Kommunen“ gestartet

Kinderrechte - Gemälde an einer Wand mit Kindern und der Aufschrift - Unsere  Zukunft - sowie einem Kind davor
Kinderrechte
Foto: World Vision Deutschland

BERLIN (kobinet) Mit dem Start eines neuen Infoportals präsentieren das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verein Kinderfreundliche Kommunen einen neuen Baustein zur besseren Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene. Die auf dem Infoportal gesammelten Materialien über Kinderrechte werden Städte und Gemeinden dabei unterstützen, ihre Angebote, Planungen und Strukturen im Sinne der Interessen von Kindern zu verbessern. Zielgruppen des Portals sind insbesondere Verwaltungsmitarbeitende sowie politische Entscheidungsträgerinnen und -träger in den Kommunen, beispielsweise Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte.

Wir brauchen jetzt eine echte Reform der Pflegeversicherung

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages der Pflege fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) die Bundesregierung auf, die dramatische Situation in der Pflege endlich ernst zu nehmen und mit einer wirklichen Reform der Pflegeversicherung darauf zu reagieren. Eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung wird zwar seit Jahren diskutiert, doch das Pflege-Unterstützungs- und Entlastungsgesetz (PUEG), das vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegt wurde und am 12. Mai 2023 in erster Lesung in den Bundesrat gebracht wird, ist weit von einer solchen Reform entfernt.

Offener Brief des BeB zum Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes

Logo des BeB
Logo des BeB
Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe

BERLIN (kobinet) Morgen wird das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes im Bundesrat beraten. In den letzten Tagen ist eine mögliche Blockade durch einige Länder öffentlich geworden. Der Vorstand und die beiden Beiräte des Evangelischen Fachverband für Teilhabe – BeB haben deshalb mit einem offenem Brief an die Ministerpräsidenten der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein verschickt, in dem sie dringend um Zustimmung zum Gesetz bitten.

Noch freie Studienplätze in Meißen

Elbe mit Passagierschiff vor der Kulisse der Stadt, dahinter Burg und Dom auf einem Berg
Blick auf Albrechtsburg und Dom in Meißen
Foto: Pixabay/erge

DRESDEN (kobinet) Im Rahmen der Landesqualifizierungsmaßnahme des Freistaates Sachsen für Menschen mit Behinderungen an der Hochschule Meißen sind noch sieben Studienplätze zum Studienbeginn am 1. September 2023 verfügbar. Im Rahmen des Studiums ist eine individuelle Betreuung, Barrierefreiheit auf dem Campus sowie die Koordination der Unterstützung durch Sozialleistungsträger, unter anderem bei der Beschaffung von Hilfsmitteln für das Studium oder der Unterbringung am Studienort Meißen, durch Beschäftigte der Hochschulverwaltung sichergestellt.

Behinderte Frauen werben für Zustimmung für inklusiven Arbeitsmarkt

Symbol Paragraph

Münster (kobinet) In einem offenen Brief an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wüst, die Ministerin Neubaur und an Minister Laumann setzt sich das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW dafür ein, dass Nordrhein-Westfalen das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts am 12. Mai nicht im Bundesrat blockiert.

Tragt unsere Forderungen in die Gremien!

Bild von der Aktion im Landtag
Bild von der Aktion im Landtag
Foto: NetzwerkBüro NRW

Münster (kobinet) „Gute Gespräche sind wichtig, aber jetzt tragt unsere Forderungen in die Gremien und Verwaltungen: ob zur inklusiven Bildung oder zur Barrierefreiheit im Bauen und Wohnen, in Mobilität und Gewaltschutz!“ Dazu ruft das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW im Rückblick auf den Protesttag am 5.5.2023 die Landespolitiker*innen auf.

Gute Beispiele für bauliche Barrierefreiheit machen Mut für inklusives Rheinland-Pfalz

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Bei seiner Rundreise zur Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden des Landes besuchte Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) verschiedene Orte in Rheinland-Pfalz, die durch bauliche Veränderungen die Barrierefreiheit verbessert haben. Stationen der Bereisung waren das Landesmusikgymnasium in Montabaur, das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz und die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz.

Nachbesserungen bei Anhörung zur Pflegereform gefordert

Bundestag Besprechungsraum
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Gesundheitsexperten empfehlen der Bundesregierung deutliche Nachbesserungen an der jüngsten Pflegereform. Kritisiert werden vor allem die als zu gering empfundene Anhebung des Pflegegeldes und der ambulanten Sachleistungen sowie die nicht regelhafte Dynamisierung dieser Leistungen. Die Experten mahnten auch eine grundlegende Systemreform an, um die Pflege nachhaltig finanzieren zu können. Die Sachverständigen äußerten sich in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses zu dem Gesetzentwurf (20/6544) am 10. Mai sowie in schriftlichen Stellungnahmen, wie es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag heißt.

Parlamentarischer Abend zu 25 Jahre BeB

Zahl 25
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) feierte am 8. Mai im Rahmen eines parlamentarischen Abends sein 25-jähriges Bestehen. Mehr als 230 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und der Zivilgesellschaft kamen zu diesem besonderen Anlass in die Vertretung des Landes Hessen beim Bund in Berlin.

Verbände appellieren an Bundesländer gegen Blockade von inklusiverem Arbeitsmarkt

Symbol Ausrufezeichen

Berlin / Düsseldorf / Stuttgart

Berlin / Düsseldorf / Stuttgart Bereits letzte Wochen hatten die Sozialhelden und Selbstvertretungsorganisationen aufgerufen, Druck in den einzelnen Bundesländern zu machen, die das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts am 12. Mai im Bundesrat blockieren könnten. Heute rufen eine Reihe von weiteren Verbänden auf, dass beispielsweise Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg das bereits vom Bundestag beschlossene Gesetz im Bundesrat nicht scheitern lassen. So beispielsweise die Lebenshilfe und der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen und der VdK in Baden-Württemberg.

Blockade des Gesetzes zum inklusiven Arbeitsmarkt wäre eine Katastrophe

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am Freitag, den 12. Mai, entscheidet der Bundesrat abschließend über das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts. Das Gesetz wurde bereits im April im Bundestag verabschiedet. Nun droht eine Blockade von den Bundesländern, in denen die Union regiert oder mitregiert. Bayern hat schon offen angekündigt, nicht für das Gesetz zu stimmen. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt dazu: „Bund und Länder müssen bei diesem wichtigen Gesetz an einem Strang ziehen. Die gesetzliche Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts darf nicht zum parteipolitischen Machtspiel werden. Dieses wichtige Gesetz zu blockieren, wäre eine Katastrophe für alle Menschen mit Behinderung, die endlich einen Arbeitsplatz finden wollen. Ein Verrat wäre es auch an den Unternehmen, die seit Jahren Barrieren beseitigen und Menschen mit Behinderungen einstellen.“

20 Jahre UnternehmensForum – 20 Jahre Impulse für Inklusion

Bild von Veranstaltung zu 20 Jahre UnternehmensForum
Bild von Veranstaltung zu 20 Jahre UnternehmensForum
Foto: UnternehmensForum

Mainz (kobinet) Seit 20 Jahren macht sich das UnternehmensForum stark für mehr Inklusion in der Wirtschaft. Jetzt feierte die Arbeitgeberinitiative ihr rundes Jubiläum mit einer Veranstaltung, die durch viele Best Practice-Beispiele deutlich machte, dass Inklusion mittlerweile ein Business Case für Unternehmen ist. 2002 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Modellprojekt initiiert, war das UnternehmensForums damit beauftragt worden, Strategien aus der Wirtschaft heraus zu entwickeln, wie die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gelingen kann. Das ursprünglich vom Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt erwies sich als so erfolgreich, dass es seit 2004 als eingetragener Verein finanziell unabhängig agieren kann.

Manövriert sich die CDU/CSU ins behindertenpolitische Abseits?

Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ottmar Miles-Paul am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Foto: Michael Gerr

Berlin (kobinet) Bei den diesjährigen Inklusionstagen, die am 8. und 9. Mai unter reger Beteiligung und mit engagierten Debatten in Berlin zum 10. Mal stattfanden, ging es zwar um ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen. Über der Veranstaltung schwebte aber die Frage, ob die Bundesländer, die von der CDU und CSU regiert werden, das am 20. April bereits vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts am 12. Mai im Bundesrat mit Gegenstimmen bzw. Enthaltungen blockieren. Denn diejenigen, die keine Arbeit finden oder in Werkstätten für behinderte Menschen arm gehalten werden, haben oft mehr Probleme mit ihrer Gesundheit. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul fragt daher in seinem kobinet-Kommentar, ob sich die CDU/CSU mit ihrer Blockade im Bundesrat ins behindertenpolitische Abseits manövriert und ihre behindertenpolitische Glaubwürdigkeit verliert.

Peer sind wir und darum sind wir hier: 25. Peer Counseling Weiterbildung gestartet

Teilnehmer*innen der 25. Peer Counseling Weiterbildung in Uder
Teilnehmer*innen der 25. Peer Counseling Weiterbildung in Uder
Foto: bifos

Uder (kobinet) Vom 4. – 7. Mai fand der Auftakt der nunmehr 25. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) in Uder statt. 14 Teilnehmer*innen und 2 Trainerinnen trafen sich, um sich mit der Beratungsmethode des Peer Counseling zu befassen, berichtet Karolin Rixecker, die an dieser Weiterbildung teilnimmt für die kobinet-nachrichten.

Selbstbestimmungsgesetz ist überfällig, muss aber nachgebessert werden

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) Die Bundesregierung hat den Referentenentwurf für das geplante Selbstbestimmungsgesetz vorgelegt und am 9. Mai die Verbändeanhörung gestartet. Dazu erklärt die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman: „Es ist gut, dass jetzt das Selbstbestimmungsgesetz kommt und das verfassungswidrige Transsexuellengesetz ablöst. Das war seit langem überfällig. Dass Menschen in Zukunft ihren Geschlechtseintrag und Vornamen selbstbestimmt anpassen lassen können, ist ein wichtiger Schritt für geschlechtliche Vielfalt in einer Demokratie. An einigen Stellen muss der Gesetzentwurf aus meiner Sicht allerdings nachgebessert werden.“

Aktionsplan für inklusives barrierefreies Gesundheitswesen auf Sankt Nimmerleinstag verschoben?

Porttraitfot eines Mannes mit weißem Haar, in weißem Hemd  und dunklen Anzug
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Foto: René Golz

Berlin (kobinet) Anlässlich der Inklusionstage, die am 8. und 9. Mai stattfanden, hat sich der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe mittels einer Presseinformation zu Wort gemeldet. Er fragt sich, ob der Aktionsplan für ein inklusives, barrierefreies Gesundheitswesen auf Sankt Nimmerleinstag verschoben wird. Die Beteiligung von Menschen mit Behinderung bei wichtigen Gesetzesvorhaben werde von der Ampel-Regierung zwar immer wieder versprochen, entpuppe sich laut Hubert Hüppe aber allzu häufig jedoch als Lippenbekenntnis.

IGEL-Podcast: Technik im Einsatz für die Effektivität

Cover: IGEL-Podcast zum Einsatz für Effektivität
Cover: IGEL-Podcast zum Einsatz für Effektivität
Foto: IGEL-Media

Marburg/Bad Segeberg (kobinet) „Im Einsatz für die Effektivität: die Fachanwendungen von DL®“. So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Im Vorfeld der Sight City und der Rehab sprach der Macher des IGEL-Podcast Sascha Lang mit Hansjörg Lienert von der Firma Dräger Lienert. Nun ist die dritte Folge der Podcast-Trilogie erschienen.

Erfolgreiche Saisonpartnerschaft

Sportler in Trikots mit der Aufschrift #anders gleich
#anders gleich – gemeinsam
Foto: 1. FC Köln

KÖLN (kobinet) Die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stiftung 1. FC Köln setzen sich gemeinsam ein für Inklusion. Unter der Botschaft „#andersGLEICH“ gab es in der Bundesligasaison 2022/23 vielfältige gemeinsame Aktionen, um für eine gleichberechtigte Teilhabe aufmerksam zu machen. „#andersGLEICH“ bedeutet für die Partner, in jedem Menschen Chancen zu sehen und diese zu fördern.

Bundesteilhabepreis 2022 verliehen

Hubertus Heil und zwei Verteter aus NRW bei der Übergabe der Urkunde
Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil bei der Verleihung des ersten Preises
Foto: VdK NRW

BERLIN (kobinet) Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil hat zum vierten Mal den Bundesteilhabepreis verliehen. Im Rahmen der Inklusionstage, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung des Ministeriums, überreichte er den drei Gewinnern die Urkunden. Der Wettbewerb zum Thema „WOHNEN barrierefrei • selbstbestimmt • zeitgemäß“ suchte bundesweit nachahmenswerte Projekte und ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert.

Podiumsdiskussion zu barrierefreier Gesundheit zum Abschluss der Inklusionstage

Logo: Inklusionstage 2023 zum Thema Gesundheit
Logo: Inklusionstage 2023 zum Thema Gesundheit
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Nachdem es zum Auftakt der diesjährigen Inklusionstage am 8. Mai bereits engagierte Debatten und auch Kritik gab, warum der von der Regierungskoalition eigentlich für 2022 angekündigte Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitswesen auf 2024 verschoben wurde, treffen die Teilnehmer*innen heute am 9. Mai in einer abschließenden Podiumsdiskussion auf die Politik. „GESUNDHEIT barrierefrei • selbstbestimmt • zeitgemäß – Inklusion trifft Politik“ lautet der Titel des Gesprächs mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Mit dabei sind die Abgeordneten Heike Baehrens, Jens Beeck, Takis Mehmet Ali, Wilfried Oellers, Corinna Rüffer und Kathrin Vogler. Das Schlusswort spricht dann die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales Kerstin Griese.

Holger Kiesel ist besorgt über Fachkräftemangel

Holger Kiesel im Rollstuhl sitzend
Holger Kiesel
Foto: Der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

München (kobinet) Der Mangel an Fachkräften ist schon seit einer ganzen Weile im Bereich der Menschen mit Behinderung zu spüren, in den letzten Monaten jedoch verstärkt. Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung ist sehr besorgt über diese Entwicklung: „Der Mangel an Personal in den Einrichtungen, bei den ambulanten Diensten und im Bereich der Persönlichen Assistenz gefährdet zunehmend die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung! Viele Einrichtungen können niemanden mehr aufnehmen, die Situation bei vielen Betroffenen, in ihren Familien und innerhalb vieler Institutionen der Eingliederungshilfe wird immer angespannter, die Organisation eines eigenständigen und selbstbestimmten Alltags für Viele immer noch herausfordernder.“

Aufruf für Mitwirkung an der Sozialwahl

Symbol Ausrufezeichen

Mainz (kobinet) Der rheinland-pfälzische Staatssekretär Dr. Fedor Ruhose, die stellvertretende Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Doris Barnett, sowie die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Ulrike Elsner, haben in Mainz für die Sozialwahl 2023 geworben. Gemeinsam fordern sie die über 1,1 Millionen wahlberechtigten Mitglieder von fünf Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH und hkk) in Rheinland-Pfalz sowie die über 1,5 Millionen Wahlberechtigten der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) auf, sich an der drittgrößten Wahl in Deutschland zu beteiligen und damit über die Zusammensetzung ihrer Sozialparlamente – die Verwaltungsräte der Ersatzkassen und die Vertreterversammlung der DRV Bund – für die nächsten sechs Jahre zu bestimmen.

Podcast: Simone Fischer im Gespräch mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Die Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, spricht in der neuen Folge ihres Podcast „Beteiligung schafft Gesellschaft. Einfach Inklusion“ mit der Präsidentin des baden-württembergischen Landtags Muhterem Aras MdL. Sie macht dabei deutlich, dass gesellschaftliche Vielfalt, Akzeptanz und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Themen sind, die von großer Bedeutung sind.

Weitere Schritte für inklusive Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt

Stefanie Drese
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Foto: Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (kobinet) Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, hat bekräftigt, dass die Landesregierung die Barrierefreiheit weiter verbessern und die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen nachhaltig stärken wird. „Menschen mit Behinderungen wollen völlig zurecht weg vom Prinzip der Fürsorge, hin zu einer selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe. Dazu müssen wir auf allen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Bereichen weiterhin Barrieren abbauen und Hindernisse aus dem Weg räumen“, sagte Drese anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen in Schwerin.

Pflegende Angehörige werden im Stich gelassen

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

OSNABRÜCK (kobinet) Die Lebenshilfe Osnabrück kritisiert den Kabinettsbeschluss zur geplanten Pflegereform. Pflegende Angehörige, insbesondere Familien mit Kindern mit Behinderung, werden entgegen aller Versprechungen im Stich gelassen. Die Lebenshilfe fordert daher dringend Nachbesserungen und appelliert an die Osnabrücker Bundestagsabgeordneten, sich für entsprechende Veränderungen einzusetzen.

Begegnungen ohne Grenzen

Politiker und Sportler vor einer Silhouette mit dem  Maskotchen der Spiele und einigen Fahnen
Politik und Special Olympics beim Treffen zum Host Town Program in Perl
Foto: Markus Lutz

PERL (kobinet) Mehr als 200 Kommunen in ganz Deutschland starten im Rahmen des Host Town Program der Special Olympics World Games Berlin 2023 inklusive Projekte und empfangen Delegationen der Weltspiele und schaffen damit Begegnungen ohne Grenzen. Das ist auch das Leitmotiv für #ZusammenInklusiv, der größten Inklusionsbewegung Deutschlands. Alle beteiligten Kommunen haben sich mit inklusiven Projekten und Initiativen beworben Teil des Programmes zu werden, die auch nach den Weltspielen für mehr Inklusion und damit Teilhabe für Menschen mit geistiger Behinderung in ihren Gemeinden sorgen.

Selbsthilfe und Fördermittel – Gericht muss entscheiden

Paragraphenzeichen, Waage und Hammer
Hoffen auf ein entsprechendes Urteil
Foto: Pixabay/succo

BERLIN (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Stuttgart (ZsL) hatte bis Ende des Jahres 2022 eine Beratungsstelle für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) betrieben. Diese Beratungsstelle wurde durch Fördermittel des Bundes finanziert. Die letzte Förderperiode endete regulär Ende des Jahres 2022. Das ZsL hat sich aber für eine neue Förderung ab 2023 beworben, wurde jedoch bei der Vergabe der Fördermittel übergangen. Das ZsL klagt nun vor dem Verwaltungsgericht Berlin auf Fortsetzung der Förderung. Die mündliche Verhandlung findet am 10. Mai in Berlin statt.

Barrieren im Gesundheitssystem abbauen

Foto zeigt Matthias Rösch
Matthias Rösch
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Unzugängliche Arztpraxen, kein Zutritt zu Gesundheitseinrichtungen in Begleitung von Assistenzhunden oder die Schwierigkeit, mit Sinnesbehinderungen oder kognitiven Beeinträchtigungen eine Reha zu finden: Dies sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Barrieren, mit denen Menschen mit Behinderungen im Gesundheitswesen konfrontiert sind, auf die der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch hinweist. „Für viele Menschen mit Behinderungen gibt es keinen gleichberechtigten Zugang zum Gesundheitssystem. Deshalb brauchen wir einen Aktionsplan für ein inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen“, betonte er im Vorfeld der am 8. und 9. Mai stattfindenden Inklusionstage in Berlin.

Wird Selbsthilfe bei Vergabe von Fördermitteln für Beratungsstellen ausgebootet?

Symbol Fragezeichen

Berlin (kobinet) Wird die Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen bei der Vergabe von Fördermitteln für Beratungsstellen ausgebootet? Darum geht es u.a. bei einer Verhandlung am 10. Mai vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Stuttgart (ZsL) hat bis Ende 2022 eine Beratungsstelle für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) betrieben. Die Beratungsstelle wurde durch Fördermittel des Bundes finanziert. Die letzte Förderperiode endete 2022. Das ZsL hat sich für eine neue Förderung ab 2023 beworben, wurde aber bei der Vergabe der Fördermittel übergangen. Das ZsL klagt nun vor dem Verwaltungsgericht Berlin auf Fortsetzung der Förderung. Die mündliche Verhandlung findet am 10. Mai in Berlin statt.

Inklusionstage: Gesundheit: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß starten in Berlin

Logo: Inklusionstage 2023 zum Thema Gesundheit
Logo: Inklusionstage 2023 zum Thema Gesundheit
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) „Gesundheit: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß“, unter diesem Motto finden heute am 8. und am Dienstag, den 9. Mai die Inklusionstage 2023 (IKT23) in der Telekom Hauptstadtrepräsentanz in der Französische Straße 33 a-c in 10117 Berlin statt. Die Veranstaltung, die am 8. Mai um 10:30 Uhr beginnt, kann auch im Livestream unter www.gemeinsam-einfach-machen.de/ikt23 verfolgt werden. Das Thema eines inklusiven und barrierefreien Gesundheitswesens ist vor allem auch deshalb sehr aktuell, weil im Koalitionsvertrag bereits für 2022 ein Aktionsplan für ein barrierefreies und inklusives Gesundheitssystem vorgesehen ist. Dies soll nun voraussichtlich erst 2024 angepackt werden.

Verfassungsbeschwerde des VdK und SoVD zu Erwerbsminderungsrenten

Foto vom Bundesverfassungsgericht
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Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) Der Sozialverband VdK und der Sozialverband Deutschland (SoVD) haben Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht, nachdem das Bundessozialgericht (BSG) zuletzt die gemeinsame Revision der beiden Verbände zurückgewiesen hat. Hintergrund war das Urteil des BSG zur Höhe der sogenannten Bestands-Erwerbsminderungsrenten. Demzufolge können Bestandsrentnerinnen und -rentner, die zwischen 2001 und 2019 ihre EM-Rente erhalten haben, nicht mit weiteren Anpassungen rechnen. Dadurch werden sie benachteiligt gegenüber Menschen, die erst seit 2019 ihre EM-Rente beziehen. Aus Sicht von VdK und SoVD ist dies für alle Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner, die wegen einer Erkrankung nicht mehr arbeiten können, eine bittere Entscheidung und zutiefst ungerecht.

Berufliche Teilhabe behinderter Menschen muss weiter gestärkt werden

Buchstaben  in kleinen Buchstaben und Braile, recht daneben ein Auge
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Foto: DVBS

Berlin (kobinet) Am 25. April veranstalteten der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf und agnes@work – Agiles Netzwerk für sehbeeinträchtigte Berufstätige –die Fachtagung „Perspektiven der digitalen Arbeitswelt – Beschäftigungs- und Weiterbildungschancen für Menschen mit Behinderungen“ in Berlin. Mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und der Selbsthilfe erörterten die Beschäftigungsperspektiven von Menschen mit Behinderungen und die Voraussetzungen inklusiver Arbeit und Weiterbildung. Dabei zeigte sich eindeutig, dass die berufliche Teilhabe behinderter Menschen weiter gestärkt werden muss.

Sören Pellmann besorgt über mangelnden Fortschritt bei Barrierefreiheit

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Im Zusammenhang mit den vielfältigen Aktivitäten zum Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung um den 5. Mai herum unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“ zeigt sich Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Bundestag, besorgt über den mangelnden Fortschritt in Bezug auf die Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, insbesondere in der Privatwirtschaft. Pellmann erklärte dazu: „Trotz vieler Versprechen im Koalitionsvertrag sind bisher keine konkreten Schritte der Ampel-Regierung zur Umsetzung der Barrierefreiheit erkennbar, abgesehen von der Ankündigung der ‚Bundesinitiative Barrierefreiheit‘ und der Gründung des begleitenden Beirates.“

Momentaufnahme 304

Demonstranten gehen von Brandenburger Tor zum Rathaus
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Es ist besser, für etwas zu kämpfen als gegen etwas. (Amos Bronson Alcott)

SightCity bringt Interessantes mit vielen Höhepunkten

Bild einer Stadt mit Häusern und einer Kirche im Vordergrund sowie Hochhäusern im Hintergrund
Die Silhoutette der Stadt Frankfurt am Main
Foto: Pixabay/moritz320

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Die SightCity Frankfurt ist die größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Sie wird als hybride Messe in der Zeit vom 10. bist zum 12. Mai 2023: Live in Frankfurt im Kongresshaus Kap Europa, Osloer Straße 5, 60327 Frankfurt am Main und digital im Internet stattfinden. blista und DVBS präsentieren ihre Angebote am Gemeinschaftsstand L 1.01 im 1. Stock des „Kap Europa“.

Kölner Rollstuhlbasketballer beenden Euro-Cup auf Platz 5

Logos der Rollstuhlbasketball Bundesliga und des Kölner Clubs
Logos der Rollstuhlbasketball Bundesliga und des Kölner Clubs
Foto: RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) Mit gemischten Gefühlen blicken die Rollstuhlbasketballer des Kölner RBC 99ers auf das Final-Wochenende in Spanien zurück: Verband und lokaler Veranstalter ließen nur wenig Freude aufkommen. Einzig dem beherzten und unermüdlichen Einsatz der Volunteers vor Ort war es zu verdanken, dass die 99ers den Saisonabschluss im spanischen Badajoz irgendwie über die Bühne brachten.

Einheitliche Ansprechstellen in Niedersachsen

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Die Arbeitgeberinnen und Arbeitergeber in Niedersachsen können sich ab sofort von sechs neuen „Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber“ (EAA) kostenfrei zu allen Aspekten des Einstellens von Menschen mit Schwerbehinderungen informieren, beraten und unterstützen lassen. Aufgabe dieser sechs EAA in Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen und Lüneburg ist es, für die Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu sensibilisieren und den Arbeitgebern sowohl zu beraten als auch bei der Stellung von Anträgen zu unterstützen.

Hin in überfülltem Zug – zurück zu Fuß auf dem Jakobsweg

Hinweis auf Jakobsweg
Hinweis auf Jakobsweg
Foto: Christina Martinez

Uder/Köln (kobinet) Zum Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen haben eine Reihe von Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen die Barrierefreiheit der Bahn getestet und hatten dazu auch einiges zu berichten. Im folgenden veröffentlicht die kobinet-Redaktion als Beispiel zwei Berichte über Bahnfahrten. Einmal führte es dazu, dass der Rückweg zu Fuß auf dem Jakobsweg angetreten wurde und im andreen Bericht wird deutlich, dass wer mit einem Rollstuhl eine Reise tut, einiges erleben kann.