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Erleichterung der Beweislast für Betroffene bei Diskriminierungen

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Foto: advd

Berlin (kobinet) „Erleichterung der Beweislast für Betroffene: Die Frage nach Beweisen, die die Diskriminierungserfahrung belegen sollen, stellt eine zentrale und komplexe Hürde vor Gericht dar. Die im AGG geregelte Beweislasterleichterung sollte daher erweitert werden. Nicht allein der Zusammenhang zwischen einer Diskriminierung und einem in § 1 AGG genannten Diskriminierungsmerkmal, sondern auch die Darlegung der Diskriminierung selbst durch z.B. Parteivernehmung, die Nichteinrichtung einer innerbetrieblichen Beschwerdestelle, die Ergebnisse von Testings und Statistiken sollten als anerkannte Beweismittel im AGG erfasst sein.“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der am 23. Mai begangen wurde, auf seine siebte von insgesamt elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Öffentliche Gelder nur für öffentliche Angebote

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Foto: BR

Bremen (kobinet) „Sind behinderte Menschen eigentlich ein Teil der Bevölkerung? Oder sind wir Sonderfälle, die manchmal innerhalb, manchmal außerhalb der Gesellschaft leben sollen?“ Dieser Frage und der These, dass wenn unser Staat das Gemeinschaftsgeld verwendet, um öffentliche Angebote zu unterstützen, diese Angebote dann tatsächlich öffentlich sein, also allen Mitgliedern der Gemeinschaft offenstehen müssen, geht Kassandra Ruhm in ihrer neuesten Kolumne für Die Neue Norm nach.

Frist zur Geltendmachung von Diskriminierung verlängern

Sharepic zur Verlängerung der Frist bei Diskriminierung
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Foto: advd

Berlin (kobinet) „Frist zur Geltendmachung von Diskriminierung verlängern: Die Geltendmachungsfrist von 2 Monaten im AGG macht die Durchsetzung der Rechte von Betroffenen unmöglich. Die Frist muss auf 12 Monate angehoben werden. Mehr Zeit erlaubt auch mehr Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung z.B. auch durch außergerichtliche Lösungen.“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der am 23. Mai begangen wurde, auf seine sechste von insgesamt elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Beirats-Appell an das Bundesministerium der Justiz zur AGG-Reform

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Foto: ADS

Berlin (kobinet) Auf seiner konstituierenden Sitzung am 27. März 2023 hat der Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes beschlossen, einen Appell zur ausstehenden Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) an das Bundesministerium der Justiz zu richten. Der Beiratsbeschluss wurde mittlerweile auf der Internetseite der Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlicht.

Landes-Antidiskriminierungsstelle zeigt Flagge in Stuttgarter Innenstadt

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Stuttgart (kobinet) Die im baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration angesiedelte Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) lädt alle Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai zwischen 15 und 19 Uhr auf die Königstraße in Stuttgart ein. Mit der Veranstaltung „Flagge zeigen – für Vielfalt, gegen Diskriminierung“ möchte die LADS über verschiedene Formen von Diskriminierung informieren und ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen.

Bündnis fordert: Diskriminierungsformen im AGG erweitern

Sharepic: Diskriminierungsformen im AGG erweitern
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Foto: advd

Berlin (kobinet) „Diskriminierungsformen im AGG erweitern: Das AGG ist unvollständig, denn es erkennt nur 5 Diskriminierungsformen an (un/mittelbare Diskriminierung (sexuelle) Belästigung und Anweisung zur Diskrimi-nierung). Es muss erweitert werden um: Versagung von ‚angemessenen Vorkehrungen‘ und der ‚Barrierefreiheit‘, Schutz vor sexueller Belästigung auch im Zivilrechtsverkehr sowie assoziierte Diskriminierung (z.B. Angehörige der diskriminierten Person).“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird, auf seine fünfte von insgesamt elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Evaluationsbericht zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung

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Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im April 2023 den Evaluationsbericht zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) veröffentlicht. Daraus geht u.a. hervor, dass die Zufriedenheit der Ratsuchenden mit der Beratung durch die EUTB hoch ist, wie die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter mitteilt.

Umfassenden Diskriminierungsschutz für alle Betroffenen sicherstellen

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Foto: advd

Berlin (kobinet) „Umfassender Diskriminierungsschutz für alle Betroffene: Das AGG muss alle Betroffene von Diskriminierung in allen Lebensbereichen schützen ohne gesetzliche Ausnahmeregelungen. Bestehende Schutzlücken müssen außerdem durch die Aufnahme weiterer bzw. die Konkretisierung bestehender Diskriminierungskategorien im AGG geschlossen werden. Gleichzeitig sollte der Katalog der Diskriminierungskategorien nicht abschließend gestaltet sein.“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird, auf seine dritte und vierte von elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Bewerbungen für 26. Peer Counseling Weiterbildung möglich

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bifos Peer Counseling
Foto: bifos

Jena (kobinet) Die mittlerweile 26. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behidnerter (bifos) findet nun von Januar 2024 bis Februar 2025 statt. Die Weiterbildung findet in sechs Blöcken von Montag bis Donnerstag in Präsenz statt. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2023 damit die Teilnehmenden noch genug Zeit zur Vorbereitung haben. Die Plätze werden dann bis Mitte September 2023 vergeben. Wer sich bereits beworben hat, muss ich nicht extra bewerben, wie das bifos mitteilt.

Durchsetzung der Rechte im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz stärken

Sharepic: Durchsetzung der Recht im AGG stärken
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Foto: advd

Berlin (kobinet) „2. Durchsetzung der Rechte stärken: Betroffene von Diskriminierung haben große Hürden bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Sie erleben den rechtlichen Weg oft als mühsam und belastend. Es sollte daher eine Prozessstandschaft im AGG eingeführt werden, die es Antidiskriminierungsverbänden erlaubt, das Recht einer diskriminierten Person im eigenen Namen geltend zu machen. Außerdem braucht es ein Verbandsklagerecht, damit Antidiskriminierungsverbände auch unabhängig vom Einzelfall rechtlich vorgehen können.“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird, auf seine zweite von elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Jahresempfang von Jürgen Dusel mit Innenministerin Nancy Faeser

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Beim heute am 23. Mai stattfindenden Jahresempfang des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel ist die Bundesinnenministerin Nancy Faeser als Ehrengast und politische Rednerin mit dabei. Das Moderations-Duo Sandra Olbrich und Arthur Hackenthal werden durch das Bühnenprogramm führen. Der offizielle Teil des Jahresempfangs findet von 17:30 bis 18:40 Uhr in Berlin statt. Im Anschluss gibt es beim geselligen Beisammensein Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen.

Anwendungsbereich des AGG auf öffentliche Stellen ausweiten

Sharepic zur Ausweitung des Anwendungsbereichs des AGG
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Foto: advd

Berlin (kobinet) „Anwendungsbereich des AGG auf öffentliche Stellen ausweiten: Das AGG gilt lediglich bei Diskriminierung in den Lebensbereichen Beschäftigung sowie Güter und Dienstleistungen. Der Diskriminierungsschutz des AGG greift nicht im Bereich des staatlichen Handelns, in dem aber häufig Diskriminierung stattindet (z.B. in der Verwaltung, im öffentlichen Nahverkehr oder Polizei).“ Mit diesem Tweet weist das Bündnis AGG Reform Jetzt zum 11. Deutschen Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird, auf seine erste von elf Forderungen hin, die bei einer Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt werden müssen.

Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankern

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Berlin (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zum heutigen Tag des Grundgesetzes am 23. Mai an Bund und Länder, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Nach Ansicht der Kinderrechtsorganisation sind Kinderrechte im Grundgesetz ein unverzichtbarer Baustein, um kindgerechtere Lebensbedingungen und bessere Entwicklungschancen für alle Kinder zu schaffen, ihre Rechtsposition deutlich zu stärken, und Kinder an den sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen. Mit der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention bestehe die große Chance, langfristig eine tragfähige Grundlage für ein kinder- und familienfreundlicheres Land zu schaffen.

Rechte dürfen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen durchgesetzt werden

Sharepic: Rechte durchsetzen - nicht nur auf Papier
Sharepic: Rechte durchsetzen – nicht nur auf Papier
Foto: advd

Berlin (kobinet) „Rechte dürfen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern müssen durchgesetzt werden. Deshalb fordern über 100 Organisationen als Bündnis ‚AGG Reform-jetzt‘ eine umfassende Novellierung des Antidiskriminierungsrechts in Deutschland. Mehr Infos gibt’s hier: agg-reform.jetzt“ Dies twitterte heute das Bündnis anlässlich einer Social Media Kampagne zum 11. Deutschen Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird.

Fünftes Europäisches Parlament von Menschen mit Behinderungen eröffnet

Roberta Metsola
Roberta Metsola
Foto: Roberta Metsola

Brüssel (kobinet) Der Präsident des Europäischen Behindertenforums (European Disability Forum – EDF), Yannis Vardakastanis, hat heute am 23. Mai zusammen mit der Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, das mittlerweile fünfte Europäische Parlament von Menschen mit Behinderungen eröffnet. Von 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr werden aktuelle Themen der europäischen Behindertenpolitik im EU-Parlament in Brüssel diskutiert. Die Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen. Ein Jahr vor der nächsten Wahl des Europäischen Parlaments rief die Parlamentspräsidentin dazu auf, sich poliitisch zu engagieren und vielleicht auch selbst für das Europäische Parlament zu kandidieren. Yannis Vardakastanis betonte in seiner Rede, dass auch die politischen Prozesse barrierefrei sein müssen, um gleichberechtigt in politischen Gremien mitwirken und dafür kandidieren zu können.

Diversity ist nice, Antidiskriminierung ist besser! Social Media Kampagne gestartet

Logo: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Logo: Bündnis AGG Reform Jetzt!
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt!

Berlin (kobinet) „Heute ist #DiversityDay! Als Bündnis „#AGGReform – Jetzt!“ sagen wir: ‚Diversity ist nice, #Antidiskriminierung ist besser!'“. So heißt es in einem Tweet zum Start der Social Media Kampagne zum Diversity Tag, der heute am 23. Mai begangen wird. Die rot-grün-gelbe Koalition habe in ihrem Koalitionsvertrag die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt, heißt es in einem ersten Tweet des Bündnisses zum heutigen Diversity Tag, das auf seine 11 Forderungen hinweist. „Unterzeichnet unsere Stellungnahme mit den 11 Forderungen für die #AGGReform und werdet Mitglied des Bündnisses! https://agg-reform.jetzt/„, so die Aufforderung des Bündnisses von über 120 Organisationen.

Für Verbesserungen für behinderte Menschen in der Gesundheitsversorgung

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) „Angesichts der aktuellen Krankenhausreform fordert ein breites Bündnis von Verbänden, Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung nicht zu vergessen. Bisher werden bei ihnen Krankheiten oft zu spät erkannt und behandelt, weil Besonderheiten nicht bekannt sind und die Gesundheitsversorgung nicht auf sie eingestellt ist: Denn bei Menschen mit schwerer geistiger oder mehrfacher Behinderung treten zahlreiche Krankheitsbilder einerseits deutlich häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung, andererseits sind sowohl Symptomatik als auch Verlauf oft atypisch und die Behandlung individuell sehr spezifisch“, heißt es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe.

Bundestag will Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes diese Woche verabschieden

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Nachdem der Deutsche Bundestag am 20. April das Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts verabschiedet hat und dies auch vom Bundesrat bestätigt wurde, steht diese Woche bereits ein weiterer behindertenpolitisch relevanter Gesetzentwurf zur Verabschiedung im Bundestag an. Am 24. Mai ist ohne Aussprache die Erste Lesung des von der Bundesregierung eingebrachten Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes im Bundestag geplant. Am Freitag, den 26. Mai, soll der Gesetzentwurf laut der vorläufigen Plenumstagesordnung ab 9:00 Uhr erneut im Bundestag debattiert und dann verabschiedet werden.

Europäische Parlament der Menschen mit Behinderungen tagt am 23. Mai in Brüssel

Flagge der EU
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Foto: gemeinfrei

Brüssel (kobinet) Heute, am 23. Mai, findet ab 9:00 das Europäische Parlament der Menschen mit Behinderungen in Brüssel statt. Dabei sollen aktuelle Themen zur Inklusion in der Europäischen Union (EU) diskutiert und Menschen mit Behinderungen Sichtbarkeit gegeben werden, wie die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen, den kobinet-nachrichten mitteilte. Die Veranstaltung, die von 9:00 bis 18:30 Uhr in Brüssel stattfindet, wird auch im Livestream von 9:30 bis 18:30 Uhr übertragen.

PRO RETINA lädt zu Digitalwoche ein

Logo: PRO RETINA Deutschland
Logo: PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) PRO RETINA Deutschland versteht sich als Pionier und als Schnittstelle im Bereich der Digitalisierung der Selbsthilfe und Patientenorganisationen. In der ersten PRO RETINA Digitalwoche präsentiert die Patientenorganisation ihre digitalen Angebote, ihr Wissen, ihre Kompetenzen und ihr Netzwerk rund um die Digitalisierung. Sie lädt zum Erfahrungsaustausch ein und zeigt, wie sehbehinderte und blinde Menschen die digitalen Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben nutzen können. Die Digitalwoche findet vom 12. bis zum 16. Juni 2023 statt.

Wir leben lieber selbstbestimmt!: LVR-Preis für NetzwerkBüro behinderter Frauen in NRW

Bild von der Preisverleihung
Verleihung des Rheinlandtalers in der Kategorie „Gesellschaft“ an das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankungen NRW.
Foto: Ludolf Dahmen / LVR

Münster (kobinet) Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW mit Sitz in Münster wurde mit dem LVR-Rheinlandtaler in der Kategorie „Gesellschaft“ ausgezeichnet – ein Zeichen für die Wertschätzung der Arbeit für mehr Selbstbestimmung und gegen Gewalt des Landschaftsverbands Rheinland. Die stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Karin Schmitt-Promny, betonte die Wirksamkeit des Prinzips „zwei Strukturen – ein Ziel“, denn das NetzwerkBüro unterstützt seit 1996 die Arbeit des ehrenamtlichen Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW. Zusammen leisteten sie einen „herausragenden Beitrag zur Sichtbarkeit, Beteiligung und Stärkung von Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung“, hieß es in der Laudatio.

WHO-Resolution: Staaten verpflichten sich zu mehr Reha-Maßnahmen

Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international
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Foto: HI

München (kobinet) Auf der Weltgesundheitsversammlung, die vom 21. bis 30. Mai 2023 in Genf stattfindet, werden 194 Mitgliedstaaten über eine bahnbrechende Resolution abstimmen, die Rehabilitations-Leistungen weltweit fördern soll. Damit verpflichten sich die Staaten unter anderem dazu, Rehabilitations-Maßnahmen auszubauen, die Gesundheitsversorgung der Patienten dadurch langfristig zu verbessern und die Ausbildung von Physio- und Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Psycholog*innen sowie Orthopädietechnikern zu fördern. Handicap International (HI) hat sich seit vielen Jahren für diese Resolution eingesetzt und begrüßt die Resolution. Die Hilfsorganisation unterstreicht, wie wichtig Reha-Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit weltweit sind.

So bunt ist die Behinderungsverarbeitung: Sonntag trifft IGEL im Podcast

Titelbild zur Mai-Ausgabe des IGEL-Podcast: Sonntag trifft IGEL
Titelbild zur Mai-Ausgabe des IGEL-Podcast: Sonntag trifft IGEL
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „So bunt ist die Behinderungsverarbeitung“, so lautet das Thema der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) in der Reihe „Sonntag trifft IGEL“. Jennifer Sonntag und Sascha Lang beschäftigen sich in ihrem dritten Sonntagsgespräch u.a. mit Fragen des Klarkommens mit der Behinderung, mit Akzeptanz der Behinderung und Inklusion sowie mit der Behinderungskultur auch im Verhältnis zu anderen Bewegungen.

Infos gegen Mythen und Vorurteile in der Debatte zur Kindergrundsicherung

Geldscheine
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bereits seit 2009 setzt sich das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG dafür ein, dass Kinderarmut wirksam bekämpft wird. Das Bündnis aus inzwischen 20 Verbänden und 13 unterstützenden Wissenschaftler*innen fordert dafür die Einführung einer echten Kindergrundsicherung, die ihren Namen verdient. Hierfür sollen große Teile der bisherigen staatlichen Leistungen für Kinder sowohl gebündelt und automatisiert als auch auf ein armutsverhinderndes Niveau erhöht werden. Mit dieser echten Kindergrundsicherung sollen alle Kinder in Deutschland so finanziell ausreichend abgesichert werden, dass sie unabhängig von ihrem Elternhaus echte Teilhabechancen erhalten. Darauf weist der VdK Deutschland hin, der über Mythen und Vorurteile in der öffentlichen Debatte hinweist.

Barrierefreiheitsgesetz vom österreichischen Ministerrat beschlossen

Fahne von Österreich
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Foto: public domain

Wien (kobinet) Der österreichische Ministerrat hat am 17. Mai 2023 ein Barrierefreiheitsgesetz verabschiedet, das der Umsetzung des European Accessibility Acts dient. Damit sollen auch in Österreich Produkte und Dienstleistungen barrierefrei gestaltet werden. Darüber berichtet der Online-Nachrichtendienst BIZEPS.

Special Olympics World Games Berlin 2023 wird von breiter Medien-Allianz begleitet

Personengruppe auf einer Bühne, im Vodergrund die Symbole der Medien und das Maskotchen der Special Olympics
Vertreter des Organisationskomitees der Special Olympics World Games Berlin 2023 und  der Medien-Allianz
Foto: Nadine Baethke

BERLIN (kobinet) In der deutschen Mediengeschichte ist es bisher einmalige, dass ein Ereignis wie die Weltspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung durch eine breite Allianz an Medien unterstützt wird. Für die Special Olympics World Games Berlin 2023 haben sich die elf führenden deutschen Anbieter von Bewegtbild zusammengeschlossen, um mit ihrer geballten Medienkraft die Wettbewerbe in Berlin zu begleiten. Ziel ist es Menschen mit geistiger Behinderung mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

#SozialgesprächPodcast: Digitale Barrierefreiheit: Was ist das eigentlich?

Symbol Information

Berlin (kobinet) „Digitale Barrierefreiheit: Was ist das eigentlich?“ darum geht’s im #SozialgesprächPodcast. „Digitale Barrierefreiheit geht im Grunde alle Menschen und auf jeden Fall alle Organisationen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit an. Warum wird das Thema dann so sträflich vernachlässigt? Worauf sollte ich dabei achten? Und was ist eigentlich digitale Barrierefreiheit? Diese Fragen versuchen wir im Sozialgespräch Podcast mit drei Expert*innen zu beantworten“, heißt es in der Ankündigung es knapp einstündigen Podcasts.

Schulausschuss hat die notwenigen Zahlen bisher nicht erhalten

Zeichung mit einem gelben Schulbus auf einergrünen Wiesen mit einem rotbraunen Schulgebäude im Hintergrund
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen
Foto: Pixabay/GraphicsGuruji

KÖLN (kobinet) In Köln bekommen Kinder mit Behinderungen oft keinen wohnortnahen Schulplatz im Gemeinsamen Lernen und viele Eltern müssen während der ganzen Schulzeit ihrer Kinder als Elterntaxi zur Verfügung stehen. Eine Bewilligung für die Schülerbeförderung ins Gemeinsame Lernen erhalten die Wenigsten. Deshalb wurden in einer gemeinsamen Anfrage von Grünen, CDU und Volt in der Schulausschuss-Sitzung am 22. April 2023 gefordert, die Zahlen zu gestellten Anträgen, Bewilligungen und Absagen aufgeschlüsselt nach Förderschulen und inklusiven Schulen beizubringen sowie die Voraussetzungen für eine Bewilligung der Beförderung klar zu benennen. Bis zum 19.Mai 2023 hatte die Verwaltung nicht geliefert.

Bundesregierung will PUEG abschließend beraten

Hohes dreiteiliges Gebäude mit Glasfron. Mittlerer Teil etwas zurückgesetzt
Blick auf das Bundeskanzleramt
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Die von SPD, Grüne und FDP in den Bundestag eingebrachte Pflegereform liegt nun auch der Bundesregierung gleichlautend als Gesetzentwurf vor. Der Entwurf eines Gesetzes zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege (Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz – PUEG) soll in der kommenden Woche abschließend beraten werden.

Bluttests in der Schwangerschaft gehören erneut auf den Prüfstand

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto: Lebenshilfe

Berlin (kobinet) In einem fraktionsübergreifenden Antrag fordert die Freie Hansestadt Bremen, den Umgang mit solchen vorgeburtlichen Bluttests bundesweit zu überprüfen und zu verbessern. Der Antrag wurde am 12. Mai in den Bundesrat eingebracht. Der NIPT musste früher selbst bezahlt werden, seit Juli 2022 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in bestimmten Fällen die Kosten. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe setzt große Hoffnung auf die Initiative der Bremischen Bürgerschaft zum nicht-invasiven Pränataltest, kurz NIPT.

SightCity war ein voller Erfolg

Bild einer Stadt mit Häusern und einer Kirche im Vordergrund sowie Hochhäusern im Hintergrund
Die Silhoutette der Stadt Frankfurt am Main
Foto: Pixabay/moritz320

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Nach vier Jahren fand die Sight City, die größte Messe für Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte in Frankfurt am Main wieder in Präsenz statt. Das Kap Europa erwies sich als gute Wahl, bot es doch auf vier Etagen die Gelegenheit, neue technische Entwicklungen zu bestaunen und Kontakt zu Bildungseinrichtungen und zur Selbsthilfe zu knüpfen. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) konnte auch diese Veranstaltung wieder als Erfolg verbuchen.

Für Inklusion geleuchtet

Menschen mit und ohne Rollstuhl unter einem offenen Zelt, die Plakate zeigen.
Beim Aktionstag „Leuchten für Inklusion“
Foto: VbA – Selbstbestimmt Leben

MÜNCHEN (kobinet) Passend zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05.Mai, hatte der Verein VbA Selbstbestimmt Leben e.V. auf dem Rindermarkt in München unter dem Motto „Leuchten für Inklusion“, auf seine Forderungen an Politik und Gesellschaft aufmerksam gemacht. Dabei hatte das Thema „Bessere Unterstützung, mehr Selbstbestimmung – Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung stärkt Inklusion“ im Fokus der Veranstaltung gestanden.

Bilanz und Ausblick zur Unterstützung behinderter Geflüchteter

Emine Kalali
Emine Kalali
Foto: privat

Berlin (kobinet) Mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 waren auch eine Reihe von Behindertenorganisationen gefordert, die Ankunft und Unterstützung behinderter Geflüchteter zu unterstützen. Gemeinsam mit einigen Partnern und mit einer Förderung durch die Aktion Mensch hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eine Reihe von Initiaitven in diesem Bereich ergriffen. Gut ein Jahr nach dem Start eines Projektes der ISL für geflüchtete Menschen sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit der Projektkoordinatorin Emine Kalali über ihre Erfahrungen und wie es weitergeht.

Nachbarschaftsinitiativen bieten vielfältige Angebote für soziale Teilhabe

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) „Gute Nachbarschaften stärken die Gemeinschaft und tragen dazu bei, dass sich Menschen dort, wo sie leben, zuhause fühlen. Aktive Nachbarschaften bedeuten einen Gewinn an Lebensqualität für alle Lebensalter. Sie schaffen Gemeinschaften vor Ort, etablieren eine Kultur des guten Miteinanders und stärken den sozialen Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz“, betonte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer anlässlich der jährlichen Online-Umfrage zur Entwicklung der Landesinitiative Neue Nachbarschaften.

DOK.fest München erfolgreich abgeschlossen

Fotomit einem  Blick auf die Innenstadt von München
Stadtansicht von München
Foto: Pixabay/12019

MÜNCHEN (kobinet) Die Kino-Vorführungen des 38. DOK.fest München sind in dieser Woche zu Ende gegangen. Online sind fast alle Filme noch bis zum kommenden Sonntag auf der digitalen Leinwand zu sehen. Vor Ort kamen dieses Jahr rund 35.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Gäste in die Kinos und Spielstätten. Das waren knapp 10.000 mehr als im vergangenen Jahr. Sie konnten die zahlreichen Filmvorführungen, die Veranstaltungen der Branchenplattform DOK.forum und des Bildungsprogramms DOK.education wahrnehmen.

Airbnb ist Special Olympic Partner

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Für die diesjährigen Special Olympics World Games werden mehr als 300.000 Zuschauer aus der ganzen Welt sowie rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus 190 Nationen erwartet. Die Vorfreude auf die Spiele ist bereits groß, das zeigen auch aktuelle Daten von Airbnb: Die Suchanfragen für Berlin für den Zeitraum vom 17.bis 25. Juni haben sich von Januar bis März beinahe verdoppelt. Airbnb bietet als Partner der Special Olympics World Games Berlin 2023 eine Plattform für alle um während der Spiele in Unterkünften in Berlin zu verweilen.

ART+ für inklusive Hochschulbildung

Ausbildung oder Studium von Tim Reckmann | a59.de

HAMBURG (kobinet) ARTplus ist die erste bundesweite Offensive zur künstlerischen Qualifizierung und Ausbildung von Kreativen mit Behinderung. Um über den aktuellen Stand des Strukturprogramms ARTplus in Nordrhein-Westfalen zu informieren, laden EUCREA und kubia jetzt zu einer Gesprächsrunde in der kommenden Woche im Folkwang Theaterzentrum in Bochum ein.

Übersetzung in Leichte Sprache ab sofort für bayerische Landesbehörden möglich

Portraitfoto der Ministerin, junge Frau mit blondem haar
Ulrike Scharf, Staatsministerin im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Foto: StMAS/Tina Nötel

München (kobinet) Am 16. Mai tagte der Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“. Im Fokus der Sitzung stand die Leichte Sprache, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf betonte in diesem Zusammenhang: „Barrierefreie Kommunikation muss selbstverständlich sein. In Deutschland können mehr als sechs Millionen Menschen nicht oder nur unzureichend lesen. Wir lassen sie nicht alleine. Ab sofort können alle Behörden des Freistaats Texte unkompliziert in Leichte Sprache übersetzen lassen. Menschen mit Leseeinschränkung können dadurch teilhaben und mitbestimmen. Das ist gelebte Inklusion.“

Barrierefreiheit an 1.110 Bahnsteigen verbessert

Hublift am Bahnsteig mit einfahrendem Zug
Hublift am Bahnsteig mit einfahrendem Zug
Foto: ISL Alexander Ahrens

Berlin (kobinet) Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) wurden im Jahr 2022 an 720 Verkehrsstationen bauliche Maßnahmen durchgeführt, wodurch die Barrierefreiheit an 1.110 Bahnsteigen verbessert wurde. Unter anderem habe die DB AG 540 Verkehrsstationen mit taktilen Handlaufschildern ausgestattet, mit deren Hilfe sich blinde und sehbehinderte Reisende orientieren können, heißt es in einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag im Hinblick auf die Antwort der Bundesregierung (20/6736) auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke (20/6288).

Für Seniorinnen und Senioren geforscht

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

HANNOVER (kobinet) Das Kürzel LINGA steht für Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag. Bei einem Wettbewerb sind Studierende aus unterschiedlichen Fakultäten und Fachbereichen in acht Teams fachübergreifend aufgefordert worden, generationengerechte Ideen zu entwickeln. Dieser Frage sind Studentinnen und Studenten im Rahmen der LINGA Wochen nachgegangen. Bei der Preisverleihung in Stadthagen wurden die drei Gewinnerteams durch die Staatssekretärin Christine Arbogast ausgezeichnet.